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GPS & Bergfotografie – Tipps für’s richtige GPS-Gerät

Was hat GPS mit Bergfotografie zu tun? Sehr viel!

  • Um bei einem nächtlichen Auf- oder Abstieg den verschneiten Pfad zu finden!
  • Um einen klasse Standpunkt auf den Meter genau als Wegpunkt zu markieren!
  • Um bei anspruchsvollen Bedingungen und abseits gelegenen Spots ein vom Mobilfunknetz unabhängiges Notfallsystem in Reserve zu haben!

Bergfotografie – Immer den Pfad finden!

Bergfotografen wissen es – die besten Zeiten für eindrucksvolle Bilder sind früh morgens oder abends. Dies bedingt oftmals einen Auf- oder Abstieg mit Stirnlampe. Aber insbesondere im Winter gibt’s da so ein paar Herausforderungen: Alles sieht gleich aus, ein nur schwer zu erkennender Wegverlauf, vereiste und rutschige Pfdae, Wurzeln unterm Schnee, ein halb erfrorener Fotograf …!

Da ist es praktisch, wenn dank GPS zumindest die Wegführung klar ist!

Schon alleine deshalb gehört bei mir die beste Outdoor-GPS-Uhr zum Standardequipment: eine Garmin fenix mit allen für die Bergfotografie notwendigen Funktionen wie Karte, Track-Navigation & Höhenmesser!

Die fenix hat aber einen Nachteil, zumindest im Winter: Bei zahlreichen Lagen Daune, Softshell und sonstiger Funktionskleidung, "am besten" mit engen Bündchen und kombiniert mit Handschuhen, ist es nicht immer so ganz einfach an die Tasten zu kommen.

Deshalb kann ein Outdoor-Handgerät sinnvoll sein. Auf die paar Gramm mehr kommt es meistens auch nicht mehr an, da der Fotorucksack, bestückt mit Brennweiten von 21 mm bis 500 mm, eh schon viel zu schwer ist.

Deshalb …

Bergfotografie – Fotospots präzise markieren!

… bietet sich das Garmin GPSMAP 65s mit Multi-GNSS und Multi-Band an (alternativ das GPSMAP 66sr), das für absolut präzise Standortbestimmungen sorgt, sich mit Handschuhen bedienen lässt, alle nötigen Funktionen an Bord hat und – ganz wichtig – mit Lithium-Batterien selbst bei minus 20° funktioniert. Smartphones schalten sich bei solchen Temperaturen schon einmal aus … !

Herzogstand - Heimgarten
Herzogstand – Heimgarten

Bergfotografie – Für die eigene Sicherheit sorgen!

Das Mobilfunknetz ist nicht immer verfügbar, außerdem kann es im absoluten Notfall entscheidend sein, ob nur ein SOS-Knopf zu drücken ist oder erst das Smartphone entsperrt und gewählt werden muss … ein Notfall-SOS-Gerät ist die Lösung!

Erste Wahl ist das Garmin inReach Mini, das nach meinen Erfahrungen absolut zuverlässig mit dem Iridium Satellitensystem kommuniziert. Aber einen Nachteil hat: die Garmin Premium-Preise für das notwendige Abo. Wem der Garmin-Service zu teuer ist sollte sich die Tarife von ProteGear anschauen oder ein Gerät von Spot in Erwägung ziehen (alle Infos: GPS-Geräte für Notfälle auf Outdoor-Touren).

Als Anregung für eigene Fotoexpeditionen gibt’s ein paar Bilder aus meiner Sammlung, die allesamt quasi vor der Haustür entstanden sind. Für eindrucksvolle Bergfotos muss also niemand nach Patagonien fliegen, was in Zeiten von Corona und Klimawandel sowieso weder wirklich möglich noch sinnvoll ist. Und zeigen wie schön es im Urlaubsland Bayern ist 🙂

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4 Gedanken zu „GPS & Bergfotografie – Tipps für’s richtige GPS-Gerät“

  1. Hallo Joachim
    wunderschöne Fotos. Bin selbst ein "alter" Bergfreak (seit Garmin GPS existiert besitze ich mehrere) und möchte gerne die technischen Daten deiner Fotos wissen (Kamera, Objektiv, Blende..). Mit besten Grüssen aus der Schweiz, Dieter

    Antworten
    • Hallo Dieter,
      besten Dank – zu den technischen Daten schicke ich Dir ein E-Mail (dauert allerdings etwas ….).

      Grüße und noch viele tolle Touren!

      Antworten
  2. Hallo Joachim,
    herzlichen Dank für die Tipps. Kann ich zu 100% zustimmen.
    Deine Bilder sind sensationell gut. Freue mich auf weitere Infos und Bilder von Dir.
    Die besten Grüße Günter

    Antworten

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