5 Gründe für den TomTom GO 5200 & GO 6200

  • Top Verkehrsinformationen
  • Updates via Wi-Fi
  • Sprachsteuerung
  • Freisprecheinrichtung
  • Flottes System

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Gesamtbewertung

TomTom GO 5200 und TomTom GO 6200 – zwei neue Navigationssysteme, mit denen sich TomTom im Markt für Oberklassenavis behaupten will!

Dazu hat TomTom den beiden Newcomern einige Verbesserungen und neue Funktionen spendiert, um Mitbewerber zu überflügeln bzw. um Kritikpunkte an der Vorgängergeneration auszuräumen.

Der GO 5200 und der GO 6200 verfügen jetzt über

  • eine Freisprecheinrichtung,
  • eine Wi-Fi Schnittstelle für Software-, Karten-, Blitzerupdates,
  • Smartphone-Benachrichtigungen,
  • sind zu Siri und Google Now kompatibel
  • und sind so rasant wie nie zuvor!
Die beiden Navigationssysteme unterscheiden sich nur in zwei Punkten – beim Display und beim Preis: Der GO 5200 verfügt über ein 5-Zoll, der GO 6200 über ein 6-Zoll Display! Beim Straßenpreis differieren sie um ca. 65.- Euro; der GO 5200 kommt derzeit auf ca. €310.-, der GO 6200 auf ca. €375.-.

Welche Displaygröße ist die richtige Wahl? Wichtigste Kriterien sind der Befestigungsort (klassisch an der Scheibe, per Haftpolsterhalterung oder über Haftscheiben auf dem Armaturenbrett), der im Cockpit zur Verfügung stehende Platz und der Füllgrad des Bankkontos. Zur Orientierung: Im Test kam ein GO 5200 zum Einsatz, seine Displaygröße reicht in einem Skoda Octavia Kombi bei einer Befestigung an der Frontscheibe direkt neben der A-Säule vollkommen aus.

In diesem Test konzentrieren wir uns auf die Neuerungen und Verbesserungen der aktuellen GO Generation. Deshalb gibt es zu Beginn noch eine Übersicht über alle Punkte, die uns an den TomTom GO Navigationssystemen bislang besonders gut gefallen:

  • Die erstklassigen Verkehrsinformationen in Kombination mit der Routenführung
  • Das übersichtliche Kartenbild
  • Die informative Routenleiste am rechten Bildschirmrand
  • Das übersichtliche Menü
  • Die Online-Dienste via SIM-Karte

Dem stehen aber auch ein paar Kritikpunkte gegenüber. Dazu gehören beispielsweise die allgemeine Systemgeschwindigkeit und die mangelhafte Sprachsteuerung.

TomTom GO 5200 und GO 6200 (©TomTom)

TomTom GO 5200 bzw. TomTom GO 6200 (©TomTom)

TomTom GO 5200/6200 Test: System, Hardware

Das recht zähe Verhalten des gesamten Systems ist einer der größten Kritikpunkte an der Vorgängergeneration. Nicht so bei den Neuen. Der GO 5200 benötigt für einen kompletten Neustart bis zur Verfügbarkeit aller Dienste rund 40 Sekunden (zum Vergleich: ein schon länger im Gebrauch befindlicher GO 5100 braucht etwas über eine Minute). Außerdem: Das Eingeben von Zielen, Aufrufen von Funktionen bzw. das Verschieben oder Zoomen der Karte geht deutlich schneller und fast ohne Verzögerungen vonstatten.

Die deutlich höhere Systemgeschwindigkeit äußert sich auch beim Berechnen von Strecken. So braucht der GO 5100 für eine 400 km Strecke durch Deutschland immerhin 52 Sekunden, beim GO 5200 sind es sagenhafte 9 Sekunden! Beim Berechnen von Alternativrouten wird der Unterschied noch deutlicher: 90 Sekunden beim GO 5100, 25 Sekunden beim GO 5200.

Den internen Speicher hat TomTom von 8 GB auf 16 GB erhöht, zum Aufnehmen weiterer Karten lässt sich eine bis zu 32 GB große microSD-Karte einsetzen.

Nicht nur am Inneren, sondern auch am Äußeren hat TomTom Änderungen vorgenommen. Die Einschalttaste ist nach hinten gewandert und ist jetzt besser erfühlbar. Die Aufnahme für die Aktivhalterung ist anders gestaltet, in Folge sieht die neue GO-Generation im Auto deutlich eleganter aus.

An der neuen Aktivhalterung fällt insbesondere ein Punkt auf: Der Kugelkopf ist jetzt schwergängiger. Das GO lässt sich deswegen zwar nicht mehr so leicht millimetergenau ausrichten, dafür sollte ein Ärgernis der alten GO Serie pas­sé sein: Und zwar dass sich mit der Zeit nach unten Neigen des Navis.

Ansonsten dominieren bei der neuen Serie ebenfalls die Farben schwarz und grau, das Gehäuse macht nach wie vor einen eleganten, modernen Eindruck. Das Display ist weiterhin ein kapazitives Echtglasdisplay, dessen einzigste Schwäche ein Spiegeln bei ungünstiger Sonneneinstrahlung ist.

TomTom GO 5200/6200 Test: Sprachsteuerung, Siri und Google Now

Die Sprachsteuerung der bisherigen TomTom GO Navigationssysteme ist im Grunde unbrauchbar. Da Mitbewerber Garmin in dieser Hinsicht Maßstäbe setzt, musste TomTom bei seinen Oberklassenavis das Thema angehen. Herausgekommen ist eine Sprachsteuerung, die man in der Praxis gerne einsetzt. Allerdings: Die Garmin Sprachsteuerung wirkt nach wie vor etwas eleganter und funktioniert insgesamt zuverlässiger.

Beim Aktivieren der Sprachsteuerung macht sich allerdings erst einmal Ernüchterung breit. Der Anwender bekommt den Hinweis: "Die Sprachsteuerung kann nicht mit ihrer Display-Sprache verwendet werden." Die Lösung hält das TomTom Forum bereit: Zum Verwenden der Sprachsteuerung müssen die Stimmen Anna oder Yannick installiert sein. Diese Fehlen aber defaultmäßig, lassen sich aber mit Hilfe des Forums nachinstallieren. Ein Ärgernis, das TomTom hoffentlich abstellt.

Die Sprachsteuerung wird über den individuell anpassbaren Satz "Hallo TomTom" initialisiert. Ein Dialog sieht folgendermaßen aus (links TomTom, rechts Garmin):

  • Fahrer: Hallo TomTom
  • System: Ich höre
  • System: Ein Ton signalisiert die Bereitschaft
  • Fahrer: Fahre zur Heimataddresse
  • System: Route zur Heimataddresse wird gesucht
  • System: Sie erreichen ihr Ziel um …
  • Fahrer: Hallo Garmin
  • System: Ein Ton signalisiert die Bereitschaft
  • System: Sprechen Sie einen Befehl
  • Fahrer: Nachhause
  • System: Ein anderer Ton signalisiert die Erkennung
  • System: Nachhause navigieren …
Folgende Sprachbefehle stehen zur Verfügung
  • Alle Befehle
  • Hilfe
  • Zurück
  • Abbrechen
  • Fahre zu einer Adresse
  • Fahre zu einem Stadtzentrum
  • Fahre zur Heimatadresse
  • Fahre zum Arbeitsort
  • Reisen über die Heimatadresse
  • Wie lautet die nächste Anweisung
  • Wann komme ich an
  • Fahre zu einem Parkplatz
  • Fahre über einen Parkplatz
  • Fahre zu einer Tankstelle
  • Fahre über eine Tankstelle
  • Meine Orte anzeigen
  • Über einen gespeicherten Ort reisen
  • Letzte Ziele
  • Reisen über eines der letzten Ziele
  • Meine Routen anzeigen
  • Radarkamer amelden
  • Markiere die aktuelle Position
  • Alternative suchen
  • Vermeide gesperrte Straße
  • Route löschen
  • Lautstärke 70%
  • Lauter
  • Leiser
  • Ton aus
  • Ton ein
  • Anweisungen ein
  • Anweisungen aus
  • Tagesfarben
  • Nachtfarben
  • 2D-Ansicht
  • 3D-Ansicht
  • Vergrößern
  • Verkleinern
  • Telefon aktivieren

Die Sprachassistenten Siri bzw. Google Now lassen sich vielfältig nutzen. Die Kommunikation mit den Assistenten wird durch ein Antippen des Telefon-Symbols auf dem Bildschirm oder via Sprachbefehl ("Telefon aktivieren") gestartet, die Antworten werden über das TomTom GO ausgegeben. Der Anwender kann z.B. eine Frage wie "Wie ist das Wetter in Hamburg?" stellen oder eine Adresse suchen und diese via Sprachsteuerung als Ziel eingeben. Beispiel:

  • Anwender: Hallo TomTom
  • System: Ich höre (Ton)
  • Anwender: Telefon aktivieren
  • System: Telefon wird aktiviert
  • Anwender: Wo ist das Aperitivo in München? (Ton)
  • System: L’Aperitivo hat die Adresse Westenriederstraße 13, München
  • Anwender: Hallo TomTom
  • System: Ich höre (Ton)
  • Anwender: Fahre zu einer Adresse
  • System: Nennen Sie eine Adresse in Deutschland (Ton)
  • Anwender: Westenriederstraße 13, München
  • System: Route nach Westenriederstraße

Was der Anwender allerdings nicht machen sollte ist die Anweisung "Fahre zum Aperitivo in München" zu geben – dann wird die Zielführung auf dem Smartphone gestartet!

Eine weitere Option ist das Kommunizieren via Textnachrichten bzw. WhatsApp. Auf eingehende Nachrichten wird am Bildschirm hingewiesen, via Sprachsteuerung oder via Button ist ein Vorlesen möglich. Durch ein Antippen des Namens und des Symbols "Antworten" wird mit Hilfe vorgefertigter Nachrichten geantwortet (Abbildung unten). Die Antwort "Ich bin unterwegs. Ich komme an um 15:00" enthält die aktuelle Ankunftszeit. Die ausgehenden Textnachrichten lassen sich aber nicht editieren.

Der GO 5200 unterstützt aber nicht nur SMS und WhatsApp, sondern auch andere Benachrichtigungen. Ein Beispiel sind Kalendereinträge, auf die ebenfalls am Display hingewiesen wird. Das Anzeigen von Benachrichtigungen wird in der MyDrive App konfiguriert; die Abbildungen rechts zeigen alle Möglichkeiten.

Noch ein Tipp: Wer Probleme mit der Bluetooth-Verbindung zwischen GO und Smartphone hat, erhält eine gute Hilfe im TomTom Forum. Im Test ist es allerdings nur selten vorgekommen, dass die Verbindung nach einem Neustart des GO nicht automatisch hergestellt wurde (ausprobiert mit einem Android 5.1.1 Smartphone).

TomTom GO 5200: Beantworten einer Textnachricht

TomTom GO 5200 Test: Menü zum Beantworten einer Textnachricht

TomTom GO 5200/6200 Test: Freisprecheinrichtung

Zum Führen eines Anrufs wird die Freisprecheinrichtung via Touchsteuerung oder via Sprachsteuerung aktiviert. "Hallo TomTom, Telefon aktivieren, Max Muster anrufen" lautet der Zaubersatz. Weitere Möglichkeiten zur Sprachsteuerung des Telefons gibt es ebensowenig wie eine automatische Anrufannahme. Als komfortabel entpuppt sich dagegen das mit Wischgesten elegant bedienbare, unterhalb der Karte automatisch eingeblendete Telefonmenü.

Die Sprachqualität geht in Ordnung, die Freisprecheinrichtung kann trotz auftretender Störungen für längere Telefonate genutzt werden. Eine Option zum getrennten Regeln der Lautstärke für Naviansagen bzw. Telefonate wäre noch begrüßenswert.

In der Liste für die Kontakte gibt es neben einer Suchleiste zum Durchsuchen des Telefonbuchs noch zwei Listen zum Zugriff auf wichtige Nummern: eine mit dem Anrufverlauf und eine mit den häufigen Kontakten. Das Eintippen einer Telefonnummer über das GO-Display ist nicht vorgesehen.

TomTom GO 5200/6200 Test: Wi-Fi

Die Wi-Fi Verbindung dient zum komfortablen Einspielen von Updates, beispielsweise von Kartenmaterial (weltweit!), von Radarkameras oder Daten aus der MapShare-Community. Als WLAN kann das heimische Netzwerk, aber auch ein als mobiler WLAN-Hotspot eingerichtetes Smartphone dienen. Diese Option kann z.B. in Hotels sinnvoll sein, da der GO 5200 die dort üblichen Wi-Fi Verbindungen mit Webanmeldung nicht unterstützt.

Alternativ lassen sich Aktualisierungen via USB bzw. die Desktopanwendung MyDrive Connect einspielen.

TomTom GO 5200/6200 Test: Alles Weitere

Zum Eingeben von Zielen stehen dem Anwender zahlreiche Optionen zur Verfügung. Er kann im Hauptmenü zwischen den Buttons

  • Suchen,
  • Zum Heimatort fahren,
  • Zum Arbeitsort fahren,
  • Letztes Ziel,
  • Meine Orte,
  • Meine Route,
  • Parken
  • und Tankstelle wählen.

Bei der Suchfunktion hat sich TomTom eine besondere Vorgehensweise einfallen lassen, die man schätzt oder eben nicht. Ausprobieren! In eine Zeile lässt sich eine komplette Adresse oder ein Begriff wie "Bäckerei" eintippen, darunter werden während des Tippens in Frage kommende Adressen bzw. POIs aufgelistet. Bei Bedarf lassen sich POIs auch online suchen oder die Suche auf einen Bereich eingrenzen, z.B. "In der Nähe" (Suchradius von ca. 10 km) oder "Entlang der Route". Da ist allerdings aufpassen angesagt – eine Suche nach "Berlin" führt nun einmal zu keinem Ergebnis, wenn man sich in Bayern befindet und "In der Nähe" voreingestellt ist! Sogar geografische Koordinaten können in die Suchzeile in unterschiedlichen Formaten eingegeben werden.

Die Benutzeroberfläche ist sehr übersichtlich gestaltet. Besonders positiv sind die großen, sich auf vier Screens verteilenden Symbole. Die Reihenfolge der Symbole lässt sich individuell festlegen. So kann die erste Seite z.B. aus den Funktionen "Zum Heimatort fahren, Suchen, Letztes Ziel, Meine Orte" bestehen. Wünschenswert wäre noch ein auffälliger und eindeutiger "Hilfe, wo bin ich" Button!

Beim Navigieren gefallen insbesondere die eindeutige Darstellung der vorausliegenden Strecke, das übersichtliche Kartenbild und die äußerst informative und hilfreiche Routenleiste am rechten Bildschirmrand. In der Einstellung „breit“ steht in der Routenleiste viel Platz für Verkehrsmeldungen, Hinweise auf Radarkameras, Tankstellen, Rastplätze und Parkmöglichkeiten sowie zur Route selber (verbleibende Entfernung und Zeit, Ankunftszeit, Uhrzeit, Verzögerungszeit durch Staus etc.) zur Verfügung – Top!

Den einen oder anderen Anwender dürfte es allerdings stören, dass auf der Karte keine POIs angezeigt werden – wir vermissen dies aber nur beim Suchen eines Ziels über die Karte.

In unbekannten Gefilden ist ein ausschließliches Navigieren mittels Sprachansagen nicht immer möglich, Blicke auf das Display sind unumgänglich. Es stehen mehrere weibliche und männliche Stimmen zur Auswahl, die Teil der umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten sind.

TomTom GO 5200 Test: Verkehrsmeldungen

TomTom GO 5200 Test: Verkehrsmeldungen werden nur im Umkreis von ca. 140 km angezeigt

Was macht die TomTom GO Navigationssysteme bislang so einzigartig? Die nach wie vor Maßstäbe setzenden Traffic-Meldungen! So auch bei den neuen Generation. Nicht nur die Qualität der Meldungen, sondern auch die Darstellung auf der Karte bzw. in der Routenleiste am rechten Bildschrimrand sowie der Stauende-Warner sind einfach nur gut. Dazu kommt: Die Echtzeit-Meldungen via SIM-Karte sind im Kaufpreis inbegriffen und lassen sich auch im Ausland kostenlos empfangen.

Tipp – Informationen zur Verfügbarkeit von Radarkameras, TomTom Traffic und der Kartenabdeckung gibt es auf dieser Seite:

Die Verkehrsmeldungen werden nur in einem Umkreis von ca. 140 km um den Standort dargestellt (siehe Abbildung oben) bzw. bei der Routenplanung berücksichtigt. In unseren Tests hat dieser eingeschränkte Radius beim großräumigen Umfahren von Staus bislang zu keinen Problemen geführt, andere Nutzer können mit dieser Beschränkung aber durchaus andere Erfahrungen gemacht haben.

Das GO 5200 wurde während des Tests ausschließlich in der Einstellung "Stets die schnellste Route nehmen" gefahren. Dieses ohne Wenn und Aber unterstreicht die Zuverlässigkeit der Routenführung in Kombination mit den excellenten TomTom Traffic-Meldungen. Wenngleich man mit guten Ortskenntnissen und Bauchgefühl dem GO hier und da schon einmal eine oder zwei Minuten abnehmen kann – oder auf die Nase fällt und in einem Stau stecken bleibt!

Ein Auswahl an weiteren Funktionen:

 

  • Vorgeschlagene Ziele: Der GO schlägt ein Ziel passend zu den Fahrgewohnheiten vor, z.B. zur Heimatadresse.
  • Löschen der aktuellen Zielführung
  • Berechnen von bis zu zwei Alternativrouten
  • Speichern von Routen
  • Gesperrte Straßen bzw. Teil der Route vermeiden
  • Zischenstopp zur aktuellen Route hinzufügen
  • Zwischenstopps manuell anordnen
  • Überspringen eines Stopps
  • Mehrzielrouten
  • Routenvorschau
  • Liste mit Navigationsanweisungen anzeigen
  • Parkplatzsuche (z.B. am Zielort)
  • Radarkamera melden
  • Aufzeichnen der aktuellen Strecke und als Track speichern
  • Import von gpx-Dateien und Nachfahren der Strecken (inklusive der Funktion "Tracks teilen")
  • Zahlreiche Warnmeldungen (Geschwindigkeitswarnungen lassen sich aber nicht individuell konfigurieren, z.B. gibt es kein "Warne mich innerorts bei 10 km/h Überschreitung")

TomTom GO 5200/6200 Test: TomTom MyDrive

Die Online-Plattform TomTom MyDrive bietet Nutzern eines GO 5200/6200 einen deutlichen Mehrwert.

In MyDrive lassen sich POIs in Form von ov2-Dateien importieren (z.B. alle Aldi-Filialen) und auf das GO übertragen. Auf dem GO stehen sie in der Suchfunktion bzw. unter „Meine Orte“ zur Verfügung. Eine weitere Option ist das Anlegen und Sammeln von Favoriten. Es lässt sich eine Adresse eintippen und beliebig bezeichnen; alternativ wird ein Punkt auf der Karte angeklickt und als Favorit gekennzeichnet. Die Favoriten werden via Mobilfunk-Verbindung mit dem GO synchronisiert.

Und es ist möglich, Routen zu einem Ziel online zu planen und zum GO zu senden. Eine weitere Funktion ist das Importieren von Strecken als gpx-Dateien und anschließende Synchronisieren mit dem GO.

Sämtliche MyDrive Daten (Favoriten, POIs) werden in der MyDrive Cloud gesichert. So kann man sich also von unterschiedlichen Geräten aus anmelden und hat jederzeit alle Daten parat. Über die MyDrive App (Android, iOS), die sich hinsichtlich ihres Funktionsumfangs etwas von der MyDrive Online-Plattform unterscheidet, besteht ebenfalls Zugriff.

TomTom GO 5200/6200 Test: Fazit

In der Summe sind der GO 5200 und der GO 6200 zwei Navigationssysteme, bei denen TomTom die Vorzüge der bisherigen Generation mit neuen und interessanten Funktionen bzw. grundlegenden Verbesserungen kombiniert.

Von den Vorgängern erben der GO 5200 und der GO 6200 allem voran die erstklassigen Traffic-Meldungen, das übersichtliche Menü und das üppige, weltweite Kartenangebot, an Neuem bieten sie komfortable Updates per Wi-Fi, Siri und Google Now Konnektivität, eine Freisprecheinrichtung, eine endlich funktionierende Sprachsteuerung und eine richtig flotte Hardware.

Mit dieser gelungenen Vorstellung erobern sich der GO 5200 und der GO 6200 sogar den Spitzenplatz in unserer Bestenliste!

TomTom GO 5200 & GO 6200 Bewertung

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Pro

  • Schnelles System, sehr flotte Routenberechnung
  • Erstklassige Verkehrsmeldungen
  • Informative Routenleiste
  • Übersichtliche Navigationsansicht
  • Umfangreich konfigurierbar
  • Updates komfortabel über Wi-Fi
  • Smartphone-Konnektivität
  • Lebenslang kostenlose Karten- / Radarkameraupdates
  • Weltweites Kartenmaterial
  • Anbindung an TomTom MyDrive
  • Aktivhalterung

Contra

  • Fehlende POIs auf der Karte
  • Kein automat. Abdunkeln in Tunneln
  • Kein expliziter "Wo bin ich" Button

Leserbewertung

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Unsere Bewertung

  • System 84%
  • Navigation 85%
  • Bedienung 87%
  • Ausstattung 80%
  • Gesamtbewertung 84%
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Bewertungskriterien

System (GPS-Empfang/Systemstabilität/Systemgeschwindigkeit/Dauer Routenberechnung), Navigation (Routenqualität/Visuelle- & akustische Zielführung/Verkehrsinfos), Bedienung (Montage/Anleitung/Benutzerführung), Ausstattung (Anzahl an Funktionen); jede Kategorie fließt zu 25% in das Endergebnis ein.

TomTom GO 5200 & GO 6200 Test was last modified: Februar 9th, 2017 by Joachim Bardua

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