Outdoor-Navis von Garmin mit Touchscreen erfreuen sich größter Beliebtheit. Universell verwendbar zum Wandern, Geocaching, Radfahren und anderen Outdoor-Aktivitäten. Navigation-Professionell.de hat alle Garmin Outdoor-Navis getestet!

Tests von aktuellen Garmin Outdoor-GPS-Geräten mit Touchscreen:

Der Garmin Oregon 400t ist das Top-Modell der Serie. Einige Highlights:

  • Barometrischer Höhenmesser
  • Elektronischer Kompass
  • Autonavigation
  • Papierloses Geocaching
  • Drahtlose Datenübertragung
  • Herz-/Trittfrequenz Messung mit optionalem Zubehör
  • microSD-Karten Slot
  • > 512 MB interner Speicher
  • Hochauflösendes 3″-Display mit 240 x 400 Pixel Auflösung
  • 3D-Ansicht
  • Topographische Freizeit-Basiskarte 1 : 100.000 von Europa
  • Weltweite Basiskarte mit Relief

Der getestete Oregon 300 ist nahezu identisch zum Oregon 400t. Er verzichtet lediglich auf die integrierte topographische Karte und eine Temperaturanzeige, sein interner Speicher beträgt respektable 850 MB.

Das Basismodell, der Oregon 200, ist Navigation pur. Features wie Höhenmesser, Kompass und drahtloser Datenaustausch fehlen, sein interner Speicher beträgt 24 MB.

Nur wenige Tage stand ein Garmin Oregon 300 zum Testen zur Verfügung. In der Kürze der Zeit konnten zwar nicht sämtliche Funktionen in aller Ausführlichkeit ausprobiert werden, trotzdem dürfte der Test einen interessanten Vorabeindruck über den Oregon 300 vermitteln.

Äußerliches, Handhabung und Bedienung

Das Gehäuse des Oregons macht mit seiner Farbkombination von grau, schwarz und rotbraun einen schicken Eindruck. Außer dem 3″-Touchscreen steht nur eine Taste auf der rechten Seite zur Verfügung (Funktionen: Ein/Aus, Hintergrundbeleuchtung einstellen, Bildschirm sperren, Screenshots anfertigen).

Glücklicherweise wurde dem Garmin Oregon eine kleine Öse für eine Handschlaufe spendiert. Die Rückwand wird mit dem gleichen Mechanismus wie beim Garmin Colorado verriegelt, sie läßt sich aber ohne jeglichen Kraftaufwand entfernen. Nach dem Abnehmen der Rückwand kommt die Aufnahme für die Akkus zum Vorschein. Unter den Akkus befindet sich die Halterung für die microSD-Speicherkarte. Im Test hat der Oregon eine 2 GB große Karte problemlos akzeptiert.

Die Abdichtung des Rückdeckels gegenüber Wasser macht einen sehr guten Eindruck. Insgesamt erscheint die Verarbeitung sehr hochwertig.

Der Oregon 300 liegt dank seiner kompakten Abmessungen und Formgebung sehr gut in der Hand. Eine einhändige Bedienung ist für Rechts- wie auch Linkshänder problemlos möglich. Der Touchscreen macht richtig Spaß! Sämtliche Interaktionen laufen ohne Verzögerungen ab. Durch Listen wird entweder mit den Up/Down-Icons oder durch ein Verschieben mit dem Finger geblättert. Die Menüs sind sehr übersichtlich aufgebaut und intuitiv bedienbar. Für Outdoor-GPS Novizen dürfte der Oregon ein ideales Einsteigergerät sein. Auch mit dünnen Fleecehandschuhen bzw. langen Bike-Handschuhen lassen sich die Menüs problemlos aufrufen.

Ein Kritikpunkt betrifft das Setup: Zum Ändern wichtiger Einstellungen muß jedesmal in das separate Setup-Menü gewechselt werden. Um beispielsweise den Detaillierungsgrad der Karte zu ändern, muß man die Kartenseite verlassen, das Setup aufrufen und in einem Untermenü den Wert auswählen. Wesentlich praktischer wäre es, wenn solche Einstellungen direkt aus der Kartenseite heraus vorgenommen werden könnten.

Hauptmenü des Garmin Oregon 300

Die Screenshots zeigen die standardmäßige Anordnung der Icons der vier Hauptmenü-Seiten. Die Reihenfolge kann nach eigenem Gusto verändert werden.

Hauptmenü Oregon 300Hauptmenü Oregon 300Hauptmenü Oregon 300Hauptmenü Oregon 300

Profile des Oregon 300

Je nach Aufgabe stehen unterschiedliche Profile zur Verfügung. Standardmäßig sind vorgesehen: Recreational, Geocaching, Automotive, Marine, Fitness. Zusätzlich lassen sich eigene Profile mit unterschiedliche Einstellungen anlegen (Beispiele):

  • Welche Karte aktiviert ist (z.B. topographische Karten unterschiedlicher Regionen oder Straßenkarten)
  • Trackaufzeichnung an/aus
  • Aufzeichnungsintervall für Tracks
  • Positionsformat
  • Zeitzone
  • Töne an/aus
  • Einheiten
  • Hintergrund
  • Zeitzone, Zeitformat

Setup des Oregon 300

Die Menüs zum Einstellen des Oregons demonstriert die Bildfolge:

Setup-Menüs, Garmin Oregon 300Setup-Menüs, Garmin Oregon 300Setup-Menüs, Garmin Oregon 300Setup-Menüs, Garmin Oregon 300

Eine praktische Neuerung verbirgt sich hinter dem Icon "Zurücksetzen". Damit können der Trackspeicher (Active Log) und alle Wegpunkte gelöscht sowie die Reisedaten zurückgesetzt werden. Zudem wird die Speicherbelegung für Wegpunkte sowie des Trackspeichers angezeigt.

Energieversorgung

Der Garmin Oregon 300 benötigt zwei AA Akkus bzw. Batterien. Von Garmin werden Lithium-Batterien oder NiMH-Akkus empfohlen. Die Batterielaufzeit ist mit 16 Stunden angegeben. Im Test wurden folgende Zeiten erreicht:

Mit 2.500 mAh bzw. 2.700 mAh NiMH-Akkus: 15,5/16,5/14 Stunden (auf die Hintergrundbeleuchtung wurde möglichst verzichtet, WAAS/EGNOS an, Töne aus, Trackaufzeichnung an).

Ergänzung 22.09.09 – Gemessene Laufzeiten von Sanyo Eneloop-Akkus beim Biken (4 Stunden Biketour und anschließend Gerät stationär als Logger eingesetzt): 08:15 Stunden (Beleuchtung bei 100%, keine Energiesparmaßnahmen, aktive Trackaufzeichnung und Tracknavigation).

Das Display des Oregon 300

Der Oregon ist mit einem transreflexiver Farb-TFT-Touchscreen mit einer Auflösung von 240 x 400 Pixel ausgestattet. Die Größe beträgt 3,8 x 6,3 cm mit einer Diagonale von 7,6 cm. Es handelt sich um einen resistiven Touchscreen, der auschließlich auf Druck reagiert.

Die Darstellung von Karten ist auf dem großen und hochauflösenden Display wirklich klasse. Wie bei dem Garmin Colorado muß zum Ablesen allerdings häufig die Hintergrundbeleuchtung eingeschaltet werden – mit dem Nachteil einer verkürzten Akku-Laufzeit. Im Vergleich zum Colorado 300 erscheint das matte Display des Oregon 300 ohne eingeschaltete Hintergrundbeleuchtung unter den meisten Lichtverhältnissen weniger hell und kontrastreich . In Waldgebieten empfiehlt es sich, wegen einer besseren Ablesbarkeit, die Schummerung der Basiskarte (Shaded Relief) zu deaktivieren. Die Bilder verdeutlichen den Unterschied:

Topo Deutschland V2, ohne Schummerung der Basiskarte Topo Deutschland V2, mit Schummerung der Basiskarte

Da der Oregon ausschließlich über den Touchscreen bedient wird, hinterlassen Sonnencreme-, Schweiß- und Wurstsemmel-Finger ihre Spuren. Im Test zeigte sich nach 3 Tagen Dauereinsatz, daß die Ablesbarkeit des Displays schon etwas leidet. Bei längeren Touren kann eine Putzaktion durchaus Sinn machen.

Technisches: Startdauer, Schnittstellen, GPS-Empfang

Zum Starten benötigt der Oregon in Abhängigkeit von der Anzahl an Karten und Tracks etc. ca. 8 bis 9,5 Sekunden. Ein sehr guter Wert, so daß ein kurzfristiges Einschalten des Gerätes zur Positionsbestimmung nicht mit nerviger Warterei verbunden ist.

Die Positionsbestimmung erfolgt mit Hilfe der HotFix-Technologie (das Gerät berechnet die Satellitendaten im Voraus) sehr schnell. Bei einer Messreihe hat der Oregon im Schnitt 22 Sekunden benötigt (inkl. Startzeit von 8 Sekunden), der Colorado 300 dagegen 30 Sekunden (inkl. Startzeit von 12 Sekunden). Welcher Typ von GPS-Empfänger und Antenne verbaut ist, wird von Garmin nicht näher angegeben. Eine externe GPS-Antenne kann nicht angeschlossen werden.

Garmins ANT+Sport Technologie läßt einen drahtlosen Datenaustausch mit anderen Oregons bzw. Colorados zu. Im Test hat der Austausch in beide Richtungen mit einem Colorado einwandfrei funktioniert. Desweiteren steht eine USB-Buchse vom Typ Mini-B zur Verfügung. Die Schnittstelle ist im Handbuch als "Proprietäre serielle Garmin-Schnittstelle, USB-Massenspeichergerät, NMEA 0183" spezifiziert. Beim Anschliessen an einen PC wird der Oregon 300 sowie eine in das Gerät eingelegte Speicherkarte jeweils als separates Laufwerk erkannt.

Mit der PC-Planungssoftware Touratech QV konnte der Oregon problemlos im GPS Online Modus verwendet werden.

Satellitenseite Oregon 300Satellitenseite Oregon 300, WAAS/EGNOS aktiviert

Die Empfindlichkeit und Genauigkeit von GPS-Empfängern ist ein immer wieder gern und heiß diskutiertes Thema.

Um die Empfindlichkeit zu testen, wurden der Oregon 300, ein Colorado 300 und ein GPSMap 60Cx in einem Raum nebeneinander gelegt und eingeschaltet. Während der Oregon und der Colorado noch auf der Suche waren, hatte der 60Cx schon längst die Position bestimmt. Erst nach längerer Zeit – immer wieder von Hinweisen wie "Trouble finding satellites" und "GPS-Signal schwach" unterbrochen – konnten auch die beiden Newcomer die Position berechnen. Dieser kleine Test bestätigt das auf mehreren Touren gewonnene Bauchgefühl, daß die Empfindlichkeit des 60Cx schlichtweg besser ist.

Mehrere Tracklogs belegen, daß der GPS-Empfänger des Oregons sehr genaue Aufzeichnungen ermöglicht.

In den beiden Google Maps Ausschnitten sind jeweils Trackaufzeichnungen des Oregon 300 (rot), des Colorado 300 (grün) und GPSMap 60Cx (blau) abgebildet. Die Strecken wurden teilweise in tief eingeschnittenen Tälern, in denen der GPS-Empfang oftmals sehr schlecht ist, aufgezeichnet. Die Tracklogs aller drei GPS-Handgeräte stimmen sehr gut überein.

Lediglich in der zweiten Karte (Nord-Ende des Tracks) zeigt der Oregon eine deutliche Abweichung im Vergleich zum Colorado 300 und GPSMap 60CX. Der Grund dürfte darin zu suchen sein, das der Oregon 300 auf diesem Streckenabschnitt zum "herumspielen" in der Hand getragen wurde und der Weg durch eine dichten, regennassen Wald verlaufen ist. Beides sind nicht gerade die besten Voraussetzungen für einen optimalen Satellitenempfang.

1. Tracks in Google Earth betrachten

2. Tracks in Google Earth betrachten

Die Testdaten (original Active Log Daten) können für eigene Vergleichszwecke heruntergeladen werden: Testdaten.

Der Track-Manager des Oregon 300

Das Navigieren mit Tracks ist eine der wichtigsten Funktionen eines Outdoor GPS-Handgerätes. Deshalb soll an dieser Stelle ausführlicher darauf eingegangen werden. Einige Fakten und Beobachtungen:

  • Nach Garmin-Angaben speichert der Oregon 20 Tracks mit je 10.000 Punkten ab
  • Die aktuelle Trackaufzeichnung wird auf der Karte als feine, schwarze Linie dargestellt
  • Ein Track-Manager verwaltet alle Tracks
  • Die Tracks werden im internen Speicher abgelegt, der mit 850 MB üppig ausgestattet ist
  • Per Windows-Explorer auf die Speicherkarte kopierte Tracks werden nicht erkannt
  • MapSource importiert auschließlich den Active Log, alle anderen Tracks müssen mit dem Windows-Explorer kopiert werden
  • Im Test liesen sich problemlos 70 Tracks auf das Gerät kopieren, sie wurden alle vom Track-Manager erkannt
  • Der Track-Manager erlaubt folgende Operationen: Track auf Karte anzeigen/Darstellung des Höhenprofils/Track auf Karte zeigen: an oder aus/jedem Track eine Farbe zuweisen/den Track reversiv abspeichern/Track löschen; einen Track umbenennen ist nicht möglich
  • Im Track-Manager fehlt eine Sortierung z.B. nach dem Alphabet oder eine Suchfunktion
  • Mit den Einstellungen "Aufzeichnungsart: automatisch", "Intervall: Am häufigsten" zeichnet der Oregon ca. 50 – 60 % mehr Trackpunkte auf als der Colorado 300 und GPSMap 60Cx
  • Der reversive Track hat die gleiche Anzahl an Punkten wie das Original
  • Sämtliche Tracks können auf der Karte in unterschiedlichen Farben angezeigt werden
Track-Manager: Gespeicherte Tracks, Satelliten-Konstellation und Signalstärke, Oregon 300Track-Manager: Optionen 1, Oregon 300Track-Manager: Optionen 2, Oregon 300Farbauswahl, Oregon 300
Gewählter Track auf Karte, Oregon 300Gewählter Track auf Karte, zoomen und verschieben, Oregon 300Copy Reversed Track, Name eingeben, Oregon 300Höhenprofil des gewählten Tracks, Oregon 300

Trackback-Navigation mit dem aktuellen Track

Aktueller Track im Track-Manager, Oregon 300Trackback aktivieren, Oregon 300Navigation auf der Kartenseite, Oregon 300Trackback-Navigation mit dem Kompass, Oregon 300

Navigation mit Routen

Gewählte Route auf Karte, Oregon 300Navigation mit Kompass, Oregon 300
Kartenausrichtung Automodus, Oregon 300Routenplaner: Routenmenü 1, Oregon 300Routenplaner: Routenmenü 2, Oregon 300

Wegpunkte markieren, Wegpunkt-Manager

Wegpunkte können auf zweierlei Weise markiert werden:

  • Durch ein Antippen der Karte, ein roter Pin wird eingeblendet. Zum genaueren Plazieren kann die Karte verschoben werden.
  • Mit dem separaten Menü "Wegpunkt markieren"

Zum Verwalten der Wegpunkte steht ein Wegpunkt-Manager zur Verfügung.

Wegpunkt auf Karte markieren, Oregon 300Wegpunkt speichern, Symbol unten in der Mitte, Oregon 300Wegpunkte im Wegpunkt-Manager, Oregon 300
Namen ändern im Wegpunkt-Manager, Oregon 300Symbol ändern im Wegpunkt-Manager, Oregon 300Wegpunkt bearbeiten 1, Oregon 300Wegpunkt bearbeiten 2, Oregon 300

Allen Kartenabbildungen liegen folgende Karten zugrunde: Integrierte Basiskarte, die kostenlose Topo Deutschland Demokarte von Garmin und die kostenlose Karte aus dem gemeinnützigen Projekt Openstreetmap von wiki.openstreetmap.org.

Autonavigation

Der Oregon 300 kann analog zum Garmin Colorado zur Autonavigation eingesetzt werden. Die optische Zielführung ist ganz hervorragend, ein weißer Pfeil weist auf Abbiegungen hin, die zu fahrende Strecke wird in einem auffälligen Magenta eingezeichnet. Zusätzlich weisen Tonfolgen auf Abbiegungen hin.

An Berechnungsmethoden stehen "Luftlinien-Modus", "Auf Straße nach Zeit" und "Auf Straßen nach Entfernung" zur Verfügung. Ausschlußkriterien sind "Kehrtwenden", "Mautstraßen", "Autobahn", "Unbefestigte Straßen" und "Fahrgeneinschafts-Spuren" (jeweils vermeiden/nicht vermeiden).

Geocaching mit dem Oregon 300

Eine Besonderheit ist das "Paperless Geocaching" des Oregons, d.h. die Geocaches werden inklusive Beschreibung auf dem Gerät abgespeichert. Ein Download von Geocaches (www.geocaching.com) und Abspeichern auf dem Oregon 300 hat im Test problemlos funktioniert, ebenso ein drahtloses Übertragen von Geocaches auf einen Garmin Colorado.

Die folgenden Bilder stellen die Geocaching-Funktion dar:

Geocache suchen, Oregon 300Alle Geocache, Oregon 300Geocache auf der Karte, Oregon 300Los!, Oregon 300
Geocache Optionen, Oregon 300Beschreibung, Oregon 300Zusätzliche Beschreibung für Premium-Mitglieder, Oregon 300Geocache Tripcomputer, Oregon 300

Weitere Funktionen

  • Tritt-/Herzfrequenz-Messung: Der Herzfrequenz-Brustgurt eines Forerunners 305 wurde erkannt, Puls-Werte wurden angezeigt
  • Bildbetrachter
  • Wherigo
  • 3D-Ansicht
  • Fläche berechnen
  • Kalender: Nur mit Monatsansicht, ohne Funktionen wie z.B. "Ausgangspunkt ändern"
  • Rechner: Keine wissenschaftliche Anzeige
  • Sonne und Mond: Nur für aktuelle Position, keine Funktion wie "Neuer Standort"
  • Wecker: Sehr lauter Wecker, der den Oregon zur eingestellten Uhrzeit startet
  • Jagd & Angeln: Nur für aktuelle Position, keine Funktion wie "Neuer Standort"
  • Stoppuhr
  • Annäherungswarnung für Custom POIs: z.B. Radarfallen, die mit dem Garmin POI Loader auf den Oregon abgespeichert wurden
  • Ankeralarm, Flachwasseralarm etc. aktivierbar und konfigurierbar

Was sonst noch alles aufgefallen ist

  • Keine Systemabstürze etc. während der Testphase
  • Sehr einfache und schnelle Eingabe von Texten
  • Übersetzungsfehler, z.B. "auf" statt "an", nicht alle Menüs auf deutsch
  • GPS-Empfänger: Keine Funktionen wie z.B. "Standort auf Karte eingeben"
  • Wegpunktmanager, suchen von Wegpunkten: Es gibt keine Option wie "Ausgangspunkt ändern"
  • Kein Mitteln von Wegpunkten möglich
  • Menü Zieleingabe, kürzlich gefundene Elemente: Keine Möglichkeit, die Liste zu löschen
  • Wegpunkt-Projektion vorhanden
  • Positionsformat: Benutzergitter definierbar
  • Höhenprofil: X/Y-Achse läßt sich nicht beliebig einstellen
  • Die Höhenprofil-Seite ("Elevation Plot") scheint noch fehlerbehaftet zu sein
  • Luftdruck wird auch im ausgeschalteten Zustand aufgezeichnet
  • Automatisches Erkennen der Zeitzone
  • Keine MOB-Funktion ("Mann über Bord")

Für welche Sportarten und Outdoor-Aktivitäten ist der Garmin Oregon 300 geeignet?

  • Wandern: Perfekt geeignet
  • Radtouren: Hervorragend geeignet
  • MTB: Zum Mountainbiken würde der Autor nach wie vor ein Gerät mit separaten Tasten vorziehen, da auf holprigen Strecken der Wechsel, z.B. von der Kompass- zur Kartenseite, per Taste schneller geht. Der Oregon hat für einen langen Westalpencross den großen Vorteil, daß nahezu beliebig viele Streckenvarianten als Tracks gespeichert und dargestellt werden können.
  • Paddeln: Problemlose Bedienung in einer wasserdichten Hülle (Aquapac) möglich, somit gut geeignet.
  • Geocaching: Auch wenn sich der Autor mit diesem Thema wenig auskennt, macht das "Paperless Geocaching" einen interessanten Eindruck
  • Lange Trekkingtouren: Zur Gewichtsoptimierung ist ein GPS-Gerät mit einer längeren Batterielaufzeit sinnvoller (z.B. Garmin eTrex).

Lieferumfang

  • Karabinerclip
  • USB-Kabel
  • Benutzerhandbuch auf CD-ROM
  • Schnellstartanleitung

Eine Handschlaufe würde den Lieferumfang sinnvollerweise ergänzen.

Getestete Software-Versionen

Software Version: 2.20
GPS Software Version: 2.42

Fazit

Der Garmin Oregon 300 ist zweifellos eine interessante Neuerscheinung unter den GPS-Handgeräten.

Die unkomplizierte Bedienung mit dem Touchscreen, das handliche Design, das umfangreiche Trackmanagement und Features wie "Paperless Geocaching" prädestinieren den Oregon für viele Freizeit- und Outdooraktivitäten. Größte Mankos sind das dunkle Display, das ein Aktivieren der Hintergrundbeleuchtung unumgänglich macht, sowie das umständliche Setup der einzelnen Seiten.

Nach ein paar Tagen des intensiven Testens lautet das Urteil: Outdoor-Navigation mit dem Garmin Oregon 300 macht richtig Laune!

Aktueller Test des Nachfolgers: Garmin Oregon 450t

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Downloads:

Update Mai 2009: Durch zahlreiche Firmwareupdates (aktuelle Versionen: Beta Software 2.97, GPS Software 2.80) ist der Oregon 300 inzwischen deutlich verbessert worden und machen aus ihm ein wirklich erstklassiges GPS-Gerät. Beispiele:

  • Verschieben der Menüseiten ohne Benutzen der Pfeiltasten
  • Mann über Bord (Man Overboard, MOB)
  • Sight 'N Go
  • Mitteln von Wegpunkten (Waypoint Averaging)
  • Energiesparfunktion (Battery Save)
  • Anzeigeoptionen für den Reisecomputer
  • Vier individuell konfigurierbare Datenfelder auf der Karten- und Kompassseite
  • Einstellen der x- bzw. y-Achse eines Höhenprofils
Oregon 300: Neue FunktionenOregon 300: TripcomputerOregon 300: Tripcomputer

Weiterführende Links:

Erster Test – Review: Garmin Oregon 300 was last modified: Juni 3rd, 2013 by Joachim Bardua

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