Wandern und GPS – Bereits 18% der Wanderer besitzen ein GPS-Gerät

Autor: | 16. Dezember 2010 | 4 Kommentare
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Kommentare (4)

  1. Hartmut sagt:

    Auch ich kann dem Werner nur zustimmen. Seit etwa 2 Jahren benutze ich die Orientierung mit GPS beim Wandern und Radfahren.
    Wenn man bedenkt, daß nur ein kleiner Teil aller möglichen Wanderwege überhaupt beschildert ist und das oft nur unzulänglich und rudimentär, dann ist GPS-Orientierung besonders dann eine große Hilfe, wenn man zu den kreativen Wanderern gehört, die gern auch mal abseits bekannter Wanderrouten laufen und dabei viel neues entdecken.
    Allerdings haben meine Freunde und ich keine normalen GPS-Geräte, sondern wandern oder radeln mit dem jetzt neuen Motorola Defy oder dem iPhone, für das es schon seit längerem gute Outdoorausrüstungen gibt, die wasserschützend sind und eine Laufzeit von 10 Std. ermöglichen.
    Wenn man die vielen Nutzer von Smartphones berücksichtigt, die diese Geräte auch in der Freizeit benutzen, hätte die Statistik des
    Wanderverbandes wahrscheinlich anders ausgesehen.
    Diese Smartphones hat man eben immer dabei und braucht nicht immer ein extra Gerät mitzuschleppen, wenn man denn mal wandern möchte. Das ist ein wesentlicher Punkt des Nutzerkriteriums.
    Wir möchten GPS beim Wandern und Radfahren nicht mehr missen!

    Hartmut

  2. Werner sagt:

    Ich kann Bernd nur zustimmen,gerade das zurückfinden zum Ausgangspunkt wird stark vereinfacht sofern man nicht den selben Weg zurückgehen will.Im übrigen ist keine Karte absolut fehlerfrei,mit dem GPS Gerät jedoch nicht wirklich ein Problem da mann immer die Richtung sieht in die man gehen muß,sofern am Ausgangspunkt ein Wegpunkt gesetzt wurde.

  3. Bernd sagt:

    Als frischer Besitzer eines Oregon kann ich im Gegensatz zu Volker nur sagen, dass ich mich mit dem Gerät deutlich wohler fühle. Natürlich “braucht” man so was nicht – und wenn man eine gute Karte der Gegend hat reicht dies auch aus. Aber ich habe mich gerade bei den “simplen” Wanderungen (zB. im Sauerland) oft genug verlaufen. Wenn man da eben nach dem Motto wandert – dort sieht es schön aus als geh ich mal dorthin – passiert es sehr schnell, dass man sich in der Position irrt und, gerade in Waldgebiet, mal schnell ein Tal weiter ist als man glaubt. Dann hilft es nicht sehr viel wenn man weiß, dass das Auto zu dem man wieder will “irgendwo” westlich sein müsste, wenn man sich auf den inzwischen unzähligen neuen Forststrassen und Wegen nicht entscheiden kann welcher Weg, da wieder zurückführt. Und wenn man eben nicht genau weiß WO man ist, hilft da auch eine Karte nicht viel, wenn dort ein Tal praktisch identisch ausieht wie das danebenliegende. Ich hab bisher zwar immer zurückgefunden aber gerade am Ende eines Wandertages durchaus noch oft etliche Umwege in Kauf nehmen müssen um dorthin zurückzukommen wo ich gestartet bin. Und garede am Ende, nach einigen Wanderstunden wird es eben manchmal zäh, wenn da dann noch weitere Kilometer dazukommen. Da finde ich das GPS wirklich als extrem komfortabel und möchte es nicht mehr missen.

  4. Volker sagt:

    Nun ja, die Standardwanderwege in den Urlaubsregionen sind ja größtenteils durch Schilder ausreichend gekennzeichnet; abseits der vielbewanderten Wege muss man einach nur dem Trampelfad, auf dem man sich gerade befindet, folgen. Ist von vielen halt ne Spielerei, sich nen GPS Gerät zuzulegen, um dann mal zu schauen, wo man gerade ist, wie weit der Weg noch ist (wenn es nicht gerade auch auf diesen Schildern steht (2,5 KM/35 Min)). > 90% der Wanderer bräuchten diese elektronischen Hilfsmittel in der Regel gar nicht, da wurde ggf. schon ne vernünftige (Papier-) Karte der Region reichen.

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