Outdoor-GPS-Handgeräte – Quo vadis?

Joachim Bardua
14. Juni 2020

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Auto-Navigationsgeräte haben den Kampf gegen Smartphones & Festeinbau-Navis nahezu verloren – sind die klassischen Outdoor-Handgeräte von Garmin, Satmap & TwoNav die nächsten Kandidaten, deren Marktanteil schwinden wird?

Eine interessante Frage!

 

Garmin eTrex 32x - Navigation bei Wintereinbruch
Garmin eTrex 32x – Navigation bei Wintereinbruch

 

Insbesondere wenn ich mir mein eigenes Verhalten anschaue, das sich – insbesondere durch die Einführung der Garmin fenix – mit der Zeit grundlegend geändert hat:

  • Auf (Tages-)Touren in den Bayerischen Bergen kommt ein Handgerät nur noch für eine perfekte Trackaufzeichnung mit (Garmin GPSMAP), ansonsten genügt die Kombination Smartphone & Wearable allen Anforderungen (z.B. Garmin fenix, Garmin Instinct, Polar Grit X).
  • Für mehrtägige und wochenlange Touren sind Smartphone & Wearable vielfach ausreichend (Beispiel: GPS auf einer Fernwanderung) – außer, siehe unten.
  • Am Fahrradlenker ist ein spezielles Fahrrad-Navi montiert (Garmin Edge, Sigma ROX, …).

 

Wozu würde ich noch ein Outdoor-GPS-Handgerät einsetzen?

  • Bei Seekajak- / Paddel-Touren, auf denen einerseits spezielle Funktionen benötigt werden (z.B. Peilung, CDI), andererseits eine Bedienung per Tasten und ein Platzieren auf der Spritzdecke bzw. in einer Tasche der Schwimmweste ein absolutes Muss sind (Garmin GPSMAP).
  • Auf langen Touren "abseits der Zivilisation" und unter widrigen Bedingungen (Kälte, Regen, …) – beispielsweise auf einer Tour durch das Hochland in Island – ist ein Handgerät mit Tastenbedienung & langen Akkulaufzeiten für mich weiterhin erste Wahl.

 

Ein Outdoor-GPS-Handgerät dürfte auch unter den folgenden Gesichtspunkten nach wie vor interessant sein:

  • Es wird ein Allrounder für Fahrrad- und Wandertouren benötigt (z.B. Garmin Oregon, TwoNav Aventura).
  • Aspekt Kosten, da sich nicht jeder Outdoorer mehrere Geräte leisten kann bzw. ein kartenfähiges Wearable wie die Garmin fenix schlichtweg zu teuer ist.
  • Für weitere Anwendungsbereiche wie beispielsweise 4×4 und Quading (z.B. Garmin Montana).

 

"Outdoor-GPS-Handgeräte – Quo vadis?" – die Zukunft zeigt, wie sich diese Gerätegattung entwickeln wird. Nach meiner Einschätzung dürfte der Marktanteil zu Gunsten der Kombi Smartphone & Wearable sukzessive abnehmen und Handgeräte eher speziellen Anwendungen und Einsatzbereichen vorbehalten sein.

 

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Überflüssig - nicht mehr nötig!

Nur noch für spezielle Aufgaben!

Ein Smartphone reicht vollkommen!

Smartphone & Wearable - die perfekte Kombination!

Kategorie(n): GPS News, Outdoor GPS

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