Garmin Forerunner 965 im Outdoor-Test

Letztes Update: 12. September 2023

Ein Garmin Forerunner 965 Test auf einer Webseite, die sich primär um Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Mountainbiken, Gravelbiken, Ski- & Schneeschuhtouren dreht? Und Garmin den Forerunner 965 als Multisportuhr für Laufen und Triathlon vermarktet!

Ganz einfach: Der Garmin Forerunner 965 dürfte aufgrund seiner Spezifikationen ebenfalls eine hervorragende Sportuhr für zahlreiche Outdoor-Aktivitäten sein – mein Test bestätigt dies!

Warum?

  • Leicht und angenehm zu tragen
  • Riesiger Funktionsumfang inklusive Karten
  • 32 GB Speicher
  • Garmin’s bester GNSS-Empfänger
  • Großes 1,4 Zoll AMOLED-Dispay
  • Begeisternde Kartendarstellung dank AMOLED
  • Preis/Leistungsverhältnis

Ein Weiterlesen ist jetzt eigentlich nicht mehr nötig 🙂

Der Forerunner 965 hat mich über Wochen beim Gravelbiken, Mountainbiken, Rennradfahren und Wandern begleitet – inklusive 24/7 Alltagseinsatz.

Eine fenix 7X Sapphire Solar – die aktuelle Queen unter den Outdoor-Uhren – diente dabei als Referenz. Dieses fenix 7 Modell verfügt analog zum Forerunner 965 über ein 1,4 Zoll Display, 32 GB Speicher sowie Multi-GNSS & Multiband. Der Forerunner würde sich zwar am besten mit einer epix Sapphire vergleichen lassen (mein ausführlicher epix 2 Test). Die epix Sapphire kommt ebenfalls mit einem AMOLED Display (allerdings nur mit 1,3 Zoll), 32 GB Speicher und Multi-GNSS & Multiband. Eine epix 2 gehört aber nicht zu meinem dauerhaften Gadget-Sammelsurium!

Die aktuellen Verkaufspreise der drei Multisportuhren lauten (alles UVP):

  • Forerunner 965: €650.-
  • fenix 7X Sapphire Solar: €999.-
  • epix Sapphire: €999.-

Um noch einmal darauf hinzuweisen: Nur die fenix & epix Sapphire Modelle verfügen analog zum Forerunner 965 über 32 GB Speicher plus Multi-GNSS & Multiband! Zwei nicht unwesentliche Features!

Garmin Forerunner 965 am Mountainbike
Garmin Forerunner 965 Test am Mountainbike (Karten mit einer zum Navigieren verwendeten Strecke)

Garmin Forerunner 965 Test – Technik

Armband

Das schlanke 22 m breite Armband muss leider ohne den praktischen QuickFit-Verschluss auskommen; ein schneller Armbandwechsel ist somit nicht möglich. QuickFit-Armbänder – die es bei Garmin ab €50.- gibt – lassen sich aber montieren.

Zur Befestigung am Fahrradlenker muss die nicht gerade ästhetische Garmin Fahrradhalterung zum Einsatz kommen (Abbildung oben) – zu der praktischen QuickFit-Fahrradhalterung der fenix & epix ist der FR 965 nicht kompatibel.

Gewicht, Größe

Der Forerunner 965 trägt sich super angenehm – insbesondere im direkten Vergleich zur fenix 7X (*). Das geringe Gewicht von 52 g trägt seinen Teil dazu bei (die fenix kommt auf 89 g, die epix auf 70 g).

Bei der Größe sieht es ähnlich aus, 47,1 x 47,1 x 13,2 mm gegenüber 51 x 51 x 14.9 mm bei der fenix 7X. Die epix ist mit 47 x 47 x 14,5 mm in etwa gleich groß, hat aber wie bereits geschrieben "nur" ein 1,3 Zoll Display.

Der hohe Tragekomfort macht sich nicht nur im Alltag, sondern auch beim Sport deutlich bemerkbar. Das Teil "wackelt" gegenüber der großen und schweren fenix kaum hin und her. Sportkleidung mit engen Bündchen lässt sich besser an- und ausziehen – ein nicht zu unterschätzender Vorteil!

Materialien

Displayglas: Der Forerunner verfügt über Gorilla Glass DX, die fenix & epix Sapphire Modelle über besonders kratzfestes und bruchstabiles Saphirglas.

Gehäuse: Die Lünetten sind bei allen drei Modellen aus Titan. Das eigentliche Gehäuse besteht bei fenix und epix aus faserverstärktem Polymer mit Titan (hinten), beim Forerunner schweigt sich Garmin aus. Es dürfte aber komplett aus Kunststoff gebaut sein.

Schutzklassen: Der Forerunner ist bis 50 m, die beiden anderen bis 100 m wasserdicht.

Die genannten Unterschiede würde ich nicht überbewerten. Zwar sehen fenix und epix hochwertiger aus – dafür ist der Forerunner leichter und preisgünstiger. Davon abgesehen: Bislang habe ich noch keine Sportuhr aus Kunststoff bzw. ohne Saphirglas ruiniert.

Speicher

Der Forerunner 965 bietet 32 GB Speicher, was meines Erachtens eine wesentliche Grundlage für Outdooraktivitäten ist. Schon alleine um viel Platz für weitere Karten zu haben.

Bei meinem Forerunner habe ich neben der Garmin TopoActive Europe Central noch die Garmin Alpenvereinskarten, die Garmin Topo Deutschland v9 Pro und die Garmin Topo Alps Pro installiert – trotzdem sind noch knapp 8 GB Speicher frei (für weitere Karten, Aufzeichnungen, Musik etc.).

Garmin Cockpit beim Graveln
Garmin Cockpit beim Graveln (Edge 1040 & Forerunner 965)

Display

Das AMOLED-Display des Forerunners ist ein Highlight. Im Alltag und bei allen Aktivitäten zu Fuß kann es restlos begeistern. Nicht nur wegen den knackigen und frischen Farben, dem tiefen Schwarz und dem hohen Kontrast, sondern auch wegen der Auflösung von 454 x 454 Pixel und der Displaygröße von 1,4 Zoll. Insbesondere beim Verwenden der Kartenseite – Beispiele siehe unten! Das Display der Garmin fenix 7X erscheint dagegen langweilig, kontrastarm und dunkel. Aber aufgepasst, dies hängt von den jeweiligen Rahmenbedingungen ab – denn das MIP-Display der fenix läuft erst bei Sonneneinstrahlung zur Höchstform auf (weitere Infos und Vergleichsbilder enthält mein epix Test).

Beim Biken – wenn der Forerunner am Lenker festgeschnallt ist – kann das AMOLED-Display dagegen nicht immer überzeugen (ob so ein Mäusekino am Lenker Sinn macht ist eine andere Frage). Der folgende Videoclip zeigt die Unterschiede gegenüber der fenix.

Einstellungen: Forerunner im Always-on Modus, Zeitlimit für die Beleuchtung 15 Sec. (eine längere Dauer ist nicht vorgesehen), maximale Helligkeit; fenix mit dauerhafter Beleuchtung und maximaler Helligkeit.

Was zeigt sich beim Garmin Forerunner 965 Test?

Der Forerunner fährt die Beleuchtung nach 15 Sekunden automatisch herunter (bei Navigationshinweisen, Antippen, Tastendruck etc. geht das Licht wieder an). Im Schatten bzw. dunklen Wald bleibt das Display trotzdem gut ablesbar (erster Abschnitt des Clips, Ausschalten der Beleuchtung im Video nach ca. drei Sekunden ). Bei seitlicher Sonneneinstrahlung ist dagegen fast nichts zu erkennen (zweiter Abschnitt des Videos), in diesem Fall spielt die fenix ihre Stärke aus.

Dies habe ich auf zahlreichen MTB- und Gravel-Touren im dichten & dunklen Pfälzer Wald ausprobiert. Mit dem Forerunner ließ sich trotz des Abdunkelns hervorragend einer Strecke folgen. Für ein Biken unter sonnigen Bedingungen eignet sich der Forerunner allerdings bei weitem nicht so gut.

Akku & Laufzeiten

Garmin macht folgende Angaben (Details siehe Garmin):

  • Smartwatch-Modus: Bis zu 23 Tage
  • GNSS-Modus nur mit GPS: Bis zu 31 Stunden
  • SatIQ-GNSS-Modus (Auto-Auswahl): Bis zu 22 Stunden
  • GNSS-Modus mit allen Systemen + Multiband: Bis zu 19 Stunden
  • GNSS-Modus nur mit GPS und mit Musik: Bis zu 10,5 Stunden
  • SatIQ-GNSS-Modus (Auto-Auswahl) mit Musik: Bis zu 9,5 Stunden
  • GNSS-Modus mit allen Systemen + Multiband mit Musik: Bis zu 8,5 Stunden

Die Akkulaufzeiten lassen sich durch zahlreiche Funktionen und Einstellungen beeinflussen, insbesondere durch: Displayhelligkeit, Always-On Display, Funktionen wie Musik abspielen oder Blutsauerstoffmessungen, verwendete GNSS (so saugt die Verwendung von Multi-GNSS & Multiband deutlich mehr Saft als die alleinige Verwendung von GPS).

Ein paar Beispiele aus der Praxis:

  • Mountainbiken (Uhr am Lenker, Display immer an, maximale Helligkeit, Zeitlimit von 15 Sek. für die Beleuchtung, die Kartenseite dauerhaft am Display, Bluetooth an, externer HF-Sensor, GNSS mit Auto-Auswahl): Innerhalb von vier Stunden fällt die Akkukapazität von 100% auf 70%.
  • Mountainbiken (wie zuvor): In fünf Stunden von 100% auf 65%
  • Mountainbiken (wie zuvor): In etwas mehr als vier Stunden von 100% auf 75%
  • 24/7 Alltag (inkl. sechs Std. GNSS-Nutzung, konservative Einstellungen wie kein Always-On & minimale Beleuchtung, keine Blutsauerstoffmessungen): Nach genau sieben Tagen von 100% auf 37%
  • 24/7 Alltag (inkl. 5 Std. GNSS, ansonsten wie zuvor): In sieben Tagen von 100% auf 52%

Die Akkulaufzeiten sind in der Summe top – Nutzerinnen und Nutzer eine Apple Watch können von diesen Werten nur Träumen – und dürften für die meisten Anwenderinnen und Anwender vollkommen ausreichen. Zumal sich der Forerunner auf mehrtägigen Touren schnell mal nachtanken lässt (ein Artikel zum Thema: Garmin fenix & epix Test beim Wandern).

Sensoren

Der FR965 lässt sich mit allen nur denkbaren Sensoren und Geräten verbinden. Die Liste lautet:

  • E-Bike
  • Externe Anzeige
  • Herzfrequenz
  • Lasufsensor
  • Kopfhörer
  • inReach
  • Leuchten
  • Muskel-Sauerstoff
  • Leistung
  • Radar
  • RD Pod
  • Schaltung
  • Shimano Di2
  • Smarttrainer
  • Geschwindigkeit/Trittfrequenz
  • tempe
  • VIRB

Während des Tests habe ich den Forerunner mit zahlreichen Sensoren gekoppelt – hat alles ohne Wenn und Aber geklappt. Eine praktische, in diesem Zusammenhang zu erwähnende Funktion ist die Autoerkennung von neuen Sensoren.

Zu den verwendeten Sensoren haben auch Leistungsmesser von Garmin (Rally XC100) bzw. Favero (Assioma Uno) gehört. In den dazugehörigen Einstellungen lässt sich die Kurbellänge einstellen, eine Kalibrierungsmeldung aktivieren, die "Max. Power Phase" (in %) hinterlegen, der Name ändern und der Akkuladestand ablesen.

Mit dem Forerunner gekoppelter Leistungsmesser von Assioma
Mit dem Forerunner gekoppelter Leistungsmesser Favero Assioma

GNSS-Empfang

Zum Empfangen von Satellitensignalen setzt Garmin einen modernen Multi-GNSS & Multiband Empfänger ein – inklusive SatIQ "Satellitenintelligenz" Technologie. Dies bedeutet: Wenn in einer Aktivität die Einstellung "Automatische Auswahl" gesetzt ist wählt das System automatisch in Abhängigkeit von der Umgebung den zum jeweiligen Zeitpunkt am besten geeigneten Modus.

Folgende Modi stehen für jede Aktivität zur Auswahl:

  • Nur GPS
  • Alle Systeme (= Multi-GNSS)
  • Alle Systeme + Multiband
  • Automatische Auswahl
  • UltraTrac

Die Ergebnisse sind überzeugend: Positionen werden rasend schnell bestimmt, Aktivitätsaufzeichnungen fallen sehr akkurat aus – selbst unter schwierigen Bedingungen wie z.B. extrem dichter Wald. Dieses Thema möchte ich hier aber nicht weiter ausführen, da mein Artikel GNSS-Genauigkeit Test – Garmin Forerunner 965 – Garmin GPSMAP 67 auf alle Details eingeht – inklusive zahlreicher Beispiele.

Herzfrequenz

Die fenix 7 und die epix waren die ersten Sportuhren von Garmin bei denen mich die integrierten Herzfrequenzsensoren hinsichtlich der Genauigkeit überzeugt haben. So auch der Forerunner 965. Beim Forerunner ist ebenfalls Garmin’s Elevate Sensor der vierten Generation verbaut. Dies ist von Bedeutung, schließlich hängen vielen Trainingsfunktionen und das Erfassen von Daten wie z.B. die Herzfrequenzvariabilität von diesem Sensor ab.

Mittlerweile nutze ich den Forerunner sogar beim Biken als Herzfrequenzsensor – mittels der Funktion "Herzfrequenz senden" werden die Daten zum Edge 1040 gesendet (ausführlicher Edge 1040 Test).

Die folgenden Abbildungen zeigen zwei Beispiele von Bergtouren (zum Vergrößern anklicken). Bei der ersten Aktivität gibt’s zwar hier und da kleine Abweichungen – für meinen Zweck reicht’s aber mehr als aus. Das zweite Beispiel – im Vergleich zu meiner bisherigen Referenz, der Apple Watch – zeigt einen nahezu perfekten Match.

(Abbildungen zum Vergrößern anklicken)

Herzfrequenz (1) - Forerunner 965 (magenta) - fenix 7X (blau) - Herzfrequenzgurt (grün)
Herzfrequenz (1) – Forerunner 965 (magenta) – fenix 7X (blau) – Herzfrequenzgurt (grün) – Dauer ca. 02:15 hh:mm
Herzfrequenz (2) - Forerunner 965 (magenta) - Apple Watch 8 (blau)
Herzfrequenz (2) – Forerunner 965 (magenta) – Apple Watch 8 (blau) – Dauer ca. 01:15 hh:mm

Garmin Forerunner 965 Test – Bedienung

Der Forerunner 965 lässt sich komplett über die fünf Tasten bedienen. Der Touchscreen ist optional, er lässt sich für jede einzelne Aktivität bzw. für die generelle Nutzung ein- bzw. ausschalten. Die Tasten htehen nicht so weit hervor wie bei der fenix, haben einen angenehmen Druckpunkt und lassen sich mit langen dünnen Handschuhen gut drücken. Ähnliches gilt für den Touchscreen, das Bedienen mit dünnen Fahrradhandschuhen funktioniert sehr gut.

Eine Option vermisse ich allerdings: Bei der fenix gibt’s die praktische Einstellung "Map Only". Dies bedeutet, dass sich der Touchscreen während einer Aktivität nur auf der Kartenseite benutzen lässt; für alle anderen Interkationen sind die Tasten da.

Das Menü ist analog zu allen anderen Sportuhren von Garmin aufgebaut. Zum Verinnerlichen braucht es einiges an Übung, insbesondere was die vielen Einstellungen angeht. Die meisten Einstellungen lassen sich auch in der Connect App (oder Explore App) vornehmen; aus Gewohnheit konfiguriere ich aber immer direkt auf der Uhr.

Garmin Forerunner 965 Test – Funktionen

Der komplette Funktionsumfang lässt sich am besten bei Garmin nachschauen – demnach liegen Forerunner, fenix & epix in der Summe ihrer Funktionen gleichauf. Beim Forerunner gibt’s gegenüber der fenix 7X aber keinen Kartenmanager, keinen Expeditionsmodus, keinen Jetlag Ratgeber und keine Taschenlampe mit SOS-Funktion (allerdings lässt sich das Forerunner-Display als Taschenlampe einsetzen, inklusive Rotlicht-Modus).

Unterschiede zeigen sich auch bei den installierten Displays. Mein pragmatisches Outdoor-Display lässt sich auf dem Forerunner nicht 1:1 umsetzen; eine Barometergrafik ist nicht vorgesehen.

Forerunner 965 Display
Forerunner 965 Outdoor-Display
fenix 7X Display
fenix 7X Outdoor-Display

Unter dem Gesichtspunkt "Outdoor" zeigen sich gegenüber der fenix im Detail noch ein paar weitere Unterschiede:

  • Der Sonnenauf-/untergangs-Widget der fenix liefert zusätzliche Infos wie z.B. zu den Dämmerungszeiten.
  • Der Wetter-Widget der fenix verfügt noch über eine Grafik mit 12 Std. Temperaturtrend.
  • Die super praktische, von mir gerne zum schnellen Orientieren genutzte App "Karte" verfügt beim Forerunner nicht über die Funktionen "Around Me" (Suchen nach POIs) und "Position speichern".
  • Bei der fenix gibt’s in der App "Navigieren" zusätzlich die Funktion "Zurück zum Start".
  • Der Kompass im ABC-Widget verfügt nicht über die Funktion "Richtung festlegen" (um einer Richtung wie z.B. 180° S zu folgen)
  • Die Funktion "Referenzpunkt" ist beim Forerunner nicht vorgesehen.

Im Detail könnte es noch mehr kleine Unterschiede geben … aber ehrlich gesagt: Bislang habe ich die meisten der zuvor erwähnten Funktionen beim Forerunner nicht wirklich vermisst!

Die folgenden Screenshots von einer Tour mit dem Mountainbike zeigen wie sich der Forerunner konfigurieren und einsetzen lässt:

  • Kartenseite im Kartendesign "Popularity" zum besseren Erkennen der zum Navigieren verwendeten Strecke. Die beiden zusätzlich eingeblendeten Datenfelder "Herzfrequenz" und "Trittfrequenz" sorgen aber für ein zu weit oben angeordnetes Positionssymbol; von der vorausliegenden Strecke ist dann weniger zu sehen. Trotz des transparenten Hintergrunds dieser Felder ist es besser auf zusätzliche Felder zu verzichten.
  • Höhenprofil der Strecke und eine ClimbPro Steigung.
  • Stamina zeigt an wieviel "Sprit noch im Tank" ist (inzwischen eine meiner Lieblingsfunktionen).
  • Datenseiten mit bis zu sechs Datenfeldern (sechs Felder ist das Maximum, wobei diese Anzahl selbst auf dem 1,4 Zoll Display eher zu viel ist).
Forerunner 965 - MTB-Tour (1)
Forerunner 965 – Karte mit Strecke (blau)
Forerunner 965 - MTB-Tour (2)
Forerunner 965 – Karte mit Strecke (blau)
Forerunner 965 - MTB-Tour (3)
Forerunner 965 – Höhenprofil der Strecke (grün = zurückgelegt)
Forerunner 965 - MTB-Tour (4)
Forerunner 965 – Am Anfang eines ClimbPro Anstiegs
Forerunner 965 - MTB-Tour (5)
Forerunner 965 – Stamina
Forerunner 965 - MTB-Tour (6)
Forerunner 965 – Datenseite (1)
Forerunner 965 - MTB-Tour (7)
Forerunner 965 – Datenseite (2)
Forerunner 965 - MTB-Tour (8)
Forerunner 965 – Datenseite (3)

Zu den weiteren Stärken des Forerunners gehören die vielen Trainingsfunktionen bzw. Metriken, beispielsweise zur Trainingsbereitschaft ("soll ich heute trainieren oder nicht") oder zum Trainingszustand (z.B. "Formaufbau", basierend auf VO2max, Herzfrequenzvariabilität & aktueller Belastung).

Der Forerunner sollte sich dazu möglichst 24/7 am Handgelenk befinden, da auch Faktoren wie das Schlafverhalten Berücksichtigung finden. Die Qualität der Schlafaufzeichnung empfinde ich allerdings nicht immer als überzeugend.

Die vielen (teils zu vielen) Daten und Infos sehe ich als eine super Hilfe an zu Entscheiden ob und wann es wieder richtig losgehen kann oder noch etwas Ruhe angesagt ist. In Kombination mit Erfahrung, Körpergefühl und einem gewissen Hintergrundwissen ist der Forerunner ein Trainingstool, das ich nicht mehr missen möchte!

In diesem Kontext ist auch das Zusammenspiel mit einem Edge Fahrradcomputer (1040, 840, 540, …) erwähnenswert, da sich beide Systeme bestens ergänzen – ein Vorteil den Garmin gegenüber so manchem Mitbewerber hat.

Trainingswidgets (1)
Widgets (1)
Trainingswidgets (2)
Widgets (2)
Trainingswidgets (3)
Details zum Trainingszustand (1)
Widgets (4)
Widgets (3)
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Welche Aktivitäten unterstützt der Forerunner 965?

Die Übersicht enthält alle derzeit vorinstallierten Sportarten bzw. Apps.

  • Arbeitsweg, Gravel Bike, Mountainbike, Radfahren, Indoor Rad, E-Bike, E-MTB, Cyclocross, Tourenrad, Rennrad
  • Multisport, Trail Run, Laufen, Laufbahn, Laufband, Virtual Run, Hallenbahn, Ultra Run, Triathlon, SwimRun, Gehen
  • Indoor-Rudern, Yoga, Pilates, Krafttraining, Indoor-Klettern, Bouldern, Cardio, HIIT, Treppensteigen, Crosstraining, Stepper
  • Karte, Navigieren, Wegpunkt-Projektion, Sonstige, Connect IQ-Sop
  • Wandern, Disc Golf, Bergsteigen, Golfspielen, Tennis, Pickleball, Padel, Atemübung
  • Skifahren, Snowboarden, Splitboardtouren, Skitouren, Klassischer, Langlauf, Langlauf Freistil, Schneeschuh
  • SUP, Kajak, Rudern
  • Uhren, Health Snapshot, Tracker
  • Schwimmbad, Freiwasser

Zu welcher Garmin Software ist der Forerunner kompatibel?

  • Garmin Connect App (Dreh- und Angelpunkt für Infos, Konfiguration, Training, Aktivitäten, Strecken, …; funktioniert aber nur online)
  • Garmin ConnectIQ App (Installieren von Connect IQ Apps, Widgets, Datenfeldern)
  • Garmin Explore App (Navigation, Konfiguration, Austausch von Aktivitäten, Strecken, Favoriten; inkl. Karten, komplett offline fähig)
  • Garmin BaseCamp (Planen & Verwalten von Touren; PC, Mac)
  • Garmin Express (Verwalten des Forerunners am PC bzw. Mac)
Forerunner 965 in Garmin BaseCamp
Forerunner 965 in Garmin BaseCamp

Garmin Forerunner 965 Test – Karten

Auf dem Forerunner sind folgende Karten vorinstalliert:

  • CourseView Karten zum Golfen
    • Europa, Mittlerer Osten, Afrika
    • Nord- & Südamerika
    • Pazifik (China, Japan, Australien, Neuseeland etc.)
  • Skikarte (USA, Europa etc.)
  • TopoActive Karte von ganz Europa (weitere TopoActive Karten von zahlreichen Ländern in der Welt lassen sich nachinstallieren)

Das Verwalten der vorinstallierten Karten erfolgt mit Garmin Express. Mit diesem Tool lässt sich auch die TopoActive Karte von ganz Europa gegen eine TopoActive von Zentraleuropa austauschen (oder von West- bzw. Osteuropa), beispielsweise um Platz für weitere Karten freizumachen. Das Installieren dieser Regionen lässt sich übrigens immer wieder vornehmen.

Die Screenshots zeigen die Darstellung der Garmin Alpenvereinskarte bzw. der Garmin Topo Alps Pro auf dem Forerunner 965 und der fenix 7X. Insbesondere bei der Alpenvereinskarte macht sich die hohe Auflösung des AMOLED-Displays bemerkbar. Das Betrachten von Karten ist auf dem Forerunner 965 schlichtweg ein Vergnügen!

Vergleich Garmin Alpenvereinskarte – Forerunner 965 vs. fenix 7X

Forerunner 965 - Alpenvereinskarte (1)
Forerunner 965 – Alpenvereinskarte (1)
Forerunner 965 - Alpenvereinskarte (2)
Forerunner 965 – Alpenvereinskarte (2)
fenix 7X - Alpenvereinskarte (1)
fenix 7X – Alpenvereinskarte (1)
fenix 7X - Alpenvereinskarte (2)
fenix 7X – Alpenvereinskarte (2)

Vergleich Garmin Topo Alps Pro – Forerunner 965 vs. fenix 7X

Forerunner 965 - Topo Alps Pro (1)
Forerunner 965 – Topo Alps Pro (1)
Forerunner 965 - Topo Alps Pro (2)
Forerunner 965 – Topo Alps Pro (2)
fenix 7X - Topo Alps Pro (1)
fenix 7X – Topo Alps Pro (1)
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Garmin Forerunner 965 Test – Fazit

Für mich ist der Forerunner 965 der Preis/Leistungssieger unter den kartenfähigen Multisportuhren von Garmin, der im Alltag und bei fast allen Outdoor-Aktivitäten zu Fuß seinen Platz an meinem Handgelenk gefunden hat. Beim Biken setze ich aber weiterhin auf einen Edge und wenn es auf jede Minute Akkulaufzeit ankommen sollte ist die fenix 7X nach wie vor mit dabei – am anderen Handgelenk 🙂

Nach mehreren Wochen Dauereinsatz beim Biken und Wandern kann ich den Forerunner 965 nur empfehlen – selbst dann wenn Garmin 2023 weitere fenix und epix Modelle herausbringen sollte. Denn diese dürften sich weiterhin in höheren Preisregionen tummeln!

Forerunner 965 – Pro

  • Funktionsumfang für Alltag, Outdoor, Training
  • Gewicht, Größe, Tragekomfort
  • Knackiges AMOLED-Display
  • Große Speicherkapazität
  • Sehr gute Akkulaufzeiten
  • Extrem präzises GNSS
  • Umfangreiche Konnektivität
  • Bedienung per Tasten & Touchscreen
  • Riesiges Ökosystem an Apps, Karten & Zubehör

Forerunner 965 – Contra

  • Abdunkeln des Displays beim Biken
  • Nicht die Materialien & Optik einer fenix bzw. epix

Forerunner 965 – Bewertung

  • GPS: 100%
  • Systemgeschwindigkeit: 80%
  • Batterie: 80%
  • Display: 80%
  • Navigation: 80%
  • Bedienung: 80%
  • Karten: 100%
  • Ausstattung: 100%
  • Gesamt: 90%
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10 Gedanken zu „Garmin Forerunner 965 Test! Preis & Leistung stimmen! Testsieger!“

  1. Hallo,
    vielen Dank für den ausführlichen Bericht.

    Das Programm BaseCamp unterstützt ja wohl die Forerunner 965.
    Ist meine Annahme richtig, dass eine Nutzung/Installation von osm-Karten möglich ist.
    Auf dem gpsmap 67 funktioniert das und wird im Netz sehr gut beschrieben.

    Freue mich auf eine Rückmeldung – vielen Dank

    L.Fischer

    Antworten
  2. Hallo

    Ich möchte auf meiner FR 965 das zurückgelegte und noch anstehende Höhenprofil anzeigen. Ich glaube, das ist genau, was du auf dieser Seite mit einem Screenshot dokumentiert hast (Stichwort: Höhenprofil der Strecke – grün = zurückgelegt).

    Ich finde diese Einstellung nirgends. Ich fände sie beim Biken und Wandern super interessant.

    Kannst du mir einen Tipp geben? Besten Dank!

    Antworten
    • Hallo,

      diese Seite taucht automatisch nach dem Starten einer Strecke auf … und zwar wenn Du in den allgemeinen Einstellungen unter "Navigation > Datenseiten > Höhenprofil = ein" aktiviert hast.

      Grüße

      Antworten
      • Besten Danke für die schnelle Antwort. Höhenprofil ist aktiviert – ich muss mich das nächste Mal achten. Bei einem "Trockenversuch" zu Hause erschien die Seite. Scheint fast, als hätte ich nie genügend weit nach "hinten" gescrollt.

        Antworten
  3. Hallo!
    Ich überlege mir den FR965 anzuschaffen, primär zum Mountainbiken und als tägliche Uhr. Mir ist aber noch immer nicht ganz klar, wie viele der Trainingsmetriken man beim MTB ohne Leistungsmesser bekommt.
    Bei den Screenshots deiner MTB Tour hast du z.B.: die Stamina Seite dabei, geht die auch ohne Leistungsmesser, oder verwendest du am MTB einen Leistungsmesser? Falls ja, welchen?

    Danke für die tolle Review!

    Antworten
  4. Hallo lieber Tester,
    ich hatte Zweifel am Kauf einer Forerunner, da der Fokus von der Namensgebung auf Läufer liegt, bzw. wird es so publiziert. Für mich ist das Radfahren in allen Facetten maßgeblich und ich war schon auf dem Entscheidungsweg zwischen Fenix und Epix. Bei beiden hat mich der Preis schockiert. Bei aller Liebe, so viel Geld ist keine Uhr wert. Deshalb tendiere ich zur FR965, die fast alles hat und kann, was die beiden teuren Uhren auch bieten. Und ganz ehrlich: wer bitte braucht eine Taschenlampe an einer Uhr? Nun ja, jeder so wie er’s mag. Jedenfalls hat dieser Testbericht meine Kaufentscheidung in Richtung FR965 bestärkt.
    Gern hätte ich etwas mehr über die Sensoren erfahren, aber das werde ich bestimmt noch herausfinden. Vielen Dank für den Radtauglichkeitstest
    Liebe Grüße

    Antworten
    • Hallo Claudia,

      die Taschenlampe ist für viele Leute interessanterweise ein ganz wichtiges Argument pro fenix und epix!

      Was willst Du denn zu den Sensoren wissen, dies kann ich in den Artikel noch einbauen.

      Grüße

      Antworten
  5. Danke, für den super Test.
    Ich habe eine Forerrunner 955 eben aus den Gründen, dass der Tragekomfort gegenüber meiner älteren Fenix einfach unschlagbar gut ist.
    Da ich meine Uhr hautsächlich zum Wandern, Navigieren benötige, fällt mir auf, dass die Forerunnermodelle einige Funktionen der Fenixreihe (bisher) nicht bekommen haben, z. B. Next Fork oder das JetLag Feature, verbessertes Sonnenaufgang/Sonnenuntergang etc.
    Ich bräuchte eine leichte Uhr mit allen Outdoorfunktionen.

    Gruß, Gerry

    Antworten
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