Der Einsatz von GPS-Technologie ist inzwischen auch im Laufsport gang und gebe. GPS-Sportuhren unterstützen beim Trainieren, helfen mit ihren Navigationsfunktionen, den Weg zurück zum Start zu finden oder dienen als Trainingstagebuch.

Die Fitnesstrainer zeigen neben GPS-Daten (z.B. Koordinaten) Informationen wie Herzfrequenz, Kalorien- verbrauch, Pace und Rundenzeit an. Auf Trainings- oder Wettkampfstrecken gewonnene Daten können anschließend auf dem PC visualisiert und zur Trainingsplanung herangezogen werden. Und es ist möglich, mit dem PC komplexe Trainings zu planen und auf manche GPS-Sportuhr zu übertragen.

GPS-Sportuhren von Garmin

Garmin Forerunner 610, Foto: Garmin

Garmin Forerunner 610, Foto: Garmin


Das größte Angebot an GPS-Sportuhren bietet Marktführer Garmin mit den Forerunner GPS-Sportuhren. Die Modellreihe ist inzwischen auf neun Forerunner angewachsen, vom Klassiker Forerunner 305 (Markteinführung 2007) bis hin zum Foreruner 610 (Markteinführung 05/2011).

Die Forerunner unterscheiden sich bei der Bedienung (Tasten, Touchring, Touchscreen), den Trainings- und Navigationsfunktionen und sprechen unterschiedliche Zielgruppen an. Die Spannweite reicht vom Forerunner 110 für Freizeitsportler bis hin zum Forerunner 310XT für Triathleten.

Modelle wie der Forerunner 305 und Forerunner 310XT sind Multisport-fähig und ermöglichen den schnellen Wechsel zwischen unterschiedlichen Sportarten, mit dem Forerunner 305 läßt sich zudem hervorragend Navigieren (Outdoor-Navigation mit dem Forerunner 305), die neuen Modelle (110/210/410/610) eignen sich dank flottem Outfit und langen Akkulaufzeiten auch als Alltagsuhren.

Garmin Forerunner 305, Foto: Garmin

Garmin Forerunner 305, Foto: Garmin

Die Unterschiede zwischen den Modellen sind immens, Beispiel Trainingsfunktionen. Virtual Partner (ein virtueller Gegner zum Vergleichen und Anspornen), Intervall-, Ausdauer- oder Herzfrequenztrainings, komplexe Trainings, Alarmfunktionen – um nur einige zu nennen! Auch ist es möglich, bei manchen Forerunnern einen Trittfrequenz- (fürs Fahrrad) oder Laufsensor (Foot Pod, für Indoor-Trainings) anzuschliessen.

Weitere Informationen zu den einzelnen Modellen sind unter folgenden Links zu finden:

GPS-Sportuhren von Nike/TomTom

Nike+ GPS-Sportuhr, Foto: TomTom

Nike+ GPS-Sportuhr, Foto: TomTom


Die Nike+ GPS-Sportuhr ist der Newcomer 2011 im boomenden Fitness-Markt. Das erste Gemeinschaftsprodukt von Nike und TomTom kommt im Juli 2011 auf den Markt und soll sich insbesonders durch eine einfache Bedienung auszeichnen.

Sie zeichnet während des Laufens die zurückgelegte Strecke auf und informiert über Geschwindigkeit, Zeit, Distanz und Kalorienverbrauch. Ein Herzfrequenzsensor kann angeschlossen werden, die Uhr arbeitet aber auch mit dem Nike+ Schuhsensor zusammen.

Test: Nike+ GPS-Sportuhr

GPS-Sportuhren von Globalsat

Eine preisgünstige GPS-Sportuhr ist die Globalsat GH-625, die hierzulande gerne bei Discountern angeboten wird (z.B. bei Lidl unter der Bezeichnung “Crivit Outdoor GPS-Uhr”).

Sie ähnelt dem Garmin Forerunner 305, einen ausführlichen Testbericht gibt es hier: GPS-Sportuhr Globalsat GH-625 im Test.

GPS im Laufsport – GPS-Sportuhren was last modified: Oktober 21st, 2013 by Joachim Bardua

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