Digitalfoto: Aufnahme mit dem Garmin Oregon 550

Digitalfoto: Aufnahme mit dem Garmin Oregon 550

Wer auf der Suche nach einem Outdoor-Navi zum Wandern, Biken, Paddeln oder Reiten ist, kommt an GPS-Geräten von Garmin nicht vorbei. Das Angebot ist immens, die Produktpalette umfasst immerhin über 20 Handgeräte mit oder ohne Kartendarstellung.

Um dem Garmin-affinen Outdoorer die Suche zu erleichtern, hat Navigation-Professionell.de sechs Garmin Outdoor GPS-Geräte einem großen Vergleich unterzogen. Als ausschließlicher Test ist der Artikel allerdings nicht konzipiert, er soll auch zusätzliche Infos und Tipps für eine Kaufentscheidung liefern.

Neuer Vergleichstest 2012: Garmin eTrex 30, Montana 650t, GPSmap 62stc

Garmin Outdoor GPS-Geräte: Die Kandidaten

Folgende Testgeräte standen uns zur Verfügung:

  • Dakota 20
  • eTrex Vista HCx (Der Nachfolger: Garmin eTrex 30 Test)
  • GPSmap 62st
  • GPSmap 78
  • Oregon 450t
  • Oregon 550

Neu für 2013, die Oregon-Nachfolger: Garmin Oregon 650t, Oregon 650, Oregon 600 und Oregon 600t

Der eTrex Vista HCx ist von allen Kandidaten am längsten auf dem Markt (seit 2007!), Testberichte gibt es zu Hauf. Da er nach wie vor ein beliebtes und viel gekauftes Outdoor-Navi ist, haben wir beschlossen, ihn trotzdem in die Testauswahl mit aufzunehmen. Ein Blick auf die Amazon "GPS Sport & Freizeit" TOP 100 Bestsellerliste offenbart den Stellenwert des Vistas (Stand: 21.02.11):

  • Platz 2: eTrex Vista HCx
  • Platz 4: Dakota 20
  • Platz 7: Oregon 450t
  • Platz 12: GPSmap 62st
  • Platz 26: Oregon 550

Weitere Garmin-Modelle wie der Oregon 450, Oregon 550t oder der GPSmap 62s gehören ebenfalls zu den Bestsellern. Sie sind nahezu identisch zu den hier vorgestellten Geräten – insofern gelten die Testergebnisse auch für sie. Unterschied ist das "t" in der Modellbezeichnung. Das "t" steht für eine vorinstallierte Freizeitkarte von Europa. Das GPSmap 78 bzw. das Schwestermodell 78s kommen in der Liste nicht vor, da sie als Marine-Navis nur eine spezielle Kundschaft ansprechen – zu Unrecht, wie wir meinen!

Sämtliche Handgeräte sind in unserer Navi-Galerie aufgelistet. Wer also Infos zu Technik und Ausstattung sucht, ist dort bestens aufgehoben. Ausführliche Einzeltests sind unter dieser Adresse zu finden: Garmin Tests.

Garmin Outdoor GPS-Geräte: Gehäuse, Handhabung, Bedienung

Von klein & leicht bis groß & schwer sind alle Varianten vertreten. Der kleinste im Bunde ist der Dakota, am größten und schwersten fällt der GPSmap 62st aus. Das Ranking lautet (Gewicht inklusive Akkus)

  • Dakota 20: 5,5 x 10,0 x 3,3 cm, 155 g
  • eTrex Vista: 5,6 x 10,7 x 3,6 cm, 156 g
  • Oregon 450/550: 5,8 x 11,4 x 3,5 cm, 193 g
  • GPSmap 78: 6,6 x 15,2 x 3,0 cm, 218 g
  • GPSmap 62st: 6,1 x 16,0 x 3,6 cm, 260 g [Update] nachgewogen: 225,3 g mit NiMH Akkus

Auf der Suche nach einem passenden Outdoor-Navi spielt bei Größe und Gewicht der geplante Einsatzzweck eine Rolle. Wer was leichtes sucht, sollte aber den Energieverbrauch mit berücksichtigen (siehe unten, Abschnitt "Energieversorgung"). Da sind der Dakota und der eTrex Weltmeister – lange Akkulaufzeiten sind garantiert. Durch die Kombination geringes Gesamtgewicht und weniger Ersatzbatterien, eignen sich die beiden optimal für "Outdoor Light".

Ein weiteres Auswahlkriterium lautet "Wie gut liegt das Gerät in der Hand?". Entscheidend sind zunächst einmal die persönlichen Vorgaben: Outdoorer mit feinen und zarten Händen finden im Dakota den richtigen Begleiter, alle anderen haben die volle Auswahl. Lediglich der GPSmap 78 fällt mit seinem breiten und flachen Gehäuse aus dem Rahmen. Für dieses Gerät sollte man schon mit kräftigen Händen gesegnet sein. Ansonsten liegen alle Kandidaten sicher in der Hand und sind einhändig bzw. mit einem Finger bedienbar.

Bei der Bedienung gibt’s zwei Welten: Tasten (eTrex, GPSmap) oder Touchscreen (Dakota, Oregon). In dieser Disziplin spielen die persönlichen Vorlieben eine große Rolle. Bei einem Kauf empfiehlt es sich unbedingt, die Geräte auszuprobieren und zu vergleichen! Die Geräte mit Touchscreen sind im ersten Moment intuitiver zu bedienen und dürften vor allem die Generation "iPhone" und Einsteiger in die Materie ansprechen. Erst bei längerem Gebrauch (und im direkten Vergleich) zeigen sich die Stärken der GPSmap 62 und 78 Systeme:

  • Gutes Handling auch mit dicken Winterhandschuhen.
  • Tasten ermöglichen schnelle Seitenwechsel.
  • Tastengeräte bleiben in einer wasserdichte Hülle (Aquapac) gut bedienbar.
  • Direkter Zugriff auf diverse Setup-Menüs (z.B. Kartenseite > "Karte einrichten"), bei den Oregons und dem Dakota sind hierzu drei Klicks notwendig.

Eine Stärke der Touchscreengeräte ist dagegen das Eingeben von langen Texten und – bei Nacheinsätzen – der beleuchtete Touchscreen. Zwischen dem GPSmap 78 und GPSmap 62st gibt es noch einen deutlichen Unterschied: Tasten und Wippe des 78er haben einen vorteilhaften Druckpunkt. Von allen Geräten ist der eTrex mit seinen fünf seitlichen Tasten und dem Joystick sicherlich am gewöhnungsbedürftigsten. Die beiden GPSmap Modelle haben ihm gegenüber einen Vorteil: Obenliegende, beschriftete anstatt seitliche, "unsichtbare" Tasten.

Beim Anbringen von Zubehör zeigen sich unterschiedliche Konzepte. Dakota, Oregon und GPSmap 62 basieren auf dem gleichen Prinzip. Eine Schiene auf der Gehäuserückseite dient zum Einklippen in diverse Halterungen (Fahrrad, Kfz) bzw. zum Aufnehmen der Karabiner-Bandschlaufe (z.B. zum Befestigen am Rucksackträger). Diese Geräte sind nicht nur beim Zubehör kompatibel, sondern auch in der Praxis zeichnet sich dieses Konzept durch eine einfache Handhabung aus. Anders beim eTrex. Hier müssen die unterschiedlichen Befestigungsteile in den Rückdeckel geschraubt werden. Der 78 fällt ganz aus dem Rahmen. Eine Fahrradhalterung gibt es nicht, für den Rucksackträger ist eine Tasche notwendig, erhältlich sind aber Marine- und Auto-Halterung.

Was ist noch wichtig? Alle Gehäuse sind nach IPX7 wasserdicht, der GPSmap 78 kann sogar schwimmen. Die Dauerhaltbarkeit ist natürlich auch ein Thema. Seit Markteinführung sind bei uns ein Dakota 20 und ein Oregon 300 (nicht mehr erhältlich) im permanenten Einsatz, bislang gab’s keine Ausfälle oder irgendwelche Probleme. Ein ebenso seit Jahren benutzter eTrex Vista HCx hat alle Einsätze überstanden (inzwischen befindet er sich mehr oder weniger in Rente), lediglich die Gummiummantelung hat irgendwann angefangen, sich abzulösen. Der GPSmap 62st steht häufig wegen "knarzender" Geräusche (bei Druck auf die Seitenwände) im Kreuzfeuer der Kritik. Bei einem "rugged" Outdoor-Gerät würde man so etwas eigentlich nicht erwarten, das Problem soll aber inzwischen behoben sein (siehe Garmin Forum). Für den 78 liegen keine Erfahrungswerte vor.

Fazit Gehäuse, Handhabung, Bedienung: Bei diesem Thema gehen die Ansichten sehr weit auseinander, subjektive Meinungen (ein richtig oder falsch gibt es nicht) spielen eine große Rolle. Es handelt sich schließlich um Geräte mit einem unterschiedlichen Feeling, das weit über das User Interface hinausgeht.

Garmin Outdoor GPS-Geräte: Display

Dem Display kommt als Informationszentrale eine entscheidende Bedeutung zu. Alle Kandidaten haben Farbdisplays, die wichtigsten Fakten lauten (Angaben Garmin):

  • eTrex Vista: 176×220 Pixel, 3,4 x 4,4 cm (14,9 cm²), ca. 2,2 Zoll Diagonale, 2.598 Pixel/cm²
  • Dakota 20: 160×240 Pixel, 3,6 x 5,5 cm (19,8 cm²), 2,6 Zoll Diagonale, 1.939 Pixel/cm²
  • GPSmap 62st/78: 160×240 Pixel, 4,1 x 5,6 cm (23 cm²), 2,6 Zoll Diagonale, 1.669 Pixel/cm²
    [Update] nachgemessen 3,6 x 5,5 cm (19,8 cm²), 2,6 Zoll Diagonale, 1.939 Pixel/cm²
  • Oregon 450/550: 240×400 Pixel, 3,8 x 6,3 cm (24,3 cm²), 3 Zoll Diagonale, 4.016 Pixel/cm²

Bei der Größe gilt: je mehr, desto praktischer (z.B. beim Planen einer Route mit dem Gerät). Die beiden Oregons stechen mit ihrem 3-Zoll Display deutlich hervor, aber auch bei der Auflösung sind sie spitze. Bei den anderen Kandidaten zeigt sich eine Überraschung: Die geringste Auflösung (Anzahl Pixel/Fläche) haben die GPSmap Modelle und der Dakota, der eTrex platziert sich im Mittelfeld.

Die folgenden Bilder zeigen die ungefähren Größenverhältnisse der Displays (Karte: Topo Deutschland 2010)(unterschiedliche Maßstabsbalken beachten):

eTrex Vista HCxDakota 20GPSmap 62stOregon 550eTrex Vista HCxDakota 20GPSmap 62stOregon 550

Die Pixelei ist in der Praxis allerdings nicht das entscheidende Kriterium, Unterschiede bei der Auflösung fallen weniger in’s Gewicht. Wichtig ist, wie die Displays bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen ablesbar sind (für den folgenden Vergleich wurde die Tripcomputerseite, jeweils mit einem weißen Hintergrund, herangezogen).

  • Pralle Sonne: Alle Displays sind richtig brilliant. Vorausgesetzt, sie werden im optimalen Winkel zur Sonne ausgerichtet. Die Hintergrundbeleuchtung wird nicht benötigt.
  • Licht schräg von der Seite: Jetzt offenbart sich eine Schwäche der Touchscreen-Modelle, da deutlich zu sehen ist, wie matt und etwas weniger kontrastreich die Displays im direkten Vergleich zu den Non-Touchscreen-Geräten sind. Deshalb ist man bei ihnen geneigt, die Hintergrundbeleuchtung stets auf Maximum zu stellen. Aber auch die beiden GPSmap Modelle brauchen immer etwas Licht. Ein Spiegeln aller Displays ist zusätzlich von Nachteil. In richtig heller Umgebung (Schnee & gleißende Sonne) dreht man in der Regel bei allen Kandidaten die Beleuchtung voll auf. Der eTrex gewinnt den Vergleich, seine extrem starke Hintergrundbeleuchtung zahlt sich aus. Der Dakota und die Oregons sind unter solchen Lichtverhältnissen fast nicht zu gebrauchen, z.B. auf der Satellitenseite ist nur wenig zu erkennen.
  • Bewölkter Himmel, Schatten, dunkler Wald: Ohne ein gewisses Quantum Hintergrundbeleuchtung geht meist nichts, in der Regel sind sie aber alle gut ablesbar. Das Dakota Display bleibt auch bei voll aufgedrehter Beleuchtung recht dunkel.
  • Diffuses Licht: Auch jetzt zeigt sich deutlich, dass die Displays der Tasten-Geräte nicht so matt und somit (ohne Zusatzlicht) etwas besser ablesbar sind. Generell kommt aber kein Gerät ohne Zusatzbeleuchtung aus, meist ist volle Power notwendig. Der Dakota krankt an dem auch bei 100% recht dunklen Display, der eTrex stellt dafür alle anderen Geräte in den Schatten.

Wie würde ein Ranking bzgl. der Ablesbarkeit bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen aussehen? Als Sieger geht der eTrex Vista hervor, gefolgt von den GPSmap Modellen, anschließend platzieren sich die Oregons, der Dakota geht als letzter über die Ziellinie.

Fazit Display: Besonders viel Arbeitsfläche bieten die Oregon und GPSmap Modelle. Besonders wichtig ist die Ablesbarkeit des Displays unter wechselnden Lichtverhältnissen. Primus ist nach wie vor der Klassiker eTrex Vista, das andere Ende der Skala markiert der Dakota, dessen Display insgesamt zu dunkel ist. Der GPsmap 62st und GPSmap 78 sind als gute Allrounder zu empfehlen, die Oregons können mit ihren Non-Touchscreen Kollegen nicht mithalten.

Garmin Outdoor GPS-Geräte: Energieversorgung

GPS-Geräte mit kurzen Akku-/Batterie-Laufzeiten können ein großes Ärgernis sein. Wie es so ist, gibt der Energiespender natürlich dann seinen Geist auf, wenn es der Outdoorer überhaupt nicht gebrauchen kann. Deshalb hat Navigation-Professionell.de diesem Kapitel viel Zeit gewidmet und die Garmin-Geräte mit unterschiedlichen Energieriegeln getestet:

  • Alkaline-Batterien: Erhält man im Notfall fast an jeder Tankstelle, für den Test haben wir hochwertige Duracell MN1500 Batterien gewählt.
  • Eneloop 2.000 mAh Akkus (Typ HR-3UTGA): Haben eine geringe Selbstentladung, so dass sie lange lagerfähig sind und somit bei langen Touren eine Alternative zu teuren Lithium-Batterien sein können.
  • Standard 2.700 mAh NiMH Akkus: Werden von den meisten Outdoorern genutzt.

Um die minimale bzw. maximale Laufzeit zu ermitteln, wurden zwei Testszenarien gewählt (in der Praxis dürften die tatsächlich erreichten Werte innerhalb dieser Spannweite liegen):

  • Maximale Power (z.B. beim Mountainbiken üblicher Modus): Beleuchtung permanent auf 100%, Kompass an, Trackaufzeichnung (auto, Intervall "am häufigsten"), WAAS/EGNOS aktiviert, aktive Navigation, Karte in Fahrtrichtung.
  • Minimale Power (Datenlogger-Modus): Trackaufzeichnung (auto, Intervall "am häufigsten"), WAAS/EGNOS aktiviert, ansonsten alle Verbraucher ausgeschaltet.
  • Alle Messungen bei Raumtemperatur, bei möglichen Ausreissern wurde der Test wiederholt.
  • Ergebnisse nur als Richtwerte verstehen! Um exakte Aussagen zu gewährleisten, müßte ein immenser Aufwand getrieben werden (Akkus unterschiedlicher Hersteller, jeweils mehrere Messungen, …).
ModellGarmin AngabenMaximale PowerMinimale Power
AlkalineEneloopNiMH AkkuEneloopNiMH Akku
Dakota 202014:0513:2513:5020:00/19:5522.24
eTex Vista HCx2508:4009:07/08:4610:4024:4027:40
GPSmap 62st2011:1510:3713:2920:4024:53
GPSmap 782011:2209:45/10:2511:3721:4023:42
Oregon 450t1609:3710:0010:1717:1719:21
Oregon 5501610:2309:16/09:2510:1517:2720:07

(Alle Angaben in Stunden:Minuten)

Was läßt sich aus den Messwerten ableiten?

Energiespartipps

  • Batterietyp einstellen (Alkaline, NiMH, Lithium)
  • Beleuchtungsdauer, Abschalttimer verwenden
  • Beleuchtungsstärke reduzieren
  • Fitness (Setup), Suche nach Sensoren deaktivieren
  • Karteausrichtung "Nord oben"
  • Kompass deaktivieren
  • Energiesparmodus nutzen
  • Töne ausschalten
  • Trackaufzeichnung deaktivieren
  • Zwei Dauerläufer sind auszumachen: der Dakota 20 und der eTrex Vista. Beim eTrex gibt es auf den ersten Blick eine Einschränkung, und zwar im Modus "Maximale Power". Hier fallen die Messwerte nicht ganz so üppig aus. Der Grund ist darin zu suchen, dass der eTrex bei 100% Beleuchtung fast schon als Taschenlampe zu gebrauchen ist! Wird der Wert auf 75% reduziert, sind mit Eneloops schon 10:51 hh:mm zu verzeichnen.
  • Die beiden GPSmap Navis zeigen in allen Displinen sehr ausgewogene Werte, besonders gut schneiden sie beim Energiesparen ab.
  • Der Oregon 450t und 550 fallen gegenüber den anderen Testteilnehmern teils deutlich ab. In der Praxis wird sich auch negativ auswirken, dass die Hintergrundbeleuchtung in der Regel nicht verzichtbar ist.
  • Geräte mit kleinen Displays zeigen die besten Messergebnisse (Dakota, eTrex).
  • Möglichst leistungsfähige Energielieferanten wählen: NiMH-Akkus oder Lithium-Batterien (nicht getestet). Interessant dürften auch die neuen Eneloops HR-3UWX mit 2.500 mAh sein (haben aber nur 500 Ladezyklen).

[Update 07/2011] Ausführlicher Test von eneloop Akkus (inklusive Vergleich zu Alkaline/Lithium Batterien: eneloop Akkus im Test

Alle getesteten Geräte lassen sich im Einsatz über eine externe Stromquelle speisen, wie z.B. Power Lithium-Akkus oder die Auto-/Motorradsteckdose. Inbesonders beim Motorradfahren hat der GPSmap 78 einen großen Vorteil. Die Versorgung kann über den mechanisch robusten, seriellen Anschluß erfolgen (4-poliger Rundstecker).

Fazit Energieversorgung: Der Dakota 20 und der eTrex Vista HCx gehen besonders schonend mit den Energiereserven um. Die Oregons haben den höchsten Energieverbrauch, bei ihnen kommt erschwerend hinzu, dass für eine optimale Ablesbarkeit des Displays die Beleuchtung in der Regel unverzichtbar ist. Auch hier wieder: Gute Allrounder sind die GPSmap Modelle.

Garmin Outdoor GPS-Geräte: Flotter Startvorgang

Manch ein Outdoorer braucht sein GPS-Handgerät nicht permanent, sondern möchte nur ab und zu einen Wegpunkt einmessen oder mal kurz nachschauen, ob der eingeschlagene Weg noch passt. Da macht es natürlich Sinn, den Lotsen nicht permanent eingeschaltet zu haben. Allerdings gibt es dann nichts nervigeres, wenn das Outdoor-Navi eine Ewigkeit zum Starten braucht!

Die Garmin-Geräte bieten in dieser Disziplin aber erstklassiges. Der Oregon 550 braucht gerade einmal 10 Sekunden zum Starten, der 450t ca. 14 Sekunden, der 78 ca. 11 Sekunden – allerdings ohne Karten, Tracks, Wegpunkte etc. an Bord. Anders sieht es aus, wenn das Handgerät mit Daten voll gestopft ist: Der GPSmap 62st genehmigt sich 35 Sekunden, der Dakota rund 30 Sekunden. Wer also auf einen richtig schnellen Startvorgang wert legt, sollte nur die wirklich benötigten Karten und Daten an Bord haben.

Garmin Outdoor GPS-Geräte: So geht’s weiter

Der zweite Teil des Mega-Tests behandelt die Themen

  • GPS-Empfang
  • Schnittstellen
  • Digitale Karten
  • Funktionen
  • Zubehör, Handbücher
  • Im Einsatz – Welches Garmin für wen?

Zweiter Teil: Garmin Mega-Test

Mega-Test und mehr: Sechs Garmin Outdoor GPS-Geräte! (1) was last modified: März 20th, 2016 by Joachim Bardua

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