Outdoor Navigation mit Handys

Nokia N95, Quelle: www.nokia.deMit Einführung des Nokia N95 hat der Navigationsboom bei Handys so richtig begonnen.

Handy Navigationsverfahren

Generell sind zwei Verfahren bei der Handy-Navigation zu unterschieden: Onboard- und Offboard-Navigation.

Bei der Onboard-Variante sind Karten und Software auf dem Handy installiert, vorausgesetzt, ihr Handy hat genügend Speicherkapazität und sie sind bereit, die Anschaffungskosten für Software & Karten & Zubehör zu tragen. Falls nicht schon im Handy integriert, muß beim Kauf ein externer GPS-Empfänger (GPS Maus) berücksichtigt werden.

Bei der Offboard-Variante läuft auf dem Handy lediglich eine Anwendung, die mit einem zentralen Server kommuniziert. Der Server stellt die Karten und Strecken für die Handy-Navigation zur Verfügung. Manche Anwendungen, wie z.B. der Navigon MobileNavigator 6 Java-Edition, sind sogar frei erhältlich. Kosten fallen für die Übertragung der Daten vom Server auf das Handy an. Bei häufiger Nutzung macht deshalb eine Datenflatrate Sinn.

Outdoor Navigation

Neben der Autonavigation per Onboard- oder Offboard-Verfahren hat bei Handys, schon allein aufgrund ihrer immensen Verbreitung, die Ermittlung der GPS-Position noch andere Vorteile. Beispielsweise müssen in den USA und Japan zukünftig alle Handys technisch in der Lage sein, bei Notfällen über den Standort informieren zu können. Ein Funktion, die für Outdoor-Aktivitäten sicherlich von Nutzen ist, vorausgesetzt, sie haben Funkkontakt.

Für die Outdoor-Navigation (Wandern, Radfahren) sind Handys nur bedingt geeignet. Das Angebot an spezieller Software ist minimal, Routingfunktionen gibt es nur im Fußgängermodus mancher Kfz-Navigationsprogramme – und deren Kartenmaterial ist auf urbane Zonen abgestimmt.

Auch die Empfindlichkeit gegenüber Witterungseinflüßen kann zum Problem werden (Ausnahmen: z.B. Nokia 5500 Sport, Falcom Mambo 2).

Der Empfang von GPS-Signalen ist bei Handys mit integriertem GPS-Empfänger mitunter nicht berauschend. Zum Ausgleich setzen die Hersteller zunehmend auf das Assisted-GPS-Verfahren, bei dem über das Mobilfunknetz Informationen zu den Satelliten an das GPS-Handy übermittelt werden – bei Outdoor-Aktivitäten mit Funkloch ein Problem!

Für Outdoorzwecke greift man lieber auf ein Smartphone bzw. PDA zurück, oder setzt, wie vom Autor dieses Artikels favorisiert, die Kombinaton GPS-Handheld und PNA ein.

Der primäre Einsatzbereich der Handy-Navigation ist:

    >> gelegentliche Autonavigation
    >> Nutzung von digitalen Stadtplänen (Nokia Maps, Google Maps)
    >> Notfälle
    >> Handy Ortung (“Track Your Kid”)
    >> Location Based Services (Wo ist die nächste Pizzeria?)
    >> Location Based Social Networking (Wo sind meine Freunde?).
Outdoor Navigation: Handy was last modified: Mai 3rd, 2015 by Joachim Bardua
Dieser Artikel kann Affiliate Links enthalten. Wenn Sie einen Link anklicken und das Produkt erwerben erhalten wir eine Provision. Sie bezahlen aber weiterhin den Standardbetrag, es kommen keine weiteren Kosten auf Sie zu. Damit unterstützen Sie diese Webseite.