TomTom Bandit Actionkamera im Zeitraffer-Einsatz

5 Gründe für die TomTom Bandit Actionkamera

  • Einfache Bedienung & Übersichtliches Menü
  • Schneller Wechsel von Akku und Speicher
  • Sehr gute Akkulaufzeiten
  • Shake to Edit für eine schnelle Video-Bearbeitung
  • Kompatibel zu GoPro-Halterungen

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Actionkameras gibt es viele, aber nicht alle verfügen über einen GPS-Empfänger! Eine davon ist die TomTom Bandit – das Erstlingswerk von TomTom in Sachen Actionkameras. Die TomTom Bandit bietet aber nicht nur einen kombinierten GPS & GLONASS Empfänger, sondern noch über weitere Extras: Zahlreiche Sensoren und mit Shake to Edit eine Funktion zum schnellen Erstellen und Teilen von Videos!

Mit diesen Besonderheiten will sich TomTom im wachsenden Markt für Actionkameras platzieren – schließlich sind diese Kameras inzwischen ein integraler Bestandteil unserer multimedialen Welt. Ob es der Stratosphärensprung von Felix Baumgartner ist, ein per Drohne erstellter Dokumentarfilm, ein rasanter Downhill mit dem Mountainbike oder ein gewagter Sprung in einem Ski-Funpark – Amateure und Profis setzen auf Actionkameras!

Die TomTom Bandit kann in allen Ligen mitspielen: von der Kreisklasse bis zur Champions League. Ein Beispiel für ein professionelles Video ist der folgende Trailer:

Unser Test der TomTom Bandit beschäftigt sich vor allem mit Fragen wie

  • Ist die TomTom Bandit für Einsteiger in die Welt der Videos geeignet?
  • Können mit der Bandit ohne großen Aufwand sehenswerte (Amateur)-Videos erstellen werden?

TomTom Bandit: Technik

Die TomTom Bandit gibt es in zwei Bundles:

  • Als Basis-Pack mit Batt-Stick, GoPro-Adapter, einer ebenen und einer gewölbte Klebe-Halterung sowie einer spritzwassergeschützten Linsenabdeckung.
  • Das Premium-Pack beinhaltet zusätzlich: Fernbedienung, Lenker-Halterung, 360-Grad-Halterung, Unterwasserlinsen-Abdeckung, Ladekabel.

Die TomTom Bandit wurde während des Tests ausschließlich mit der nach IPX7 spritzwassergeschützten  Linsenabdeckung eingesetzt. In der Tat: Tagelanger Dauerregen macht ihr absolut nichts aus (siehe Video unten). Wer die Bandit bis zu einer Wassertiefe von bis zu 50 m oder bei einer wirklich feuchten Sportart einsetzen möchte, braucht die zusätzliche Linsenabdeckung. Dann funktionieren allerdings das interne Mikrofon und das integrierte Barometer nicht mehr.

Wie das Gehäuse der TomTom Bandit auf mechanische Belastungen wie Stürze reagiert ist eine andere Frage. In dieser Disziplin dürften Kameras mit einem auswechselbaren externen Gehäuse – z.B. von GoPro – im Vorteil sein.

Zu den besonderen Features gehört der clevere Batt-Stick, bei dessen Anblick so mancher GoPro-Nutzer große Augen bekommt. Der mit 59 g nicht gerade leichte Batt-Stick vereint Akku, Speicherkartenslot, Ladekabelanschluß, USB-Stecker und Start-Taste (Abbildung weiter unten). Zum Übertragen von Videos und Aufladen des Akkus – vier LEDs weisen auf den Ladestand hin – braucht er nur in die USB-Buchse eines Laptops gesteckt werden. Somit lässt er sich z.B. im Auto via USB-Multiladegerät kabellos aufladen. Über den Anschluß für das Ladekabel kann die Bandit – z.B. für lange Timelapse-Videos – dauerhaft mit Strom versorgt werden

Das Besondere an dem Stick ist aber sein Plug & Play Feature: Ist der Akku leer bzw. die Speicherkarte voll genügt ein Tastendruck und eine kleine Drehung und schon kann er rausgezogen und getauscht werden – simpel und genial!

Der Speicherkartenslot nimmt microSD-Karten mit einer Kapazität von bis zu 64 GB auf. Im Test sind Sandisk Ultra Karten mit 32 GB bzw. 64 GB zum Einsatz gekommen. Der Akku hält lange durch, im 2.7K / 30fps Modus sind es ziemlich genau zwei Stunden, im Zeitraffer-Modus sind sogar dreieinhalb Stunden möglich. Was in diesem Zusammenhang noch auffällt: Das Gehäuse wird während der Dreharbeiten recht warm.

Der Batt-Stick hat aber auch einen Nachteil: Er kostet knackige 60.- Euro! Für einen langen Drehtag abseits der Zivilisation werden schon einmal ein paar Akkus benötigt … ein mobiler Powerakku zum Auftanken dürfte aber für Abhilfe sorgen (nicht ausprobiert).

Die länglichen Bauform der TomTom Bandit führt zu Einschränkungen beim Befestigen am Körper. Eine Brustgurt-Halterung lässt sich nicht nutzen, ein Tragen via Kopfband ist nur mit seitlicher Anbringung der Bandit möglich. In diesem Zusammenhang macht sich auch das hohe Gewicht negativ bemerkbar. Die Bandit wiegt immerhin 191 g. Zum Vergleich, die Top-Kameras von Garmin (VIRB XE). GoPro (HERO 4 black) bzw. Sony (X1000V) kommen auf 152 g / 152 g / 114 g (Herstellerangaben).

Während des Tests wurde die Bandit mittels GoPro-Adapter an einem Kopfband getragen bzw. mittels Stativadapter auf einem Kugelkopf befestigt. Gegenüber den ersten Bedenken – die Klickhalterung der Bandit macht nicht so den superzuverlässigen Eindruck – hält die Actionkamera bombenfest. Wichtig ist es allerdings, auf ein einwandfreies Einrasten zu achten! Als praktisch erweist sich der integrierte Drehmechanismus, mit dem die Bandit auf einfache Weise plusminus horizontal augerichtet werden kann. Ein exaktes Ausrichten erfolgt am besten via Smartphone-App und Live-Bild.

Aus welchen Teilen die TomTom Bandit besteht zeigt das folgende Bild (von links: Batt-Stick / Gehäuse / spritzwassergeschützte Linsenabdeckung / wasserdichte Linsenabdeckung; Bild: TomTom):

Zur Konnektivität verfügt die TomTom Bandit über

  • schnelles USB 3.0 (Übertragen von Bildern, Aufladen des Akkus),
  • WiFi zum Verbinden mit einem Smartphone und
  • Bluetooth Smart (immer aktiviert) zum Verbinden mit einem separaten Herzfrequenzsensor bzw. der Bandit Fernsteuerung.

Die WiFi-Verbindung funktioniert ohne störende Hindernisse über größere Entfernungen. Im Test war somit ein Steuern der Bandit von einem ca. 30 m entfernten, gemütlichen Platz aus möglich. Die folgende Tabelle zeigt alle wichtigen Daten im Vergleich zu zwei Mitbewerber-Actioncams:

Vergleichstabelle TomTom Bandit / Garmin VIRB XE / GoPro HERO 4 Black 4k
TomTom BanditGarmin VIRB XEGoPro HERO 4 Black 4k
UVP429.-399.-530.-
Straßenpreis Amazon 10/15349.- (Basis-Pack)355.-389.-
Gewicht190 g152 g152 g mit Gehäuse
Abmessungen9,4 x 3,8 x 5,2 cm4,1 x 7,7 x 3,7 cmn/a
Akkulaufzeit lt. Herstellerbis 03:00 hh:mmbis 02:00 hh:mmbis 03:00 hh:mm
Sensorn/a12,4 MP, 1/2.3″ CMOSn/a
Video-/Film-Modi (fps)
  • 1080p (60, 30)
  • 720p (120, 60)
  • 4k (15)
  • 2,7k (30)
  • 1440p (30, 25, 24)
  • 1080p (60, 50, 48, 30, 25, 24)
  • 960p (100, 60, 50)
  • 720p (120, 100, 60, 50, 30, 25)
  • 480p (240)
  • 4K (30, 25, 24)
  • 4K Super (24)
  • 2,7K (60, 50, 48, 30, 25,24)
  • 2,7K Super (30, 25)
  • 2,7K 4:3 (30, 25)
  • 1440p (80, 60, 50, 48, 30, 25, 24)
  • 1080p (120, 90, 60, 50, 48, 30, 25,24)
  • 1080p Super (80, 60, 50, 48, 30, 25,24)
  • 960p (120, 60, 50)
  • 720p (240, 120, 60, 50, 30, 25)
  • 720p Super (120, 60, 50)
  • WVGA (240)
Einzelbilder16 MP12 / 7 MP12 / 7 / 5 MP
Zeitraffer
  • 1080 p (30, 15)
  • 4k (30, 15)
  • 1s / 1/5s / 1/10s / 1/15s / 1/30s / 1/60s
  • benutzerdef. bis 120 s
  • 4k
  • 2,7K 4:3
  • bis 60 s
  • Nacht-Zeitraffer bis 60 Min.
Serie16 MP / 8 MP (1 / 2 s)12 MP bei 30 fps12 MP bei 30 fps
Zeitlupe
  • 1080 2x
  • 720 4x
  • WVGA 6x
12 MP bei 30 fps12 MP bei 30 fps
Erweiterte Foto / Video Einstellungen
  • Szene: Auto, Hell, Nacht
  • Anzeige: breit, normal (Zeitlupe, Video)
  • Weißabgleich
  • Farbe
  • ISO-Limit
  • Schärfe
  • Belichtung
  • Weißabgleich
  • Farbe
  • ISO-Limit
  • Schärfe
  • Auflösung
  • Belichtungskorrektur
Schnittstellen
  • USB 3.0
  • Bluetooth Smart
  • WLAN
  • USB 2.0
  • ANT+
  • Bluetooth 4.0
  • WLAN 802.11 bgn
  • Mini-USB
  • Micro-HDMI
  • Bluetooth
  • WLAN
Interne Sensoren
  • GPS / GLONASS
  • Geschwindigkeit
  • Beschleunigung
  • Höhe
  • Umdrehung
  • GPS
  • Beschleunigung
  • Gyroskop
  • keine
Externe Sensoren
  • Herzfrequenz
  • Herzfrequenz
  • Leistungsmesser
  • Trittfrequenz
  • weitere
  • keine
Mikrofon
  • intern
  • extern (Kabel)
  • intern
  • extern (Kabel, Bluetooth)
  • intern
  • extern (Kabel)
SpeichermicroSD bis 64 GBmicroSD bis 128 GBmicroSD bis 64 GB
WasserdichtigkeitIPX7 / IPX8 (= 5 ATM, 50 m)5 ATM (= 50 m)n/a
Fernbedienungjajaja
Live-Bild Kamera-Displayneinneinja
Smartphone App
  • Android
  • iOS
  • Android
  • iOS
  • Android
  • iOS
  • Windows
Desktop SoftwareneinVIRD EditGoPro Studio
TomTom Bandit im Nachteinsatz

TomTom Bandit: Bedienung

Für Einsteiger in das Thema ist nicht nur eine beherrschbare Technik, sondern auch eine intuitive Bedienung mit wenigen Tasten bzw. ein einfaches Menü wichtig. In dieser Hinsicht leistet die Bandit großartiges.

Die Bedienung erfolgt über vier Tasten, eine davon ist – analog zu den Sportuhren von TomTom – als Vier-Wege-Taste ausgelegt. Mit dieser Taste kann man sich schnell durch das übersichtliche Menü bewegen und die nötigen Einstellungen vornehmen. Das Menü wird auf 2,3 cm x 2,7 cm großen Graustufendisplay auf der Gehäuseoberseite angezeigt. Während der Videoaufzeichnung lassen sich dort Infos zum Akku-,  Speicherkarten- bzw. GPS-Status und zu Aufnahmedauer und -modus ablesen.

Alternativ wird die TomTom Bandit über die zugehörige TomTom Bandit App gesteuert. Die Verbindung Bandit zu Smartphone wird über WiFi hergestellt. Welche Funktionen die App bietet zeigt das folgende Video:

TomTom Bandit: Videos

Während des Tests wurden diverse Video-Modi ausprobiert. Das folgende Video ist ein Mix aus 2.7K / 30fps und 1080 / 60fps Sequenzen. Zum Beurteilen der Bildqualität das Video am besten im Vollbildmodus und bei höchster Auflösung betrachten. Als Ergebnis lässt sich festhalten: Die Bandit muss keinen Vergleich mit anderen Actionkameras scheuen.

Mit 4k / 15 fps gedrehte Videos erscheinen allerdings sehr ruckelig. Je nach Zweck – Action oder Dokumentation – erweisen sich die Modi 1080 / 60fps bzw. 2.7K / 30fps als zweckmäßig.

Bilder zum Video gibt es hier: Great Bear Rainforest.

TomTom Bandit: Zeitraffer

Weitere Videos wurden in unterschiedlichen Zeitraffermodi gedreht. Dabei hat vor allem interessiert, ob sich die Bandit für Nachtaufnahmen eignet. Der folgende Monduntergangs-Zeitraffer – aufgenommen im Modus “Nacht-Szene” – zeigt, dass die Bandit bei kompletter Dunkelheit fast keine Details auflöst. In dieser Hinsicht sind Actionkameras wie die GoPro 4 mit Einstellungen für ISO und Verschlusszeit sowie einem speziellen Nacht-Zeitraffermodus (vermutlich) die bessere Wahl.

TomTom Bandit: Einzelbilder / Fotos

Einzelne Bilder nimmt die TomTom Bandit mit 16 MP auf. Die Bildqualität geht in Ordnung (siehe Beispiel, TomTom Bandit Fernsteuerung, nicht bearbeitetes JPG), final lässt sich die Qualität aber nur im Vergleich zu anderen Actionkameras beurteilen.

Besonders interessant ist das automatische Geotagging. Die Bandit verfügt dazu über einen kombinierten GPS- & GLONASS-Empfänger, der in der Regel für eine schnelle Positionsbestimmung sorgt. Dazu trägt auch bei, dass sich via Smartphone-App die aktuellen Satelliten-Bahndaten (“QuickGPSFix“) auf die Bandit übertragen lassen.

Derart georeferenzierte Fotos lassen sich auf Karten darstellen, eine Beispiel folgt weiter unten. Bei den EXIF-Daten der Bilder fällt allerdings auf, dass die Bandit – z.B. im Vergleich zu einer DSLR – relativ wenig Daten in den Header schreibt. Zumindest den Hersteller und die Modellbezeichnung würde man erwarten! Die EXIF-Daten von Videos enthalten dagegen keine Positionsdaten (Beispiele für EXIF-Header siehe unten).

EXIF-Daten Foto

  • Exif Image Height : 3492
  • Image Unique ID : 1fd39318-0987-43cb-a968-2736a2b243b8
  • GPS Latitude Ref : North
  • GPS Longitude Ref : East
  • GPS Altitude Ref : Above Sea Level
  • Thumbnail Offset : 656
  • Thumbnail Length : 16776
  • Image Width : 4656
  • Image Height : 3492
  • Encoding Process : Baseline DCT, Huffman coding
  • Bits Per Sample : 8
  • Color Components : 3
  • Y Cb Cr Sub Sampling : YCbCr4:2:0 (2 2)
  • Aperture : 2.4
  • GPS Altitude : 668.1 m Above Sea Level
  • GPS Latitude : 47 deg 54′ 8.28″ N
  • GPS Longitude : 11 deg 22′ 8.45″ E
  • GPS Position : 47 deg 54′ 8.28″ N, 11 deg 22′ 8.45″ E
  • Image Size : 4656x3492
  • Shutter Speed : 1/100
  • Thumbnail Image : (Binary data 16776 bytes, use -b option to ext ract)
  • Focal Length : 3.1 mm
  • Light Value : 8.2
EXIF-Daten Video

  • File Name : MOV_5722.MP4
  • Directory : I:/bilder/2015/bandit
  • File Size : 65 MB
  • File Modification Date/Time : 2015:10:27 07:24:30+01:00
  • File Access Date/Time : 2015:10:27 16:08:38+01:00
  • File Creation Date/Time : 2015:10:27 07:24:06+01:00
  • File Permissions : rw-rw-rw-
  • File Type : MP4
  • File Type Extension : mp4
  • MIME Type : video/mp4
  • Major Brand : MP4 Base w/ AVC ext [ISO 14496-12:2005]
  • Minor Version : 0.0.0
  • Compatible Brands : avc1, isom, iso2, mp41
  • Movie Header Version : 0
  • Create Date : 2015:10:27 06:24:06
  • Modify Date : 2015:10:27 06:24:06
  • Time Scale : 90000
  • Duration : 23.62 s
  • Preferred Rate : 1
  • Preferred Volume : 100.00%
  • Preview Time : 0 s
  • Preview Duration : 0 s
  • Poster Time : 0 s
  • Selection Time : 0 s
  • Selection Duration : 0 s
  • Current Time : 0 s
  • Next Track ID : 3
  • Track Header Version : 0
  • Track Create Date : 2015:10:27 06:24:06
  • Track Modify Date : 2015:10:27 06:24:06
  • Track ID : 1
  • Track Duration : 23.60 s
  • Track Layer : 0
  • Track Volume : 0.00%
  • Image Width : 1280
  • Image Height : 720
  • Graphics Mode : srcCopy
  • Op Color : 0 0 0
  • Compressor ID : avc1
  • Source Image Width : 1280
  • Source Image Height : 720
  • X Resolution : 72
  • Y Resolution : 72
  • Compressor Name : .AVC Coding
  • Bit Depth : 24
  • Video Frame Rate : 60.032
  • Balance : 0
  • Audio Format : mp4a
  • Audio Channels : 1
  • Audio Bits Per Sample : 16
  • Audio Sample Rate : 48000
  • Matrix Structure : 1 0 0 0 1 0 0 0 1
  • Media Header Version : 0
  • Media Create Date : 2015:10:27 06:24:06
  • Media Modify Date : 2015:10:27 06:24:06
  • Media Time Scale : 90000
  • Media Duration : 23.62 s
  • Handler Class : Media Handler
  • Handler Description : TomTom Preview
  • Other Format : text
  • Handler Type : Metadata
  • Handler Vendor ID : Apple
  • Encoder : TomTom Bandit Action Camera
  • Cover Art : (Binary data 15659 bytes, use -b option to extract)
  • Movie Data Size : 63479691
  • Movie Data Offset : 5019617
  • Avg Bitrate : 21.5 Mbps
  • Image Size : 1280x720
  • Megapixels : 0.922
  • Rotation : 0

Script: GPX-Viewer (J. Berkemeier)

TomTom Bandit: Shake to Edit

Mit “Skake to Edit” und einem integrierten Medienserver verfügt die Bandit über einzigartige Funktionen. Was steckt dahinter?

Während einer Aufnahme lassen sich dem Video Highlights hinzufügen. Das sind besondere Momente wie z.B. eine extra hohe Geschwindigkeit beim Mountainbike-Downhill. Die Highlights werden manuell per Tastendruck, via App oder automatisch durch die Bandit markiert. Die Bandit nutzt dazu folgende Daten von internen oder externen Sensoren (Auszug Bandit Handbuch):

  • Maximale Geschwindigkeiten
  • Maximale g-Kraft
  • Maximale Beschleunigung
  • Maximales Abbremsen
  • Vertikale Geschwindigkeit
  • Herzfrequenz (im Test mit einem Suunto HF-Sensor erfolgreich ausprobiert)

Anschließend genügt ein Schütteln (“Skake to Edit”) und die TomTom Mobile App erstellt auf Basis der Highlights eine Video-Story. Die einzelnen Highlights entsprechen dabei sechs Sekunden Videomaterial. Ein vier Minuten Video mit sieben Highlights wird somit zu einer 42 Sekunden Story. Und zu guter Letzt wird die fertige Geschichte per WiFi-Verbindung auf das Smartphone übertragen und steht zum Teilen auf Facebook, YouTube & Co. bereit. Die 42 s Story beansprucht dabei rund 132 MB Speicherplatz. Bei dieser Datenmenge macht ein Socialmedia-Upload per WiFi Sinn.

TomTom Bandit: Bearbeiten von Videos

So richtig gute Videos lassen sich aber erst auf einem Laptop bzw. Desktop-PC schneiden. Zu diesem Zweck stellt TomTom – entgegen den Mitbewerbern Garmin und GoPro – den Anwendern leider keine kostenlose Software zur Verfügung.

Für diesen Test haben wir uns deshalb auf die Suche nach einer anfängerfreundlichen Software gemacht. Ergebnis: iMovie für iOS. Die nur für Mac zur Verfügung stehende Software ermöglicht ein schnelles und unkompliziertes Bearbeiten von Videos, inklusive Vertonen. Eine vergleichbar gute und ähnlich günstige Software für Windows – iMovie kostet nur 14,99 Euro – wurde nicht gefunden. Vielleicht hat ein Leser einen passenden Tipp?

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TomTom Bandit: Fazit

Die anfangs gestellten Fragen lassen eindeutig mit “JA” beantworten. Mit der TomTom Bandit können auch Einsteiger in das Thema mit wenig Aufwand 1A-Videos erstellen. Besonders hervorzuheben sind die Bildqualität, das übersichtliche Menü, die einfache Bedienung und die guten Akkulaufzeiten. Dazu kommt der clevere Batt-Stick, der einen schnellen und umkomplizierten Akku- und Speicherkartenwechsel ermöglicht. Ein weiterer Pluspunkt ist die Wasserdichtigkeit – auch ohne die spezielle Linsenabdeckung übersteht die Bandit selbst tagelangen Dauerregen!

Die einzigartige Funktion “Shake to Edit” erweist sich als ein interessantes Extra zum schnellen Erstellen von Videos. Wer sich allerdings mit dem Bearbeiten von Videos intensiver beschäftigen will, sollte den Kauf eine separaten Videoschnittsoftware mit einplanen. Leider stellt TomTom – analog zu den Mitbewerbern Garmin und GoPro – für diesen Zweck keine kostenlose Software zur Verfügung.

Je nach Anwendungszweck erweisen sich die Bauform und das Gewicht der TomTom Bandit als Nachteil. Die längliche Gehäuseform schränkt die Tragepositionen am Körper ein, bei einer Befestigung per Kopfband stört das recht hohe Gesamtgewicht.

In der Summe ihrer Eigenschaften kann die TomTom Bandit aber nur empfohlen werden!

Pro

  • Einfache Bedienung, Übersichtliches Menü
  • Shake to Edit für eine schnelle Bearbeitung
  • Lange Akkulaufzeiten
  • Zahlreiche interne Sensoren inkl. GPS
  • Konnektivität (USB 3.0, Bluetooth 4.0, WiFi)
  • Cleverer Batt-Stick (schneller Akku-/Speicherkartenwechsel)
  • Kein Kabelsalat
  • Kompatibel zu GoPro-Halterungen

Contra

  • Teurer Batt-Stick
  • Keine kostenlose Desktop-Software zur Videobearbeitung seitens TomTom
  • Bilder mit wenig EXIF-Daten
  • Vergleichsweise schwer
  • Längliche Bauform erschwert Befestigung am Körper

Leserbewertung

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (44 GPS-Fans, ∅ Score: 84,55 %)

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TomTom Bandit Actionkamera im Test was last modified: Juli 17th, 2017 by Joachim Bardua

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