GPS-Handgeräte von Garmin oder Magellan sind aus dem Outdoorleben nicht mehr wegzudenken.

Für manche Outdoor-Aktivisten haben die GPS-Geräte den Stellenwert eines faszinierenden Technikspielzeuges, für andere sind sie lediglich ein Handwerkszeug zur Orientierung.

Beispiele für den Einsatzzweck von Outdoor GPS-Handgeräten:

  • Navigation mit Wegpunkten, Routen und Tracks
  • Kein Verirren: Jederzeit ist der Rückweg zum Ausgangspunkt einer Tour möglich
  • Aufzeichnen von Wegstrecken für Online-Communitys (GPS-Spuren, Track-Logs)
  • Einsatz als Datenlogger zum Geotagging

GPS-Hardware für jeden Anspruch

Die Auswahl der Hardware richtet sich in erster Linie nach dem Einsatzzweck. Ein Mountainbiker hat nun einmal andere Anforderungen als ein Seekayaker.

Für viele Aktivitäten reicht ein einfaches GPS-Handgerät ohne jeglichen Schnickschnack vollkommen aus. Die grundlegenden Navigationsfunktionen mit Wegpunkten, Routen oder Tracks beherrschen alle Geräte.

Allerdings machen Hand-Navis der Mittel- und High-End Klasse mit Farbbildschirm, Speicher für digitale Karten und anderen, spannenden Funktionen erst so richtig Spaß – nicht nur beim Spielen auf dem heimischen Balkon!

Interessante Zusatzfunktionen:

  • Aufzeichnen von Herz- und Trittfrequenz
  • Barometrischer Höhenmesser zur Wettervorhersage
  • Multimedia: Digitalkamera und Audio
  • KFZ-Routing (ohne Sprachausgabe)
  • Papierloses Geocaching

Informationen zu den wichtigsten GPS-Handgeräten von Garmin und Magellan finden Sie in folgenden Beiträgen:

Sinnvolles Zubehör für mein Outdoor-GPS

Zu jedem GPS-Gerät wird diverses Zubehör, daß teilweise bereits im Lieferumfang enthalten ist, benötigt.

  • Handschlaufe
  • Schlaufe mit Karabiner oder Clip zu Befestigung am Rucksackträger etc.
  • Displayschutzfolie
  • AquaPac Schutzhülle, z.B. für Speedsurfer und Kayaker
  • Halterung für den Fahrradlenker
  • NiMH-Akkus und Ladegerät
  • Speicherkarte für Kartenmaterial
  • USB-Kabel zum Anschluß an den PC

PC und GPS – Ein perfektes Team

Ein Outdoor GPS-Gerät kann sein gesamtes Potential so richtig auspielen, wenn es in Verbindung mit einem PC oder Laptop eingesetzt wird:

Der heimische PC mutiert zur GPS-Zentrale:

  • Sammeln und Verwalten von Wegpunkten, Routen und Tracks
  • Tourenplanung
  • Download von GPS-Tracks aus dem Internet
  • Übertragen von Software-Updates auf das GPS-Gerät

Voraussetzung ist natürlich, daß das GPS einen PC-Anschluß hat. Von ein paar Basismodellen abgesehen, ist dies aber inzwischen gang und gäbe.

GPS-Software für den PC

Das Verwalten von GPS-Daten (Wegpunkte, Routen, Tracks) kann mit Freeware, Software der GPS-Geräte Hersteller (Garmin: Trip & Waypoint Manager, Magellan: Vantage Point) oder kommerzieller GPS-Software durchgeführt werden.

Ein besonders empfehlenswertes Produkt ist Touratech QV, ein sehr mächtiges, vor Funktionen nur so strotzendes Tool. Alternativen sind Fugawi Global Navigator, CompeGPS Land oder OziExplorer.

Tourenplanung am PC, ADAC TourGuide

Planung von Touren am PC

Einen besonders hoher Stellenwert nimmt die Tourenplanung am PC ein. Unter Verwendung digitaler Karten können Touren in Form von Routen oder Tracks geplant und auf ein GPS-Gerät übertragen werden.

Zu diesem Zweck eignet sich ebenfalls die oben erwähnte Software. Die Strecken können anschließend zur Navigation beim Wandern oder Radeln eingesetzt werden.

Digitale Karten – Eine unentbehrliche Grundlage

Digitale Karten sind das A und O der Tourenplanung.

Rasterkarten, die Papierkarten sehr ähnlich sind, eignen sich besonders gut. Im allgemeinen bieten sie einen hohen Informationsgehalt. Ideal sind Karten, bei denen bereits Wander- und Radwege eingezeichnet sind.

Beispiele für digitale Rasterkarten:

Fast schon ein Geheimtipp ist der ADAC Tourguide Deutschland, der zu einem konkurrenzlosen Preis routingfähiges Kartenmaterial von Gesamt-Deutschland enthält.

Alle aufgeführten Kartenprodukte bringen eine eigene Softwarekomponente mit, die – mehr oder weniger – das Verwalten der GPS-Daten bzw. Planen der Touren erlaubt. Ein Profiwerkzeug, das alle erwähnten Rasterkarten unter einen Hut bringt (außer dem ADAC Tourguide), ist Touratech QV. Das Tool kann die unterschiedlichsten Rasterkartenformate verarbeiten, so daß letztendlich mit nur einem Softwareprodukt alle Karten und Daten verwaltet werden können.

Vektorkarten stellen eine Alternative zu Rasterkarten dar. Auch sie können analog zu den Rasterkarten zurTourenplanung eingesetzt bzw. in ein übergeordnetes Programm wie Touratech eingebunden werden. Ihr Informationsgehalt ist allerdings nicht ganz so hoch, wie es bei guten Rasterkarten der Fall ist.

Vektorkarten bieten den großen Vorteil, daß sie auf die GPS-Handgeräte von Garmin oder Magellan übertragen werden können, allerdings gilt: Garmin-Karten auf Garmin-Geräte, Magellan-Karten auf Magellan-Geräte. Technikgläubige können dank dieser Funktion sogar ihre Papierkarte zu Hause lassen.

Rasterkarten können zur Zeit nicht auf GPS-Handgeräten verwendet werden. Aber was wäre die Welt ohne Ausnahmen, für Magellan’s Triton-Serie wird in absehbarer Zeit eine entsprechende Schnittstelle zur Verfügung stehen.

Freeware – Karten und Software

Neben kommerziellen Produkten gibt es zahlreiche Freewaretools, die das Hantieren mit GPS-Daten erleichtern. Beispiele sind GPSBabel zum Konvertieren von unterschiedlichen GPS-Formaten oder GPS-Track-Analyse.NET zum Bearbeiten und Visualisieren von Tracks.

Auch bei den digitalen Karten gibt es inzwischen viele Alternativen zu den kommerziellen Produkten. Eine Übersicht finden Sie unter folgendem Link: Digitale Karten – Freeware

Outdoor-Navigation – Was brauche ich? was last modified: Oktober 5th, 2008 by Joachim Bardua
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