Bestseller im Test: Navigon 2110 max
Das Navigon 2110 max wird von Autofahrern geliebt und führt die Hitlisten der am meisten verkauften Navigationssysteme an.
Welche Qualitäten zeichnen einen Siegertypen wie das 2110 max aus?
- Konzentration auf das Wesentliche – Navigation pur!
- Kartenmaterial von 39 europäischen Ländern
- Attraktive Klavierlack-Optik
- 4,3″-Zoll Display mit zahlreichen Navigationshilfen wie einen Fahrspurassistenten und Reality View Pro
- Schnelle Routenberechnung und flotte Zieleingabe
- Übersichtliche Darstellung von TMC-Verkehrsnachrichten
- Fahrtenbuch für berufliche und private Fahrten
- Navigon Fresh Maps: 24 Monate lang aktuelle Karten für nur € 19,95
- Ein attraktiver Preis
- …….. und noch einige andere Gründe
Äußerlichkeiten & Technik
In seinem schwarzen Klavierlack-Kleid ist das Navigon 2110 max eine attraktive und elegante Erscheinung. Aber auch Schönheiten können ihren Makel haben: Die glänzende Lack-Optik führt bei ungünstigem Sonnenstand zu störenden Reflexionen.
Die Abmessungen sind sehr kompakt gehalten, so daß das Navigon zum Diebstahlschutz leicht in einer Tasche verschwinden kann.
Die Bedienelemente sind auf das Wesentliche reduziert: Standby-Schalter, Mini-USB Buchse, SD-Karten Slot, Reset-Taste und ein Anschluss für eine externe GPS-Antenne – das war’s!
Mit dem Ein-/Ausschalter kann das 2110 max ausschließlich in den Standby-Modus versetzt und nicht komplett ausgeschaltet werden. Großer Vorteil dieser Lösung: Das Navi steht sofort zur Zieleingabe zur Verfügung.
Um das 2110 ganz und gar zu deaktivieren, gibt es folgenden Trick: Den Ein-/Ausschalter mehrere Sekunden gedrückt halten und gleichzeit die Reset-Taste mit einer Büroklammer betätigen. Zum erneuten Starten braucht das Gerät anschließend ca. 35 Sekunden.
Im Unterschied zu den meisten Navi-Kollegen kommt kein SiRF III GPS-Chip zum Einsatz, sondern ein Nemerix NX3.
Der Nemerix-Chip steht seiner Konkurrenz in keinster Weise nach, bis zum ersten Satellitenfix benötigt er durchschnittlich 32 Sekunden – ein guter, praxistauglicher Wert (Warmstart, Begriffe siehe GPS Know-how).
Nach längerem Nichtgebrauch kann die Positionsbestimmung allerdings auch mal 2 bis 3 Minuten dauern.
“On the Road” kann der GPS-Empfänger ebenfalls voll überzeugen. Ein Abweichen von der Route wird sehr schnell erkannt. Die erneute Positionsbestimmung nach Tunnelausfahrten – ein wichtiges Kriterium, um beispielsweise keine Abfahrt zu verpassen – wird zügig durchgeführt.
Bei der Berechnung von Routen gehört das Navigon 2110 max zu den Schnellen seiner Gattung (Einstellung: Schnelle Route):
- Nahverkehr, 8 km: 2,5 Sek
- Autobahn/Stadt kombiniert, 50 km: 3 Sek.
- Fernverkehr, 400 km: 8 Sek.
- Fernverkehr, 810 km: 9 Sek.
- Fernverkehr, (Autobahn und Landstraße), 1000 km: 18 Sek.
Neuberechnungen der Strecke erfolgen nach einem Abweichen von der Route ebenfalls sehr flott.
Die Software läuft insgesamt gesehen sehr flüssig und ohne Wartezeiten.
Menüführung und Zieleingabe
Die Navigationsanwendung MobileNavigator ist in vier Hauptmenüs aufgebaut: “Neues Ziel”, “Meine Ziele”, “Nach Hause” und “Karte anzeigen”.
Die einzelnen Untermenüs sind in Form von Listen aufgebaut. Ein Kritikpunkt ist der verschachtelte Aufbau: Um einzelne Funktionen, z.B die Routensimulation, zu finden, bedarf es schon einiger Übung.
Das Optionen-Menü am unteren Bildschirmrand hat eine wichtige Aufgabe. Darüber lassen sich beispielsweise Grundeinstellungen vornehmen, Routen mit Zwischenzielen planen, der GPS-Status, Verkehrsnachrichten oder der aktuelle Standort abrufen.
Das große Manko des kleinen Geschwisterchens Navigon 2110 – eine zu kleine virtuelle Tastaur zur Zieleingabe – gibt es beim Max nicht. Die Tasten sind ausreichend groß, die Buchstabenausblendung in Kombination mit der schnellen Vorselektion möglicher Ziele führt in Kürze zu einem sinnvollen Ergebnis.
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Zur Zieleingabe stehen diverse Möglichkeiten zur Auswahl:
- Nach Adresse (Land, Ort, PLZ, Straße, Querstraße)
- Straßenmitte, Stadtzentrum
- Favoriten
- Letzte Ziele
- Nach Hause
- Sonderziele (in der Nähe, in einem Ort, im ganzen Land, auf Route, Umkreissuche)
- Sonderziele per Schnellzugriff (drei verschiedene Kategorien)
- Zielauswahl in der Karte
- Auswahl einer gespeicherten Route
- Importierte Adressen, z.B. aus Outlook
Planung von Routen mit Zwischenzielen
Ein besonders hervorzuhebendes Merkmal ist die Planung von Routen mit Zwischenzielen. Das 2110 erlaubt insgesamt 49 Ziele pro Route.
Die Erstellung der Routen erfolgt intuitiv und schnell. Die einzelnen Punkte lassen sich in ihrer Reihenfolge beliebig verschieben, eine Routenoptimierung gibt es allerdings nicht.
Schön gelöst ist die Darstellung der Mehrzielroute. In einer Übersichtskarte werden die Etappenziele sowie die Kilometer und Fahrtzeit zwischen den einzelnen Punkten angezeigt.
Routenführung des Navigon 2110 max
Das Navigon bietet vier Modi zur Routenberechnung an:
- Schnelle Route
- Kurze Route
- Optimale Route
- Schöne Route
Daneben stehen zahlreiche Optionen wie schneller, normaler, langsamer PKW, Motorrad, LKW, Fahrrad und Fußgänger sowie diverse Ausschlußkriterien (Autobahnen, Mautstraßen, Fähren; jeweils “erlauben, vermeiden, verbieten”) zur Verfügung.
Die berechneten Routen führen sicher zum Ziel, jeder Routentyp hat seine eigenen Charakteristika:
- Die schnelle und kurze Route machen ihren Namen alle Ehre; die schnelle Route führt tendenziell über Autobahnen und Bundesstraßen
- Die optimale Route ist eine Mischung aus schnell und kurz; diese Einstellung hat sich in vielen Fällen als ideal herausgestellt
- Die schöne Route ist perfekt für gemütliche Ausflugstouren ohne Zeitdruck geeignet
Die Einstellung “Verbieten” bzw. “Vermeiden” von Autobahnen hat im Test prima funktioniert, das Navigon 2110 max berücksichtigt die Kriterien ohne wenn und aber.
Eine Schwäche tritt beim Abweichen von der Route zu Tage. Anstatt sofort eine sinnvolle Alternative zu berechnen, versucht das Navigon den Fahrer recht lange auf die ursprüngliche Strecke zurück zu dirigieren, in diesem Zusammenhang gibt es häufig Ansagen wie “Bitte Wenden” aus.
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Navigieren mit dem Navigon 2110 max
Neben den Systemeigenschaften und der Streckenplanung sind die akkustische und optische Zielführung das A und O eines Navigationssystemes.
Hinsichtlich der Sprachansagen gehört das Navigon 2110 max zu den Klassenbesten. Die Ansagen führen in jeder Situation souverän durch das Straßenwirrwar. Sie sind äußerst freundlich und sehr gut verständlich, auf Abbiegungen weisen sie früh genug hin, die letzte Ansage kommt stets rechtzeitig.
Mit Text-to-Speech kann das Navigon serienmäßig nicht aufwarten, dafür werden aber die Bezeichnungen von Autobahnen und Bundesstraßen angesagt. Text-to-Speech kann zum Preis von € 19,95 über die PC-Software Navigon Fresh nachgerüstet werden.
Auch in Tunnels wird der Fahrer nicht alleine gelassen, durch die softwareseitige Streckeninterpolation – ausgehend von der letzten Position und Geschwindigkeit – läuft die optische und akkustische Zielführung einfach weiter.
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Das 2110 max wartet mit vielen optischen Navigationshilfen auf:
- Eine fast schon malerische Karte
- Anzeige von POIs mit Originallogo
- Dynamische Richtungspfeile mit Hinweisen zu den nächsten Manövern
- Reale Beschilderungsanzeige
- Bezeichnungen des aktuellen und nächsten Streckenabschnittes
- Fahrspurassistent “Lane Assistant Pro”
- Informationen zu Fahrzeit, Strecke, Ankunftszeit etc. (konfigurierbar)
- Aktuelle Geschwindigkeitsbegrenzungen
- Reality View Pro: Einblendung photorealistischer Darstellungen von Autobahnkreuzen und -abfahrten
Der 4,3″-Bildschirm erscheint mit dieser Vielzahl an Informationen überfrachtet zu sein. Die einzelnen Elemente unterscheiden sich aufgrund der vielen Grautöne nur schlecht voneinander.
Allerdings hebt sich die zu fahrende Strecke mit einer kräftigen, orangen Farbe von der Umgebung ab und ist dadurch gut zu verfolgen.
Bei Sonneneinstrahlung ist das Display nicht immer perfekt ablesbar, da es schnell zu Spiegelungen kommt und Kontrast und Helligkeit des Displays zu gering sind.
Empfang von TMC-Verkehrsnachrichten
Die TMC-Antenne ist in das Ladekabel integriert.
- Vorteil dieser Lösung: Der Kabelsalat an der Windschutzscheibe entfällt.
- Nachteil dieser Lösung: Ohne Ladekabel kein TMC-Empfang.
Entgegen der ersten Annahme, die Kombination Ladekabel/Antenne hätte einen schlechten Empfang, beweist das Navigon 2110 max das Gegenteil: Der Empfang ist durchwegs sehr gut. Nach einem Einschalten des Navis werden die TMC-Sender zügig gefunden und ausgewertet.
Bei Navis mit TMC-Empfang gehört es zu den wichtigsten Aufgaben, die Verkehrsmeldungen auf sinnvolle Weise in die Navigation einzubinden. Beim 2110 max ist dies ganz hervorragend gelöst.
- Nach der Berechnung der Route wird die Strecke mitsamt allen Verkehrsmeldungen auf einer Übersichtskarte angezeigt, somit ist ein erster Überblick bereits vor Fahrtbeginn möglich.
- Während der Fahrt kann ein separates Menü mit allen Verkehrsmeldungen aufgerufen werden. Auf eine detailverliebte Art wird jede Meldung in Form eines Symbols, das die Art der Behinderung (Unfall, Stau, Fahrbahnverengung etc.) wiedergibt, aufgelistet. Eine Selektion, beispielsweise nach “Meldungen auf der Route”, kann vorgenommen werden.
- In den TMC-Einstellungen kann definiert werden, daß bei Verkehrsproblemen eine Neuberechnung erst auf Anforderung erfolgt. Tritt dieser Fall ein, dann wird der Fahrer mit der Ansage “Bitte beachten sie die Hinweise auf dem Bildschirm” auf ein neues Fenster aufmerksam gemacht. In dem Fenster wird der Stau auf einer Karte angezeigt, zudem läßt sich wählen, ob die Meldung ignoriert oder der Stau umfahren werden soll.
- Zusätzlich blendet das 2110 im Navigationsbildschirm kleine Verkehrsymbole ein.
Die nachfolgenden Abbildungen verdeutlichen die gelungene Darstellung der Verkehrsmeldungen (Abbildungen zum Vergrößern anklicken):
Geschwindigkeits- und Blitzerwarnungen
Warnungen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen werden ebenfalls auf sinnvolle Weise in die Navigation eingebunden. Der Fahrer wird optisch durch ein auffälliges Geschwindigkeitssysmbol und akustisch mit der Meldung “Achtung” auf ein zu hohes Tempo hingewiesen.
Die Konfigurationsmöglichkeiten sind vielfältig. Beispielsweise läßt sich definieren, daß innerorts eine Warnung bei einer Überschreitung von 10 km/h erfolgt, außerorts dagegen ab einer Überschreitung von 20 km/h
Der Geschwindigkeitsassistent ist im Fahralltag zuverlässig. In nur wenigen Situationen stimmen die angezeigten Beschränkungen nicht mit der Realität überein. Auf Autobahnen werden sogar Tempolimits bei Nässe berücksichtigt.
Zusätzlich läßt sich eine Warnfunktion für Radarfallen und Blitzampeln aktivieren.
Fahrtenbuch und Outlook-Kontakte
Zu den zwei interessantesten Funktionen gehören das Fahrtenbuch und die Verwendung von Outlook-Kontakten.
Ist das Fahrtenbuch aktiviert, dann wird vor Fahrtbeginn ein entsprechendes Fenster eingeblendet. Es kann der Grund der Fahrt, z.B. dienstlich oder privat, ein Freitext und der Tachostand eingeben werden.
Das Fahrtenbuch läßt sich bequem mit Excel öffnen, außerdem ist es WISO Sparbuch kompatibel.
Mit der PC-Software Navigon Sync, die über die Webseite navigon.com/max erhältlich ist, können Outlook Adressdaten mit dem 2110 max synchronisiert und zur Zielführung verwendet werden.
Zubehör zum Navigon 2110 max
Beim mitgelieferten Zubehör sind das Fehlen eines Netzteiles und eines gedruckten Handbuches zu bemängeln. Zumindest eine CD, die ein Handbuch und wichtige Software, wie z.B. Navigon Fresh, enthält, sollte beigelegt sein.
Lieferumfang:
- Windschutzscheibenhalterung
- Autoladestecker mit integrierter TMC-Antenne
- USB-Kabel
- 2 GB Speicherkarte mit Kartenmaterial
- Quickstart-Anleitung, Broschüren
Die Frontscheibenhalterung ist sehr robust gestaltet. Positiv sind die Länge der Halterung sowie die geringe Übertragung von Vibrationen auf das Gerät.
Der sehr lange Stecker der Stromversorgung/TMC-Antenne bedingt, daß das Navi in einem größeren Abstand zu den Ablagen montiert werden muß.
Kartenmaterial und Software
Karten: NAVTEQ; Europe Q2 2008 (Kartenstand Q4/2007); 21 Länder Westeuropas
SW-Version: NAVIGON MobileNavigator, Vers. 7.0.9 (build-1030)
Das 2110 max erlaubt eine länderübergreifende Navigation ohne Kartenwechsel; folgende Länder sind enthalten:
Albanien, Andorra, Belarus, Belgien, Bosnien-Herzegovina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Groß-Britannien, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Mazedonien, Monte Carlo, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Republik Irland, Rumänien, San Marino, Schweden, Schweiz, Serbien, Slovakei, Slovenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vatikan.
Die Karten sind auf der 2 GB großen Speicherkarte vorinstalliert. Die SD-Karte ist mit knapp 1,6 GB belegt.
Ein klasse Angebot stellt Navigon Fresh Maps dar. Nach einer Registrierung innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf können für 19,95 Euro zwei Jahr lang vierteljährliche Kartenupdates bezogen werden.
Fazit
Im Test bestätigt das Navigon 2110 max seinen guten Ruf.
Ein schnelles System, sehr gute Navigationseigenschaften, TMC-Empfang und ein großes Paket an Kartenmaterial zeichnen das 2110 max aus – zumal der Preis sehr attraktiv ist.
Als besonderes Bonbon erweist sich Navigon Fresh Maps, das zu einem günstigen Preis ein Update der Karten ermöglicht.
Eine Alternative zum 2110 max ist das baugleiche Navigon 2100 max mit Regionalkarten von Deutschland, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz.
Pro
- Attraktiver Preis
- Schickes & handliches Design
- Schnelles System
- Navteq Kartenmaterial von 39 europäischen Ländern
- Guter TMC-Empfänger
- Übersichtliche Darstellung der Staumeldungen
- Hervorragende akustische Zielführung
- Praktischer Spurassistent
- Einfaches Erstellen von Routen mit Zwischenzielen
- Mehrere Methoden und Parameter zur Routenberechnung
- Sinnvolle Routenführung
- Differenziert einstellbare Geschwindigkeitswarnungen
- PIN-Code
- Nachtbildschirm verdunkelt alle Seiten
- Automatische Tag/Nacht Umschaltung
- Fahrtenbuch für private und dienstliche Fahrten, Excel kompatibel
- Verwendung von Outlook-Kontakten
- Warnungen vor stationären Blitzern
- Bildbetrachter (JPG, PNG)
- Anschluß für externe Antenne
- Solide Fahrzeughalterung
- PC-Software Navigon Fresh
- 24 Monate lang aktuelle Karten zu einem sehr günstigen Preis
Contra
- Bei Sonneneinstrahlung schwierig ablesbares Display
- Klavierlackdesign bewirkt störende Reflexionen
- Manche Untermenüs sind versteckt
- “Bitte Wenden” Manöver beim Abweichen von der Route
- Langsamer Routensimulationsmodus
- POI Datenbank könnte detailreicher sein (z.B. Geldautomaten)
- Fehlendes Netzteil und Handbuch, keine Software CD
- Sehr langer Ladekabelstecker
- Relativ kurze Akkulaufzeit
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Leser-Bewertung
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| System (25%) |
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4,1 |
| Navigation (25%) |
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4,6 |
| Bedienung (20%) |
|
4,3 |
| Ausstattung (20%) |
|
4,2 |
| Zubehör (10%) |
|
3,0 |
| Gesamt |
|
4,2 |
- Zur Bestenliste von Navigation-Professionell
Bewertung
- Wertebereich: 5,5-4,6 (überragend)/4,5-3,6 (sehr gut)/3,5-2,6 (gut)/2,5-1,6 (befriedigend)/1,5-0,6 (ausreichend)
- System: GPS (Zeit bis zur ersten Positionsbestimmung, TTFF), Zeit für Zieleingabe, Zeit für Routenberechnung (je zu 25% gewichtet)
- Navigation: Qualität/Plausibilität der Routen, visuelle Zielführung, akustische Zielführung (je zu 33% gewichtet)
- Bedienung: Montage/Handhabung, Bedienungsanleitung, Benutzerführung (zu 20%/20%/60% gewichtet)
- Ausstattung: Funktionsumfang (30x Ausstattungsmerkmale werden nach Punkteschema bewertet)
- Zubehör: Mitgeliefertes Zubehör (10x Zubehörteile werden nach Punkteschema bewertet)
| Technische Daten Navigon 2110 max | |
|---|---|
| Betriebssystem | Windows CE 5.0 |
| Navigationssoftware | Navigon MobileNavigator 7 |
| GPS-Empfänger | Nemerix NX3 |
| Display | 4,3 Zoll Touchscreen-Display, 480 x 272 Pixel Auflösung |
| Prozessor | Samsung 400 MHz |
| Speicher | 64 MB ROM/64 MB RAM, SD-Kartenslot (SD/SDHC) |
| Staumeldungen | ja, externe Antenne |
| Kartenmaterial | Auf Speicherkarte vorinstalliert |
| Anschlüsse | USB 1.1, Typ Mini-B; externe GPS-Antenne mit MMCX-Buchse |
| Akku | Bis zu 3 Stunden (Herstellerangabe), 1200-mAh-Lithiumbatterie |
| Abmessungen, BxHxT | 122 x 77 x 18,9 mm |
| Gewicht | 178 g |
Quelle: www.navigon.com










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Da mein TomTom (im Text TT) Go 710 sich verabschiedete und ich bereits Erfahrungen mit dem Navigon 7000 hatte, habe ich mir das Navigon 2110 Max (NG) zugelegt.
Bei der Eingabe einer Adresse hinkt das Navigon diversen anderen Geräten hinterher. Zwar blendet es unsinnige Buchstaben aus, aber beim TT wurden sofort die alphabetisch ersten zwei Orte/Straßen genannt, die mit dem eingegebenen Text übereinstimmen, beim Navigon muß man erst die Liste mit einem recht kleinen Button aufklappen. Zudem merkt sich das NG bei den jeweiligen Orten überhaupt nichts. Wenn ich z.B. eine Adresse in Mömbris eingebe, als nächstes aber woanders hin route, muß ich beim nächsten Mal wieder so viele Zeichen von Mömbris eingeben, bis er es erkennt; beim TT würde „M“ reichen und er würde mir Mömbris sofort vorschlagen. Dasselbe gilt bei Straßen, das TT merkt sich die letzten Straßen, die man in Ort X eingegeben hat und schlägt diese dann direkt vor, wenn man wieder Ort X eingibt.
Ob man es mag, dass das NG bei Eingabe der PLZ nur Straßen findet, die direkt der PLZ zugewiesen sind, ist eher Geschmackssache.
Zudem habe ich zumindest bei mir in der Gegend diverse Schwächen bei der Routenplanung festgestellt. Ein paar Beispiele: Faulbach nach Klingenberg, statt über Mönchberg will mich das NG über Kirschfeld schicken, 6km und 8 Minuten länger als die andere Strecke. Bevor ich auf „Fähren vermeiden“ eingestellt hatte, wollte es mich gar über eine Fähre lotsen, alles andere als ideal. 2. Beispiel: Fuchsstadt nach Aschaffenburg, schnellste Strecke wär lt. NG 140km, optimale knapp über 100km. Statt direkt nach Gemünden schickt mich das NG über Karlstadt, 20km und 15 Minuten mehr. 3. Beispiel: Amorbach nach Stuttgart, statt Richtung Osterburken lotst es mich über Hardheim, 27km und 17 Minuten mehr. Und das lustige ist, das bei allen 3 Strecken sofort umgerechnet wird, wenn ich von der Route abweiche. Kein Wenden, keine längere Fahrtzeit wird angezeigt. Warum routet es dann nicht gleich so? Vielleicht ein Tribut an die kurzen Rechenzeiten, wird da vielleicht manches nicht berücksichtigt?
Wer eine Route mit dem NG plant, sollte zudem etwas Zeit hinzurechnen. Besonders die kalkulierten Zeiten bei Fahrten durch Orte und über Landstraßen mit hohem LKW-Aufkommen sind sehr optimistisch und nicht einzuhalten.
Was mich noch etwas stört, das man entweder die Ankunftszeit oder die Fahrzeit anzeigt wird, aber nicht beides zusammen, wie es bei vielen Navis und auch dem Vorgänger möglich war.
Selbes Manko wie bei TT: Sucht man ein „Sonderziel“ (POI), weichen die in der Liste angezeigten Entfernungen oftmals deutlich ab, man sieht erst bei der ausgeführten Planung also die tätsächlichen Entfernungen.
Ganz abschalten ist nur möglich, wenn man Reset hält (mit spitzem Gegenstand) und gleichzeitig Power drückt, was sehr umständlich ist. Aber über normalen Schalter geht es nur in Standby, nach einigen Tagen ohne Stromversorgung ist es also leer.
Nun zu den positiven Seiten: Das Gerät sieht schick aus, die Lautstärke ist ok. Nur wenn man volle Lautstärke einstellt, verzerrt es etwas. Da dieses Gerät „nur“ Passivhalterung hat, muß man das Ladekabel zwar beim Abnehmen des NG immer rausziehen, aber Kontaktprobleme wie bei meinem TT kommen dafür nicht vor. Die Halterung ist nicht zu groß geraten und hält monatelang bombenfest, was ich von TT nie gewohnt war.
Die Darstellung des NG finde ich auch spitze, da sie sehr deutlich und fein aufgelöst ist. Aktiviert man die POIs ist es auch ideal zum Suchen eines Autos, da es auch viele Autohändler anzeigt.
Die Routenberechnungen sind insgesamt sehr schnell, die Wahl zwischen „Schnelle Route – Optimale R. – Kurze R. – Schöne R.“ sollte auch die meisten zufrieden stellen.
GPS-Empfang unter freien Himmel ist insgesamt ok. Normalerweise hat es schon Empfang, wenn man mit den Eingaben fertig ist bzw. ein paar Sekunden später; aber bei Eingabe während der Fahrt dauert es manchmal mehrere Minuten.
Reality View ist eine schöne Sache und hilft auch bei komplizierteren Autobahnkreuzen. Noch wichtiger finde ich allerdings des Fahrspurassistenten, der auch innerhalb Städten die Verwirrung bei vielen Fahrspuren im Zaum hält.
Die Ansagen kommen meist rechtzeitig und sind selten verwirrend oder falsch.
Auf Feldwegen bin ich damit auch noch nie gelandet, dies passierte mir mehrmals schon mit meinem TT; teilweise wars dann so heftig, das ich befürchtete, mit dem Auto steckenzubleiben. Dies zeigt wieder, das die Navteq-Karten einen Vorteil gegenüber TA haben.
Die Akkulaufzeit ist mit immer 2 Stunden im zufrieden stellenden Bereich.
Die Stabilität ist deutlich besser als beim Navigon 7000T und zudem etwas schneller bei den Eingaben.
Die Tempolimits sind zwar auch noch lückenhaft, aber schon sehr viel besser als es bei meinem TT je der Fall war; trifft wohl auf Navis mit TA-Karten allgemein zu.
Der TMC-Empfang ist meist gut, zudem ist die Antenne im Ladekabel, eine Wurfantenne quer der Frontscheibe entlang ist also auch unnötig.
Fazit: 4 Sterne (von 5) dank des gelungenen Gesamtpakets. Wenn die teils deutlich längeren Routen auf diversen Landstraßen nicht wären, wär es top. Hoffe, das Navigon da noch ein bisschen verbessert.
Hallo
Ich bin sehr zufrieden mit dem Gerät, besonders die Navigationsleistung beeindruckt immer wieder aufs Neue und beschert mir sogar regelrechte Adrenalinkicks, wenn ich zb durch den Wald über schmale, ungeteerte Forstwege sicher ans Ziel geführt werde.
MfG
Fritz
Hallo zusammen
seit Anfang des Jahres besitze ich ein Navigon 2110 max . Zur Zeit bin ich nicht zufrieden mit diesem . Kürzlich war es wegen Software problemen zur Reperatur und jetzt zeigt sich ein neues Problem auf. Er hat einen ´Wackelkontakt im Stecker des Ladekabel der ins Navi führt.So das das Navi ncht richtig geladen werden kann.
Zurzeit bin dadurch sehr unzufrieden damit !
Frank