GCDroid – eine Geocaching App für Android Smartphones – wird in Schweden entwickelt und unterstützt diverse Opencaching-Datenbanken (.se, .pl, .org.uk, .de) sowie Geocaching.com.

GCDroid wird über den Android-Market oder als Download von der Entwickler-Webseite installiert (gcdroid.shyrtol.se). Die App befindet sich noch in der Beta-Phase (aktuelle Version: 0.3.25b). Derzeit ist GCDroid kostenlos, nach Fertigstellung soll aber ein kleiner Beitrag erhoben werden.

Pocket Queries von Geocaching.com (Dateien im gpx-Format, alternativ auch als *.loc und *.zip Dateien) werden einfach in den Ordner /GCDroid auf der Speicherkarte kopiert und über die Importfunktion geladen. Eine weitere Option: Der Cache-Import online per Browser von Geocaching.com oder Opencaching.de.

Der anvisierte Geocache läßt sich durch Antippen auf der Kartenseite auswählen. Es öffnet sich ein Fenster, der Geocacher hat dann die Wahl zwischen GoTo-Navigation und Betrachten der Cache-Details. Zusätzlich gibt es in der einblendbaren Menüleiste eine Suchfunktion, die beispielsweise alle Caches in der Nähe auflistet oder nach GC-Code, Name, gefunden/nicht gefunden filtert. Zu den Caches wird eine nicht sehr übersichtliche Beschreibung angezeigt, außerdem Hints und die letzten Logs. Für Multis lassen sich »child waypoints« mit individuellen Koordinaten anlegen, eine Wegpunkt-Projektion fehlt dagegen.

Praktisch: Die Cache-Infos enthalten im Menü »child waypoints« vom Cache-Owner erstellte, zusätzliche Wegpunkte (»additional waypoints«). Dies kann beispielsweise ein als Navigationsziel verwendbarer Parkplatz sein. Voraussetzung für die Verfügbarkeit der »additional waypoints«: Ein Import der in den Pocket Queries enthaltenen Wegpunkt-Dateien.

Nach dem Starten der Zielführung werden auf der Kompassseite Details wie Distanz zum Ziel und ungefähre Ankunftszeit angezeigt. Auf der Kartenseite (Google Maps bzw. Satellitenbilder) führt eine blaue Linie zum Ziel. Ein schönes Detail: Durch ein längeres Antippen der Kompassrose wird zwischen dem eingebauten Kompass des Android-Smartphones und einer Richtungsbestimmung per GPS gewechselt.

Ist der Cache gefunden, wird er mit »found it« oder »didn’t find it« und einem Kommentar versehen. Die Logs lassen sich allesamt in einer Field Notes Datei speichern (geocache_visits.txt), welche zu Geocaching.com exportierbar ist.

Fazit: Bei GCDroid handelt es sich um eine Geocaching-App mit Potential. Zu den Pluspunkten zählt die einfache Bedienung, der Import von Pocket Queries (inklusive Wegpunkt-Dateien) sowie das Erstellen einer Field Notes Datei. Interessierte Android-Cacher sollten auf GCDroid eine Auge werfen und die weitere Entwicklung beobachten.

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Testhardware: Motorola Milestone

GCDroid – Geocaching Apps für Android Smartphones (3) was last modified: Juni 13th, 2015 by Joachim Bardua
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