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Garmin fenix 7 Test - ALLEs WAS SIe WISSEN MÜSSEN!

Getestet beim: Biken, Laufen, Skitourengehen, Wandern

Letztes Update: 21. Mai 2022

Die Garmin fenix Serie dominiert seit Jahren den Markt für Outdoor- und Multisportuhren – dabei punktet die fenix insbesondere mit einem unübertroffenen Funktionsumfang.

Jetzt hat Garmin mit der fenix 7 eine neue Generation vorgestellt, die nicht nur mit ein paar Schwächen der fenix 6 aufräumt, sondern auch neue und sinnvolle Features bringt: Bedienung per Touchscreen, noch längere Akkulaufzeiten, super akkurater GPS-Empfang, präziser Herzfrequenzsensor, Konfiguration per App … um nur ein paar Highlights zu nennen!

Für diesen Test schaue ich mir eine fenix 7X Sapphire Solar an, die mit €999,99 (UVP) zu Buche schlägt und zu den am besten ausgestatteten fenix 7 Modellen gehört.

Die fenix 7 durfte ihr Können auf zahlreichen Outdoor-Touren unter Beweis stellen – zu Fuß und auf dem Bike – über drei Monate!

Garmin fenix 7 - Test der Herzfrequenzgenauigkeit - Daten zur Stamina
Garmin fenix 7 Sapphire Solar Test – Daten zur Stamina

Garmin fenix 7 Test – Gehäuse, Bedienung

Die fenix 7X Sapphire Solar gehört mit ihrem 51 mm Gehäuse zu den Großen unter den GPS-Multisportuhren. Dafür gibt’s ein 1,4 Zoll Display mit besonders viel Fläche – ein Vorteil beispielsweise beim Suchen über die Karte. Aber auch die kleineren fenix 7S bzw. fenix 7 Modelle mit 42 mm (1,2 Zoll Display) bzw. 47 mm (1,3 Zoll Display) haben ihre Stärken. Die mittlere Ausgabe hat es mir so richtig angetan, da ihre Größe recht ausgewogen und im Alltag von Vorteil ist. Bei der Auswahl der "richtigen" fenix muss aber auch der Umfang des Handgelenks Beachtung finden:

  • fenix 7S: 108 – 182 mm Umfang
  • fenix 7: 125 – 208 mm Umfang
  • fenix 7X: 127 – 210 Umfang

Die Verarbeitungsqualität ist wie gewohnt sehr gut, die Tasten glänzen mit deutlichen Druckpunkten (wenngleich sich jede Taste beim Drücken etwas anders anfühlt). Allerdings habe ich auch schon gehört, dass die Tastenqualität je nach Exemplar sehr unterschiedlich sein kann …!

Ein Eigenheit gefällt mir aber überhaupt nicht. Das Gehäuse ist an manchen Stellen – insbesondere auf der Innenseite des Gehäusestegs – sehr scharfkantig. Da ich mir mit einer fenix 6X Pro beim Schlafen schon einmal einen teuren Daunenschlafsack aufgeschlitzt habe kann ich nur empfehlen die fenix nachts auszuziehen. Hoffentlich bessert Garmin bei der Produktion nach!

Zur Haltbarkeit: Als 24/7/365 Dauernutzer kann ich die fenix Serie nur loben. Beispiel fenix 6X Pro: Keinerlei Kratzer, das Displayglas sieht nach mehreren Jahren noch wie neu aus, obwohl es sich "nur" um Gorilla- und nicht um ein besonders widerstandsfähiges und kratzfestes Saphirglas handelt.

Bei der getesteten 7X Sapphire Solar kommt ein sogenanntes Power-Sapphire Uhrglas zum Einsatz, bei dem sich unterhalb des Saphirglases noch ein unsichtbares Solarpanel befindet.

Touchscreen – diese Neuerung haben sich sicherlich schon viele fenix Fans gewünscht. Ich zwar nicht, mittlerweile bin ich aber komplett überzeugt! Der Touchscreen hat vor allem bei der Zielauswahl über die Karte einen riesigen Vorteil, erweist sich aber auch beim Wandern durch die Menüs und Starten von Funktionen als praktisch. Ein weiteres Plus ist das Eintippen von Bezeichnungen wie beim Speichern eines neuen Wegpunktes. Da steht sogar eine kleine virtuelle Tastatur zur Verfügung.

Garmin hat die Bedienung per Touchscreen aber nicht konsequent umgesetzt. Warum lässt sich z.B. das Aktivitätenmenü nur per Taste und nicht durch ein nach links Streichen öffnen?

Der Touchscreen lässt sich in den Einstellungen individuell de-/aktivieren, beispielsweise im Alltag einschalten, zum Schlafen und Trainieren ausschalten. Hilfreich ist auch das schnelle Deaktivieren (bzw. wieder Aktivieren) über das Steuerungsmenü – beispielsweise beim Tragen einer Jacke, da es durch das Bündchen zu Interaktionen mit dem Touchscreen kommen kann.

fenix 7 - Touchscreen-Einstellungen (1)
Touchscreen-Einstellungen (1)
fenix 7 - Touchscreen-Einstellungen (2)
Touchscreen-Einstellungen (2)
Aussuchen eines Ziels über die Karte (Heimgarten Gipfel in den bay. Alpen)
Aussuchen eines Ziels über die Karte
Mit "Los" per Antippen dorthin navigieren

Das Menü dürfte Einsteigerinnen und Einsteiger vor Herausforderungen stellen – der riesige Funktionsumfang hat nun einmal seinen Preis. Ist die fenix aber einmal perfekt konfiguriert und das Wichtigste verinnerlicht sollte es wie geschmiert laufen. Das Konfigurieren hat Garmin schließlich vereinfacht: Fast alles lässt sich jetzt per Connect App erledigen. Zum Glück aber nicht nur in der App, sondern auch weiterhin auf der fenix. So lässt sich unterwegs selbst ohne Smartphone schnell mal eine Trainingsseite anpassen.

Die fenix 7 kommt mit einer Vielzahl an vorinstallierten Displaydesigns ("Watch Faces"). Die Designs gefallen mir deutlich besser als bei der Garmin epix (mein ausführlicher Garmin epix Outdoor-Test), vor allem weil sich hilfreiche Grafiken einblenden lassen, beispielsweise mit Höhen- oder Luftdruckdaten. Die Abbildung zeigt ein derart pragmatisches Watch Face.

Erwähnenswert ist noch das spezielle, unauffällige Displaydesign zum Schlafen (in den Einstellungen unter "Schlafmodus" zu finden).

Garmin fenix 7 - Beispiel für ein informatives Ziffernblatt
Garmin fenix 7 – Beispiel für ein informatives Ziffernblatt

Garmin fenix 7 Test – Technik

Akku

Bei den Akkkulaufzeiten ist die fenix 7X Sapphire Solar laut Spezifikationen klasse – und wird derzeit nur von der Coros Vertix 2 getoppt. Gegenüber der fenix 6 Serie hat Garmin die Ausdauer noch einmal deutlich steigern können.

Ein Beispiel: Im GPS-Modus sind bei einer fenix 6X Pro Solar bis zu 60 Stunden (66 Stunden durch Solar), bei der fenix 7X Sapphire Solar dagegen bis zu 89 Stunden (122 Stunden durch Solar) möglich. Dies dürfte einerseits durch optimierte Bauteile & Software, andererseits durch ein effizienteres Solarmodul zustande kommen.

Garmin macht zu den Laufzeiten der getesteten fenix 7X Sapphire Solar folgende Angaben:

  • Smartwatch: Bis zu 28 Tage (37 Tage*)
  • Energiesparmodus: Bis zu 90 Tage (> 1 Jahr*)
  • Nur GPS: Bis zu 89 Stunden (122 Stunden**)
  • Alle Satellitensysteme: Bis zu 63 Stunden (77 Stunden*)
  • Alle Satellitensysteme + Multiband: Bis zu 36 Stunden (41 Stunden**)
  • Alle Satellitensysteme + Musik: Bis zu 16 Stunden
  • Expeditions-Modus: Bis zu 62 Tage (139 Tage*)

* Mit Solarladung; es wird von einer ganztägigen Tragezeit mit einem Aufenthalt von 3 Stunden im Freien bei 50.000 Lux ausgegangen.
** Mit Solarladung; es wird von einer Verwendung bei 50.000 Lux ausgegangen.

Die Akkulaufzeiten habe ich beim Wandern intensiv getestet, die Ergebnisse fallen aber eher ernüchternd aus: Nach etwas mehr als vier Tagen war Schluss!

Das Solarpanel ist unterhalb des Saphirglases sowie in Form eines Rings um das Display angeordnet. Die Abbildung weiter unten zeigt wie das Display vom Panel umrahmt wird (je nach Blickwinkel erscheint die Farbe des Panels etwas anders).

Was bedeutet eine Beleuchtungsstärke von 50.000 Lux? Laut Wikipedia sind an einem klaren Sommertag 90.000 lx, an einem klaren Wintertag 20.000 lx möglich. Bei einem bedeckten Himmel dagegen 19.000 lx bzw. 6.000 lx (alle Werte: jeweils am Mittag & in Mitteleuropa). Für eine Büro-/Zimmerbeleuchtung sind 500 lx nachzulesen.

Um die von Garmin angegebenen zusätzlichen Zeiten zu erreichen ist von einer mehrstündigen kräftigen Sonneneinstrahlung unter idealen Bedingungen auszugehen. Was in der Outdoor-Praxis aber nicht immer zu erreichen ist: Abschattung des Solarpanels durch den Körper, schattiger Wald – um nur zwei mögliche Einschränkungen zu nennen.

Die gemessene Solarintensität bzw. die Lux-Stunden zeigt auf der fenix ein Widget an. Entsprechende Diagramme lassen sich auch in der Garmin Connect App anschauen.

Das Solarmodul hat im eingeschalteten Zustand der Uhr lediglich eine unterstützende Funktion und dient nicht zum Aufladen des Akkus. Ausgeschaltet soll jedoch ein langsames Laden möglich sein.

Ein Test – die fenix ist bei bestem Wetter den ganzen Tag optimal zur Sonne ausgerichtet – bestätigt dies: Der Akkuladestand beträgt morgens wie abends 87%. Die Abbildung zeigt die dabei gemessene Solarintensität.

fenix 7X - Solarintensität
fenix 7X – Solarintensität
fenix 7X Sapphire Solar am MTB - Höhenprofil einer Tour
fenix 7X Sapphire Solar am MTB – Höhenprofil einer Tour – das Solarpanel zeigt sich deutlich

Konnektivität

Auf Details möchte ich nicht eingehen – denn die fenix bietet mit ANT+, Bluetooth, NFC, Wi-Fi & USB ein umfangreiches Set an Schnittstellen, über die sich so ziemliches alles an Geräten und Sensoren anschliessen lässt. Nach meinen jahrelangen fenix Erfahrungen mit diversen Herzfrequenzsensoren, Leistungsmessern … kann ich zudem bestätigen, dass die Anbindung sehr zuverlässig funktioniert.

Nur ein Punkt sei erwähnt und zwar das Verbinden mit einem Garmin Varia Radar, einem meiner Lieblingsgeräte beim Biken.

Radsportlerinnen und Radsportler können sich damit vor herannahenden Fahrzeugen warnen lassen. Die Integration ist zwar nicht so komfortabel wie bei einem Garmin Edge Fahrradcomputer, erfüllt aber ihren Zweck.

fenix 7 & Varia Radar - Annäherungswarnung
fenix 7 & Varia Radar – Hinweis auf ein sich näherndes Fahrzeug

Speicher

Die fenix 7X Sapphire Solar kommt mit 32 GB Speicher, von dem noch 15,99 GB verfügbar sind. Den größten Teil des Speichers nehmen die vorinstallierten Karten ein: Garmin TopoActive von Europa, weltweite Karten zu Golfplätzen & Skigebieten (inkl. Pisteninformationen & Langlaufloipen) sowie eine weltweite Basiskarte.

Der verfügbare Speicherplatz sollte mehr als ausreichen – für zusätzliche Karten, Daten (Aktivitäten, Strecken, Wegpunkte etc.) und Musik (sowie Hörbücher und Podcasts, bis zu 2.000 Titel).

Größenbeispiele weiterer Karten:

  • Garmin Alpenvereinskarte: 3,8 GB
  • Garmin Topo Deutschland v9 Pro: 2,7 GB
  • Garmin Topo Deutschland v9 Pro Winter: 2,6 GB
  • OSM Freizeitkarte Österreich Plus: 1,2 GB

Mit ein paar Tricks lässt sich aber noch mehr Speicherplatz rauskitzeln. Über die PC-Anwendung Garmin Express – und nicht über den internen Kartenmanager – lässt sich beispielsweise nur "Europe Central" installieren (u.a. mit DACH, lediglich 6,4 GB groß). Dann gilt es allerdings bei einer Fahrt nach Frankreich zusätzlich "Europe West" auf die fenix zu bringen.

Noch mehr Platz gibt’s durch Entfernen der Skikarte über Garmin Express (die Karte lässt sich erneut installieren) und der Golfkarten (nicht in Garmin Express, siehe meinen epix Test).

Garmin Express - Installation der TopoActive Europe Central
Garmin Express – Installation der TopoActive Europe Central (alternativ: Europe, Europe West, Europe East)

Ein kurzer Abstecher zum Kartenmanager, der sich über die Aktivitätenliste starten lässt (Taste oben rechts drücken). Über ihn ist es möglich

  • den freien Speicherplatz abzurufen (9,8 GB in Abb. 1),
  • die installierten Karten und ihre Größe herauszufinden (Abb. 1 + 2),
  • durch ein Antippen von "TopoActive-Karten" in das entsprechende Menü zu wechseln und dort
    • einen Eintrag anzutippen und über die Taste oben rechts die Karte zu löschen (Abb. 3 + 4, in diesem Fall ist es die TopoActive Europe Central),
    • mittels des Plus-Symbols weitere Karten per WLAN zu installieren (Abb. 3 + 5). Das Installieren per WLAN dauert aber, dazu sollte besser Garmin Express verwendet werden.
fenix 7 - Kartenmanager (1)
Kartenmanager (1)
fenix 7 - Kartenmanager (2)
Kartenmanager (2)
fenix 7 - Kartenmanager (3)
Kartenmanager (3)
fenix 7 - Kartenmanager (4)
Kartenmanager (4)
fenix 7 - Kartenmanager (5)
Kartenmanager (5)

Außer den Karten von Europa lassen sich via Express bzw. den Kartenmanager kostenlose Karten von Afrika, N-Amerika, Australien & Neuseeland, China, Hongkong, Japan, Korea, Mittlere Osten & Nord-Afrika, Südamerika, Taiwan und von ein paar anderen Regionen auf die fenix 7 bringen.

fenix 7X Sapphire Solar am MTB
fenix 7X Sapphire Solar am MTB – Abweichen von einer Strecke (rot = aktuelle Aktivitätsaufzeichnung)

Display

Die Garmin fenix Serie ist für ihre transflektiven MIP-Displays bekannt (MIP = Memory-In-Pixel), die das einfallende Licht reflektieren und insbesondere bei direkter Sonneneinstrahlung bestens ablesbar sind. Derartige Displays benötigen zudem nur wenig Energie und schonen somit den Akku. Damit stehen sie im direkten Kontrast zu dem stromhungrigen AMOLED-Display der Garmin epix.

Bei der getesteten fenix 7X Sapphire Solar wird dieser Displaytyp mit einem schützenden Saphirglas und einem Solarpanel kombiniert. Dies hat in der Outdoor-Praxis Nachteile.

Als Erstes fällt auf: Das Display ist dunkler als die bislang gewohnte fenix 6X Pro (ohne Solar und mit Gorilla Glass DX, technisch entspricht dies der fenix 7 Standard-Edition). Die beiden folgenden Abbildungen vermitteln dies.

Als Nächstes zeigt sich: Das Saphirglas spiegelt wesentlich mehr als Gorilla Glass DX.

fenix 7 vs. fenix 6 - Schatten - ohne Beleuchtung
Schatten: fenix 7X Sapphire Solar (links) vs. fenix 6X Pro
fenix 7 vs. fenix 6 - Sonne - ohne Beleuchtung
Direkte Sonne (Mittags um 12 Uhr): fenix 7X Sapphire Solar (links) vs. fenix 6X Pro

Diese Kombination von verminderter Helligkeit und Spiegeln führt selbst bei maximal aufgedrehter Beleuchtung zu einer eingeschränkten Ablesbarkeit – außer die Sonne knallt in einem optimalen Winkel auf das Display. Dann kann das MIP-Display seine Stärke ausspielen.

Insbesondere beim Einsatz als Fahrrad-Navi bzw. Trainingscomputer am Lenker – in Verbindung mit einer getönten Fahrradbrille – stört mich die verminderte Ablesbarkeit ungemein. Bei Aktivitäten zu Fuß sieht’s anders aus, da sich die fenix per Armbewegung perfekt ausrichten lässt. Aber selbst da kommt keine hundertprozentige Begeisterung auf.

Nur leider gibt’s keine fenix 7X Standard ohne Solar, ohne Saphirglas und mit 32 GB Speicher (quasi analog zu der fenix 6X Pro). Bei der 7X Solar muss das die Ablesbarkeit degradierende Solarpanel in Kauf genommen werden (plus der kleine 16 GB Speicher & kein Multi-Band), bei der hier getesteten, eigentlich optimal ausgestatteten 7X Sapphire Solar das Solarpanel sowie das spiegelnde Saphirglas. Schade – da verstehe ich die Modellpolitik von Garmin nicht.

Die verminderte Ablesbarkeit durch die Solarlayer ist Garmin bewusst. Ein entsprechendes Patent weist darauf hin – vielleicht wird die im Patent beschriebene Technik bei der nächsten fenix Generation eingeführt? Ein Auszug (übersetzt):

… Die Batterielebensdauer ist für diese Geräte wichtig, da es für die Nutzer lästig ist, das Gerät zum Aufladen nicht mehr zu tragen. Es wurden bereits einige Versuche unternommen, Smartwatches mit halbtransparenten Solarzellen auszustatten, z. B. mit einer diskreten Solarzelle, die auf (oder über) dem Display der Uhr angebracht ist. Das Vorhandensein einer solchen Solarzellenauflage verschlechtert jedoch die Sichtbarkeit des Anzeigemoduls. Dementsprechend besteht ein Bedarf an einem integrierten energiesammelnden Anzeigemodul, das Sonnenenergie sammelt, ohne die Anzeige wesentlich zu verdecken. 

GPS-Genauigkeit

Der GNSS-Empfänger der fenix 7X Sapphire Solar empfängt die Signale von GPS + GLONASS + Galileo + BeiDou + QZSS Satellitensystemen. Dazu kommt Multi-Band, also der Empfang von Satellitensignalen auf mehrerer Frequenzbändern. 

In den Einstellungen zu jeder Aktivität lässt sich zwischen unterschiedlichen Vorgaben wählen. Dies ist ganz wichtig, da sich die jeweilige GNSS-Einstellung auf die Akkulaufzeiten auswirkt.

  • Aus (keine Positionsdaten)
  • Standard verwenden (Vorgabe in den allg. Systemeinstellungen)
  • Nur GPS
  • Alle Systeme
  • Alle + Multiband
  • UltraTrac (reduzierte Aufzeichnungsrate)
GNSS-Einstellungen (1)
GNSS-Einstellungen (1)
GNSS-Einstellungen (2)
GNSS-Einstellungen (2)
  • Die wohl wichtigste Frage lautet: Wie genau fallen Aktivitäts- bzw. Trackaufzeichnungen aus?
  • Da bleibt nur eine Antwort: Absolut überzeugend!

Zahlreiche Beispiele und weitere Infos enthält mein Beitrag Garmin fenix 7 & epix Gen 2 – GPS-Genauigkeit im Test, sodass ich an dieser Stelle darauf verzichten kann.

Brauche ich unbedingt Multi-Band?

Multi-Band kann in bestimmten Umgebungen für eine weitere Verbesserung der Genauigkeit sorgen. Dies habe ich bislang nur in "urbanen Canyons" beobacht (siehe Link), auf Berg- und Fahrradtouren dagegen nicht. Multi-Band sollte deshalb nur wenn nötig aktiviert werden, zumal es für eine deutliche Reduzierung der Akkulaufzeiten sorgt.

Brauche ich unbedingt mehrere GNSS?

Nach meinen Erfahrungen lautet die Antwort NEIN! Ein Verwenden des Modus "Nur GPS" sorgt schließlich für längere Akkulaufzeiten. Ein Beispiel von einer mehrtägigen Tour zeigt dies (siehe Link zuvor, Tour 10). Zum Folgen von Strecken und Aufzeichnen für das Tagebuch reicht "Nur GPS" vollkommen aus.

Barometrischer Höhenmesser

Eine ebenfalls häufig gestellte Frage lautet "Wie genau ist der barometrische Höhenmesser der fenix?". Nach meinen Erfahrungen kann ich nur sagen: Zur vollsten Zufriedenheit.

Die Beispiele zur GPS-Genauigkeit (siehe Link oben) enthalten auch Höhenprofile zahlreicher Touren – die Ergebnisse sollten für sich sprechen!

Die genauen Daten von drei Touren belegen dies (jeweils bei bestem Wetter ohne Luftdruckschwankungen, An- / Abstiegshöhenmeter):

Bike-Tour mit vielen Aufs und Abs

  • Garmin fenix 7: 916 m / 894 m
  • Garmin epix: 932 m / 908 m
  • Polar Grit X Pro: 915 m / 885 m

Wanderung mit einem langen Anstieg

  • Garmin fenix 7: 938 m / 934 m
  • Garmin epix: 936 m / 931 m
  • Garmin fenix 6: 938 m / 933 m
  • Garmin GPSMAP 66sr*: 959 m / 934 m

*Outdoor-Handgerät

Schneeschuhtour mit einem langen Anstieg

  • Garmin fenix 7: 1.033 m / 1.027 m
  • Suunto 9 Peak: 1.041 m / 1.035 m
  • Garmin GPSMAP 66sr*: 1.052 m / 1.012 m

Zum Erzielen möglichst optimaler Werte werden die fenix und alle anderen Geräte vor einer Tour manuell kalibriert; bei Tagestouren dient der sorgfältig eingemessene Frühstückstisch 🙂 als Referenzpunkt. Während der Touren ist zusätzlich die Autokalibrierung aktiviert.

Auf dieses interessante Thema gehe ich in dem Artikel Garmin fenix & Garmin epix – Höhenmesser & Kalibirerung näher ein.

Was außerdem auffällt: Bei einem stationären Betrieb der Uhr zeigt der Höhenmesser- bzw. der Barometer-Widget auch bei einem sich ändernden Luftdruck über einen langen Zeitraum konstant die gleiche Höhe an, was so nicht bei allen Sportuhren der Fall ist!

fenix 7 - Höhenmesser
fenix 7 – Höhenmesser
fenix 7 - Barometer
fenix 7 – Barometer

Genauigkeit des Herzfrequenzsensors

Analog zum GPS-Empfänger ist ein exaktes Erfassen der Herzfrequenz über den integrierten Sensor ungemein wichtig – schließlich beruhen zahlreiche Trainingsdaten auf der Herzfrequenz (z.B. die Stamina, siehe unten).

Ein Erfassen der Herzfrequenz über einen internen Sensor hat allerdings seine Tücken, da viele die Genauigkeit beeinflussende Faktoren eine Rolle spielen können. Nach meinen Erfahrungen lassen sich bei Outdoor-Touren oftmals keine genauen und reproduzierbaren Daten erzielen. So auch beim Vorgänger, der fenix 6.

Dies hat Garmin jetzt geändert. Nach meinen bisherigen Erfahrungen liefert die fenix 7X Sapphire Solar analog zur epix Gen 2 ganz hervorragende Ergebnisse, selbst unter widrigen Bedingungen wie Kälte & Wind (Auskühlen) sowie einem "Arbeiten" mit den Unterarmen z.B. durch die Verwendung von Skistöcken bzw. beim Mountainbiken durch ein kräftiges Halten des Lenkers (Folge: Muskelanspannungen, Bewegungen der Bänder).

Mit dem verbauten Herzfrequenzsensor der vierten Generation setzt die fenix 7 analog zum GPS-System Maßstäbe.

Die folgenden Abbildungen zeigen Beispiele von einer Bergtour bzw. einen Ausschnitt vom Mountainbiken. Zahlreiche weitere Beispiele enthält mein Beitrag Garmin fenix 7 & epix – Herzfrequenzsensor im Test.

(zum Vergrößern anklicken)

Test Herzfrequenzsensor - epix (magenta), fenix 7X (blau), fenix 6X mit HF-Brustgurt (grün)
Test Herzfrequenzsensor – Bergtour – epix (magenta), fenix 7X (blau), fenix 6X mit HF-Brustgurt (grün), Zeitdauer: ca. 02:15 hh:mm
fenix 7 - Herzfrequenz beim Mountainbiken
Test Herzfrequenzsensor – MTB – fenix 7X (blau), Sigma ROX mit HF-Brustgurt (grün), Zeitdauer: ca. 01:00 hh:mm

Garmin fenix 7 Test – Aktivitäten, Sportprofile

Die fenix 7 unterstützt zahlreiche Aktivitäten. Auf der Basis der vorinstallierten Profile lassen sich eigene Profile erstellen (interessanterweise aber nicht in der Connect App) und individuell konfigurieren.

Vordefinierte Sportprofile

  • Trail Run
  • Wandern
  • Bergsteigen
  • Multisport
  • Laufen
  • Ultra Run
  • Laufband
  • Virtual Run
  • Laufbahn
  • Gehen
  • Radfahren
  • E-MTB
  • E-Bike
  • Indoor Rad
  • Mountainbiken
  • Cyclocross
  • Gravel Bike
  • Arbeitsweg
  • Tourenrad
  • Rennrad
  • Navigieren
  • Expedition
  • Tracker
  • Karte
  • WP-Projektion
  • Kartenmanager
  • Connect IQ Store
  • Cardio
  • HIIT
  • Yoga
  • Atemübung
  • Pilates
  • Treppensteigen
  • Crosstraining
  • Stepper
  • SUP
  • Surfen
  • Kiteboard
  • Windsurfen
  • Rudern
  • Indoor-Rudern
  • Kajak
  • Boot
  • Skifahren
  • Snowboarden
  • Skitouren
  • Klass. Langlaufen
  • Langlaufen Freistil
  • Schneeschuh
  • Golfspielen
  • Tempo-Training
  • Tennis
  • Pickleball
  • Padel
  • Hallenbahn
  • Schwimmbad
  • Freiwasser
  • Triathlon
  • SwimRun
  • Adventure Race
  • Krafttraining
  • Indoor Klettern
  • Bouldern
  • Jumpmaster
  • Taktisch
  • HFV-Stress
  • Uhren
  • Health Snapshot
  • Horseback
  • WP-Projektion
  • Gezeiten
  • Sonstige

Garmin fenix 7 – Funktionen, Funktionen …

Die fenix 7 verfügt über einen immensen, von den meisten Nutzerinnen und Nutzern vermutlich nie ausgereizten Funktionsumfang.

Dazu gehören Features zum Navigieren, zahlreiche Firstbeat-Trainingsmetriken, Trainingspläne, Ziele, Strava-Segmente, Fitness-Tracking (Schritte, Etagen, Kalorien, … ), 24/7 Herzfrequenz, Pulsoximetrie (Blutsauerstoffmessung), Schlafüberwachung, Smartphone-Benachrichtigungen, Wettermeldungen, kontaktloses Bezahlen, Connect IQ Store … um nur ein paar zu nennen!

Musik (oder Podcasts bzw. Hörbücher) lässt sich ebenfalls abspielen. Dies habe ich mit auf die fenix kopierten MP3-Dateien ausprobiert – die Wiedergabequalität über meine mit der fenix gekoppelten Jabra Elite 85t Earbuds ist einwandfrei. Alternativ lassen sich Dienste wie Spotify, Deezer und Amazon Music offline nutzen.

Im Folgenden greife ich mir ein paar spannende Funktionen heraus.

fenix 7X Sapphire Solar - Rotes LED Licht & Steg (Vordergrund)
fenix 7X Sapphire Solar – In das Gehäuse integriertes LED-Licht

LED-Taschenlampe

Die LED-Taschenlampe ist nicht nur für Läuferinnen und Läufer hilfreich (Abbildung unten), sondern auch für so manchen nächtlichen Weg (z.B. auf einer AV-Hütte) oder einen Notfall. Um das Licht beim Laufen einsetzen zu können sind in der jeweiligen Aktivität unter "Taschenlampen-Stroboskop" entsprechende Vorgaben zu machen.

Bei einem Notfall muss nach dem Aufrufen der Taschenlampe die Menü-Taste (Mitte links) länger gedrückt, dann "Notrufmuster" gewählt und die Lampe aktiviert werden. Dann blinkt die LED-Lampe gemäß dem alpinen Notsignal dauerhaft 3x kurz / 3x lang / 3x kurz, außerdem sind auf dem Display die in der Connect App hinterlegten Notfallkontakte zu sehen.

Für die Outdoor-Praxis wäre es extrem sinnvoll, wenn sich das Starten der Notfallsequenz auf eine Taste legen ließe – denn wer merkt sich schon den komplexen Funktionsaufruf (insbesondere wenn’s zur Sache geht).

fenix 7X - LED-Blitzlicht beim Laufen
fenix 7X – LED-Blitzlicht beim Laufen – Weiß nach vorne – Rot nach hinten (©Garmin)
LED-Lampe mit Notruf Blinklicht
LED-Lampe mit Nofall-Blinklicht

Kalorienalarm

Notorische Nichtesserinnen und Nichtesser können sich während eines Trainings auf einen notwendigen Kalorieninput hinweisen lassen. Dazu muss in der jeweiligen Aktivität nur ein Alarm für z.B. "150 Kalorien" eingestellt werden. Der Hinweis erfolgt optisch, akustisch und per Vibration.

In der Anleitung zur fenix gibt’s dazu keine näheren Informationen, aber wahrscheinlich erfolgen die Hinweise wie bei einem Garmin Edge auf der Basis von Temperatur, positivem Höhenunterschied, Geschwindigkeit, Herzfrequenz und Leistung. Eine ähnliche Funktion bietet Polar z.B. bei der Grit X Pro

Zudem gibt’s hilfreiche Trinkalarme, die sich nach Zeit (z.B. alle 30 Minuten) oder Distanz (z.B. alle 5 km) einrichten lassen.

fenix 7 - Kalorienalarm
fenix 7 – Kalorienalarm

Stamina ("Wieviel Energie ist noch im Tank")

Stamina ist eine für Lauf- und Fahrradaktivitäten verfügbare Funktion, die beim Einschätzen der eigenen Leistungsressourcen hilft: Was geht noch bis zur Erschöpfung?

Die angezeigten Daten werden während einer Aktivität auf der Basis von physiologischen Messwerten in Kombination mit der vorliegenden Aktivitätshistorie berechnet und laufend angepasst (Details lassen sich bei Garmin nachlesen).

Auf den Datenseiten sind diverse Infos zu sehen – ein Beispiel:

Gestartet wird mit 94% Stamina (keine 100%, da die Erholung von den vorherigen Aktivitäten nicht ausreichend ist), am Ziel sind noch 45% Stamina vorhanden bzw. noch weitere 15 km realistisch. Da es sich bei dem Beispiel um eine weitgehend gleichmäßige, langanhaltende Anstrengung bei niedriger oder mittlerer Intensität handelt fallen "Stamina aktuell" (großes Datenfeld) und "Gesamte Stamina" gleich aus.

Nach meinen bisherigen Erfahrungen ist diese Funktion eine gute Hilfe die eigene Leistungsfähigkeit einzuschätzen. Was der Stamina-Algorithmus natürlich nicht berücksichtigen kann ist die mentale Stärke im Sinne von "noch eine Schippe drauflegen".

fenix 7 - Stamina (1)
Stamina (1) – Start
fenix 7 - Stamina (2)
Stamina (2) – Start
fenix 7 - Stamina (3)
Stamina (3)
fenix 7 - Stamina (4)
Stamina (4)
fenix 7 - Stamina (5)
Stamina (5) – Ziel
fenix 7 - Stamina (6)
Stamina (6) – Ziel

Garmin fenix 7 Outdoor-Test – Explore – Strecken

An dieser Stelle möchte ich kurz die Garmin Explore App hervorheben, eine App mit der sich Aktivitäten, Wegpunkte, Routen, Strecken und Tracks verwalten und mit der fenix 7 synchronisieren lassen.

Die Explore App dürfte zwar nicht zu den populären Apps von Garmin gehören – meines Erachtens lohnt sich aber ein Einstieg!

Zu den besten Features gehört das Planen einer neuen Strecke auf der Basis von TopoActive Karten, die im Detail aber noch verbesserungswürdig sind (z.B. die Darstellung von Wegen). Ein großes Plus von Explore lautet: Die Planung lässt sich komplett offline durchführen!

Mit ein paar Aktionen wird eine aus maximal 50 Punkten bestehende Strecke gebastelt, einer Sammlung zugewiesen und per Bluetooth vom Smartphone auf die fenix übertragen.

Dort steht die Strecke dann zum Navigieren bereit – mit allen Vorzügen der fenix. Beispielsweise ClimbPro zum Anzeigen von Anstiegen oder Hinweise beim Abweichen von der Strecke.

Die folgenden Abbildungen zeigen das Folgen einer Strecke.

Garmin Explore App - Planen einer Wanderung als Strecke
Garmin Explore App – Planen einer Wanderung als Strecke
fenix 7 - Strecke (1)
fenix 7 – Strecke ("Strecke folgen")
fenix 7 - Strecke (2)
fenix 7 – Strecke ("Karte verwenden")
fenix 7 - Datenseite (1)
fenix 7 – Datenseite
fenix 7 - Höhenprofil der Strecke
fenix 7 – Höhenprofil der Strecke
fenix 7 - ClimbPro, erster Anstieg der Strecke
fenix 7 – ClimbPro, erster Anstieg der Strecke

Beim Navigieren mit einer Strecke sind die unterschiedlichen Routing-Einstellungen ausschlaggebend.

Ganz wichtig ist der Punkt "Strecken":

  • Strecke folgen: Dann folgt die Strecke 1:1 der Vorgabe, bei weglosen Abschnitten sogar direkt per Luftlinie.
  • Karte verwenden: In diesem Fall berechnet die fenix eine Route auf dem Wegenetz der Karte. Die verwendete Strecke wird als Vorlage verwendet, der Verlauf von Strecke und Route muss nicht übereinstimmen. Die Route wird auf der Karte optisch auffällig in Magenta angezeigt, zusätzlich enthält sie weiße Abbiegepfeile.

In der Praxis verwende ich eigentlich immer "Strecke folgen" – schon alleine weil mir das Berechnen einer Route zu lange dauert.

Was fällt noch auf? Bei "Strecke folgen" müsste die angezeigte Strecke optisch auffälliger sein, außerdem ist mir das Positionssymbol zu klein. Da besteht noch Optimierungsbedarf.

fenix 7 - Strecke
fenix 7 – Strecke (teils weglos per Luftlinie)
fenix 7 - Route
fenix 7 – Route (nur auf dem Wegenetz der Karte)
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Garmin fenix 7 Test – Fazit

Die Garmin fenix 7 Sapphire Solar ist zweifellos ein feines Teil, das sich zusammen mit der Garmin epix den Thron für GPS-Multisportuhren teilen muss.

Gegenüber der fenix 6 Serie hat Garmin die neue Generation in entscheidenden Punkten verbessert – besonders hervorzuheben sind der erstklassige GPS-Empfang, die Genauigkeit des integrierten Herzfrequenzsensors und die gesteigerten Akkulaufzeiten. Dazu hat Garmin die Bedienung optimiert. Der Touchscreen und die Konfiguration per App sollten auch fenix Neulingen den Einstieg erleichtern.

Bei einem Punkt überzeugt mich die fenix 7X Sapphire Solar (#ad) allerdings nicht wirklich: die Ablesbarkeit des Displays. Auch wenn das Display dem Stand der Technik entspricht kommt keine Begeisterung auf. Das MIP-Display läuft nur in einem idealen Winkel zur Sonne zur Höchstform auf; ansonsten ist es recht dunkel und spiegelt stark. Nur leider gibt es innerhalb der fenix Familie keine echte Alternative: Bei den Basis-Modellen ohne Saphirglas stört mich vor allem der Verzicht auf die sinnvolle Speicherausstattung mit 32 GB.

Trotz dieser Einschränkung ist die getestete fenix 7X Sapphire Solar (oder die 7S bzw. 7 Sapphire Solar) aus meiner Sicht erste Wahl für alle Outdoor begeisterten Sportlerinnen und Sportler, die sich eine fenix 7 mit allen Features wünschen die Garmin zu bieten hat – vorausgesetzt man kann sich mit dem ambitionierten Verkaufspreis arrangieren.

Garmin fenix 7 – Pro

  • Tasten & Touchscreen
  • Akkulaufzeiten
  • Maßstäbe setzendes GPS-System
  • Genauer Herzfrequenzsensor
  • Trainings- & Navigationsfunktionen ohne Ende
  • Riesiges Ökosystem (Apps, Karten, …)
  • Konfiguration per Connect App
  • Streckenimport per App

Garmin fenix 7 – Contra

  • Ablesbarkeit des Sapphire Solar Displays
  • Scharfe Gehäuseelemente
  • Qualität der Tasten (je nach Exemplar)
  • Bedienung per Touchscreen nicht konsequent umgesetzt
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10 Gedanken zu „Garmin fenix 7 Test – ALLES WAS SIE WISSEN MÜSSEN!“

    • Hallo,

      bei allen fenix Modellen die ich bisher gesehen habe ist das Spiegeln bei den Versionen ohne Saphir geringer (eine 7 mit bzw. ohne habe ich im Moment nicht da um es noch einmal vergleichen zu können); nach Möglichkeit würde ich eine fenix ohne Saphir vorziehen (bei der 7 halt nur mit weniger Speicher etc.).
      Grüße

      Antworten
  1. Möchte der Kritik von schlechter Ablesbarkeit der Fenix 7 entgegen halten: die hochgelobte Epix 2Gen (die ich jetzt schon 6 Monate verwende) ist im grellen Sonnenlicht eine einzige Katsatrophe den die Ablesbarkeit ist gleich null. Sehen kann man nur etwas wenn die Beleuchtung aktiviert wird.
    Während die Fenix eine Dauer Beleuchtung hat muss man die Epix alle 15 Sek. neu aktivieren, das nenn ich Fortschritt!
    Aber vielleicht sieht Garmin hier ja doch noch eine Möglichkeit nach zu bessern.

    Antworten
  2. Hallo , super Testbericht. Leider habe ich ihn erst gefunden und gelesen nachdem ich auch eine 7x sapphire solar gekauft hatte. Der Display ist wegen dem Spiegeln eigentlich unbrauchbar, ist nur im Haus drin oder nachts anständig ablesbar. Habe bis jetzt eine 6X pro solar, die ist diesbezüglich um Welten besser. Liegt es also nur am Saphir-Glas? Ist evtl. die 7x solar besser ? Danke falls jemand eine Erfahrung hat Mitbürger 7x ohne Saphir-Glas.

    Antworten
    • Danke, das Display ist echt nicht der Hit; das Saphirglas sorgt für ein stärkeres Spiegeln; die 7X Solar dürfte diesbezüglich besser sein, hat halt weniger Speicher und kein Multi-Band …

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    • Nach einem kurzen Check sieht es so aus, dass die Einstellungen identisch sind und es nur Unterschiede bei den vordefinierten Trainingsseiten gibt, ich empfehle aber eh das Anlegen von individuellen Profilen da die Garmin Profile meiner Meinung nach nicht optimal sind.

      Grüße

      Antworten
  3. Der Start stopf Knopf lässt sich drehen !
    Wofür soll das sein ?
    Ein Gadget, was per Software Update mal einen Sinn machen kann ?

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  4. Danke für den tollen Bericht!
    Du schreibst "Bei der getesteten 7X Sapphire Solar kommt ein sogenanntes Power-Sapphire Uhrglas zum Einsatz, bei dem sich unterhalb des Saphirglases noch ein unsichtbares Solarpanel befindet." – bist Du da sicher?
    Ich denke, es handelt sich um ein gewöhnliches Saphirglas wie auch bei der nicht-Solar-Version, denn die Solarzelle ist der kleine rötlich-braune Ring zwischen Display und Strichskala ganz am Rand. Das ist auch in den Publikationen von Garmin so erläutert.
    Viele Grüße
    Markus

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