Hybrid Navi Garmin nüvi 550 im Test
Mit dem nüvi 550 bringt Garmin ein Navigationssystem auf den Markt, das zwei Welten vereint: Auto- und Outdoor-Navigation. Wie dem nüvi 550 der Spagat gelingt und welche Stärken und Schwächen es aufweist, klärt dieser Testbericht
Vom Äußeren entspricht das nüvi 550 den vielfach bewährten 3,5-Zoll Navis von Garmin – allerdings mit ein paar Gramm und ein paar Zentimetern mehr. Zum Vergleich (nüvi 550, nüvi 255T): 10,7 x 8,5 x 2,3 cm gegenüber 9,7 x 7,1 x 2 cm (BxHxT); 215 g zu 147 g.
Das nüvi 550 macht einen äußerst robusten Eindruck, ein zusätzliches Plus ist die Wasserdichtigkeit nach IPX7. Derart ausgerüstet macht ihm kein Regenschauer zu schaffen und prädestiniert es für den Einsatz auf einem Binnenkreuzer oder am Fahrradlenker.
Seine Energie bezieht das nüvi 550 aus einem auswechselbaren Lithium-Ionen-Akku, dessen Laufzeit mit bis zu 8 Stunden angegeben ist. Der Akku hat bei einer Testfahrt im Auto knapp 6 Stunden, auf einer Wanderung ca. 7,5 Stunden durchgehalten. Mit Austauschakkus können Outdoor-Aktivisten ihren Aufenthalt im Freien beliebig verlängern. Ein zusätzlicher Akku wird in den USA für 40 $ gehandelt, für Deutschland sind noch keine Preise verfügbar.
An weiterem Zubehör mangelt es nicht. Mit einem TMC-Verkehrsfunkempfänger (ca. € 60.-) läßt sich das nüvi für den Einsatz im Straßenverkehr aufrüsten, diverse Halterungen für motorisierte und pedalgetriebene Zweiräder werden voraussichtlich im ersten Quartal 09 zur Verfügung stehen.
Vom Design ist das nüvi 550 für alle Einsätze, bei denen es in irgendeiner Form an einer Halterung angebracht ist, perfekt. Bei Aktivitäten auf Schusters Rappen stört die rechteckige Form, außerdem ist es nicht so ganz einfach, das nüvi griffbereit unterzubringen. Als ideale Lösung hat sich auf mehreren Touren ein Neoprengürtel von Tunebelt erwiesen, den beispielsweise rungps.net liefert.
Ein Schutz vor einem selbstständigen Ausschalten, z.B. beim Tragen in der Jackentasche, wird auf Outdoor-Touren schmerzlich vermisst.
Technische Details zum Garmin nüvi 550
Ein/Ausschalter, Verriegelung für die Akkuabdeckung und USB-Anschluß, so lautet die Liste an Bedienelementen und Anschlüssen – weniger geht kaum noch!
Zum Starten braucht das System gerade einmal 14 Sekunden, ein klasse Wert, mit dem sich das nüvi 550 von vielen Windows CE Navis abhebt. Der GPS-Empfänger bestimmt die Position dank Garmins HotFix-Technologie nach durchschnittlich 24 Sekunden, ein klasse, sehr praxistauglicher Wert. Bei allen Tests hat sich der GPS-Empfänger bestens bewährt.
Der 2 GB große, interne Speicher läßt sich durch microSD-Karten ergänzen. Die Aufnahme der Mini-Karten hinter dem Akku gewährleistet einen perfekten Schutz vor Feuchtigkeit. Durch die Speichererweiterung ist ausreichend Platz für zusätzliches Kartenmaterial und GPS-Daten vorhanden.
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Für Tempo ist gesorgt
Egal welche Eingabe getätigt oder welche Funktion aufgerufen wird, längere Wartezeiten gibt es keine!
Das Berechnen von Routen für die Auto-Navigation erledigt das Garmin nüvi 550 mit Bravour, lediglich bei Fernstrecken muß ein bisschen gewartet werden (Einstellung: Kürzere Zeit):
- Nahverkehr, 8 km: 2,6 Sek
- Autobahn/Stadt kombiniert, 50 km: 3,8 Sek.
- Fernverkehr, 400 km: 10,1 Sek.
- Fernverkehr, 810 km: 25 Sek.
- Fernverkehr, (Autobahn und Landstraße), 1000 km: 39 Sek.
Bedienung und Menüführung
Die nüvi-Serie von Garmin gehört zu den einfach und intuitiv bedienbaren Navigationssystemen. Es gibt nur wenige, versteckte Menüoptionen, z.B. die Simulation einer Route oder das Aufrufen der Satelittenseite.
Durch die zusätzlichen Outdoor-Funktionen wird die Bedienung des nüvi 550 allerdings ein wenig komplizierter. Bis sämtliche Bedienschritte verinnerlicht sind, wird schon etwas Geduld und Zeit benötigt. Zumal das Handbuch bei vielen Fragen keine wirkliche Hilfestellung leistet.
Autonavigation mit dem nüvi 550
Zur Zieleingabe bietet das Garmin nüvi alle grundlegenden Optionen an, inklusive einer Zielsuche über die Karte und der Eingabe von Koordinaten. Die ABC-Tastatur ist trotz des kleinen 3,5-Zoll Displays ausreichend groß, so daß Falscheingaben recht selten sind. Zwar fehlt dem nüvi bei der Eingabe von Adressen eine Buchstabenausblendung, dafür werden mögliche Ziele schnell vorselektiert.
Auf dem Kartenbild herrschen kräftige Farben vor, die zusammen mit dem hellen und kontrastreichen Display für eine sehr gute Ablesbarkeit – auch bei Sonneneinstrahlung – sorgen. Die Informationsvielfalt ist auf ein Minimum reduziert. Auf angesagte Extras wie eine reale Beschilderungsanzeige, POI-Anzeige, Fahrspurassistenten oder eine Kreuzungsansicht muß verzichtet werden. Trotz dieses Purismus kommen nie Unklarheiten auf. Der Abbiegehinweis oben links im Display, die in magenta eingezeichnete Route und der weiße Abbiegepfeil führen souverän durch das Straßengewirr.
Die Sprachansagen lassen sich am besten als effizient und präzise charakterisieren. Nur in wenigen Situationen ist ein klärender Blick auf die Karte notwendig. Einzigster Wunsch wäre, daß das nüvi bei langen Geradeausstrecken zusätzliche Hinweise ausgibt.
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An Berechnungsmethoden bietet das Garmin nüvi 550 im KFZ-Modus kürzere Zeit, kürzere Strecke und einen Luftlinienmodus an. Der Modus kann nicht unmittelbar für jede Route gewählt werden, zum Wechsel zwischen “schnell” und “kurz” muß der Nutzer jedesmal das Setup aufrufen.
Ausschlußkriterien (“Vermeidungen”) für die Routenberechnung:
- Kehrtwendungen
- Fernstraßen/Autobahnen
- Mautstraßen
- Verkehrsfunk
- Fähren
- Fahrgemeinschaftsspuren
- Ungeteerte Straßen
Das Kriterium “Fernstraßen/Autobahnen” hält nicht, was es verspricht. Wird es aktiviert, geht die Fahrt trotzdem munter über Autobahnen.
Bei der Routenwahl fällt auf, daß das nüvi 550 in der Einstellung “kürzere Zeit” gerne Strecken wählt, die eher einer kürzeren Strecke entsprechen. Anstelle über die Autobahn oder einen Stadtring zu führen, zieht das nüvi eine Landstraße oder eine ampelreiche Innenstadtstrecke vor. Beim Abweichen von der Route verhält sich das nüvi 550 vorbildlich. Spätestens nach zwei Anläufen, den Fahrer auf die ursprüngliche Route zurückzuführen, schlägt es einen neuen, sinnvollen Weg vor.
Das nüvi 550 erlaubt es, auf komfortable Weise Routen mit mehreren Zwischenzielen zu erstellen. Es können einzelne Ziele hinzugefügt, gelöscht und verschoben werden. Richtig klasse ist die Routenoptimierung.
Ein weiteres Extra ist die Anzeige von Tempolimits, Warnmeldungen bei Tempoüberschreitungen bietet das nüvi 550 aber nicht.
Das TMC-Modul wurde nicht getestet. Die Funktionsweise ist in dem Testbericht zum nüvi 205T ausführlich beschrieben.
Outdoornavigation mit dem Garmin nüvi 550
Das nüvi 550 eignet sich für Aktivitäten zu Wasser und zu Lande: Radtouren, Wanderungen, Bootstouren oder Geocaching.
Für jede Aktivität gibt es spezielle Profile: Auto, Fussgänger, Fahrrad, Boot. Für jedes Profil sind unterschiedliche Symbole wie Radfahrer, Schuhe, Segelboot, … auswählbar, in der Einstellung “Boot” stellt das nüvi automatisch auf nautische Einheiten um. Auch die Routenberechnung richtet sich nach dem Profil. Bei Radfahrern und Fußgängern wird zwischen “auf Strasse” und “Luftlinie” differenziert.
Digitale Karten für Outdoor-Aktivitäten
Um das Potential des nüvi auszunutzen, macht der Einsatz zusätzlicher Karten Sinn. Beispiele sind die Topo Deutschland v2, der Garmin Freizeitguide oder spezielle BlueChart-Karten für die Marine-Navigation. Die digitalen Karten liegen als CD-Version oder auf microSD-Karte vor. Als Speicherort dient der interne Speicher des nüvis oder/und die microSD-Speicherkarte.
Die Outdoor-Karten besitzen einen gravierenden Unterschied zu den City Navigator Straßenkarten: Sie sind nicht routingfähig. Dies bedeutet, daß keine automatischen Routenberechnungen entlang des eingezeichneten Wegenetzes möglich sind. Auf den Topo-Karten werden deshalb Wegpunkte oder Routen zur Navigation eingesetzt (siehe unten).
Neben den Straßenkarten ist eine Basiskarte mit einer plastischen Höhendarstellung vorinstalliert. Im Zusammenspiel mit der Topo Deutschland v2 erhält das Kartenbild eine interessante Geländekontur (Abbildung).
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Radtouren mit den City Navigator Straßenkarten
Die vorinstallierten City Navigator Straßenkarten können selbstverständlich auch für Outdoor-Zwecke genutzt werden. Idealer Einsatzzweck sind beispielsweise Radtouren. Wie bei einem Autonavigationssystem fährt der Radler einfach der vom System berechneten Strecke hinterher. Dabei ist aber folgendes zu beachten. Das automatische Routing funktioniert nur mit den im City Navigator enthaltenen Straßen. Wald-, Forst- und Radwege sind häufig nicht verzeichnet.
Im Fahrradfahrermodus berechnet das nüvi 550 Strecken nach der Präferenz “kürzere Strecke”. Weicht der Radfahrer von der vorgegebenen Route ab, erfolgt keine Neuberechnung. Ein Vorgang, der bei der Autonavigation gang und gäbe ist. (Abbildung unten)
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Die nächste Bilderserie zeigt das Navigieren mit einer Route. Das nüvi 550 führt den Anwender entlang der geplanten Route von Wegpunkt zu Wegpunkt. Die Routennavigation kann in jedem Modus (Auto, Fuß, Fahrrad) eingesetzt werden.
Streckenaufzeichnung und Trackback mit dem nüvi 550
Das nüvi 550 zeichnet zurückgelegte Strecken als Track auf. Dazu wird im Menü “Karte” der Eintrag “Reiseaufzeichnung > einblenden” gewählt. Eine feine, blaue Linie zeigt die Strecke auf der Karte an. Die Aufzeichnung speichert das nüvi in der Datei “current.gpx” im internen Speicher. Mit dem Programm MapSource wird sie auf einen PC exportiert und anschließend ausgewertet bzw. visualisiert.
Die folgende Karte zeigt eine Trackaufzeichnung im Vergleich zu einem reinrassigen Outdoor GPS-Handgerät (grün: nüvi 550; rot: Garmin GPSmap 60Cx). Das nüvi war in einer Tasche am Gürtel befestigt, das GPSmap an der Rucksackdeckeltasche. Das nüvi schlägt sich bei diesem Vergleich, unter Berücksichtigung der ungünstigen Befestigung am Gürtel, sehr gut.
Download als kmz-Datei/Tracks in Google Earth betrachten
Ein weiterer Anwendungszweck der Trackaufzeichnung ist die Funktion Trackback. Im Fall der Fälle können Sie damit jederzeit zum Ausgangspunkt ihrer Tour zurückkehren. Wenn Trackback aktiviert wird, dann berechnet das nüvi eine Route zurück zum Startpunkt und färbt die Abschnitte zwischen den einzelnen Wegpunkten magenta ein (Abbildung oben).
Geocaching mit dem nüvi 550
Geocaching gehört derzeit zu den boomenden Outdoor-Aktivitäten. Geocaches können von der Webseite geocaching.com heruntergeladen und auf dem nüvi abgespeichert werden. Die Caches sind anschließend im Ordner “Zieleingabe > Geocaches” zu finden.
Weitere Funktionen
- Notfall/Hilfe-Informationen
- Einstellen des Positionsformats
- Wherigo
- JPEG Bildbetrachter
- Taschenrechner
- Diebstahlsicherung
- Weltzeituhr
- Einheitenrechner
Lieferumfang zum Garmin nüvi 550
- Lithium-Ionen-Akku
- Saugnapfhalterung zur Befestigung im Fahrzeug
- KFZ-Anschlusskabel
- Klebepad/Armaturenhalterung
- Schnellstartanleitung
- City Navigator Straßenkarten: 33 Länder West- und Osteuropas sowie Hauptverkehrsstraßen für 7 weitere Länder
Die etwas kurz geratene Frontscheibenhalterung sorgt für eine stabile Befestigung an der Windschutzscheibe. Ein cleveres Detail ist das Kugelgelenk, mit dem ein perfektes Ausrichten des nüvi möglich ist.
Getestete Software
Software-Version: 3.10
GPS-Software-Version: 2.47b
Fazit
Das nüvi 550 bietet Autonavigation in bewährter Garmin-Qualität. Mit Funktionen wie Bluetooth oder einen Fahrspurassistenten kann das nüvi 550 nicht aufwarten, dafür spielt es seine Stärken in einer anderen Disziplin, der Outdoor-Navigation, aus.
Mit zusätzlichen topographischen oder nautischen Karten macht das nüvi bei Outdoor-Einsätzen zu Wasser oder zu Lande eine gute Figur. Am heimischen PC eine Tour planen, sich vom nüvi per Autonavigation zum Startpunkt führen lassen und anschliessend einer Wanderroute folgen – mit dem nüvi 550 kein Problem!
Radfahrer, Wanderer, Bootsführer und Geocacher, die ein Universalgerät einer Sammlung von Navis vorziehen, sind beim nüvi 550 an der richtigen Adresse. Alle anderen Outdoor-Sportler können sich die folgenden Vorschläge anschauen.
Alternativen zum nüvi 550
Die besten Alternativen kommen aus dem Hause Garmin. Für Anwender, bei denen Outdoor-Navigation an erster Stelle steht, ist beispielsweise ein Garmin Oregon 300 oder ein Garmin GPSmap 60CSx das Gerät der Wahl. Beide Kandidaten können ebenfalls als Autonavi eingesetzt werden – allerdings ohne Sprachausgabe. City Navigator Karten sind bei diesen Geräten nicht vorinstalliert, so daß sie bei der Preiskalkulation miteinbezogen werden müssen.
Ein separates Navigationssystem für jede Disziplin bietet sich als weitere Option an. Als Autonavi eignet sich z.B. das Garmin nüvi 255WT, als Outdoor-Gerät z.B. ein Garmin eTrex Vista HCx, an. Im Paket kosten beide Navis ungefähr so viel wie das nüvi 550 mit TMC-Modul.
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| System (25%) |
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3,8 |
| Navigation (25%) |
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4,3 |
| Bedienung (20%) |
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4,2 |
| Ausstattung (20%) |
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4,5 |
| Zubehör (10%) |
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2,0 |
| Gesamt |
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4,0 |
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Bewertung
- Wertebereich: 5,5-4,6 (überragend)/4,5-3,6 (sehr gut)/3,5-2,6 (gut)/2,5-1,6 (befriedigend)/1,5-0,6 (ausreichend)
- System: GPS (Zeit bis zur ersten Positionsbestimmung, TTFF), Zeit für Zieleingabe, Zeit für Routenberechnung (je zu 33% gewichtet)
- Navigation: Qualität/Plausibilität der Routen, visuelle Zielführung, akustische Zielführung (je zu 33% gewichtet)
- Bedienung: Montage/Handhabung, Bedienungsanleitung, Benutzerführung (zu 20%/20%/60% gewichtet)
- Ausstattung: Funktionsumfang (30x Ausstattungsmerkmale werden nach Punkteschema bewertet)
- Zubehör: Mitgeliefertes Zubehör (10x Zubehörteile werden nach Punkteschema bewertet)
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Christoph am 16. November 2008:
Vielen Dank für den ausführlichen Test. Ich habe daraufhin das Nüvi gekauft und bin sehr zufrieden damit. Nur eine Frage noch: Wie bekommt man die Satellitenseite (siehe Screenshot oben) angezeigt?
Gruß Christoph
Joachim am 16. November 2008:
Hallo, auf der Startseite oben links längere Zeit auf das Symbol für die Satelliten-Signalstärke drücken, Grüße
Christoph am 16. November 2008:
Danke für die schnelle Reaktion.
Es ist schon ein Ding: Garmin legt dem Gerät nur eine Schnellanleitung bei und die Anleitung aus dem Internet ist auch noch lückenhaft.
Ich habe das Nüvi heute auf der Straße und beim Wandern eingesetzt und es hat alles gut geklappt. Aufgefallen ist mir nur ein lustiger Fehler in den Sprachtexten. Statt “Links abbiegen und rechts auffahren.” heißt es: “Links abbiegen und rechts FLÜCHTEN.”
Gruß Christoph
Das Auto & Motorrad-Blog für Verbraucher » Garmin Nüvi 550: Hybrid-Navi schlägt sich mehr als tapfer im Praxistest am 21. November 2008:
[...] sicher (zurecht) vermissen. Aber vielleicht lassen diese sich ja vom Test, den Sie übrigens hier auf der Homepage von Navigation-Professionell finden – [...]
ksmichel » Blog Archive » Einblicke ins Hybridnavi Garmin Nüvi 550 am 10. Januar 2009:
[...] zum Geocachen gebrauchen kann? Aus Zeitgründen kein vollwertiger Test – ein sehr guter ist bei Navigation-Professionell zu lesen – aber ich habe mal nachgeschaut, was das Garmin Nüvi 550 speziell dem Geocacher [...]
Willy am 25. Januar 2009:
Will mit Nüvi 550 Wandern. Habe mir dazu die Topo Karte
Deutschland digital 25 gekauft (CD). Wie kriege ich die Karte auf
den Speicher Chip ?
Joachim am 25. Januar 2009:
Hallo, am häufigsten benutze ich das Programm MapInstall von Garmin. Download über http://www.garmin.com > Support > Update & Downloads > Mapping Programs. Mit MapInstall können Sie nach Installation der Karte auf Ihrem PC die gewünschten Kartenkacheln übertragen. Alternativ gibt es in dem Kartenprogramm MapSource das Symbol “Kartenfunktion”, wenn das Symbol aktiviert ist, können Sie die Kartenkacheln einzeln auswählen und nach Aktivieren des Symbols “An Gerät senden” auf das nüvi übertragen. Das nüvi muß natürlich per USB angeschlossen sein. Grüße
Thomas am 4. Februar 2009:
Hallo-habe das navü 550 für mein Moped gekauft. Habe aus dem Netz alle Alpenpässe (in 10 Kategorien) als .bmp und .csv heruntergeladen, auf der 2 GB Speicherkarte einen neuen Ordner tem.gpx erstellt und die Dateien dorthin kopiert. Die Daten sind aber nicht unter Zieleingabe / Points of Interst abrufbar ? Ist das nicht möglich und wie ist das möglich ?
Außerdem habe ich versucht mit dem Tourenplaner von “Motorrad” eine Route zu erstellen und auf das navü zu exportieren – negativ ! Funktioniert dieser Export nur mit Garmin Software ? Vielen Dank für Ihre Rückmeldung
Joachim am 5. Februar 2009:
Hallo, Ihre Vorgehensweise funktioniert so nicht. Zwar habe ich nur ein nüvi 200 zum Ausprobieren da, aber sie können Alpenpässe wie folgt auf das Gerät übertragen (sollte beim nüvi 550 genauso funktionieren): Download der Alpenpässe von http://alpenrouten.de/downloads.html , anschließend werden die Daten mit dem Garmin POI-Loader (erhältlich unter http://www8.garmin.com/support/mappingsw.jsp) auf das nüvi überspielt, sie finden sich dann im Ordner “Extras > Benutzer-Sonderziele”. Routen werden am einfachsten mit dem Garmin Programm MapSource erstellt und auf das nüvi übertragen, sie werden dort in die Datei “temp.gpx” gespeichert. Anschließend werden sie wie oben beschrieben importiert. So eine gpx-Datei kann man sicherlich auch mit anderen Programmen erstellen, ob es z.B. mit dem Motorrad-Tourenplaner geht, ist mir aber nicht bekannt. Da mir leider kein nüvi 550 zur Verfügung steht, kann ich nicht alle Möglichkeiten ausprobieren und Ihnen die genaue Vorgehenswise schildern! Am besten wenden Sie sich an folgendes Forum: http://www.naviuser.at/forum/index.php
Grüße
Thomas am 7. Februar 2009:
Hallo, erst mal vielen Dank für die prompte Rückmeldung! Habe alles ausprobiert : die .gpx-Datei finde ich auf dem Gerät unter Poi als poi.gpi wieder – unter “Extras” gibt es keine Datei mit “Benutzer-Sonderziele”
Der Tourenplaner exportiert die geplante Route als .gpx – der Garmin POI-Loader erkennt die Datei allerdings nicht. Ich werde mich mal im empfohlenen Forum umhören – MfG
Thomas am 8. Februar 2009:
Hallo – bin fündig geworden : die POI habe ich zunächst im falschen Ordner gesucht – aber mittlerweile wie beschrieben unter Zieleingabe/Extras/Benutzer-POIs gefunden. Der Motorrad Tourenplaner funktioniert, die gpx Datei habe ich direkt auf die SD-Karte in den selbst angelegten Unterordner “Garmin/GPX” kopiert. Die erste erstellte Route hatte wohl zu viele Zwischenziele und konnte nicht gelesen werden – nun klappt es ! Nochmals vielen Dank
Urs am 8. Februar 2009:
Hallo – kann mir jemand sagen wie man die Speicherzusatzkarte optimal einsetzt ? wie kann ich diesen Speicher vor allem für langere routenberechnungen verwenden – mein 550 hat vermutlich irgendwo zu wenig speicher ?
Reinhold am 14. Februar 2009:
Hallo,
kann mir jemand sagen wie ich Wanderrouten von Wanderwalter auf mein nüvi 550 bringe.
Vielen Dank
Andreas am 27. April 2009:
Hallo – vielen Dank für diesen ausführlichen Test. Den Vergleich zwischen Nüvi 550 und einer 2-Gerätelösung, etwa Nüvi 255T und Oregon 300 spricht die ct in ihrem Test auch an. Allerdings wird dabei nur auf Outdoor-Gelände-Aktivitäten/KFZ abgestellt und die Nutzung im Boot unberücksichtigt gelassen. Ich brauche in erster Linie eine gute Kfz-Navigation und in zweiter Linie ein Navi für das Boot, welches auch gelegentlich im Gelände eingesetzt werden kann. Obwohl Garmin das Oregon 300 zu den Marine-Handgeräten zählt, fehlt auch dem hiesigen Testbericht über das Oregon 300 eine Beschreibung der Marineeigenschaften.
Da das Display des Nüvi 550 größer ist als das des Oregon 300 frage ich mich, ob für meine Zwecke das Nüvi 550 nicht besser geeignet ist als die Zweigerätelösung 255T/Oregon300.
Könnten Sie mir hierzu noch einen Kommentar schicken?
P.S.: Bitte keine Hinweise auf “richtige” Marineplotter. Der ist mir eindeutig zu teuer, da ausschließlich im Boot nutzbar.
Joachim am 27. April 2009:
Hallo Andreas, da ich mich mit dem Thema Marine-Navigation nicht auskenne, enthalte ich mich einer Empfehlung! Eine interessante, aber teure Alternative ist vielleich das neue Garmin GPSMAP 620. Grüße
Andreas am 29. April 2009:
Hallo Joachim, sehr nett, dass Du gleich antwortest, Danke. Das 620er würde ich trotz des deutlich höheren Preises tatsächlich in die engere Auswahl nehmen, musste aber feststellen, dass es nicht TMC-kompatibel ist. Mir ist zwar völlig unverständlich, weshalb Garmin ein Gerät zur Marine – und Kfz-Nutzung auf den Markt bringt, an das die Garmin- TMC-Empfänger nicht angeschlossen werden können, aber es ist leider so.
Aber zurück zum Thema: Nicht nur Du schreibst, dass man eine Zweigerätelösung ins Auge fassen sollte, da kaum teurer als das Nüvi 550 (mit TMC), aber die Einzelgeräte jeweils mehr bieten. Beim Outdoorgerät sind mir die Unterscheide klar, bei der Kfz-Nutzung nicht so ganz. Was bietet das 255WT mehr als das 550 mit TMC?
Servus, Andreas
jürgen am 30. April 2009:
30.04.09
Hallo Joachim,
wenn ich ein Z 099 heute neu kaufe, muß ich dann
updates laden für Karten oder POI oder sind die schon auf dem Gerät?
Danke und Grüsse Jürgen
Ralf am 2. Mai 2009:
Halo Zusammen,
will mir das Nüvi 550 incl. Topo Deutschland V2 speziell für Fahrradtouren zulegen.
Fahre meistens einfach so drauf los.
Hat jemand schon Erfahrung mit der Navigation im Radmodus auch wenn dies keine Fernroute ist, sondern z.B. einfach über einen Fahrradweg am Rhein entlang?
Danke
Gruß Ralf
Christian am 4. Juni 2009:
Hallo,
ich hab gelesen, dass man die fehlende “Trackrouting-Funktion”
(ich meine das Abaufen/fahren fremder Tracks) mit Hilfe von
sog. versteckten Wegpunkten über Routen realisieren kann.
Hat jemand damit schon Erfahrung gesammelt und kann mir mitteilen, ob dies tatsächlich so möglich ist?
Danke ud Grüße,
Christian
Axel Schmitz am 10. Juli 2009:
Hallo,
ich suche eine Gerät, dass ich sowohl zum Wandern als auch zum Motorradfahren verwenden kann. Für diese Verwendung scheidet das Nüvi 550 offenbar aus, weil es keine Möglichkeit gibt, die Sprachanweisungen z.B. über Bluetooth an einen Headset im Helm zu übertragen. Oder gibt es diese Möglichkeit doch? Gibt es irgendein Gerät, dass diese Möglichkeit bietet?
Danke und Viele Grüße
Axel
Joachim am 12. Juli 2009:
@Axel,
ein Gerät das beide Welten perfekt vereint, gibt es nicht. Ich persönlich tendiere immer zu einer Lösung aus zwei Geräten. In diesem Fall ein günstiges Outdoor-Navi (z.B. ein Garmin eTrex) und ein Garmin zumo. Schau am besten mal im Forum von Touratech nach, da sitzen die Motorrad-Spezialisten: http://forum.touratech.de/index.php?language=german
Grüße
Andre am 26. September 2009:
Hallo,
ich besitze das nüvi 550, benötige aber Hilfe von einem anderen, der das gleiche Navi hat. Ich habe nämlich ein Kartenproblem, welches der Support nicht nachvollziehen kann: http://www.steinert.name/gps-navigation/fehlende_strassen_im_nacht-farbmodus_beim_garmin_nuvi_550.html
Viele Grüße
Andre
Joachim am 26. September 2009:
@Andre,
am besten im Forum http://www.naviboard.de nachfragen, dort wird sicherlich jemand mit einem nüvi 550 zu finden sein! grüße
Elisa Beth am 8. Januar 2010:
Taschenfrage:
Du empfiehlst, einen Neoprengürtel von Tunebelt von rungps.net zu nehmen.
Die sagten mir jedoch auf meine Anfrage, daß sie keinen Gürtel, der zu den Nüvi550-Ausmaßen passend hätten.
An welches Exemplar hättest Du gedacht, diesen hier: http://www.rungps.net/wiki/NeopreneBeltIP2 ?
Gruß,
Elisa
Joachim am 8. Januar 2010:
@Elisa Beth,
meinen Gürtel gibt es in dieser Form anscheinend nicht mehr. Auf der Seite von rungps gibt es einen, der so ähnlich aussieht: MD2. Das Modell von mir ist auch auf http://www.tunebelt.com nicht mehr aufgeführt. Schau vielleicht mal auf http://www.globetrotter.de nach, die haben in der Kategorie “Rucksäcke und Taschen” ein recht großes Angebot, vielleicht findet sich eine passende Tasche. Grüße
Elisa Beth am 18. Januar 2010:
@Joachim,
hab Dank für den Tip!
Gruß,
E.
Re: Kaufberatung Garmin GPS Dezember 2009 am 10. Februar 2010:
[...] Spar lieber die Aussgabe zu Gunsten von eine routingfaehige Garminkarte (z. B. CN NT Europe 2010.X) aufwaerts dem Outdoorgeraet und Kauf Deiner dafuer Frau z. B. ein Navigon 2410. Sie wird es Dir danken . Ansonsten ggf. qua Kombigeraetevorschlag: ein Nuevi 550- dies kann mit Abstrichen beides: Outddor und normales Navi. http://bit.ly/9nD4dw [...]