Nach Adidas, Epson, Fitbit, Mio und TomTom bringt jetzt auch Garmin mit dem Forerunner 225 eine GPS-Sportuhr mit optischem Herzfrequenzsensor heraus. Der optische Sensor misst die Herzfrequenz direkt am Handgelenk. Sein großer Vorteil: Komfortgewinn durch Verzicht auf einen separaten Pulsgurt.

NEU – ausführlicher Test: Garmin Forerunner 225 Test

Garmin Forerunner 225 (Bild: Garmin)

Garmin Forerunner 225, mit integriertem Herzfrequenzsensor (Bild: Garmin)

Bei der Herzfrequenzmessung setzt Garmin auf Mio Technologie: Die LED-Sensoreinheit auf der Gehäuserückseite stammt von Mio und hat schon bei unserem Test der TomTom Runner Cardio überzeugende Ergebnisse geliefert. Um die Messergebnisse zu optimieren, schirmt Garmin den Sensor durch eine Dichtung vor störendem Umgebungslicht ab.

Der Forerunner 225 basiert im Wesentlichen auf dem Forerunner 220 (Garmin: Forerunner 220 / 225 Vergleich), verfügt aber über zwei Extra-Features:

  • Als Aktivitätstracker werden die zurückgelegten Schritte, die Distanz und der Kalorienverbrauch aufgezeichnet; bei einer Inaktivität von einer Stunde wird der Nutzer zur Bewegung animiert.
  • Auf einer Datenseite wird die aktuelle Herzfrequenz angezeigt, außen herum werden die Herzfrequenzzonen (grau / blau / grün / orange / rot) grafisch dargestellt, die aktuelle Zone wird markiert.

Etwas verwunderlich ist es, dass Garmin auf Smartwatch-Funktionalität (Anzeige von eingehenden SMS, Telefonaten etc.) verzichtet. Eine Funktion, die selbst günstige Uhren wie die Polar M400 schon bieten (Anmerkung: Für die M400 ist ein entsprechendes Software-Update angekündigt).

Der neue Forerunner 225 soll noch im zweiten Quartal für 299.- Euro erhältlich sein.

Garmin Forerunner 225 was last modified: März 27th, 2016 by Joachim Bardua
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