Immer mehr Outdoorer wollen kleine oder große Abenteuer erleben. Sei es bei einem Kurztripp vor der Haustür oder einer Fernreise zu einem noch so exotischen Ziel. Da ist es kein Wunder, dass der Wunsch nach einem zusätzlichen Plus an Sicherheit wächst.

Zwei Hersteller – Spot aus den USA und Pieps aus Österreich – bieten den Outdoorabenteurern elektronische Schutzengel an, mit denen sie unabhängig vom Mobilfunknetz Nachrichten versenden oder einen Notruf absetzen können. Doch das ist nicht alles: Beide Geräte bestimmen per GPS die Position und ermöglichen, den Aufenthaltsort des Outdoorers jederzeit zu ermitteln.

Spot vertreibt den »Spot Satelliten GPS Messenger«, Pieps (bekannt für seine LVS-Geräte) wird noch diesen Sommer den »Pieps Global Finder« auf den Markt bringen.

Spot Satelliten GPS Messenger

Der Spot Messenger versendet über ein weltweites Satellitennetzwerk Nachrichten an Email-Adressen oder Mobilfunknummern. Der Inhalt der Meldungen und die Empfängeradressen werden vor einer Tour auf der Spot-Webseite definiert. Zusätzlich gibt es einen Tracking- (der Messenger versendet im 10 Minuten Rythmus die Position, die Online auf einer Google-Karte abrufbar ist) und einen Notfall-Modus (Benachrichtigen der GEOS-Zentrale zum Einleiten einer professionellen Rettungsmaßnahme).

In den USA steht noch ein weiteres Spot-System in den Startlöchern. In Kombination mit einem Outdoor GPS-Handgerät von DeLorme können während der Tour individuelle Nachrichten erstellt werden – ein Vorteil gegenüber dem bei uns erhältlichen Spot Messenger (für Interessierte: DeLorme Earthmate PN-60w).

Der Spot Messenger kostet 179.- Euro, die Nutzungskosten betragen 99.- Euro/Jahr (Basisdienste) bzw. 39.- Euro/Jahr für das Realtime-Tracking.

Einen ausführlichen Test des Spot Messengers gibt es auf Navigation-Professionell.de: Test Spot 2 Satelliten GPS Messenger

Pieps Global Finder

Der Pieps Global Finder bietet neben GPS-Basisfunktionen (Trackaufzeichnung, Track-Back, Wegpunkt-Navigation und andere) auch unterschiedliche Ortungsmöglichkeiten. Die aktuelle Position und individuelle Textmeldungen werden über das kostenfreie 800-MHz-ISM-Band versendet. Ähnlich wie bei einem LVS-Gerät (Lawinenverschüttetensuch-Gerät) können andere Global Finder das Signal empfangen und als Navigationsziel verwenden. Das Signal soll über weite Strecken (bis zu vier Kilometer), von einem Rettungshubschrauber sogar großräumig zu empfangen sein.

Pieps geht mit dem Global Finder noch einen Schritt weiter: Über ein integriertes Satelliten-Modem kann der Outdoorer seine Position, Text- oder Notfallsmeldungen weltweit absetzen. Das notwendige Satellitennetzwerk wird von ORBCOMM betrieben.

Pieps stellt den Global Finder demnächst auf der Outdoor-Messe 2010 in Friedrichshafen vor. Das Basisgerät soll unter 200 Euro kosten, bei aktivierter Satelliten-Notruf-Funktion sollen rund 350 Euro auf den Outdoorer zukommen.

GPS sorgt für Sicherheit: Spot Messenger und Pieps Global Finder was last modified: Mai 3rd, 2015 by Joachim Bardua
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