5 Gründe für die Garmin vivoactive

  • Mit 38 g sehr leicht
  • Wasserdicht, Schwimmen und Duschen sind kein Problem
  • Lange Akkulaufzeiten im GPS-Modus und als Uhr/Fitness-Tracker
  • Fitness-Funktionen für ambitionierte Sportler
  • Interaktive Smartphone-Benachrichtigungen

Die Garmin vivoactive präsentiert sich mit ihren knapp 38 g als federleichter und unauffälliger 24/7-Begleiter für Alltag, Job, Freizeit und Sport. Die Garmin vivoactive kombiniert GPS-Smartwatch, Fitness-Armband, Multisport- und Alltagsuhr in einem lässigen und dezenten Gehäuse.

Design, Größe und Gewicht lassen die vivoactive Teil des Alltags werden: Nachts zeichnet sie die Schlafphasen auf, morgens weckt sie per Vibrationsalarm, im Job zeigt sie eingehende Anrufe an und motiviert zum Bewegen, beim Afterwork-Training kontrolliert sie den Herzfrequenzbereich, in dem Dusche verbleibt sie am Handgelenk und weist auf den geplanten Kinobesuch hin!

Garmin vivoactive mit Herzfrequenz-Informationen

Garmin vivoactive mit Herzfrequenz-Informationen (Bild: Garmin)

Die Garmin vivoactive gibt es in schwarz bzw. weiß, bei Bedarf läßt sie sich mit farbigen Armbändern oder einem Lederarmband pimpen. Zum Lieferumfang gehören eine Lade-/Datenaustauschklemme sowie eine Schnellstartanleitung, dem HRM Bundle liegt noch ein Herzfrequenzsensor bei.

Der aktuelle Straßenpreis für die Garmin vivoactive beträgt rund 200.- Euro, inklusive Herzfrequenzsensor sind 270.- Euro hinzulegen. In dieser Preisregion stößt sie auf starke Konkurrenz, allen voran das GPS-Fitness-Armband Fitbit Surge (ca. 230.- Euro), die Laufsport-GPS-Uhr Garmin Forerunner 220 (rund 200.- Euro inkl. HF-Sensor) oder die GPS-Smartwatch Sony Smartwatch 3 (ab 170.- Euro).

Wie der folgende Test zeigt, hat die vivoactive aber das Potential, in den Gefilden der genannten Wearables zu wildern!

Garmin vivoactive Test: Konfiguration, Bedienung

Nach der Ersteinrichtung und der Koppelung mit einem Smartphone mit installierter (und unverzichtbarer!) Garmin Connect App ist die vivoactive mit Lässigkeit zu bedienen. Das Zusammenspiel zwischen mechanischen Tasten, Touch-Tasten und Displayaktionen per Fingerwischen und Antippen ist schnell verinnerlicht. Eine zentrale Funktion nimmt die Aktionentaste oben rechts ein. Über sie gelangt man in zwei Auswahlseiten mit den selbsterklärenden Symbolen Laufen, Radfahren, Schwimmen, Golf, Gehen, Find my Phone, Indoor-Laufen, Indoor-Radfahren, Indoor-Gehen, Protokoll und Einstellungen. Weitere Symbole kommen durch den Download von Apps aus der Garmin connect IQ Store dazu.

Im Setup-Menü lassen sich folgende Einstellungen vornehmen: Displaydesign wählen (Digital oder ein Design aus dem Garmin Store), GPS ein-/ausschalten, ANT+-Sensoren zum Sensorenpool hinzufügen (Herzfrequenz- / Trittfrequenz- / Geschwindigkeits- / Lauf- / Temperatur-), Bluetooth an-/ausschalten, Smart-Notifications konfigurieren, Benutzerprofil bearbeiten, Alarm hinzufügen, Systemeinstellungen durchspielen (Beleuchtung, Vibration etc.). Durch dieses Menü ist man schnell durch, weitere Optionen gibt es bei den einzelnen Aktivitäten. Beispiel “Laufen”, dort lassen sich nach dem Antippen des Symbols für “Laufen” und nachfolgend der Menü-Taste folgende Punkte bearbeiten:

  • bis zu drei Trainingsseiten aktivieren,
  • auf jeder Seite die drei zur Verfügung stehenden Datenfelder anpassen,
  • Alarme definieren,
  • die Rundenfunktion einrichten,
  • Auto-Pause und Auto-Seitenwechsel konfigurieren,
  • die Hintergrundfarbe auswählen,
  • und die bereits genannten Systemeinstellungen aufrufen.

Insgesamt gesehen ist das Setup der vivoactive erfreulich übersichtlich, die Konfiguration des Systems und der einzelnen Aktivitäten ist schnell vorgenommen.

Das Starten einer Aktivität ist ebenso einfach: Symbol antippen, bei Outdoor-Aktivitäten auf GPS-Empfang warten, “Starten” drücken, loslegen, “Stoppen” drücken und abschließend speichern.

Garmin vivoactive Test: Technik

Das Display der vivoactive ist bei Sonnenlicht excellent ablesbar. Im Schatten oder dunklen Räumen ist die Alblesbarkeit dagegen nicht so berauschend, ohne die per Taste zu aktivierende Hintergrundbeleuchtung geht nicht viel. Insbesondere im Alltag – die Beleuchtung wird recht häufig gebraucht – kommt der Wunsch nach einer eleganteren Methode zum Einschalten auf, z.B. per Lichtsensor und Abdecken des Displays mit der Hand. Bei aktivierter Hintergrundbeleuchtung wirkt das Display zudem kontrastarm und in der Grundeinstellung “Hintergrund: weiß” graustichig.

Das Kunststoffgehäuse der vivoactive hinterlässt keinen so hochwertigen Eindruck wie man es sich wünschen würde. Da machen eine Sony Smartwatch 3 oder eine Fitbit Surge einen solideren Eindruck.

Die Akkulaufzeit wird mit 10 Stunden im GPS-Modus und mit bis zu drei Wochen im Uhr- / Aktivitätsanzeigemodus angegeben. Im Test hat sich bei kontinuierlicher GPS-Nutzung ein Wert von rund 10 Stunden herauskristallisiert (inkl. kontinuierlicher HF-Messung und Bluetooth-Verbindung), als Uhr/Fitness-Armband 16 Tage (GPS deaktiviert, Bluetooth nachts ausgeschaltet).

Die Wasserdichtigkeit ist mit 5 ATM (= 50 m) spezifiziert. Die vivoactive hat mit Wasser keinerlei Probleme, sie ist schließlich eine Smartwatch mit Schwimmfunktionen, die auch beim Duschen nicht versagt.

Mit der vivoactive lassen sich zahlreiche Sensoren per ANT+ koppeln. Für die meisten Anwender dürfte der Herzfrequenzsensor am wichtigsten sein. Garmin bietet zwei Modelle, einen Standard- und einen komfortablen Premium-Gurt. Der Premium-Gurt ist im vivoactive HRM Bundle mit dabei, einzeln kostet er rund 50.- Euro, der Standard-Gurt nur unwesentlich weniger.

Herzfrequenzgurte werden von manchen Anwendern als umkomfortabel und umständlich empfunden. Eine Alternative sind Sportuhren mit integriertem HF-Sensor, Beispiele sind die Laufsportuhren Garmin Forerunner 225 und TomTom Runner Cardio oder die Fitbit Surge, die funktional der Garmin vivoactive am nächsten kommt. Der optische Herzfrequenzsensor der Surge hat sich im Test allerdings als unpräzise erwiesen, was durch den folgenden Vergleich mit der vivoactive bestätigt wird (z.B. km 6 bis 8, die Messwerte der Surge fallen zu niedrig aus). Wie sich der integrierte Sensor beim neuen Forerunner 225 schlägt wird mit Spannung erwartet, da dies ein großer Wunsch für eine vivoactive2 wäre …!

Garmin vivoactive (grün), Fitbit Surge (rot), Herzfrequenzdiagramme überlagert

Garmin vivoactive (grün), Fitbit Surge (rot), Herzfrequenzdiagramme überlagert

Der GPS-Empfänger der vivoactive versteht sich nicht nur mit US-amerikanischen GPS-, sondern auch mit russischen GLONASS-Satelliten. Daraus resultieren schnelle sowie genaue Positionsbestimmungen, insbesondere unter schwierigen Empfangsbedingungen. Zum Verlängern der Akkulaufzeit lässt sich der GLONASS-Empfang sogar ausschalten; wird sie nur als Alltagsuhr & Aktivitätstracker genutzt, dann kann der GPS-Empfänger sogar komplett deaktiviert werden.

Nicht nur für Laufsportler sind exakte Streckenaufzeichnungen bzw. genaue Distanzangaben von Bedeutung. Die folgende Tabelle enthält entsprechende Daten von der Hausstrecke. Demnach liefert die vivoactive sehr gut reproduzierbare Ergebnisse, die Abweichungen liegen deutlich unter 2% (Erfahrungswert, größer sollte er nicht sein) (Interaktive Karte: vivoactive Trackaufzeichnungen).

RundeGerätStreckenlänge
1Garmin epix5,81
1Garmin vivoactive5,81
1Garmin GPSmap 64s5,9
1Polar M4005,87
2Garmin epix5,77
2Garmin vivoactive5,85
2Garmin GPSmap 64s5,9
2Polar M4005,84
3Garmin epix5,70
3Garmin vivoactive5,87
3Fitbit Surge5,85
3Polar M4005,86

Garmin vivoactive Test: Alltag

Garmin Connect App: Einrichten der Smart Notifications

Garmin Connect App: Einrichten der Smart Notifications

Einer der Gründe sich für eine Smartwatch wie die vivoactive zu entscheiden sind die Smartphone-Benachrichtigungen: Via Smartwatch erhält der Nutzer per Vibration und Displaymeldung Hinweise zu Anrufen, SMS, Kalendereinträgen und anderen Ereignissen – das Smartphone kann somit öfters in der Tasche bleiben. Nachdem die Meldungen anfangs nur informativen Charakter hatten, hat Garmin mittlerweile nachgelegt. Beispielsweise können jetzt Anrufe über die vivoactive abgelehnt werden.

Welche Nachrichten angezeigt werden, wird auf dem Smartphone eingestellt: bei iOS in der Mitteilungszentrale, bei Android über die Garmin Connect Mobile App (Abbildung rechts).

Wichtige Optionen bietet das Setup der vivoactive, dort lässt sich einstellen:

  • Während Aktivität
    1. Alle anzeigen
    2. Nur Anrufe anzeigen
    3. Aus
  • Nicht während Aktivität
    1. Alle anzeigen
    2. Nur Anrufe anzeigen
    3. Aus
  • Benachrichtigungs-Zeitlimit
    1. 30 Sekunden
    2. 1 Minute
    3. 3 Minuten

In Verbindung mit einem Motorola Moto G mit Android 5.0.2 funktionieren die Notifications zuverlässig. Lediglich beim Aufbauen einer erneuten Verbindung zwischen vivoactive und Smartphone – z.B. nach dem Verlassen der Bluetooth-Reichweite – ist es hin und wieder mal zu Problemen gekommen bzw. dauert es eine Weile bis zu dem erneuten Connect.

“Find my phone” ist eine praktische Hilfe für Vergessliche, beim Aktivieren gibt das Smartphone einen unüberhörbaren Ton aus, mit dem es sich leicht aufspüren lässt. Als praktisch erweist sich der Wetter-Widget, dort werden Wettermeldungen bis zu drei Tage im voraus angezeigt. Die Musiksteuerung zum Abspielen von auf dem Smartphone gespeicherter Musik regelt die Lautstärke und erlaubt es, zum nächsten oder vorherigen Song zu springen und die Wiedergabe anzuhalten. Die Alarmfunktion weist per Vibration auf ein Ereignis hin (Vibrationsalarm: kurz / normal / lang / extra lang). Bei Bedarf können drei Alarme mit unterschiedlichen Vorgaben (einmal / Wochenende /Arbeitstage / täglich / benutzerdefiniert) aktiviert werden.

Die Benutzeroberfläche lässt sich durch Deinstallation einzelner Widgets per Connect App perfekt an die eigenen Vorlieben anpassen. Die Anzeige besteht dann nur noch aus wenigen Seiten, z.B. Uhrzeit und Smart-Meldungen.

Weitere Funktionen lassen sich durch Apps und Widgets aus dem Garmin Connect IQ Store nachrüsten, entweder per Smartphone und Connect App oder per PC/Laptop und Browser in Verbindung mit der Anwendung Garmin Express.

Garmin vivoactive Test: Laufen, Gehen

Für Laufsportler bietet die vivoactive genügend Funktionalitäten, um so mancher reinrassigen GPS-Sportuhr Konkurrenz zu machen! Und zwar bietet sie

  • drei einzeln aktivierbare Datenseiten mit je drei Datenfeldern (konfigurierbar, Auswahl siehe vivoactive Handbuch: Datenfelder),
  • Back to Start, ein Wegweiser hilft zum Ausgangspunkt zurückzufinden,
  • diverse Alarmfunktionen (Vibration und Displayhinweis; für Herzfrequenzbereiche / Zeit / Distanz / Schrittfrequenz / Geschwindigkeit / Trinken / Essen / Umkehren / Nachhause), mit denen man sich z.B. jede Stunden zum Trinken auffordern und gleichzeitig beim Über-/Unterschreiten eines Herzfrequenzbereichs warnen lassen kann,
  • Auto-Runde nach Distanz oder per Taste,
  • Auto-Pause bei “wenn angehalten” oder unterhalb einer individuell konfigurierbaren Geschwindigkeit,
  • und einen automatischen Seitenwechsel.

Bei den Indoor-Aktivitäten “Laufen bzw. Gehen in Gebäuden” werden Daten wie Pace, Distanz und Schritte durch interne Sensoren und nicht per GPS erfasst. Alternativ lässt sich die vivoactive mit einem ANT+-Laufsensor koppeln, den man zusätzlich kalibrieren kann.

Garmin vivoactive beim Laufsport

Garmin vivoactive beim Laufsport: Herzfrequenzsensor und Laufsensor (hinten)

Garmin vivoactive Test: Fahrrad

Zum Fahrradfahren stehen die gleichen Funktionen wie beim Laufen zur Verfügung, zusätzlich kann die vivoactive mit einem kombinierten oder separaten Trittfrequenz- / Geschwindigkeitssensor(en) gekoppelt werden. Zur Visualisierung stehen Datenfelder wie “Trittfrequenz” oder “durchschnittliche Trittfrequenz” zur Verfügung. Außerdem lassen sich spezielle Alarme definieren, z.B. für einen Trittfrequenzbereich. Für Indoor-Trainings ohne GPS kann der Geschwindigkeitssensor über den Radumfang kalibriert werden.

Die vivoactive wird am Fahrrad am einfachsten mit der Garmin Forerunner Fahrradhalterung befestigt.

Garmin vivoactive am Fahrradlenker

Garmin vivoactive am Fahrradlenker (Befestigung mit der Garmin Forerunner Halterung)

Garmin vivoactive Test: Schwimmen

Zum Schwimmen steht nur eine Datenseite mit drei Datenfeldern zur Verfügung. Ein nicht anpassbares Datenfeld zeigt die gesamte Zeit und die gesamte Distanz an. Die beiden anderen Datenfelder sind mit Intervallzeit und Intervalldistanz vorbelegt, lassen sich aber durch andere Metriken ersetzen (z.B. durchschnittliche Zugzahl, Intervall-Zugzahl, durchschnittlicher SWOLF). Vor dem Starten des Trainings lässt sich noch die Poolgröße einstellen, zur Auswahl stehen 25 m, 50 m, 25 yd, 33 1/3 m, 33 1/3 yd oder ein benutzerdefinierter Wert. Des Weiteren gibt es noch eine Alarmfunktion (nach Zeit oder Distanz, z.B. vier Bahnen). Das war es, die vivoactive zeichnet nach dem Starten des Timers automatisch Schwimmintervalle und Bahnen auf. Die Daten werden per Beschleunigungssensor erfasst.

Anzumerken ist noch, dass die vivoactive trotz ihrer Funktionen für Schwimmen, Radfahren und Laufen nur bedingt für einen Duathlon oder Triathlon geeignet ist. Dazu fehlen ihr fortgeschrittene Features wie Übergangszeiten oder ein Profil für Freiwasserschwimmen.

Eine weitere Sportart, die von der vivoactive unterstützt wird, ist Golfen. Eigene Erfahrungen gibt es dazu nicht, zu den Funktionen gehören eine Golfplatzdatenbank mit mehr als 38.000 Plätzen weltweit, das Messen von Distanzen zu Layups, Doglegs und zum vorderen / mittleren / hinteren Bereich des Grüns, Scorecards, das Messen der Schlagweite und ein Rundentimer.

Garmin vivoactive Test: Aktivitätstracking

Fitness-Armbänder mit Aktivitätstracking gehören zu den beliebtesten Wearables überhaupt. Praktisch, dass die vivoactive über diese Funktion verfügt und sich somit die Anschaffung eines weiteren Gadgets erübrigt! In Verbindung mit der Schlafaufzeichnung mutiert die vivoactive somit zum 24/7-Monitor.

Im Aktivitäten-Widget werden die täglich zurückgelegten Schritte bzw. die Distanz sowie die verbrauchten Kalorien angezeigt. Zugleich legt die vivoactive auf Basis der bisherigen Aktivitäten ein Tagesziel fest, z.B. 5.011 Schritte (alternativ: das Tagesziel manuell vorgeben). Die Zielerreichung wird in dem Widget optisch in Form eines Tachos dargestellt. Eine Bewegungsleiste weist in Form roter Abschnitte auf Inaktivität hin: je mehr rot, desto weniger Bewegung. Bei zu lang andauernder Inaktivität meldet sich die vivoactive per Display-Hinweis und Vibrationsalarm: Los, bewegen!

Ob die angezeigten Schritte, die Distanz und die Kalorien exakt sind soll hier nicht diskutiert werden. Ist auch nicht so wichtig, entscheidend ist die Motivation, die von der vivoactive ausgehen kann: beim Telefonieren lieber mal ein paar Meter laufen und die Treppe dem Aufzug vorziehen.

Schlafüberwachung ist das nächste Stichwort. Die vivoactive zeichnet per Beschleunigungssensor Bewegungsphasen auf, sodass Abschnitte mit ruhigem / unruhigem Schlaf bzw. Tiefschlaf / leichtem Schlaf / Wachphasen grafisch dargestellt werden können. Daraus lässt sich bestenfalls ein Hinweis auf ein mögliches Problem ableiten, der zum Nachdenken anregen kann: Warum schlafe ich schlecht? Zu wenig Sport, zu viel Arbeit, …?

Garmin Connect App: der heutige Tag

Garmin Connect App: der heutige Tag

Garmin Connect App: die heutigen Schritte

Garmin Connect App: die heutigen Schritte

Garmin vivoactive Test: Sonstiges

Die vivoactive ist in das Garmin-Universum eingebettet. Dazu gehört auch die Garmin Connect Webseite, die bezüglich ihrer Analysemöglichkeiten (fast) jeden Statistiker zufriedenstellen dürfte. Zu guter Letzt sei noch der Garmin Connect IQ Store erwähnt, der Applikationen, Widgets, Datenfelder und Uhren-Interfaces zum Download bereitstellt. Download und Installation können via PC und Garmin Express erfolgen, alternativ über die Garmin Connect Smartphone App, die zum Betreiben der vivoactive sowieso unverzichtbar ist.

Nicht wundern: Software-Updates werden sogar automatisch via Connect App eingespielt. So kann es passieren, dass auf der vivoactive ganz unverhofft ein Aktualisierungsprozess startet.

Garmin vivoactive Test: Fazit

Im Englischen könnte man der Garmin vivoactive den Titel “Jack of all trades”, im Deutschen “Hansdampf in allen Gassen” verleihen. Diese Bezeichnungen sagen alles, die vivoactive ist ein echter Alleskönner. Für 200.- Euro (bzw. 270.- mit Herzfrequenzsensor) erhält man eine Smartwatch, ein Fitness-Armband und eine Multisport-GPS-Uhr, die zudem noch bis 50 m wasserdicht ist und vergleichsweise lange Akkulaufzeiten bietet. Lediglich das Display und das Kunststoffgehäuse fallen etwas ab. Die vivoactive erfüllt die wichtigsten Forderungen potentieller Smartwatch-Käufer in einem stimmigen Gesamtpaket: Fitness-Funktionen in Kombination mit Smartphone-Benachrichtigungen.

Mit ihrem Funktionsportfolio ist die Garmin vivoactive eine überzeugende Alternative zu anderen Wearables von Garmin, beispielsweise dem Fitnessarmband vivosmart, der Schwimmuhr Swim oder der Laufsportuhr Forerunner 220. Weitere Alternativen wären die Sony Smartwatch 3, die zwar ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis und alle Vorteile von Android Wear bietet, aber bei den Fitness-Funktionen und beim GPS-Empfang in keinster Weise mit der vivoactive vergleichbar ist oder die Fitbit Surge, ein Multisport-GPS-Fitness-Armband mit Smartwach-Features und integriertem Herzfrequenzsensor – aber auch sie hat gegenüber der vivoactive das Nachsehen.

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Garmin vivoactive Test: Pro und Contra

Pro

Contra

  • Funktionsumfang
  • Interaktive Smartphone-Benachrichtigungen
  • Sehr gute Akkulaufzeiten
  • Einfache Bedienung & Konfiguration
  • Erweiterungen via Connect IQ Store
  • Klein und leicht
  • Kunststoffgehäuse wirkt nicht gerade hochwertig
  • Design
  • Ablesbarkeit des Display bei dunkler Umgebung
Update 02/16: Mittlerweile gibt es ein neues Modell mit integriertem Herzfrequenzsensor, die Garmin vivoactive HR!
Federleichter Alleskönner: Garmin vivoactive im Test was last modified: Juli 18th, 2017 by Joachim Bardua

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