Coros Dura im Bikepacking Test

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Der Coros Dura hat – neben einem unschlagbar günstigen Verkaufspreis – eine besondere Stärke: seine extremen Akkulaufzeiten.

Die Akkulaufzeiten habe ich neben anderen Funktionen auf einer langen Bikepacking-Tour erneut getestet (mein ausführlicher Coros Dura Test).

Coros Dura beim Bikepacking
Coros Dura beim Bikepacking

Coros Dura – Akkulaufzeiten beim Bikepacking

Die Akkulaufzeiten sind wirklich sensationell – da kann kein Konkurrenzprodukt mithalten!

Nach 15 Tagen im Sattel war der Ladestand noch bei 13%. Zwei weitere Tage wären durchaus noch möglich gewesen, dem Akku zuliebe wurde darauf aber verzichtet.

Bedingungen:

  • Standardeinstellungen (lediglich Hinterundbeleuchtung = maximal) inklusive Smartphone-Verbindung und mehreren Sensoren
  • Entweder war die Karten- oder eine Datenseite am Bildschirm (gefühlt 60:40)
  • Nutzungszeiten zwischen ca. 06 – 12 Stunden/Tag
  • Von strahlend blauem Himmel bis Dauerregen
  • Von ziemlich warm bis eklig kalt

Coros Dura – Was hat sich beim Bikepacking noch gezeigt?

Auf der positiven Seite stehen insbesondere:

  • Generelle Ablesbarkeit des Displays (weder richtig gut noch schlecht)
  • Einfache Bedienung
  • Zuverlässigkeit (keine Fehlfunktionen, Abstürze etc .)
  • Eine zum Navigieren verwendete Route lässt sich via Coros App nahtlos gegen eine neue Route austauschen (z.B. zu einem POI)
  • Das Auswählen eines POI in Google Maps (getestet auf einem iPhone) mit anschließender Routenberechnung in der Coros App ist mittlerweile möglich (und nachfolgender Übertragung zum Dura)
  • Weiteres enthält mein Dura Test

Besonders erwähnenswert: Selbst wenn das Smartphone offline ist lässt sich eine auf dem iPhone mit MapOut neu geplante Route via Coros App zum Dura schicken.

Auf der negativen Seite ist zu verzeichnen:

  • Eine optische Differenzierung unterschiedlicher Straßentypen in der Karte wäre sehr hilfreich
  • Abbiegehinweise werden bei langen Routen nicht immer erkannt (selbst mit Feature Update 4.0)
  • Auf der Karte des Dura werden keine POI dargestellt. Laut Coros hängt dies mit Prozessor-Beschränkungen zusammen (siehe hier).
    • Dementsprechend gibt’s leider keine Funktion wie z.B. die Anzeige von POI entlang einer Route, z.B. Trinkwasser (eine ziemlich wichtige Funktion, die selbst bei Mitbewerber Garmin nur mit Hilfe von OnRouteMap möglich ist)
  • Die Coros App zeigt auf der Karte nicht alle OSM POI an; ein Auswählen als Ziel muss deshalb über Google Maps erfolgen (siehe oben)
Trinkwasser POI in MapOut
Trinkwasser POI in MapOut (kleines Symbol links von der Position)
Karte in der Coros App ohne POI
Karte in der Coros App ohne POI
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Coros Dura – Fazit Bikepacking

Der Coros Dura hat sich erwartungsgemäß bewährt und ist insbesondere dann zu empfehlen

  • wenn ein preisgünstiges Fahrrad-Navi gesucht wird,
  • der (Trainings-)Funktionsfirlefanz mancher Navigationssysteme von Mitbewerbern nicht benötigt wird,
  • wenn die Einbindung in ein spezifisches Ökosystem (Garmin, Wahoo) nicht nötig ist,
  • extreme Akkulaufzeiten (ohne Nachladen zu müssen) von Bedeutung sind und
  • sich mit ein paar Einschränkungen (insbesondere dem Kartenbild) leben lässt.
  • Weitere Infos und Erfahrungen: ausführlicher Coros Dura Test
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