Hammerhead Karoo 3 im ausführlichen Gravel & Rennrad Test! (Update Juni 2025)

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Das New Yorker Tech-Unternehmen Hammerhead – das seit 2022 zu SRAM gehört – hat im Mai 2024 die dritte Version seines Karoo Fahrradcomputers gelaunched.

Der Karoo – üblicherweise als Karoo 3 bezeichnet – musste für diesen Test sein Können auf zahlreichen Gravel- und Rennradtouren unter Beweis stellen.

Um gleich drei wichtige Fragen zu beantworten:

  • Würde ich vom Karoo 2 auf den Karoo 3 upgraden? Ja – insbesondere wenn mich das zähe System des Karoo 2 nervt und mir die erweiterte Funktionalität der Hammerhead Companion App wichtig ist.
  • Würde ich den Karoo 3 einem Garmin Edge vorziehen? Ja – aber nur wenn ich die langen Akkulaufzeiten eines Garmin Edge 1040 Solar oder Garmin Edge 1050 nicht benötige, auf das Zusammenspiel von Garmin Fahrradcomputern und Garmin Multisportuhren verzichten kann und mir der Funktionsumfang des Karoo 3 vollkommen ausreicht. In Sachen Funktionsumfang ist Garmin schlichtweg führend.
  • Würde ich den Karoo 3 Freundinnen und Freunden empfehlen: Ja!

Stichwort Di2 Integration (Stand Juni 2025)

Weitere Apps – in der Karoo Sprache "Erweiterungen" – lassen sich mittlerweile direkt über die Benutzeroberfläche des Karoos bzw. über die Companion App (Companion App = App fürs Smartphone) installieren. Per Companion App lässt sich beispielsweise die Ki2 App zum Steuern des Karoo über die Tasten einer elektronischen Shimano Di2 Gruppe (Ultegra, Dura Ace, GRX) installieren.

Stichwort Software-Updates (Stand Juni 2025)

Seit dem Erscheinen dieses Test hat Hammerhead "wie gewohnt" zahlreiche Software-Updates mit Verbesserungen und neuen Funktionen veröffentlicht. Besonders gut gefallen mir der neue Stromsparmodus zum Verlängern der Akkulaufzeit inklusive einem optionalen Reduzieren der Prozessorgeschwindigkeit, die individuell auswählbaren Töne für Radarwarnungen (shorter and quieter; short and loud; longer and louder) und das Übertragen von Routen aus der Companion App auf den Karoo – inkl. dem Planen einer neuen Route in der App.

Soweit die technischen Voraussetzungen gegeben sind, kommen neue Funktionen auch auf den alten Karoo 2. Dies ist bei Mitbewerber Garmin keine Selbstverständlichkeit und spricht für Hammerhead.

Karoo 3 Test - Karte mit bestens erkennbarer Position und Route
Karoo 3 Test – Karte mit bestens erkennbarer Position und Route

Beim weiterhin auf Android basierenden Karoo 3 handelt es sich gegenüber dem Vorgängermodell Karoo 2 in erster Linie ein Hardware-Upgrade – folgendes fällt besonders auf:

  • Formschönes, leicht birnenförmige Gehäuseform & geändertes Tastendesign
  • Zusätzliche Ein-/Aus-Taste
  • Hoch auflösendes 3,2 Zoll Display mit Gorilla-Glas
  • Jetzt mit Multi-GNSS & Multiband
  • Größere Speicherkapazität für Karten (56 GB vs. 28 GB)
  • Lauter Piepser
  • Sensor für Auto-Helligkeit
  • Deutlich performanteres System (Quad-Core 2.0 Ghz CPU mit 4 GB RAM)
  • Längere Akkulaufzeiten
  • Überarbeitetes Befestigungssystem mit anpassbarer Positionierung in Längsrichtung
  • Companion App mit mehr Funktionalität

Dafür verfügt der Karoo 3 nicht mehr über integrierte SIM-Karte des Karoo 2. Live-Tracking läuft jetzt über die Companion App – so wie es auch bei Mitbewerbern üblich ist.

Bei der Software gibt’s kaum Unterschiede. Folgendes ist mir aufgefallen: Der 3er verfügt in Abhängigkeit von der Tageszeit über einen automatischen Wechsel zwischen einem hellen und dunklen Design. Aber Achtung, die Karte bleibt hell! Dazu kommt eine Option, das Hintergrundbild für die Profile zu ändern.

Karoo 3 Test – Hardware

Das Karoo 3 Gehäuse gefällt mir außerordentlich gut. Das formschöne Gehäuse hat die "richtige" Größe, die seitlichen Tasten für Seitenwechsel – z.B. von der Karte zu einer Datenseite – sind optimal platziert, sodass ich ein Wechseln per Di2-Taste nicht unbedingt benötige.

Das Halterungssystem ist ebenfalls top. Die HMS-Halterung (HMS = Hammerhead Mounting System) erlaubt ein Verschieben des Gehäuses in Fahrtrichtung; dies ist beispielsweise praktisch, wenn die Ein-/Aus-Taste nur schwer erreichbar ist. Der Lieferumfang enthält zudem einen Adapter, mit dem sich der Karoo in jede Garmin kompatible Halterung einsetzen lässt.

Für die Weight Weenies: Das Karoo 3 wiegt 123 g, die Halterung 40 g. Zum Vergleich:

  • Garmin Edge 1040 Solar: 134 g
  • Garmin Edge 1050: 159 g
  • Wahoo ELEMNT ACE: 208 g
  • Sigma ROX 12.1: 109 g

Ein Piepser weist auf Ereignisse hin. Das Teil ist mir allerdings viel zu laut … hoffentlich reduziert Hammerhead die Lautstärke noch ein wenig.

Karoo 3 Halterung - praktische Verstellung in Längsrichtung
Karoo 3 Halterung – praktische Verstellung in Längsrichtung

Hammerhead Karoo 3 Test – Bedienung

Das zähe Verhalten des Karoo 2 ist passe, der Karoo 3 reagiert wesentlich flotter. Wenngleich der Startvorgang nach dem Drücken der Ein-Taste immer noch ziemlich lange dauert – was ich allerdings für nebensächlich halte.

Am Menü könnte sich Garmin ein Vorbild nehmen – die Benutzeroberfläche ist übersichtlich und intuitiv. Zur Ehrenrettung von Garmin ist allerdings zu erwähnen, dass beim Karoo 3 weniger Funktionen unterzubringen sind. Und Wahoo – dessen Fahrradcomputer ebenfalls sehr übersichtlich sind – hat Funktionen in die ELEMNT-App ausgelagert.

Während der Fahrt – und dies ist eigentlich das Wichtigste – lässt sich spielend zwischen den Seiten wechseln: per Tastendruck oder per Touchscreen. Das Control Center mit wichtigen Funktionen ist per Touchscreen schnell erreichbar, z.B. zum Einstellen der Displayhelligkeit, Aktivieren der Regensperre oder Starten einer Navigation nach Hause.

Zur Regensperre, hier gefällt mir eines nicht: Bei aktiver Sperre lässt sich zwischen den Seiten nur per Tastendruck wechseln. Bei Garmin ist weiterhin ein Wechsel per Touchscreen möglich.

Besonders hervorzuheben ist das übersichtliche und intuitive Konfigurieren des Gerätes. Beispiel Datenseiten, hilfreiche Animationen unterstützen dabei. Bei den Datenfeldern gefallen mir die zahlreichen grafischen Darstellungen, z.B. zur Herzfrequenz (Screenshots unten), aber auch die Möglichkeit auf der Kartenseite vier Datenfelder einzublenden. Diese sollten aber unbedingt unter der Karte angeordnet sein – bei einer Anordnung oben ist oftmals nichts von der Karte bzw. Route zu sehen (siehe Foto).

Die Integration von ANT+ bzw. Bluetooth Sensoren ist ebenfalls optimal umgesetzt – im Test gab’s keinerlei Probleme mit den unterschiedlichsten Sensoren von zahlreichen Herstellern. Zwei top Features lauten: Priorisieren von Sensoren (Herzfrequenzsensor A wird Herzfrequenzsensor B vorgezogen) und das Zuordnen zu den einzelnen Profilen (z.B. Assioma Powermeter-Pedal zu einem Roadprofil, Garmin Rally XC 100 für ein Gravelprofil).

Ein Konfigurieren per Companion App ist nicht möglich (analog zu Garmin oder Wahoo). Dies halte ich aber für nicht so wichtig.

Karoo 3 Test - Mit 4 Datenfeldern und Info im Drawer ist von der Karte wenig zu sehen
Karoo 3 Test – Mit vier Datenfeldern oben und Anstiegsinfo im Drawer ist von der Karte wenig zu sehen

Karoo 3 – Screenshots

Karoo 3 - Auswählen eines Profils
Karoo 3 – Auswählen eines Profils
Karoo 3 - Hauptmenü
Karoo 3 – Menü
Karoo 3 - Menü für Sensoren
Karoo 3 – Menü für Sensoren
Karoo 3 - Navigieren mit der Kartenseite (gelb = Route)
Karoo 3 – Navigieren mit der Kartenseite (gelb = zu folgende Route)
Karoo 3 - Re-Routing (rot = Route beim Abweichen)
Karoo 3 – Re-Routing (rot = Route beim Abweichen)
Karoo 3 - Climber
Karoo 3 – Climber (blau = Anstieg entlang der Route)
Grafische Datenfelder zur Herzfrequenz
Grafische Datenfelder zur Herzfrequenz
Datenfelder für Anstieg und Entfernung
Datenfelder für Anstieg und Entfernung
Karoo 3 - Datenseite mit sechs Feldern
Karoo 3 – Datenseite mit sechs Feldern

Hammerhead Karoo 3 Test – Akkulaufzeiten

Hammerhead macht auf seiner Webseite keine Angaben zur Akkulaufzeit – ein Grund dies intensiv zu testen.

Auto-Helligkeit sorgt für einen hohen Akkuverbrauch

Bei einer Gravelstrecke über 227 km gab’s eine Überraschung. Mit automatischer Helligkeitssteuerung, Verbindung zu Smartphone & zwei Sensoren, Routennavigation und meistens der Karte am Display war der Akkuverbrauch ziemlich heftig. Da die Kapazität nach 04:30 hh:mm nur noch bei 50% lag wurde die Auto-Helligkeit deaktiviert und manuell eine Helligkeit von 5% eingestellt. Nach insgesamt 08:43 hh:mm war bei 2% Akkukapazität aber Schluss – der Karoo 3 konnte nur 170 km aufzeichnen. Beim ebenfalls eingesetzten Edge 1040 Solar ist mit vergleichbarer Nutzung die Kapazität von 95% auf 46% gefallen – auf der gesamten Strecke!

Weitere Tests mit Auto-Helligkeit und identischen Vorgaben – aber kürzeren Strecken – weisen auf Laufzeiten von ca. 12 Stunden hin. Ein Wert der allerdings mit etwas Vorsicht zu sehen ist, da es eine Hochrechnung ist und die Abnahme nicht linear verläuft.

Manuelles Einstellen der Displayhelligkeit ist sinnvoll

Für Abhilfe sorgt ein Abschalten der Auto-Helligkeit und Einstellen der Display-Beleuchtung auf unter 10%.

Beispiele (identische Nutzung wie zuvor beschreiben): Auf einer Strecke von 150 km über knapp 7 Stunden (inkl. einem längeren Eisdielen-Stopp) fällt die Akkuanzeige von 88% auf 52%, auf einer Strecke von 127 km und ca. 5 Std. Fahrtzeit von 94% auf 67%. Aus einer Reduzierung der Display-Beleuchtung resultieren also deutlich längere Laufzeiten.

Achtung! Die Auto-Helligkeit ist nach dem Einschalten des Karoo immer an. Auch wenn sie manuell ausgeschaltet ist – spätestens beim Drücken der Timer-Taste ist die automatische Helligkeitssteuerung wieder aktiv.

Die Auto-Helligkeit regelt die Helligkeit meines Erachtens viel zu hoch; eine Reduzierung seitens Hammerhead dürfte Sinn machen.

Karoo 3 Test – Display

Mit aktivierter Auto-Helligkeit lässt sich das Display jederzeit und unter allen Lichtbedingungen perfekt ablesen – da kann ein Edge 1040 oder ein Sigma ROX 12.1 in keiner Weise mithalten. Mit dem Edge 1050 liegt der Karoo hinsichtlich der Ablesbarkeit auf Augenhöhe.

Bei einer manuellen Reduzierung der Helligkeit – wie oben beschrieben auf unter 10% – ist die Ablesbarkeit bei weitem nicht mehr so gut, insbesondere mit Sonnenbrille bzw. unter schwierigen Lichtbedingungen. Das Checken des Routenverlaufs bzw. Ablesen von Daten ist trotzdem noch möglich und reicht vielfach aus.

Hammerhead Karoo 3 Test – GNSS und Höhenmessungen

Hammerhead setzt beim Karoo 3 einen Multi-GNSS Chip (GPS, GLONASS, Galileo, QZSS, BeiDou) mit Multiband (L1 + L5) ein. Dieser sorgt für präzise Aufzeichnungen – auf Beispiele verzichte ich. Was ich allerdings für sinnvoll halte wäre eine Option zum manuellen Abschalten von Multiband, da dies für längere Akkulaufzeit sorgen dürfte (oder analog zu Garmin gleich eine "Auto-Select" Option implementieren).

Der barometrische Höhenmesser wird automatisch oder manuell kalibriert. Ein paar Beispiele von Touren zeigen wie genau der Höhenmesser arbeitet (gesamte Höhenmeter, Karoo 3 vs. Edge 1040):

  • 459 m vs. 491 m
  • 462 m vs. 523 m
  • 911 m vs. 941 m
  • 513 m vs. 529 m
  • 1.083 m vs. 1.131 m
  • 1.252 m vs. 1.286 m

Hammerhead Karoo 3 Test – Navigation

Das Folgen einer Route ist eine der ganz großen Stärken des Karoo 3 (bzw. Karoo 2). Die je nach Situation gelb oder rot oder blau dargestellte Route – siehe Screenshots – ist jederzeit bestens erkennbar, gleiches gilt für das große Positionssymbol. Da kann sich Garmin noch etwas abschauen.

Das Re-Routing beim Abweichen erweist sich – wie bei eigentlich allen Fahrrad-Navis – nur als eine Hilfe zum Zurückfinden. In der Praxis hole ich meistens das Smartphone aus der Trikottasche und checke den weiteren Verlauf mit MapOut (die meines Erachtens beste Karten-App fürs iPhone).

Beim Thema Navigation ist noch zu erwähnen, dass sich die Routen auf dem Gerät umdrehen lassen und sich neue Routen planen lassen. Viel wichtiger ist mir allerdings das Senden von POIs aus Apple bzw. Google Maps auf den Karoo 3. Nach dem Übertragen via Companion App berechnet das Karoo 3 eine mehr oder weniger sinnvolle Route zum Ziel.

Hammerhead Karoo 3 Test – Sonstiges

Was mir sonst noch aufgefallen ist – und für manche Bikerinnen und Biker wichtig sein könnte:

  • Es gibt keine Alarme z.B. für Trinken / Essen / Herzfrequenz
  • Eine Autoerkennung der maximalen Herzfrequenz oder des FTP ist nicht vorgesehen (manuelles Eintragen nötig)
  • Leistungszonen (eine wichtige Grundlage z.B. Zone 2 Trainings) werden über die anerkannte Coggan-Methode ermittelt
  • Kein Hinweis zum Kalibrieren eines Leistungsmessers
  • Bontrager Ion RT/Flare Fahrradlichter lassen sich via Drawer in den (illegalen) Blinkmodus schalten
  • Die OSM-Karten haben keine Höhenlinien (dafür aber OSM-Fahrradrouten)
  • Der Akku wird mit einem hochwertigen Ladegerät (#ad) sehr schnell aufgeladen (deutlich schneller als ein Garmin Edge 1040 oder Edge 1050).

Die Integration von Strava Segmenten und das Durchführen von Workouts wurde nicht getestet, dafür die Verwendung beim Indoor-Training im Zusammenspiel mit einem Elite Direto XR Trainer. Hierbei gefällt mir insbesondere die grafische Visualisierung von Leistungsdaten.

Hammerhead Companion App

Die Companion App sorgt

  • für ein Anzeigen von eingehenden Nachrichten auf dem Karoo 3,
  • nach einem Speichern einer Tour für einen Datenupload zum Hammerhead Dashboard (*),
  • den Download von neuen Routen aus dem HH Dashboard auf den Karoo (das Synchronisieren muss im Gegensatz zu Workouts allerdings manuell gestartet werden) (*),
  • das Übertragen von Routen bzw. Workouts aus dem Smartphone-Speicher auf den Karoo 3 (allerdings nur wenn das Smartphone online ist!),
  • wie bereits erwähnt für ein Übertragen von POIs,
  • für das Übermitteln von Positionen beim Live-Tracking (neben der aktuellen Position wird die gefahrene Strecke, aber nicht die geplante Route, angezeigt),
  • das Installieren von Apps auf dem Karoo 3

Die Companion App hat während der gesamten Testphase sehr zuverlässig funktioniert, das Übertragen von Daten auf den Karoo 3 erfolgt richtig flott. Wünschenswert wäre lediglich ein offline Übertragen von Routen.

In diesem Zusammenhang ist noch der insgesamt schnelle Datenupload zum Hammerhead Dashboard zu erwähnen.

(*) alternativ direkt vom Gerät per Wi-Fi

Hammerhead Karoo & Suunto App

Hammerhead erlaubt eine Integration von Strava, Suunto, AXS Web, Ride with GPS, TrainingPeaks, TrainerRoad, Komoot, Xert und Sentiero. Während des Karoo 3 Tests habe ich Komoot und Suunto ausprobiert – der Datenaustausch funktioniert zuverlässig und schnell.

Die Suunto App (kostenlos, auch ohne Suunto Multisportuhr nutzbar) erweist sich als ein sinnvolle Ergänzung zur Hammerhead Companion App.

Nach dem Verknüpfen des Hammerhead Kontos mit einem Suunto Account lassen sich

  • Suunto Heatmaps auf dem Karoo installieren,
  • in die Suunto App importierte Routen via Hammerhead Dashboard auf dem Karoo 3 einsetzen und
  • mit dem Karoo 3 aufgezeichnete Touren mit Suunto synchronisieren und in der Suunto App analysieren. Die Integration in die Suunto Trainingsmetriken hat aber noch viel Potential für Verbesserungen.

Das Übertragen von in der Suunto App geplanten Routen auf den Hammerhead Karoo 3 (#ad) wäre noch wünschenswert.

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Karoo 3 Test – Fazit

Nach meinen Erfahrungen ist der Hammerhead Karoo 3 (#ad) ein absolut empfehlenswerter Fahrradcomputer – vorausgesetzt es werden keine exorbitanten Akkulaufzeiten benötigt und der Funktionsumfang entspricht den persönlichen Anforderungen. Meiner Anforderungsliste an Fahrradnavigationssysteme kommt er ziemlich nahe – insbesondere unter drei Gesichtspunkten: Benutzeroberfläche, Routennavigation und Ablesbarkeit des Displays.

Hammerhead verkauft den Karoo 3 für €499,99. Der aktuelle Straßenpreis liegt bei ca. €399.-, z.B. bei Amazon (#ad).

Zum Vergleich:

  • Coros Dura: €289,00 (Straßenpreis ab €289,00)
  • Garmin Edge 1040: €549,99 (Straßenpreis ab €459,99)
  • Garmin Edge 1050: €749,99 (Straßenpreis ca. €629.-)
  • Wahoo ELEMNT Roam v3: €449,99 (Straßenpreis €449,99)
  • Sigma ROX 12.1 : €379,95 (Straßenpreis ab €329,99)

Unter den zuvor genannten Voraussetzungen würde ich den Karoo 3 einigen genannten Mitbewerberprodukten vorziehen – insbesondere unter Berücksichtigung seines Straßenpreises!

Karoo 3 – Pro

  • Präzises GNSS
  • Bestens ablesbares & hoch auflösendes Display
  • Bedienung per Touchscreen & Tasten
  • Sehr übersichtliche Benutzeroberfläche
  • Schnelles Laden des Akkus
  • Hervorragende Routennavigation, bestens erkennbar
  • Climber ohne aktive Route
  • Grafische Datenfelder
  • Sensoren einzelnen Profilen zuweisbar
  • Navigieren zu Apple & Google Maps POIs
  • Datenübertragung zur Suunto App
  • Kontinuierliche Software-Updates
  • Installation von Apps

Karoo 3 – Contra

  • Auto-Helligkeit zu hell bzw. hoher Akkuverbrauch
  • Piepser zu laut
  • Keine individuelle GNSS Konfiguration
  • Fehlende Alarme (Trinken, Essen, Herzfrequenz, …)
  • Kein Offline-Import von Routen via Companion App
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15 Kommentare zu „Hammerhead Karoo 3 im ausführlichen Gravel & Rennrad Test! (Update Juni 2025)“

  1. Ich bin gerade dabei meinen Karoo 3 zu installieren. Als nächstes versuche ich "fertige Touren", z.B. von Komoot oder Bikeline herunterzuladen. Dazu habe ich in Deiner Präsentation leider wenig gefunden.
    LG Hans Fahrion

    Antworten
  2. Hallo Herr Bardua,
    wo findet man die Möglichkeit zu den individuell auswählbaren Toneinstellungen beim Karoo für Radarwarnungen des Garmin Varia?
    Vielen Dank!

    Antworten
  3. Hallo möchte mir ein Karoo 3 zulegen
    ist dort eine europakarte instaliert
    und kann Ziele eingeben ohne das Natel
    oder PC zu benutzen und das Ziel speichern
    z.b.Favoriten Danke

    Antworten
    • Hallo,

      on und welche Karten nach dem Kauf installiert waren ist mir nicht mehr bekannt … aber es lassen sich ja per WLAN beliebige karten europäischer Länder herunterladen und speichern.
      Auf der Karte lassen sich beliebige Punkte antippen, der karoo berechnet dann eine Route dorthin (ohne Smartphone)

      Grüße

      Antworten
  4. Hallo,
    ich bin von Garmin Oregon auf den Karoo 3 umgestiegen.
    Leider kann der Karoo den aktuellen Standort als POI nicht speichern.
    Wie kann man bei einem Unfall im Gelände der Rettungsleitstelle die aktuelle Position übermitteln?
    MfG
    Leo

    Antworten
  5. Hallo!
    Möchte gerne auf den Karoo 3 wechseln, bin bis jetzt immer mit Garmin Edge 1040 unterwegs gewesen.
    Kann ich beim Karoo 3 die Daten auch so auslesen und Anzeigen wie in der Garmin Express App?
    Besten Dank im voraus für Ihre Rückantwort!
    Mfg
    Robert

    Antworten
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