Gear Lust – Garmin Oregon 600 / 650 Test

22. Juli 2013
von Joachim Bardua
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5 Gründe für den Garmin Oregon 600/650

  • Elegante Bedienung per Touchscreen
  • Profile ermögliche eine perfekte Anpassung
  • Funktionsumfang für viele Aktivitäten
  • Klasse ablesbares Touchscreen-Display
  • Großes Angebot an unterschiedlichen Kartentypen

%

Gesamtbewertung

Inhaltsverzeichnis: Test Garmin Oregon 600/650

“Gear Lust” umschreibt treffend, was ein GPS-affiner Outdoorer beim Lesen der Spezifikationen des neuen Oregon 600 bzw Oregon 650 empfinden kann. Da ist von Bluetooth, ANT+, GPS, GLONASS, HotFix, kapazitivem Display, 3D-Kompass, barometrischen Höhenmesser, Autofokus-Kamera, dualem Batteriesystem und anderen Features die Rede. Ob die “Gear Lust” auch bei Outdoor-Touren anhält, soll dieser Test klären.

Zumindest eines ist von Anfang an klar: Die neuen Oregons bieten eine Menge an Neuheiten, mit denen sie nicht nur gegenüber den Vorgängermodellen, sondern auch vielen anderen Outdoor-Navis abheben. Der Oregon 600(t) und der Oregon 650(t) lösen die Modelle 450(t) und 550(t) ab, die sich unter Wanderern, Bikern und Geocachern einen Namen gemacht haben. Schließlich überzeugen die Oregons seit jeher durch eine einfache Bedienung per Touchscreen und einer kompletten Ausstattung, mit der sich viele Situationen meistern lassen – sei es bei einer Trekkingtour, einem Alpencross, beim Geocaching oder einem Kurztrip vor der Haustür.

Der Testkandidat von Navigation-Professionell.de – ein Oregon 600 – musste sein Können beim Wandern im Alpenraum, Biken im Voralpenland und Paddeln in nordostdeutschen Revieren unter Beweis stellen.

Garmin Oregon 600 / 650

Garmin Oregon 600/650: Modelle

Die Unterschiede zwischen den vier Oregon-Modellen zeigt die folgende Tabelle:

Oregon 600 Oregon 600t Oregon 650 Oregon 650t
Interner Speicher 1,8 GB 3,6 GB 3,6 GB 7,2 GB
Freier interner Speicher 1,5 GB 800 MB 2,6 GB 4 GB
8 MP Kamera mit Blitz nein nein ja ja
Taschenlampe (SOS/Stroboskop) nein nein ja ja
Vorinstallierte Karten Basiskarte Basiskarte, Freizeitkarte von Europa 1:100.000 (nicht routingfähig) Basiskarte Basiskarte, Freizeitkarte von Europa 1:100.000 (nicht routingfähig)
Verkaufspreis (UVP) € 379.- € 449.- € 449.- € 519.-
Straßenpreis (Stand 07/13) € 348.- € 399.- € 418.- € 478.-
Straßenpreis (Stand 11/13) € 299.- € 358.- € 365.- € 405.-
Straßenpreis (Stand 11/14) € 289.- € 349.- € 339.- € 385.-
Straßenpreis (Stand 08/15) € 285.- € 338.- € 338.- € 387.-
Straßenpreis (Stand 07/16) € 275.- € 335.- € 339.- € 410.-

Garmin Oregon 600/650: Gehäuse

Das Gehäuse des Oregon 600 zeigt einige Veränderungen gegenüber dem Vorgänger. Es ist etwas schwerer geworden (210 g zu 193 g, inkl. Akkus), die Abmessungen lauten jetzt 6,1 x 11,4 x 3,3 cm gegenüber 5,8 x 11,4 x 3,5 cm (sprich: minimal breiter und flacher).

Wichtiger ist aber, wie der neue Oregon in der Hand liegt. Nach einer subjektiven Einschätzung läßt es nicht mehr ganz so gut greifen, das Gehäuse fühlt sich jetzt kantiger an. Grund ist eine entscheidende Neuerung: Die Schiene zum Befestigen des Garmin Karabiner-Clips bzw. der Fahrradhalterung ist jetzt oben auf dem Gehäuserückdeckel platziert statt in dem Deckel integriert zu sein. Der Gehäuserückdeckel wird jetzt analog zum eTrex, GPSmap 62 und Montana mit einem Drehverschluß geöffnet bzw. verriegelt. Was negativ auffällt ist das fummelige Einsetzen des Deckels beim Verschliessen; erst mit etwas Übung gelingt es barrierefrei. Ähnliches gilt für die Abdeckung des USB-Anschlusses. Beim Verschliessen sollte man konzentriert zur Sache gehen und den Gummideckel exakt einsetzen. Ansonsten kann es passieren, dass sich unter dem Deckel Feuchtigkeit ansammelt und der USB-Anschluss korrodiert (zugegeben, der Oregon wurde beim Wassersport hart rangenommen!). IPX7 lautet die generelle Schutzart gegenüber Feuchtigkeit. Das Testgerät hat – von dem beschriebenen Handhabungsfehler mal abgesehen – die Torturen gut überstanden, Feuchtigkeit ist auch bei Dauerbeschuss auf der Spritzdecke des Kajaks nicht in das Batteriefach eingedrungen.

Das 3-Zoll Display dominiert die Optik des Oregons. Laut einem Garmin-Video ist das Display ultrastabil, der Test zeigt aber, dass feinste Kratzer nicht auszuschliessen sind. Wer sein Display schützen möchte, kann natürlich eine Schutzfolie aufzeihen. Ob es sich auf die Bedienung des kapazitiven Displays auswirkt, wurde allerdings nicht ausprobiert. Ein schönes Detail ist die ausreichend große und sinnvoll platzierte Öse zum Einfädeln einer Handschlaufe oder Befestigungsschnur.

Zwei Hardwaretasten (Einschalt-, Benutzertaste) an der rechten Gehäuseseite oben erleichtern die Bedienung. Sie lassen sich mit individuellen Funktionen belegen; mehr dazu im Abschnitt “Bedienung”.

Garmin Oregon 600/650: Akku

Der Oregon 600 und der Oregon 650 zeichnen sich durch ein universelles Energiekonzept aus. Es lassen sich zwei AA Akkus/Batterien (Alkaline, Lithium, NiMH) bzw. das spezielle Garmin NiMH Battery Pack verwenden. Das Battery Pack hat einen großen Vorteil: Es läßt sich dank seiner speziellen Konstruktion im Gerät aufladen. Im Internet sind zwar einige Bastellösungen zum Aufladen von normalen NiMH-Akkus zu finden, im Zweifelsfall ist aber davon abzuraten. Denn wenn etwas schiefgeht ist die Garantie futsch. Das Battery Pack hat aber Nachteile: Es kostet mit einem UVP von 23,99 Euro richtig Geld und das Aufladen im Oregon dauert sehr lange. Der Oregon läßt sich außerdem an einer Kfz-Steckdose oder einem Powerakku betreiben.

Im Test wurden unterschiedliche Akkutypen eingesetzt. NiMH Akkus mit geringer Selbstentladung (Marke eneloop) und spezielle Hochleistungsakkus (Marke Polarcell). Die folgenden Messwerte repräsentieren zwei Einsatzszenarien. Einmal mit maximaler (z.B. Einsatz beim Mountainbiken) und einmal mit minimaler Power (Einsatz als Datenlogger). In der Praxis werden die tatsächlichen Werte irgendwo dazwischen liegen, je nachdem wie der Anwender sein Gerät benutzt (Energiesparmodus ja/nein, nur GPS oder GPS/GLONASS, viel aufs Display schauen, wildes Zoomen und Verschieben der Karte, Ausrichtung der Karte, Trackaufzeichnungsmodus, etc.).

Maximale Power

(GPS & GLONASS, permanent 100% Beleuchtung, aktive Navigation, aktive Trackaufzeichnung, Karte in Fahrtrichtung):

Minimaler Energieverbrauch

(nur GPS, Energiesparmodus, aktive Trackaufzeichnung, keine Navigation)

  • eneloop (HR-3UTGB, 1.900 mAh): 18:56, 17:36 (Systemeinstellung: NiMH-Akku)
  • PolarCell (2.900 mAh): 20:55, 22:43

Die Messwerte zeigen, dass der Oregon 600 mit anderen Garmin-Geräten (außer dem Montana) bauartbedingt nicht mithalten kann. Besonders deutlich fallen die Unterschiede im Modus “Maximale Power” aus; ein Oregon (alt), Dakota, eTrex oder GPSmap laufen teils deutlich länger. (Links zum Vergleichen: Drei Garmin Outdoor-Geräte im Test; eneloop Test). Wer Wert auf möglichst lange Laufzeiten legt, sollte also Hochleistungs-NiMH-Akkus einsetzen, erkauft sich damit aber im Vergleich zu eneloops den Nachteil einer hohen Selbstentladung (Alternative: teure Lithium-Batterien).

Garmin Oregon 600/650: Display

Die neue Oregon-Modellreihe zeichnet sich durch eine Besonderheit aus: Garmin verbaut in einem Outdoor-GPS-Gerät erstmals ein kapazitives Display. Damit können bislang nur die Mio Cyclo 500/505 Fahrrad-Navis aufwarten, ein weiterer Kandidat ist der ab September 2013 erhältlich Garmin Monterra. Das kapazitive Display ist nicht nur ein Tribut an die “Generation Smartphone”. Mit seiner Hilfe läßt sich die Karte mit Fingergesten verschieben, zoomen und drehen, elegant durch Listen blättern sowie mit einem leichten Fingertippen eine Funktion aufrufen.

Im Trockenen funktioniert die Bedienung des kapazitiven Displays super, aber wie sieht es bei Feuchtigkeit aus? Bei leichter Feuchtigkeit gibt es keinerlei Einschränkungen, schüttet es dagegen aus allen Kübeln, wird es schon schwieriger. Wenn sich auf dem Display ein Film bildet, läßt sich die Karte mit Fingergesten nur schwer steuern; beim Blättern durch Listen oder Antippen von Symbolen kann es zu Fehlbedienungen kommen. Fette Wassertropfen können einen anderen Effekt haben, indem sie einzelne Funktionen auslösen. Beim Paddeln wurde es selbst erlebt, denkbar ist es aber auch beim Mountainbiken durch vom Helm herunterfallende Tropfen. Als Gegenmittel hilft es nur, die Displaysperre zu aktivieren.

Eine andere Geschichte ist die Bedienung mit Handschuhen (bei trockenem Display). In diesem Zusammenhang sind die Empfindlichkeitseinstellungen für den Touchscreen (normal, hoch) von Bedeutung. Mit speziellen Handschuhen für kapazitive Displays funktioniert das Zoomen oder Drehen der Karte bzw. Scrollen durch Listen in der Einstellung “normal” hervorragend. Mit langen Mountainbike-Handschuhen ist dagegen ein gezieltes und festes Tippen nötig, die Karte läßt sich kaum zoomen bzw. drehen. In diesem Fall ist die Einstellung “hoch” sinnvoll: Die Karte läßt sich dann mit Fingergesten steuern, alle anderen Eingaben funktionieren ebenfalls.

Und wie ist die Ablesbarkeit des transreflexiven Displays? Sie ist unter den unterschiedlichsten Lichtbedingungen ganz hervorragend, auch wenn eine Sonnenbrille getragen wird. Damit hebt es sich von dem Display der Vorgängerreihe deutlich ab und liegt in etwa auf dem Niveau eines eTrex 30, GPSmap 62/78 oder Montanas. Noch etwas zur Technik. Das transflektive Display hat eine Diagonale von 3-Zoll (= 7,6 cm), die Anzeigegröße beträgt 3,8 x 6,3 cm. Diese Größe entspricht dem bei vielen Outdoor-Navis üblichen Standard (Falk Lux 22/32, Magellan eXplorist 510/610/710, CompeGPS Sportiva), gleiches gilt für die Auflösung von 240 x 400 Pixeln.

Garmin Oregon 600 - Display im Wassertest

Garmin Oregon 600/650: GPS

Garmin macht keine Informationen zu dem im neuen Oregon verbauten GPS-Empfänger; laut Internet soll es sich um einen Mediatek MT3332N Chip handeln. Für den Empfang der GPS-Signale sorgt eine relativ große Patch-Antenne, die analog zum Montana auf der Rückseite des Gehäuse sitzt. Den besten GPS-Empfang sollte der Oregon 600/650 deshalb in einer “Display nach unten” Position haben!

Der kombinierte Empfang von GPS und GLONASS Satelliten sorgt in Kombination mit Garmins HotFix-Technologie für eine richtig schnelle Positionsbestimmung. HotFix bedeutet, dass das GPS-Gerät aus den empfangenen Satellitensignalen deren Position für einige Tage im Voraus berechnet. Der Vorteil: Der Oregon weiß beim Anschalten schon, wo sich die Satelliten am Himmel befinden, die Zeit bis zur ersten Standortbestimmung wird damit deutlich verkürzt.

Die Position bestimmt der Oregon 600 sehr zuverlässig. Grundlage für diese Aussage sind zahlreiche Trackaufzeichnungen im Vergleich zu anderen Garmin-GPS-Geräten. Abweichungen können – wie bei anderen Geräten auch – vorkommen, beispielsweise in schluchtartigen Tälern oder entlang von Felswänden oder Gebäuden aufgrund reflektierter Satellitensignale oder einer ungünstige Satellitengeometrie. Insgesamt gesehen sind die mit dem Oregon 600 aufgezeichneten Tracks sehr gut; dies zeigt insbesondere Tour 3, die vieles bietet, was GPS-Geräte nicht mögen.

Anhand der folgenden Beispiele von diversen Wanderungen kann sich jeder selbst ein Bild machen:

  • Tour 1 (teils schwierige Bedingungen, Schlucht, Wald): Ammerschlucht (kmz-Datei herunterladen und in Google Earth analysieren) (Oregon 600 mit GPS + GLONASS: rot, GPSmap 62st: grün, Falk LUX 22: blau).
  • Tour 2 (bis auf einen kurzen Abschnitt in einem Tal herrschen überwiegend günstige Satelliten-Empfangsbedingungen): Blomberg (an zwei verschiedenen Tagen mit unterschiedliche Geräten: Oregon 600 mit GPS + GLONASS, GPSmap 62st, fenix, eTrex 30 mit GPS + GLONASS).
  • Tour 3 (schwierige Bedingungen in einem teils schluchtartigem Tal): Graswang (Oregon 600 mit GPS + GLONASS: grün, GPSmap 62st: rot, fenix: blau, eTrex 30 mit GPS + GLONASS: olivgrün)

Garmin Oregon 600/650: Höhenmesser

Alle vier Oregon 600/650 Modelle sind mit einem barometrischen Höhenmesser ausgestattet. Da der Höhenmesser besondere Vorteile bietet, z.B. Messen der Auf-/Abstiegshöhenmeter und Darstellung des Luftdruckverlaufs, wird dieser Funktion etwas mehr Raum eingeräumt. Voraussetzungen für exakte Höhen- bzw. Luftdruckmessungen sind eine ausgereifte Gerätefirmware sowie eine korrekte Einstellung des Höhenmessers. Da es in diesem Grundlagenartikel viel Wissenswertes zum Thema gibt, wird an dieser Stelle nur darauf eingegangen, wie exakt die Messungen ausfallen können.

Ein paar Beispiele (Touren analog zu den Touren im Abschnitt “GPS”):

  • Erstes Wertepaar: Auf-/Abstiegshöhenmeter
  • Zweites Wertepaar: manuell eingestellter Wert zu Beginn der Tour/Höhenangabe am Ende der Tour

Tour 1 (Geräte am Startpunkt manuell kalibriert (= 800 m), während der Tour nicht nachkalibriert, Autokalibrierung ausgeschaltet):

  • Garmin fenix: 431/437 m, 800/806 m
  • Garmin Oregon 600: 433/429 m, 800/806 m
  • Garmin GPSmap 62st: 435/428 m, 800/807 m
  • Ergebnis: Das zweite Wertepaar weist auf stabile Luftdruckverhältnisse hin, die Auf-/Abstiegshöhenmeter fallen fast identisch aus.

Tour 2 (alle Geräte vor Tourbeginn manuell kalibriert (= 740 m), während der Tour 3x an Gipfeln nachkalibriert; Autokalibrierung ausgeschaltet):

  • Garmin fenix: 716/698 m, 740/757 m
  • Garmin Oregon 600: 712/692 m, 740/756 m
  • Garmin GPSmap 62st: 716/697 m, 740/761 m
  • Garmin Montana 650t: 720/704 m, 740/759 m
  • Ergebnis: Die Auf- und Abstiegshöhenmeter stimmen bei allen vier Geräten sehr gut überein, die Differenz zwischen der eingestellten Höhe bei Tourstart und der gemessen Höhe bei Tourbeginn läßt sich mit der tageszeitlichen Erwärmung erklären (morgendlicher Kühle beim Start, Mittags kräftige Sonneneinstrahlung).

Tour 2 (alle Geräte vor Tourbeginn manuell kalibriert (= 740 m), während der Tour nicht nachkalibriert; Autokalibrierung eingeschaltet (Oregon und fenix mit der Einstellung “Fortlaufend“)):

  • Garmin fenix: 686/704 m, 740/756 m
  • Garmin Oregon 600: 711/698 m, 740/753 m
  • Garmin GPSmap 62st: 704/682 m, 740/763 m
  • Garmin eTrex 30: 546/539, 740/765 m (Geräte-Software Version 3.10)
  • Ergebnis: Die An-/Abstiegshöhenmeter stimmen beim Oregon und GPSmap sehr gut überein, die fenix zeigt eine leichte Abweichung, der eTrex fällt wegen einer nicht ausgereiften Software aus dem Rahmen. Die leicht abweichenden Werte der fenix sind eventuell eine Folge der Autokalibrierung.

Tour 3 (alle Geräte vor Tourbeginn manuell kalibriert (= 865 m), während der Tour wurde nur der Montana nachkalibriert; Autokalibrierung eingeschaltet (Oregon und fenix mit der Einstellung “Fortlaufend“)):

  • Garmin fenix: 478/448 m, 865/895 m
  • Garmin Oregon 600: 493/471 m, 865/887 m
  • Garmin GPSmap 62st: 527/465 m, 865/897 m
  • Garmin eTrex 30: 261/384, 865/875 m (Geräte-Software Version 3.10)
  • Garmin Dakota 20: 456/450, 865/895 m
  • Garmin Montana 650t: 501/482, 865/884 m (während der Tour 2x nachkalibriert)
  • Ergebnis: Der Sollwert der Tour liegt bei ca. 490 Höhenmetern, der vom Oregon 600 fast perfekt getroffen wird. Insgesamt fallen die von den Geräten gemessen Anstiegs-/Abstiegshöhenmeter nicht ganz so homogen aus wie bei den ersten beiden Beispielen; möglicherweise ist dies auf die aktivierte Autokalibrierung zurückzuführen. Die Wetterlage war stabil, die Differenz zwischen der eingestellten Höhe und der Höhe bei Tourende läßt sich wieder durch die tageszeitliche Erwärmung erklären.

Garmin Oregon 600/650: Schnittstellen

Oregon 600/650: drahtlose Datenübertragung

Drahtlose Datenübertragung: Karten und Bilder per Bluetooth, andere Daten mit ANT+

Der Garmin Oregon 600 bietet eine Vielzahl an Schnittstellen zur Kommunikation mit der Außenwelt. Neben USB kommen zwei drahtlose Technologien zum Einsatz: ANT+ und Bluetooth. Die Bluetooth Schnittstelle ist allerdings nicht offen, sie dient nur zur Verbindung mit einem Smartphone, auf dem die App “Basecamp Mobile” installiert ist bzw. zum Datenaustausch zwischen Geräten der Oregon 600-Reihe.

  • High-Speed USB: Senden von Positionsdaten (NMEA 0183 kompatibel); Datenaustausch mit einem PC/Laptop; zur Stromversorgung.
  • ANT+: Drahtloser Austausch von Wegpunkten, Routen, Tracks und Geocaches zwischen kompatiblen Garmin-Geräten; Anschliessen von Sensoren (Herz-/Trittfrequenz, tempe, chirp).
  • Bluetooth 3.0 (Update auf 4.0 geplant): Kommunikation mit BaseCamp Mobile App (derzeit nur für iOS); Übertragen von benutzerdefinierten Karten (“Custom Maps”) und Fotos zwischen kompatiblen Garmin-Geräten.

Die ANT+ Schnittstelle wurde ausgiebig ausprobiert. Der Datenaustausch mit unterschiedlichen Garmin-Geräten funktioniert, hin und wieder kommt es aber beim Oregon zu der Meldung “Fehler Übertragung abgebrochen” (Software Vers. 2.80). Das Verbinden mit ANT+ Sensoren ist unproblematisch (ausprobiert: Garmin Herzfrequenzgurt, tempe Temperatursensor, GSC-10 Geschwindigkeits-/Trittfrequenz-Sensor), allerdings fällt auf, dass der Oregon nur die Trittfrequenz- und nicht die Geschwindigkeitsdaten des GSC-10 auslesen kann (im Setup heißt es nun einmal “Trittfrequenzsensor“) .

Positionsdaten lassen sich auf einfache Weise per USB-Kabel zu einem Laptop übertragen. Dazu wird in den Systemeinstellungen der Schnittstellentyp “Garmin Spanner” gewählt. Auf dem Laptop muss zum Emulieren eines virtuellen COM-Ports die Software “GpsGate” installiert sein. Grund: Viele Programme (z.B. VisualGPS) können nur auf COM-Schnittstellen zugreifen.

Garmin Oregon 600/650: Bedienung

Minimalistische Benutzeroberfläche

Minimalistische Benutzeroberfläche, sechs weitere Symole sind in der Anwendungsschublade versteckt (unten)

Die Benutzeroberfläche des neuen Garmin Oregon 600 bietet vieles, was schon mit dem Montana eingeführt wurde. Beim Oregon hat Garmin aber noch einmal angepackt und die Software kräftig aufgebohrt.

Dazu gehören viele kleine Verbesserungen und Funktionen, die es beim Montana (oder den alten Oregons) nicht gab; ein paar Beispiele: ein kleiner Pfeil weist bei dem Symbol “Zieleingabe” auf eine aktive Zielführung hin, die Sortier- und Suchfunktion im Trackmanager, ein buntes, übersichtliches Geocaching-Menü, nahezu beliebig viele Datenseiten/-felder beim Reisecomputer und eine neue Track-Steuerung. Wer bereits ein Outdoor-GPS-Gerät von Garmin benutzt und auf den neuen Oregon umsteigt, muss sich in mancher Hinsicht umgewöhnen. Dies betrifft beispielsweise das Starten/Stoppen/Speichern eines Tracks mit der separaten Track-Steuerung. Ein anderes Beispiel ist das Beenden des Energiesparmodus. Bei den bisherigen Touchscreen-Geräten von Garmin hat es zum Aktivieren des Displays ausgereicht, den Touchscreen anzutippen. Jetzt ist ein Drücken der Ein-/Ausschalttaste nötig, was vor allem beim Biken stören kann. Um die Funktionsvielfalt in den Griff zu bekommen, bietet es sich an, den Oregon an die eigenen Gewohnheiten und Aktivitäten anzupassen.

Und Konfigurationsmöglichkeiten gibt es in Hülle und Fülle! Am besten ist es, jedes Profil (z.B. Wandern, Mountainbiken) individuell zu konfigurieren. Dabei lohnt es sich, minimalistisch vorzugehen und nur die wirklich benötigten Icons bzw. Funktionen einzublenden. Nach subjektiven Kriterien optimierte Profile für den Oregon 600 gibt es auf unserer Downloadseite. In diesem Zusammenhang kommen die beiden Hardwaretasten ins Spiel. Sie lassen sich individuell belegen, dazu gehören Kurzbefehle (die man sich selber basteln kann, z.B. “navigiere mich nach Hause“), Anwendungen (z.B. Kompass) oder eine Systemeinstellung. In der Praxis hat es sich gezeigt, dass es sinnvoll sein kann, zumindest die Displaysperre per Taste aktivieren zu können. Bei konsequenter Nutzung kann man so – aufgrund des sensiblen Touchscreens – dem ungewollten Aktivieren von Funktionen aus dem Weg gehen.

Kleine Verbesserungswünsche gibt es aber. Dazu gehören eine Unterscheidung der GPS und GLONASS Satelliten durch unterschiedliche Symbole bzw. Farben, transparente Datenfelder auf der Kartenseite und ein größeres Symbol zum Ein-/Ausblenden der Anzeige auf der Kartenseite.

Kommen wir zum Thema Geschwindigkeit. In dieser Disziplin vollbringt der Oregon fast schon Wunder. Auch unendlich lange Listen mit Geochaches werden schnell angezeigt und lassen sich flott durchsuchen und sortieren. Gleiches gilt für die Karten, die sich schnell Zoomen und Verschieben lassen.

Garmin Oregon 600/650: Neue Funktionen

Garmin hat die Software des Oregons um neue Funktionen erweitert. Vier Neuerungen werden hier näher vorgestellt, ansonsten bieten der Oregon 600 und 650 alle Navigations- und Geocaching-Funktionen, die in zahlreichen Tests bereits vorgestellt wurden.

Fitness

Oregon 600: Fitness Einstellungen

Oregon 600: Fitness-Einstellungen

Komplett neu sind die Fitness-Funktionen. Im Setup gibt es jetzt ein separates Fitness-Menü; dort werden eingestellt (Abbildung rechts):

  • Autorunde (nach Entfernung)
  • Benutzergitter (Alter, Gewicht, Größe, Geschlecht, Aktivsportler ja/nein)
  • Herzfrequenzbereiche
  • Fit-Aktivität (Laufen, Fahrrad, Andere)(zur Unterscheidung in Garmin Connect, dem Online-Portal für Fitness-Aktivitäten)

Außerdem lassen sich Aufzeichnungen im Garmin Connect kompatiblen Fit-Format speichern und in einem speziellen Aktivitätenprotokoll bearbeiten, inklusive der Umwandlung in einen Track. Wie bisher läßt sich ein ANT+ Herzfrequenzsensor koppeln, neu ist das Verbinden mit einem Trittfrequenz- sensor. Damit der neue Oregon nicht in den Gefilden von Garmins GPS-Sportuhren und -Fahrradcomputern wildert, fehlen Herz-/Trittfrequenzalarme und die Möglichkeit, ihn bei Indoor-Trainings einsetzen zu können (ANT+ Laufsensoren lassen sich nicht anbinden, vom GSC-10 Sensor wird nur die Trittfrequenz ausgelesen).

GGZ-Format

Mit dem neuen GGZ-Dateiformat ist es möglich, alle derzeit existierenden Geocaches auf den Oregon zu übertragen. Weltweit gesehen sind das immerhin ca. 2,1 Millionen! GGZ-Dateien können allerdings nur Text und keine Bilder enthalten (Spoiler oder aus Listings). GGZ-Dateien lassen sich mit der leistungsfähigen Software “GSAK (Geocaching Swiss Army Knife)” ($30 USD) oder dem kostenlosen Tool “MyGeocachingManager” auf den Oregon 600/650 übertragen.

Track-Aufzeichnung

Garmin Oregon 600/650: Track-Einstellungen

Oregon 600: Trackaufzeichnung

Zum Aufzeichnen von Tracks gibt es einige spannende Neuerungen (Abbildung rechts). Neben bekannte Funktionen wie “Aufzeichnungsart” und “Intervall” gibt es jetzt:

  • Auto Pause: Die Aufzeichnung wird unterhalb einer Geschwindigkeit von ca. 2 km/h automatisch angehalten.
  • Automatisch Starten: Die Trackaufzeichnung wird nach dem Einschalten des Gerätes automatisch gestartet (sobald die Position bestimmt ist).
  • Ausgabeformat: Die Aufzeichnung wird wahlweise im GPX-, Fit- oder GPX- & FIT-Format gespeichert.
  • Erweiterte Einstellungen: Hier verbergen sich unter anderem zwei neue Funktionen:
    1. Trip Recording: In der Einstellung “When Tracking” läuft der Tageskilometerzähler im Reisecomputer nur mit, wenn ein Track aufgezeichnet wird, in der Einstellung “Immer” dagegen permanent.
    2. Recorded Data Set: Wird “Track and Trip” gewählt, dann werden beim Löschen der aktuellen Trackaufzeichnung zusätzlich die Reisedaten zurückgesetzt. In der Einstellung “Bestätigen” kann gewählt werden, welche Daten gelöscht werden (Trackaufzeichnung oder/und Reisedaten).

Track-Steuerung

In der Track-Steuerung versammelt Garmin eine Vielzahl an Funktionen rund um den aktuellen Track: Starten/Stoppen/Speichern/Löschen der Trackaufzeichnung, statistische Daten, Farbe, Anzeigen in der Karte ja/nein, Kartenansicht und ein Höhenprofil. Sie läßt sich auf vielfältige Weise im Menü verankern und somit schnell aufrufen, z.B. auf der Kartenseite, oberhalb einer Menüseite oder als simples Icon (siehe oben, Abbildung “Minimalistische Benutzeroberfläche …”). Die Track-Steuerung gehört zu den Funktionen, die man nach einiger Zeit nicht mehr missen möchte!

Garmin Oregon Track-Steuerung 1 Garmin Oregon 600 Track-Steuerung 2
Die Track-Steuerung: Starten/Stoppen/Speichern/Löschen der aktuellen Trackaufzeichnung Übersicht über den aktuellen Track
Garmin Oregon 600 Track-Steuerung 3 Garmin Oregon 600 Track-Steuerung 4
Die aktuelle Trackaufzeichnung in der Karte Ein Ausschnitt (unten) aus dem Höhenprofil des Tracks

Garmin Oregon 600/650: Lieferumfang

  • Garmin Oregon 600(t)/650(t)
  • USB-Kabel
  • Karabinerclip
  • Kurzanleitung
  • NiMH-Akkupack (nur Oregon 650(t))
  • Netzteil (nur Oregon 650(t))

Garmin Oregon 600/650: Fazit

Mit dem Oregon 600(t) und Oregon 650(t) ist Garmin zweifellos ein großer Wurf gelungen. Der neue Oregon macht nicht nur Spaß, sondern entpuppt sich als ein universelles Outdoor-Navi, das durch eine elegante und flüssige Bedienung, ein hervorragendes Display, vielen Navigationsfunktionen und einem großen Angebot an Karten überzeugen kann. Um die “Gear Lust” vollends zu stillen, sollte Garmin aber möglichst bald alle noch vorhandenen Software-Fehler beseitigen, die sich hier und da noch zeigen.

Die entscheidende Frage “Für welche Aktivitäten eignet sich der neue Oregon?” wird diesmal anders beantwortet: “Für welche Aktivitäten eignet sich der Oregon eher NICHT?”

Beim Seekajaking ist ein Gerät mit Tasten vorzuziehen, da es sich in einer wasserdichten Hülle deutlich besser bedienen läßt. Ähnliches gilt für Wintertouren, auch hier spielt ein Tastengerät wie das GPSmap 64s seine Stärken aus. Beim Mountainbiken streiten sich die Geister: Tasten oder Touchen? Dank der Vorzüge des neuen Oregons könnte die Tasten-Fraktion durchaus ins Wanken geraten …!

Kauftipp Outdoor-GPS: Garmin Oregon 600/650

Resümee nach 3 Jahren: Der Oregon 600 hat sich bei Navigation-Professionell.de mittlerweile als DAS Standard-GPS-Gerät etabliert – obwohl er sich hin und wieder wie eine zickige Diva verhält. Neben pfiffigen Funktionen wie z.B. der Tracksteuerung geben die elegante Bedienung und das exzellente Display den Ausschlag. Für eine optimale Bedienung läßt sich der Oregon perfekt an die eigenen Bedürfnisse anpassen (individuelle Profile, Konfiguration des Menüs, Belegung der Tasten). Ausnahmen: Auf Wintertouren oder beim Paddeln wird eher zum GPSmap 64s gegriffen, wenn es ganz leicht sein soll zur fenix und für perfekte Trackaufzeichnungen zu unserem Referenzsystem GPSmap64s mit externer Antenne. Summa summarum nach 1,5 Jahren: absolut empfehlenswert!

Außerdem: Seit der Einführung des Oregon 6×0 hat sich viel getan. Garmin hat im Rahmen zahlreicher Updates viele Fehler beseitigt, die GPS/GLONASS Performance verbessert und neue Funktionen hinzugefügt. Jetzt lässt sich auch ein Geschwindigkeits-/Trittfrequenzsensor koppeln, außerdem gibt es eine “MTP” Schnittstelle, mit der in Windows das lästige “Hardware sicher entfernen” entfällt.

NEU – die Nachfolger sind da: Garmin Oregon 700 und Garmin Oregon 750t

Garmin Oregon (Bild: Garmin)

Garmin Oregon 600/650

Amazon

Pro

  • Hervorragendes kapazitives Display
  • Vielfalt an Schnittstellen
  • Funktionsumfang
  • Interessante neue Funktionen (z.B. Track-Steuerung)
  • Benutzeroberfläche mit vielen Konfigurationsmöglichkeiten
  • Elegante, flüssige Bedienung
  • Zwei frei belegbare Hardwaretasten
  • Große Speicherkapazität
  • Präziser Höhenmesser
  • Sehr großes Angebot an Karten

Contra

  • Sensibles Display, begünstigt Fehlfunktionen
  • Einsetzen des Batteriefachdeckels und der USB-Abdeckung nicht optimal
  • Geschlossene Bluetooth-Schnittstelle

Leserbewertung

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (497 GPS-Fans, ∅ Score: 78,87 %)

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Unsere Bewertung

  • GPS 80% 80%
  • Akku 60% 60%
  • Display 100% 100%
  • Bedienung 80% 80%
  • Navigation 80% 80%
  • Ausstattung 80% 80%
  • Karten 100% 100%
  • Gesamtbewertung (gerundet) 80% 80%
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Bewertungskriterien

GPS-Empfang (Zeit bis zur ersten Positionsbestimmung, Genauigkeit von Tracks), Akku (Laufzeiten mit eneloop Akkus oder fest eingebautem LI-Akku), Display (Ablesbarkeit unter wechselnden Bedingungen, Auflösung), Bedienung (Einsteigerfreundlichkeit, Anpassbarkeit, mit Handschuhen möglich, allg. Eindruck), Navigation (Routing, Zielführung), Ausstattung (Anzahl an Funktionen), Karten (Angebot: weltweit/regional, Raster-/Vektor-/Marine-, Satellitenbilder, kostenlose OSM-Karten); jede Kategorie fließt zu gleichen Teilen in das Endergebnis ein.

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41 Kommentare

  1. Hallo
    ich habe eine mehrtägige Wandertour geplant und möchte die Gesamtkilometerzahl aufaddiert und die einzelnen Tagestracks separat haben. Im Prinzip habe ich die Einstellungen im Oregon 600 auch gefunden-> Trackdistanz für die einzelne Trackdistanz und ->Tageskilometerzähler für die Gesamtdistanz.
    Nun kommt’s: Beim Reset des 1.Tagestracks kann ich die Werte zurücksetzen und der Tageskilometerzähler bleibt stehen. Am zweiten Tag wird beim Reset des 2. Tracks die Trackdistanz im Reisecomputer zwar zurückgesetzt und die Tageskilometer bleiben stehen, in der Übersicht des 2. Tracks sind aber die Gesamtkilometer der beiden Tage sowie die Gesamtauf- und Abstieg gespeichert! Am dritten Tag ist es das Gleiche. Habe ich da irgendeine Einstellung übersehen? Danke für eine Antwort. MfG

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  2. Auch ich habe ein Garmin 650 und bin total enttäuscht. Ich finde es ist extrem langsam. Der Kartenaufbau und alles. Auch stürzt es immer wieder mal ab. Stellt einfach ab, mitten beim Navigieren im Gelände. Hatte früher das 450-ziger Modell und dieses war um Längen besser. Der hohe preis rechtfertigt die Leistung nie und nimmer. Würde kein Garmin mehr kaufen.

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  3. Also ich ziehe mein S5 auch einem Garmin vor. Bin parallel auf Tour (Geocaching) gegangen mit dem Orgeon 600 und dem Handy. In Punkto GPS hat das S5 schonmal wunderbar mitgehalten. Vorteil ganz klar beim Handy ist die Tatsache das man viel mehr individuelle Eingaben in den Cacher-Apps machen konnte. Das Garmin beherrscht eine Wegpunkteingabe – wow! Dank der inzwischen sehr günstigen Powerbanken hab ich mir für 20 Euro 2 Stk. mit je 5200 mah gekauft. Die normale Akkulaufzeit beim Cachen beträgt 3-4 Stunden. Ich kann mein Handy fast 2x voll aufladen. 2 Powerbanken machen also rund 4 Ladezyklen. Ich kann als den Akku also insgesamt 5x “leercachen”. Macht 15 – 20 Stunden. Die Garmins halten auch nicht wirklich länger. Zudem gehe ich nicht auf 20 Stunden Touren. Zudem hab ich am S5 ein klares, großes Display und viele verschiedene, praktische Apps zum Cachen. Mit normalem Spritzwasser kommt das Handy auch klar. In strömendem Regen kommt das S5 sowie auch jedes Garmin nicht klar – logisch. Robustere Hülle gebe ich recht… klarer Vorteil beim Garmin. NUR… diese paar Vorteile zu Nachteilen überzeugen mich nicht soviel Geld für stehende Technik auszugeben. Leute die daran festhalten, kommen nicht damit klar das Handys deutlich aufgeholt haben in der GPS-Technik. Die Geräte sind wie ein Amiga… hatten anfangs führende Technik und sind dann im Stand zurückgeblieben. Schade, aber Fakt ist Fakt 😉

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    • Was nutzt du für eine App? Ich habe noch nichts gutes gefunden
      Danke

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  4. Bei mir kollabiert der Akkupack schon beim Gefrierpunkt, dass kann im Freien im Winter echt gefährlich werden. Die Mitnahme von Ersatzbatterien empfehle ich dringend.

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  5. Hallo,
    vielen Dank für die ausführlichen Informationen. In der Hoffnung mir die am Lenker montierte Pulsuhr beim MTBiken und rennradeln sparen zu können, habe ich mir für das Oregon 600 einen passenden Brustgurt gekauft. Jetzt stelle ich fest, dass mir das Oregon nur die durchschnittliche Herzfrequenz anzeigt. Die Einstellung für die aktuelle Herzfrequenz kann ich nicht finden. Da ich nach Herzfrequenzbereichen trainiere bringt mir die durchschnittliche Herzfrequenz nichts. Kann mir jemand sagen, ob und wie man die aktuelle Herzfrequenz einstellen kann?
    Vielen Dank Andreas

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    • Datenfeld antippen >Datenfeldkategorie > Fitness > Herzfrequenz
      Grüße

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  6. Hallo, leider finden wir die Geocachesymble auf dem Gerät ziemlich klein. Ic habe gelesen, dass man die Symbole auch größer dastellen lassen kann. Leider finde ich aber nicht die Lösung, wie ich u dieser Einstellung komme.
    Könnt ihr mir hier helfen?
    Besten Dank.

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  7. Hallo Leute
    Kann mir mal bitte jemand helfen?
    Ich möchte mir ein GPS Gerät kaufen.
    Leider gehen die Meinungen ja weit auseinander.
    Nach Wochen suchen stehen 3 zur Auswahl: Dakota 20 Oregon 600 Etrex35 Touch
    Hier brauch ich mal eure Profi Hilfe. Das am meisten gelobte ist das Dakota aber doch ein Auslaufmodell.Beim Oregon streiten sich die Geister 50 % sagen Top die anderen schlecht, speziell die Genauigkeit. Das Neue Etrex was der Nachfolger sein soll vom Dakota hat doch ne Menge schlechter Bewertungen.
    Mein Favorit ist eigentlich das Oregon, aber die Genauigkeit macht mich Nervös.
    Preislich ist das egal da zwischen Dakota ca 200 Euro ohne Karte und dem Oregon 340 Euro mit Topo Karte mir dass egal wäre.
    Danke für eure Hilfe

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    • Hallo,
      ich beantworte die Frage mal so: Wenn ich mir ein Gerät kaufen müsste würde ich mir den Oregon 600 kaufen. Punkt. Aus.
      Die GPS-Genauigkeit ist relativ und hängt von vielen Faktoren ab: wo ist das Gerät untergebracht, wie ist die Antenne ausgerichtet etc.? Entscheidend ist auch die Frage: Wieviel Genauigkeit brauche ich überhaupt – meines Erachtens wird hier gerne übertrieben!
      Grüße

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      • Danke !

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      • Danke

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  8. Liegen euch eigentlich Informationen/Vermutungen vor, wann der Nachfolger des Oregon 600 erscheinen könnte?

    Erscheinungstermine: Oregon 450 –> Januar 2010
    Oregon 600 –> Januar 2013
    Oregon xxx –> Anfang 2016 ???

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  9. Ich interessiere mich für ein Oregon 600, in erster Linie zum Navigieren auf dem Fahrrad. Das Edge Touring habe ich heute mal live begrabblen können. Meine Fresse… Bedienung, Display und Darstellung erinnerte mich eher an eine Mischung aus Prä-Smartphone-Zeit, als die ersten Farbdisplays aufkamen und die Grafik vom C64 toll war. Man kommt damit aber wohl von A-nach-B. Ohne wirklich zu Wissen wo lan man fährt.

    Wieviel Ärger macht denn den der Touchscreen vom Oregon 600 bei Regen? Wenn ich die Infos richtig verarbeitet/verstanden habe, dann kann man den Bildschirm sperren, aber es erfordert mehre Schritte (was sehr lästig wäre), außer man legt es auf einen “Hotkey”, dann kann man mit einem Knopfdruck Sperren und Entsperren. Richtig?

    Bei gesperrtem Display: Folgt denn die Karte automatisch dem aktuellen Standpunkt und funktioniert das Routing (Turn-by-Turn)? Oder müsste man jedes mal entsperren, nachführen und dann wieder sperren?

    Ich habe das Gefühl, bei den (Fahrrad-)Navis ich muss mich zwischen Pest und Cholera entscheiden. 🙁

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  10. Gute Arbeit zu diesem Artikel! Ich mag, wie Sie Ihre Fakten präsentiert und wie Sie machte es interessant und leicht zu verstehen. Danke.

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  11. Ich möchte mir zum ersten mal ein Navigationsgerät für das Fahrrad kaufen. Reicht es für mich zum Anfang das Garmin Oregon 450 zu kaufen oder gleich das 650. Wie gesagt ich bin Anfänger und mache nur kleine Wochenendtouren, bislang.
    Wer kann mich beraten, was ich für den Anfang wirklich brauche ohne zu viel Geld ausgeben zumüssen?

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    • Hallo Anja,
      den O450 würde ich mir jetzt definitiv nicht mehr kaufen – da sind Welten Unterschied zum O600, insbesondere beim Display. Ob er für kleine Wochenendtouren zu viel Technik ist, ist eine andere Frage. Am Anfang ist aber für jedes Outdoor-Navi einiges an Zeit mitzubringen, bis alle Funktionen intus sind.
      Evtl. reicht es zum Einsteigen einen günstigen eTrex 10/20 oder Dakota 10/20 zu kaufen (damit kannst Du eigentlich auch alles machen) und dann in ein bis zwei Jahren und wenn Du beim Thema bleibst (!) auf einen Oregon umsteigen (bis dann gibt es sicherlich wieder ein neues Modell).
      grüße

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  12. Hallo,

    kann mir bitte einmal einer sagen wie ich beim Oregon 600 eine Verbindung via Bluetooth herstelle? Ich finde auf dem Oregon niergends eine Einstellung für Bluetooth.

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    • Hallo, dafür gibt es keine speziellen Einstellungen; läuft über das Menü “Drahtlos übertagen” (z.B. BaseCamp Mobile verbinden).
      Grüße

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  13. Toller und ausführlicher Test, vielen Dank. Allerding stimme ich dem euphorischen Resumee überhaupt nicht zu. Es gibt doch kaum echten Fortschirtt gegenüber dem Orgegon 450! Schaut man sich moderne Smartphones und deren Entwicklung in den letzten Jahren an, ist es doch eine Lachnummer, was für Prozessorleistung und erbärmliche Displays Garmin dem Kunden im Jahre 2014 für richtig stolzes Geld vorsetzt. Keine Chance, in einer größeren Karten-Übersicht eine Tour oder Abweichung zu planen. Das geht nur am heimischen PC. Welch ein Unterschied, nimmt man ein Samsung S5 und mit einer der vielen offline-Apps mit OSM-Outdoor-Karten für umme.

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    • Das Oregon mit einem Smartphone zu vergleichen zeigt mir doch ganz klar, dass der User gar kein Navi benötigt oder einfach keine Ahnung hat.
      Für Outdooraktivitäten ist die Akkulaufzeit, die Displayanzeige und die allgemeine Robustheit eines Smartphones doch absolut ungeeignet.
      Geh doch mal auf Tour und lass Dich vom Handy durch die Berge lotsen, dann wirst Du erkennen wo der Nutzen bei einem z.B. Oregon liegt.
      > Satelittenempfang in Tälern der im dichten Wald
      > Lesbarkeit der Displays bei Regen oder direkter Sonne
      > Wasserdicht und stoßfest …
      Wer in der City unterwegs ist und den Parkplatz seines Autos sucht weil er sich verlaufen hat ist evtl. mit den Handy besser bedient.

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      • Dann machen sie mal eine Tageswanderung mit ihrem Samsung.
        Dann können sie nach 1-2 Stunden wieder umkehren und es an ihren Zigarettenanzünder nachladen.

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  14. Hallo,
    ich halte das Oregon 650 für eines der besten Outdoor-Navis und hatte es als Nachfolger für mein Oregon 450 erwogen.

    Besonders interessant erschien mir die Möglichkeit die Akkus im Gerät zu laden.
    Ungeachtet der Frage, ob das Navi während des Ladevorganges genutzt werden kann, hat sich die Pos1tion der USB-Buchse als KO-Kriterium herausgestellt.

    Ich nutze das Navi vorwiegend beim Radfahren und habe auch eine USB-Stromversorgung am Rad (wird wohl über kurz oder lang Standard sein).

    Mit dem Oregon 450 funktioniert dies ganz gut, wobei allerdings bei jedem Stop das Navi durch die Frage nach Abschaltung nervt.

    Beim Oregon 650 hatte ich die Hoffnung, dass dies mit der Ladefunktion entfällt.

    Nach den Abbildungen im Handbuch sieht es so aus, dass in der Lenkerhalterung die USB-Buchse wohl nicht erreichtbar ist.

    Eigentlich schade, denn das Laden während der Fahrt ist für längere Radreisen optimal (besonders, wenn man mit dem Zelt reist).

    Antworten
      • Hallo,

        vielen Dank für den Hinweis.

        Ein Kabel mit Winkelstecker bekommt man für kleines Geld in jedem gut sortierten Elektronik-Shop.

        Da werd’ ich mir wohl ein Oregon 650 bestellen.
        Im Vergleich mit meinem 450-er, mit dem ich sehr zufrieden bin, werde ich ja sehen, was an den Kommentaren zur GPS-Position dran ist.

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  15. Oregon 600:
    Ich habe leider das Problem, dass ich zwar am Bildschirm zu Hause ein Mountainbikeprofil erstellen kann (Mit Vermeidung von Größeren Straßen usw.), aber leider kann ich so eine Einstellung nicht am Gerät vornehmen, wenn ich mit dem MTB ins Blaue fahre und das Gerät mir einfach durch den Wald einen Weg weisen soll (Waldwege suchen usw.), d.h., wenn ich keine Route abfahre!
    Ich habe nicht mal ein Profil namens Mountainbike im Gerät, was ich zwar einrichten könnte mit dem Namen, aber eben nicht mit den relevanten Einstellungen wie z.B. größere Straßen vermeiden usw.
    Wer kann da helfen?

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    • Hallo Annette,
      die Einstellungen kannst Du beim Oregon hier vornehmen: Einstellungen > Routing > Aktivität/Rechenmethode/Vermeidung

      Weitere Infos gibt es hier: http://bit.ly/Ng74WI

      bereits fertige Profile für den Oregon 600 inkl. Mountainbike stehen hier zur Verfügung:
      http://bit.ly/17JQO5G

      Grüße

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      • Hallo,
        kann ich die Profile auch in BaseCamp am PC importieren?

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  16. Wenn das etrex 30 ein größeres Display hätte,dann könnte man sich die anderen Geräte sparen,denn dieses für und wider der neuen Geräte,wirft noch sehr viele Fragen auf.
    Leider kann ich mich nach diesen Berichten noch nicht durchringen,um auf ein neues Garmin der 600-derter Reihe umzusteigen,denn der Preis ist nicht gerade günstig,auch wenn es mehr zusätzliche Funktionen gibt.
    Ich bin in diesem Jahr auf Gran Canaria mit einem Navigon 40 Premium und selbst erstellten Karten über den Routeconverter gefahren,war mal ein Test,der auch super funktioniert hat obwohl das Gerät für die Strasse ausgelegt ist,aber mit Einstellungsmöglichkeit Fahrrad und Fussgänger.
    Der Vorteil auf Gran Canaria ist,dass es nicht so viele Möglichkeiten von Strassen und Wegen gibt.
    War immerhin auf ca,-1500 Meter Höhe.
    Leider gibt es momentan keinen Hersteller,der fehlerfreie Geräte anbietet,habe auch schon einige getestet.
    Was die ADFC-Radwege angeht,damit habe ich schon meine negativen Erfahrungen gemacht,wäre selbst für einen Crossbiker interessant gewesen.
    Gruß
    Der Gerlinger Radraudi

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  17. Toller detaillierter umfangreicher Test. Vielen Dank dafür!

    Was ich nicht nachvollziehen kann, ist warum beim Biker die Displaybeleuchtung zu 100% an sein muss. Fahrt ihr nur in der Nacht?

    Aktuell fahre ich mit einem Dakota 20 durch die Alpen. Tolles Gerät. Das Display ist aber grenzwertig. Darum bin ich echt gespannt auf das Oregon 600. Was mich noch warten lässt ist die Abweichungsdiskussion. Hier warte ich wohl noch auf ein entsprechendes Firmwareupdate.

    Gruß
    Radfahrer

    Antworten
    • Hallo Radfahrer,

      ich habe die Displaybeleuchtung beim Biken meistens auf 100%, damit ich immer ein optimal ablesbares Display habe; halte ich v.a. beim Mountainbiken auf Trails für sinnvoll.

      Dasoftware-Update auf v3.30 bringt eine “Improved GPS performance”.

      Grüße

      Antworten
  18. Garmin GSC10 Geschwindigkeit und Trittfrequenz-Sensor:

    — Die Geschwindigkeit wird nicht ausgelesen

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  19. Ich habe jetzt das dritte RMA-Gerät, und immer noch keine auch nur annähernd brauchbare Positionsbestimmung. Positive Tests wie oben dargestellt sind für mich daher ein Mysterium – bei mir klappt mal ein Tag perfekt, am nächsten Tag ist das Oregon grauenhaft ungenau.

    Warum treten solche Probleme offensichtlich nur bei den Normalkunden und nicht bei den professionellen Testern auf? Immerhin ist die GPS-Genauigkeit nun mal die Kernfunktion eines GPS-Geräts-

    Inzwischen ist das Internet ja voll von negativen Kundenrezensionen zum neuen Oregon…

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  20. war in der Schweiz unterwegs, enge Täler, viel Wald. GPS Empfang immer bestens. Ich habe zum Schutz eine dicke Folie auf das Display gezogen. Lässt sich immer noch sehr gut bedienen. Die Batterieleistung ist in allen eingestellten Optionen und hellem Display nicht sehr lang. Ich finde es OK. Das Gerät selbst ist zu seinen Vorgängermodellen der absolute Hit.
    Was nicht stimmt und auch nirgend hingewiesen wird, ist das Aufladen von Fremdakkus. Garmin will natürlich seinen eigenen Akkupack verkaufen. Ist verständlich. Ich habe unter den beiden Eneloop Akkus ein kleines dünnes Blech gelegt ( Mikroschalter). Somit werden auch Fremdakkus aufgeladen. Welche nicht überhitzen oder das Gerät zerstören. Erst auf Nachfrage bei Garmin wurde mir erklärt, wie man das Navy programmiert,dass es an USB3 erkannt wird. Könnte man in die Anleitung schreiben. Ich bin mit dem Gerät sehr zufrieden.

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  21. Hallo,
    bin seit ein paar Monaten stolzer Besitzer des 60ers. Der Test oben stimmt 100%ig. Ich bin mit Lithium-Batterien ca. 12h Bike gefahren- aktive alles genutzt. Hier liegt auch die einzigste Schwachstelle am Gerät-Laufzeit! Also im Einsatz immer das maximale rausholen= Lithium. Im täglichen nutze ich den Akku von Garmin. Bei Temp und Herzfrequenz habe ich immer ein paar Abrisse. Das Display ist das Glanzstück- TOP.
    Ich bleibe dabei- ein großer Wurf- das Beste Garmin was ich hatte (etrex, GPS62, Dakota, Montana650). Kaufempfehlung.

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    • Derzeit keine Kaufempfehlung. Es ist richtig von der Hardware das beste was Garmin seit langem auf dem Markt gebracht hat. Leider die Grundfunktion GPS-Positionsbestimmung ist in den Bergen ( enge Täler, dichter Laubwald ) ungenügend. Abweichungen im Karwendel ( Höllental z. B. ) über 500 m von der eigentlichen Postion. Ursache werden die verfälschten Signale sein, die von den steilen Felswänden abgelenkt werden, bzw. vom dichten Laubwald geschluckt werden. Da ist der 62er derzeit besser.

      Antworten
      • Hallo Frank,

        dem kann ich nicht zustimmen, meine Ergebnisse sehen anders aus (Tour 3 oben, enges Tal, teils mit Felswänden und dichtem Wald, Tour wurde mehrfach gegangen). Abweichungen sind allerdings generell nicht auszuschliessen und lassen sich bei so ziemlich jedem Gerät – auch beim 62er – beobachten. Auch wenn ein parallel benutztes Gerät eine bessere Aufzeichnung hinlegt – am nächsten Tag kann es wieder anders aussehen. Kannst Du mir die Aufzeichnungen mal schicken?
        Grüße

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        • ich kann es genauso bestätigen – immense Abweichungen. Wenn das nicht besser wird, muss ich das Gerät an Garmin einschicken – nicht zu gebrauchen. Glücklcherweise sind wir meistens zu zweit unterwegs und das Etrex funktioniert tadellos…. sehr ärgerlich das Ganze

          Antworten
      • Die Ungenauigkeit der GPS-Positionsbestimmung wird im Garmin-Forum durch Geocacher bestätigt, die über erhebliche Fehler klagen.

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