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Wahoo – Smartphone oder Fahrrad Trainingscomputer?

21. Oktober 2019 von Joachim Bardua

Smartphone oder Fahrrad-Trainingscomputer? Wahoo hat – zugegebenermaßen aus eigenen Interesse – in seinem Blog ein Liste mit Argumenten veröffentlicht, die gegen einen Smartphone-Einsatz am Fahrrad sprechen. Da die Liste recht interessant ist geben wir sie hier wieder (bei manchen Argumenten kann man durchaus anderer Meinung sein, z.B. bei der GPS-Genauigkeit).

Batterielaufzeiten

Smartphones sind nicht für ein "always-on" Display gebaut, außerdem unterstützt der Akku keine dauerhafte GPS-Navigation. Bein Verwenden dieser Funktionen ist der Akku schnell leer.

Display-Ablesbarkeit

Die meisten Smartphones sind für Indoor-Einsätze entwickelt, bei starker Sonne sind die Displays nur schwer ablesbar. Die Displays von Fahrradcomputern werden dagegen für den Outdoor-Gebrauch entwickelt und lassen sich selbst bei Sonne ablesen.

Wasserdichtigkeit

Einige Smartphones sind wasserdicht, sie lassen sich aber bei Dauerregen nur schwer einsetzen, da der Touchscreen dann nicht mehr bedienbar ist. Fahrradcomputer mit Tasten kennen dieses Problem hingegen nicht.

Kaltes Wetter

Da Smartphones für Einsätze bei Raumtemperaturen entwickelt werden, können ihre Akkus – im Gegensatz zu Fahrradcomoutern – bei kaltem Wetter schnell leer sein.

GPS Zuverlässigkeit

Smartphones können über einen unzuverlässigen GPS-Empfang verfügen, die GPS-Genauigkeit liegt im Idealfall nur ein einem Bereich von zwei Metern; Fahrradcomputer erreichen hingegen unter idealen Bedingungen eine Genauigkeit von unter zwei Metern. Fahrradcomputer liefern genauere Ergebnisse durch integrierte barometrische Höhenmesser, die Berechnung der Durchschnittsgeschwindigkeit erfolgt in Echtzeit und sie verfügen über dedizierte Technik zum Empfangen von Satellitensignalen. Smartphones gehen bzgl. der Genauigkeiten dagegen Kompromisse ein, da sie bei Höhenangaben Informationen von Drittanbietern verwenden, Geschwindigkeiten nach der Tour kalkulieren die Ressourcen für den GPS-Empfang auch anderweitig genutzt werden.

Aerodynamik

Smartphones sind am Lenker größer und sperriger, in einer zusätzlichen Hülle sorgen sie für Geschwindigkeitsverluste.

Haltbarkeit

Die großen displays der smartphones sorgen für eine geringere Haltbarkeit bei Stürzen. Smartphone-Halterungen sind nicht für alle Smartphones intensiv genug getestet worden, bei einem Unfall kann das Phone durch die Luft fliegen. Außerdem, Smartphones sind nicht für die Einflüsse von Stössen und Vibrationen auf Straßen entwickelt worden und brechen leichter als ein Fahrradcomputer.

Sicherheit beim Fahrradfahren

Bei Smartphones gibt es mehr für Ablenkung sorgende Hinweise.

Software-Support

Bei Fahrradcomputern hat man Zugang zu einem Supportteam inklusive Software-Updates, bei Smartphones ist man bzgl. Updates auf sich allein gestellt.

Hardware-Integration

Fahrradcomputer sind besser in das Fahrrad-Ökosystem integriert (Leistungsmesser, Trainer, Sensoren, …) und sind im Zusammenspiel mit solchen Komponenten getestet worden und funktionieren zuverlässiger.

Kosten

Top-Smartphones sind deutlich teurer als Top-Fahrradcomputer und unterliegen einem höheren Ausfallrisiko beim Fahrradfahren. Außerdem verursachen zusätzliche Apps Kosten.

Quelle: blog.wahoofitness.com

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