Ford entwickelt Lichtsysteme, mit denen potenzielle Gefahren wie z.B. Fußgänger, Radfahrer und Tiere auf der Fahrbahn besser erkannt werden können. Ein fortentwickeltes, kamerabasiertes Frontlichtsystem mit GPS-Unterstützung steht kurz vor der Serienreife.

Das kamerabasierte Frontlichtsystem, welches auf dem adaptiven Frontlicht und der Verkehrszeichenerkennung beruht, wird derzeit im europäischen Ford Forschungszentrum Aachen (FFA) entwickelt. Neu ist: Die Elektronik greift auf GPS-Daten des Navigationssystems zu und öffnet zum Beispiel beim Heranfahren an Kreuzungen, Kreisverkehre und Vorfahrtsstraßen frühzeitig den Lichtkegel. Hindernisse, die sich (noch) nicht unmittelbar vor dem Fahrzeug befinden, können so eher erkannt werden. Auch Kuppen und Senken oder andere straßenspezifische Besonderheiten gehen in die Berechnung der Ausleuchtung ein. Stehen keine GPS-Informationen zur Verfügung, bedient sich das hochmoderne Lichtsystem der Frontkamera im Fuß des Rückspiegels. Anhand dieser Daten passt es den Lichtkegel den Fahrbahnmarkierungen entsprechend an beziehungsweise prognostiziert den weiteren Straßenverlauf. In der nächsten Evolutionsstufe kann sich das System sogar die Ausleuchtung häufig befahrener Strecken merken und gemeinsam mit den Navigationsdaten erneut abrufen.

Ford: kamerabasierte Frontlicht-System mit GPS (Bild: Ford)

Ford: kamerabasierte Frontlicht-System mit GPS (Bild: Ford)


(mit Material von Ford)

Ford: Lichtsystem mit GPS-Unterstützung was last modified: März 28th, 2016 by Joachim Bardua

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