a-rival Teasi Pro und Blaupunkt BikePilot – zwei preisgünstige Fahrradnavigationssysteme im Test! Beide Fahrradnavis werden von der Baros GmbH vertrieben, die diverse Navigationssysteme unter den Markennamen "a-rival" und "Blaupunkt" vermarktet. Die gemeinsame Herkunft sieht man den beiden Testgeräten in vielerlei Hinsicht an.

Die Verkaufsverpackungen ähneln sich, das mitgeliefertes Zubehör ist identisch, die technische Daten und das Design variieren nur minimal. Die zugrundeliegende Software "Bikenav" wird von GPS Tuner entwickelt, beim Teasi Pro liegt sie in Version 3.0.8.0 vom 10.04.2014, beim BikePilot in Version 2.1.7.0 vom 28.01.2014 vor. Auf beiden Navis ist zudem OpenStreetMap-Kartenmaterial von Europa vorinstalliert.

Trotz der vielen Gemeinsamkeiten gibt es ein paar Unterschiede. Die Benutzeroberfläche ist anders gestaltet und das Teasi Pro bietet eine größere Auswahl an Länderkarten bzw. noch weitere Funktionen – dazu später mehr!

Den Blaupunkt BikePilot kann man schon für 179.- Euro, das a-rival Teasi Pro für 235.- Euro erstehen. In der Variante Teasi Pro Pulse & Speed kostet es ab 245.- Euro aufwärts, dann gehören zusätzlich ein Herzfrequenz- und ein Trittfrequenz/Geschwindigkeitssensor zum Lieferumfang.

Blaupunkt BikePilot und a-rival Teasi Pro (©Navigation-Professionell)

BikePilot, Teasi Pro Test: Technik

Äußerlich unterscheiden sie sich nur wenig. Das Teasi Pro ist etwas eckiger gestaltet, beide Geräte wiegen rund 150 g, die Abmessungen liegen bei ca. 6,8 x 11 x 2 cm. Die flache Bauart prädestiniert beide Navis für einen Einsatz am Lenker.

Der obligatorische USB-Anschluß und der microSD-Kartenslot werden von auswechselbaren Gummiabdichtungen vor Feuchtigkeit geschützt. Die Schutzart wird mit IPX5 angegeben, damit ist ein Schutz gegenüber Spritzwasser gewährleistet. Die Verarbeitung der beiden Gehäuse macht einen insgesamt sehr guten Eindruck.

Der Lithium-Akku ist nicht wechselbar. a-rival gibt eine Kapazität von 2.500 mAh und eine Laufzeit von 10 Stunden an, Blaupunkt spricht von 2.400 mAh. Im Test zeigen sich nahezu identische Laufzeiten. Im Modus "maximaler Energieverbrauch" (Displaybeleuchtung permanent 100%, Navigation, Trackaufzeichnung, Karte in Fahrtrichtung, Bluetooth aus) kommen sie auf 7 Stunden. Wird die Helligkeit unter Nutzung des Lichttimers auf 0% reduziert, werden ca. 10:30 hh:mm erreicht (der Lichtimer reduziert die Displaybeleuchtung nach einer wählbaren Zeitvorgabe, durch ein Antippen des Displays wird sie wieder aktiviert). Mit diesen Werten sind sogar längere Tagestouren möglich. Der Akku wird über den USB-Anschluß aufgeladen; auf dem Display gibt es aber keine Info zum Ladestand.

Das Display ist jeweils 3,5-Zoll groß und bietet eine Auflösung von 320 x 480 Pixeln. In dunkler Umgebung ist es selbst bei minimaler Hintergrundbeleuchtung sehr gut ablesbar, bei kräftigem Sonnenschein oder diffusem Licht empfiehlt sich dagegen eine Helligkeitseinstellung von 100%. Die Ablesbarkeit ist dann recht gut, hängt aber vom Betrachtungswinkel ab und wird durch ein deutliches Spiegeln eingeschränkt. Eine reflexionsmindernde Displayschutzfolie könnte Abhilfe schaffen.

Das Zoomen und Verschieben der Karte und Aufrufen von Funktionen geht schnell über die Bühne. Das Ansprechverhalten der großen, unterhalb der Displays angeordneten Taste kann schon mal stören. Die mit der Taste verbundene Zurück-Funktion wird insbesondere beim Teasi manchmal erst nach einem mehrmaligen Drücken ausgelöst. An der linken Gehäuseseite stehen zwei weitere Tasten zur Verfügung, sie dienen zum Wechseln zwischen den Hauptseiten (Karte, Reisecomputer, Kompass, …) bzw. Ein-/Ausschalten, Sperren des Bildschirms und Aktivieren der Bluetooth-Verbindung.

Beide Fahrradnavigationssysteme sind mit einem elektronischen Kompass und einem barometrischen Höhenmesser ausgestattet. Der Kompass sollte vor jedem Einsatz kalibriert werden. Dies erweist sich anfangs als Hürde, Grund ist die ungenügende Beschreibung im Handbuch. Zum Kalibrieren muss das Gerät nicht nur in Form einer Acht bewegt, sondern dabei auch noch gedreht werden! Das Kalibrieren des Barometers ist dagegen eindeutig, entweder automatisch über die GPS-Höhe oder manuell durch Eingeben der Höhe. Das Teasi Pro verhält sich allerdings fehlerhaft. Es läßt sich nach dem Update auf die aktuelle Softwareversion 3.0.8.0 nicht mehr manuell kalibrieren (Anzeige von -25127 m) bzw. werden nach einer Kalibrierung per GPS keine Höhenwerte angezeigt.

Ein Vorteil von barometrischen Höhenmessern sind exakte Angaben zu den zurückgelegten Höhenmeter. Beide Testgeräte geben diese Werte in den Datenfeldern "Steigung gesamt" und "Gefälle gesamt" aus, die sich beispielsweise oberhalb der Karte oder auf der Reisecomputerseite einblenden lassen. Die Bezeichnungen sind nicht sehr glücklich gewählt, erst ein Wechsel der Spracheinstellungen auf englisch zeigt die eigentliche Bedeutung. Dort lauten sie "Total Ascent" bzw. "Total Descent". Die Bedeutung der einzelnen Datentypen – beim Teasi stehen 39, beim BikePilot 37 Typen zur Auswahl – sind im Handbuch nicht dokumentiert.

Ein Beispiel für eine Tour anhand des BikePilots: Die "Steigung gesamt" wird mit 818 m, das "Gefälle gesamt" mit 813 m angegeben. Wird anschließend noch in der Tagesstatistik nachgeschaut, zeigt das Blaupunkt-Navi als "Gesamte Steigung" bzw. "Gesamtes Gefälle" 593 m bzw. 600 m an. Um die Verwirrung komplett zu machen, wird in der Statistik zu der als Trip gespeicherten Tour eine "Gesamte Steigung" von 681 m ausgewiesen. Ein als Referenz herangezogenes GPS-Gerät von Garmin kommt auf ca. 670 Auf- bzw. Abstiegshöhenmeter.

Die Positionsbestimmung erfolgt in beiden Geräten über einen SiRFatlasV Chip. Die Zeit bis zu ersten Positionsbestimmung nach dem Einschalten ist in der Regel ausreichend kurz, unter guten Empfangsbedingungen fallen Trackaufzeichnungen akkurat aus, unter schwierigen Bedingungen können sie allerdings nicht mit Top-Geräten konkurrieren. Beim Testen zeigt sich zudem, dass unterhalb einer Geschwindigkeit von ca. 2 bis 3 km/h keine Aufzeichnung stattfindet. Beim Fahrradfahren fällt dies normalerweise nicht auf, wer dagegen das Gerät mal zum Wandern mitnimmt oder sein Bike den Berg hochschiebt bzw. -trägt kann sich an den Lücken in der Aufzeichnung stören.

Macht der Biker eine längere Pause, schlägt die Autopause-Funktion zu. Die Aufzeichnung muss anschließend manuell gestartet werden. Dies kann man durchaus übersehen, eine Option zum generellen Ausschalten der Autopause wäre recht praktisch.

Benutzeroberfläche, Hauptmenü Teasi Pro und BikePilot (©Navigation-Professionell)(anklicken)

BikePilot, Teasi Pro Test: Bedienung

Die Geräte werden über drei Tasten bzw. mittels des resistiven Touchscreens bedient; mit langen Fahrradhandschuhen gibt es dabei kaum Einschränkungen. Die Benutzeroberfläche ist sehr übersichtlich und schnell verinnerlicht. Ähnliches gilt für die Einstellungen, die auch Einsteiger in die Materie vor keine Hürden stellen sollten. Dazu gehört das Erstellen von bis zu acht Profilen, für die jeweils folgendes hinterlegt werden kann: Name, Gewicht, Typ (Tourenrad, MTB, Rennrad; Taesi Pro zusätzlich Fußgänger), Fahrradgewicht, maximale Herzfrequenz, Ruhepuls, Hauptstraßen/unbefestigte Straßen/Kopfsteinpflaster/Fähren wenig oder stark berücksichtigen. Wichtig: Die Typ- und Straßen-Einstellungen wirken sich auf das automatische Routing aus!

Beim Taesi Pro läßt sich das Hauptmenü durch ein Entfernen nicht benötigter Funktionen noch etwas minimieren. Außerdem lassen sich einzelne Länderkarten direkt auf dem Teasi löschen und die Frequenz des Hinweistons ändern. Die Belegung der Funktionstaste kann dagegen bei beiden Geräten individuell eingestellt werden.

Verbesserungswürdig: Der Reisecomputer läßt sich nicht sperren, beim Radeln tippt man schnell einmal statt auf den Rechts-/Links-Button zum Aufrufen der nächsten Seite auf irgendein Datenfeld. Dann landet man in dem Menü zum Auswählen der Datentypen und muss sich wieder zum Reisecomputer zurückklicken.

BikePilot, Teasi Pro Test: Karten

Auf beiden Geräten sind OpenStreetmap-Karten vorinstalliert. Beim Teasi Pro von 47, beim BikePilot von 25 europäischen Ländern. Zusätzliche Länderkarten lassen sich auf dem BikePilot nicht installieren, in der PC-Software "Blaupunkt Updater Tool" stehen keine weiteren Karten zur Auswahl.

Die Länderlisten lauten:

  • a-rival Teasi Pro: Albanien, Andorra, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Gibraltar, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Kosovo, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Moldavien, Monaco, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, San Marino, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Ukraine, Vatikanstaat, Weißrussland.
  • Blaupunkt BikePilot: Andorra, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Kroation, Liechtenstein, Luxemburg, Monaco, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, San Marino, Schweden, Schweiz, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn, Vatikanstaat.

Das Kartenbild ist recht einfach gehalten. Im Wesentlichen wird zwischen Gewässern, Wald-/Grünflächen, bebauten Gebieten und sonstigen Flächen unterschieden. Höhenlinien gibt es keine, dafür ein Relief, das einen gewissen Eindruck vom Gelände vermittelt. Dazu kommen zahlreiche, teilweise mit sprechenden Symbolen (z.B. Tankstelle, Einkaufsmöglichkeit) versehene POIs. Einige Abschnitte des Straßen- und Wegenetzes werden violett hervorgehoben. Von der zu dominanten Farbgebung abgesehen stellt sich die Frage, was sich dahinter verbirgt? Ein Blick auf die OSM-Kartenviewer mijndev.openstreetmap.nl oder www.opencyclemap.org zeigt, dass es sich um für Fahrradfahrer geeignete Strecken handelt.

Neben der Anzahl an vorinstallierten Karten unterscheiden sich beide Geräte beim Kartenbild. Auf dem BikePilot werden Waldgebiete ab einem bestimmten Zoomfaktor deutlich dunkler dargestellt. Diese Art der Darstellung ist einerseits nicht so gefällig, andererseits mit einem Fehler verbunden. Beim Zoomen in die Karte werden alle Wege mit Ausnahme der violetten Fahrradwege von der Waldsignatur quasi überdeckt und sind somit nicht mehr zu erkennen. Die Orientierung und das Eingeben von Zielen mit Hilfe der Karte wird dadurch erschwert bzw. unmöglich gemacht.

Beim Teasi Pro lassen sich zusätzlich Rasterkarten verwenden. Das Generieren von Rasterkarten mit Hilfe der Software Mobile Atlas Creator wird in einer PDF-Anleitung gut erklärt, in der Praxis bieten sie aber keinen echten Vorteil. Einserseits ist das Erstellen recht aufwendig, andererseits handelt es sich in erster Linie um OSM-Karten, die nicht unbedingt mehr Informationen als die vorinstallierten Karten liefern.

Noch ein wichtiger Hinweis: Der Informationsgehalt von OSM-Karten ist je nach Land sehr unterschiedlich. Für manche Urlaubsregionen können nur wenige Details zur Verfügung stehen!

Kartenseite: Wälder fallen beim Blaupunkt BikePilot deutlich dunkler aus (grün: berechnete Strecke, violett: Fahrradweg (©Navigation-Professionell)(anklicken)

BikePilot, Teasi Pro Test: Navigation, Training

Kernfunktion beider Navis ist das automatische Routing entlang des Wegenetzes. Die Strecken werden in Abhängigkeit von dem eingestellten Profil berechnet. Ihre Qualität fällt sehr schwankend aus. Von sehr gut bis katastrophal sind alle Varianten dabei. Zudem fällt auf, dass die in der Karte violett eingezeichneten Fahrradwege nicht unbedingt in die Routen miteinbezogen werden. Eine entsprechende Option in den Profileinstellungen ("Radwege bevorzugen") wäre durchaus sinnvoll. Nach den gemachten Erfahrungen sind die vom Teasi bzw. BikePilot berechneten Routen in erster Linie als eine Hilfe zu sehen, um zum Ziel zu gelangen.

Bei Bedarf lassen sich auf den Geräten Mehrzielrouten planen und als Trips abspeichern. Das Setzen der einzelnen Zwischenpunkte erweist sich allerdings als nicht sehr präzise, ebenso stört es, dass zum Benennen der Touren in ein anderes Menü gewechselt werden muß. Insgesamt gesehen ist das Planen von Mehrzielrouten eine sinnvolle Funktion, mit der sich der Streckenverlauf in etwa vorgeben läßt.

Alternativ kann mit Tracks, die am PC erstellt, von einem Tourenportal heruntergeladen oder mit dem Gerät aufgezeichnet wurden, navigiert werden. Der Fahrradfahrer wird analog zum Routing mit Hilfe von Piepstönen und Richtungspfeilen zum Ziel gelenkt. Befindet sich der anvisierte Track nicht in der Nähe des aktuellen Standorts, dann kann sich der Radfahrer zusätzlich zum Start- bzw Endpunkt oder den am nächsten gelegenen Punkt des Tracks routen lassen.

Zum Eingeben zum Zielen gibt es die Optionen Adresse, POI (große Auswahl inklusive Schlauchautomaten), Favoriten, Punkt auf der Karte und Koordinaten. Beim Suchen nach einem POI werden beim Teasi in der Auswahlliste zusätzlich Entfernungsangaben gemacht.

Zum Trainieren bieten beide Bike-Navis die Möglichkeit, diverse Parameter (Auswahl: Entfernung, Zeit, Geschwindigkeit, Tempo, Kalorien, Herzfrequenzzonen) vorzugeben und solange zu strampeln, bis die Vorgaben erfüllt sind. Mehrere Datenseiten mit Infos wie zu den noch zu verbrauchenden Kalorien, der Reststrecke oder der aktuellen Herzfrequenz sollen dabei helfen. Außerdem kann man sich mit Hilfe der Karte eine passende Strecke, die z.B. die Vorgabe "30 km" erfüllt, berechnen lassen. Das Teasi Pro stellt dem sportlichen Radler noch eine weitere, äußerst praktische Funktion zur Verfügung: den "Ghost-Modus". Damit kann der Athlet z.B. auf der Hausstrecke gegen die eigene Bestzeit antreten.

Was bieten beide Navis noch? Ein Höhenprofil der vorausliegenden Strecke, das Berechnen von zwei Alternativrouten, eine Kompassseite (dient nur zum Anzeigen der Himmelsrichtungen), ein Tacho wie beim Auto, eine Wettervorhersage (funktioniert nur bei eingeschaltetem Gerät und stellt den Luftdruck graphisch da), einen Reisecomputer (drei Seiten, jeweils wahlweise zwei oder vier Datenfelder), eine umfangreiche Statistikfunktion zu den aufgezeichneten Strecken und das Importieren von POIs.

BikePilot, Teasi Pro Test: Lieferumfang, Zubehör

Bei beiden Navis gehört zum Lieferumfang:

  • Fahrradhalterung
  • Netzladestecker
  • USB-Daten-/Ladekabel
  • Kurzanleitung

Um das Teasi Pro bzw. den BikePilot am Lenker befestigen zu können, werden sie zuerst mit Hilfe einer kleinen Schraube in einer Halteschale festgemacht. Bei einer Schale ist während des Test die Schraube verloren gegangen (die Sicherungsscheibe hat sich gelöst). Zwar gehört eine Ersatzschraube zum Lieferumfang, aber ohne zusätzliche Sicherungsscheibe macht dies wenig Sinn.

Anschließend wird die Halteschale in die eigentliche, mit zwei Kabelbindern am Lenker befestigte Quick-Fix-Lenkerhaltung eingesetzt; die Quick-Fix-Konstruktion macht ein schnelles Entnehmen möglich. Die Halterung hat aber einen Nachteil: Aufgrund einer schmalen Basis neigt sie zum Verdrehen, was beim Drücken einer der beiden seitlichen Tasten stört. Abhilfe schaffen eventuell die im Teasi-Shop erhältlichen Fahrradhalterungen "Race" bzw. "MTB" (Euro 9,90 bzw. Euro 14,90).

Mit Hilfe einer kostenlosen PC-Software lassen sich Backups erstellen, Updates einspielen, die Karten verwalten und updaten, auf dem Navi gespeicherten Trips auf den PC kopieren sowie GPX-Dateien vom PC auf das Gerät transferieren. Bei a-rival heißt die Software "Teasi Tool", bei Blaupunkt "Blaupunkt Updater Tool".

Von dem geringen Funktionsumfang abgesehen haben beide Tools den Nachteil, dass die Software nur auf dem Laufwerk c: installiert werden kann und alle Daten (gespeicherte Trips, Kartenupdates) ebenfalls dort landen (Pfad: c:/Benutzer/AppData/Local/Blaupunkt bzw. c:/Benutzer/AppData/Local/Teasi). Benutzer von kleinen SSDs werden sich freuen!

BikePilot, Teasi Pro Test: Fazit

Bei den beiden Fahrradnavigationssysteme von a-rival und Blaupunkt liegen Stärken und Schwächen eng beinander. Die Verkaufspreise sind attraktiv, die Akkulaufzeiten reichen für eine längere Tagestour, die Bedienung ist schnell erlernt, das Setup in wenigen Minuten erledigt, der Funktionsumfang fällt umfangreich aus.

Beim Navigieren offenbart sich die größte Schwäche: Die Kernfunktion beider Navis, das automatische Routing zu einem beliebigen Ziel, liefert Routen äußerst unterschiedlicher Qualität. Umso vorteilhafter ist es, dass beide Testgeräte eine sehr gut umgesetzte Tracknavigation bieten. Die Trainingsfunktionen sind ein nützliches Add-on, vor allem beim Teasi Pro, das mit dem Ghost-Modus sportlichen Radlern ein pfiffiges Extra zur Verfügung stellt.

In der Summe eigenen sich die beiden Navigationsysteme vor allem für Fahrradfahrer, die viel Wert auf das Navigieren mit Tracks legen, das Navi aber auch einmal zum Trainieren einsetzen wollen

Und welches Gerät ist vorzuziehen, BikePilot oder Teasi Pro? Wer auf den Ghost-Modus und die größere Auswahl an OSM-Karten verzichten kann, kann durchaus zum günstigeren BikePilot greifen. Generell ist aber festzuhalten, dass beide Geräte ein Software-Update zum Beseitigen von Fehlern benötigen!

Empfohlener Online-Shop:

BikePilot, Teasi Pro Test: Bewertung

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BikePilot, Teasi Pro Test: Teasi Pro Software Updates

KLICK: Liste mit allen Updates ein- oder ausblenden

(Quelle: http://www.teasi.eu/teasi-one/)

  • Version 3.3.1.1 – Teasi Elements Oxygen (edition 1) – All Teasi devices, Live – 28.11.2014
  • Adding Trip computers for Downhill Ski activities
  • Ski Routing and Navigation
  • Snowy Ui for Ski Profiles
  • Improvements in Computers calculations
  • Bug fixing
  • Version 3.2.5 (All Teasi devices) – 24.09.2014
  • Add map of Cyprus
  • Improvements in Grade and Ascent calculation
  • Added Copyright notices for OSM data
  • Routing with Ferries not always working properly
  • Fixing Profile Type in GPX file
  • Improvements in POI Search
  • Bug fixing
  • Version 3.2.4.2 (All Teasi devices) – 11.09.2014
  • Support FIT files also on Teasi One
  • Improvements in map search and display
  • Bug fixing
  • Version 3.2.3 (All Teasi devices) – 19.08.2014
  • Search of cities with umlaut in the name is not easy to understand for German users
  • Autorestart of recording
  • Added new translations of texts
  • UI improvements
  • Bug fixing
  • Version 3.2.2 (All Teasi devices) – 01.08.2014
  • (Items with * refer to Teasi Pro only)
  • Multiple Destinations
  • Display of GPS Status
  • Search POI around different positions
  • Show more details for POI
  • Beeline profile
  • Saving tracks in FIT format*
  • Support of OSM Maps for USA and Canada
  • Route Settings page extended and made available for Teasi One as well
  • Support for Raster Maps in Teasi One
  • Clean up maps works on raster maps as well
  • Fixing problems for Sensor connection and reconnection*
  • Bug fixing
  • Version 3.1.7.1 (TEASI PRO) – 03/07/2014
  • Fixed bugs:
  • Navigation with imported trip file ends after ~10km
  • Bike computer settings are not saved
  • Wheel circumference entered in mm is counted as cm, rim defaults has cm vaules instead of mm
  • Version 3.0.9.1 (Teasi PRO) – 20/05/2014
  • Probleme mit Kompass und Barometer Kalibrierung behoben ("Fixing problems for Compass and Barometer calibration")
  • Fehler bei Höhenmessungen ("Errors in measurements of the altitude")
Fahrrad-Navis im Test: a-rival Teasi Pro und Blaupunkt BikePilot was last modified: März 4th, 2017 by Joachim Bardua

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