Suunto 5 Peak – Ausführlicher Test der Multisport-Uhr!

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Suunto 5 Peak – die 2022er Suunto 5 Generation im ausführlichen Test!

Das "Peak" im Namen weist darauf hin: Die Suunto 5 Peak ist in den Fußstapfen der Premium-Multisportuhr Suunto 9 Peak unterwegs, mit der sie vieles gemeinsam hat!

Suunto bewirbt die 5 Peak als eine "Leichte Multisport-Uhr für Training, Erkundung und Wohlbefinden". Dieser Slogan suggeriert: Trainieren der unterschiedlichsten Sportarten, Navigieren auf Touren und Erfassen der täglichen Fitnesswerte sind die Stärken der Suunto 5 Peak – verpackt in ein kleines und leichtes Gehäuse.

Mit einer UVP von 299.- Euro hat Suunto die 5 Peak in einer Preisklasse positioniert, in der nicht so viele Multisport-Uhren zu finden sind: An erster Stelle sind die Polar Vantage M2 und die Garmin vivoactive 4, aber auch der Garmin Forerunner 245 zu nennen.

Suunto 5 Peak Test
Suunto 5 Peak Test

Unterschiede – Suunto 5 Peak vs. Suunto 9 Peak

Die 5 Peak ist deutlich günstiger zu haben als die 9 Peak (mein ausführlicher Suunto 9 Peak Test), deren UVP bei 569.- Euro liegt. Unterschiede zeigen sich insbesondere bei Design, Displaygröße, Materialien, integrierten Sensoren und Akkulaufzeiten – die grundlegenden Funktionen fallen identisch aus.

Die folgende Tabelle zeigt alle Unterschiede zwischen den beiden Suunto Peak Modellen.

Suunto 5 PeakSuunto 9 Peak
UVP299.- Euro569.- Euro
Displaygröße1,1 Zoll1,2 Zoll
Touchscreenneinja
Abmessungen43 x 43 x 12,9 mm43 x 43 x 10,6 mm
Gewicht (mit Armband)39 g62 g
LünetteEdelstahlEdelstahl
DisplayglasKunststoffSaphirkristall
GehäuseKunststoffEdelstahl, glasfaserverstärktes Polyamid
Handgelenkgröße150 – 200 mm125 – 175 mm
Wasserdichtigkeitbis 30 mbis 100 m
Hintergrundbeleuchtungjaautomatisch
Barometrischer Höhenmesser (+ Unwetterwarnung, Barometerprofil)neinja
Elektronischer Kompassneinja
Blutsauerstoffmessung (Höhenakklimatisierung)neinja
Temperaturanzeigeneinja
BluetoothSmart5
Akkulaufzeiten
  • Zeitmodus: bis zu 10 Tage
  • 24/7 Aufzeichnung & Smartphone-Nachrichten: bis zu 7 Tage
  • Trainieren mit GPS: 20 / 40 / 100 Std.
  • Zeitmodus: bis zu 14 Tage
  • 24/7 Aufzeichnung & Smartphone-Nachrichten: bis zu 7 Tage
  • Trainieren mit GPS: 25 / 50 / 120 / 170 Std.
BatteriemodiPerformance, Endurance, Tour, CustomPerformance, Endurance, Ultra, Tour, Custom
GPS-AufzeichnungsrateBeste, Gut, NiedrigBeste, Gut, OK, Niedrig
Peilungsnavigationneinja
Suunto FusedTrackneinja
Adaptive Trainingsanleitungjanein
Unterschiede Suunto 5 Peak vs. Suunto 9 Peak (Quelle: Suunto)
Suunto 5 Peak
Suunto 5 Peak

Suunto 5 Peak Test – Gehäuse, Bedienung, Menü

Die 5 Peak zeigt typische Suunto-Stärken, schließlich ist auch diese Uhr "designed and made in Finland":

  • Klassisches Suunto-Design
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Bewährtes Suunto-Menü

Im Alltag und bei Trainings zeigt sich schnell: Klein, leicht und im 24/7 Dauereinsatz angenehm zu tragen. Aus meiner Sicht ist die 5 Peak insbesondere für Anwenderinnen und Anwender geeignet, die Wert auf eine sympathische Optik legen und am Arm kein auffälliges und dominantes High-Tech Instrument brauchen.

Das Silikonarmband lässt sich durch Öffnen des Federstegs schnell gegen ein anderes 22 mm Band austauschen – eine große Auswahl gibt’s von Suunto bzw. Drittanbietern. Das mitgelieferte Armband zeichnet sich zudem durch ein individuelles Verschlussdesign aus, das ich so bei keinem anderen Anbieter von Multisportuhren kenne.

Die Bedienung erfolgt über fünf recht kleine Tasten. Auf einen Touchscreen gilt es zu verzichten.

Das Menü – das übrigens zu meiner mehrere Jahre alten Spartan Ultra nahezu identisch ist – erscheint nach der obligatorischen Eingewöhnungsphase übersichtlich, über die Tasten lässt sich schnell zu den einzelnen Seiten wechseln. Nach oben geht’s zu "Training, Navigation, Logbuch, Timer, Einstellungen", nach unten zu wichtigen für Alltag und Fitness relevanten Datenseiten – auch bei diesen Seiten zeigt sich das klare Suunto-Design.

Ein wichtige Funktion übernimmt die mittlere Taste rechts, da sich über sie ein Menü mit im Alltag wichtigen Verknüfungen öffnen lässt (z.B. "Nicht stören"). Das Aufrufen dauert mir allerdings viel zu lange … ein Thema mit dem sich Suunto beschäftigen muss, da die Benutzeroberfläche in der Summe viel zu zäh und langsam reagiert.

Die folgenden Abbildungen zeigen ein paar der Fitness-Datenseiten.

Suunto 5 Peak - Aktuelle Herzfrequenz
Suunto 5 Peak – Aktuelle Herzfrequenz
Suunto 5 Peak - Schritte
Suunto 5 Peak – Schritte
Suunto 5 Peak - Schlafen
Suunto 5 Peak – Schlafen
Suunto 5 Peak - Ressourcen
Suunto 5 Peak – Ressourcen
Suunto 5 Peak - Trainingsplan
Suunto 5 Peak – Trainingsplan
Suunto 5 Peak - Fitnessniveau
Suunto 5 Peak – Fitnessniveau

Die Konfiguration erfolgt im wesentlich auf der Uhr. In der Suunto App lassen sich allerdings neue Sportmodi definieren und deren Datenseiten anpassen. Die vordefinierten Modi sind hingegen nicht änderbar. Jeder neuen Sportmodus kann aus bis zu drei Datenseiten mit jeweils maximal sieben Datenfeldern bestehen, dazu kommt die obligatorische "Brotkrümel" Kartenseite.

Erstellen eines neuen Sportmodus in der Suunto App (1)
Erstellen eines neuen Sportmodus in der Suunto App (1)
Erstellen eines neuen Sportmodus in der Suunto App (2)
Erstellen eines neuen Sportmodus in der Suunto App (2)

Mitbewerber sind in dieser Hinsicht deutlich weiter und erlauben es, über ihre Smartphone-Apps umfangreiche Einstellungen vorzunehmen. Aufgrund des übersichtlichen Menüs der Suunto 5 Peak ist diese Option aber nicht unbedingt ein Must-have – zumal ein Konfigurieren ohne Smartphone auch seine Vorteile hat.

Was einigen Anwenderinnen und Anwendern vielleicht nicht gefallen dürfte ist die geringe Auswahl an Ziffernblättern (Watch Faces). Die Suunto typischen Ziffernblätter passen allerdings gut zum Erscheinungsbild der 5 Peak.

Suunto 5 Peak Test – Technik

Akku

Suunto liefert zu den Laufzeiten folgende Infos:

  • Zeitmodus: bis zu 10 Tage
  • Als 24/7 Fitness-Tracker & Smartwatch: bis zu 7 Tage
  • Trainieren mit GPS: 20 / 40 / 100 Std. (je nach Batteriemodus: Leistung, Ausdauer, Tour)

Die Angaben von Suunto dürften realistisch sein. Bei einem Einsatz als 24/7 Tracker & Smartwatch komme ich je nach Einstellung auf eine Abnahme der Kapazität von 7% bis 11 % pro Tag. Ein Beispiel für eine Aktivität mit GPS: Im Modus "Leistung" geht die Akkukapazität in einem Zeitraum von drei Stunden von 82% auf 66% zurück.

Die Suunto 5 Peak wird über ein riesig wirkende Klammer aufgeladen. Das USB-Kabel ist zudem viel zu kurz ausgelegt.

Display

Das Display ist mit einer Größe von 1,1 Zoll (Ø 2,8 cm) im Verhältnis zum gesamten Gehäuse recht klein, die sichtbare Fläche reicht in der Praxis aber noch aus. Was mir allerdings nicht passt ist die Ablesbarkeit, insbesondere im Alltag in eher dunklen Umgebungen. Das Display schaltet sich bei einer zackigen Handgelenkdrehung zwar ein, die Helligkeit reicht aber nicht, die Zeitdauer ist zu kurz. Auch können einzelne farbige Texte auf dem schwarzen Hintergrund schwer erkennbar sein.

Bei einem Training sieht die Welt anders aus, bei direkter Sonne ist die Ablesbarkeit in der Regel bestens. Die optional einstellbare Farbgebung der Trainingsseiten – schwarze Schrift auf weißem Hintergrund – trägt dazu bei (im Gegensatz zu Polar, beispielsweise bei der Grit X Pro).

Konnektivität & Sensoren

Smartphone und Sensoren (Herzfrequenz, Bike-, Power-, Foot-Pod) werden per Bluetooth Smart gekoppelt. Dies funktioniert im Zusammenspiel mit einem Nokia XR20 Outdoor-Smartphone sehr zuverlässig, bei den Sensoren gibt’s aber deutliche Schwächen. Nichts was das eigentlich Koppeln betrifft, sondern hinsichtlich der gesamten Umsetzung.

Beispiel Herzfrequenz, es lässt sich nur ein Sensor verbinden und kein Pool an HF-Sensoren hinterlegen (z.B. ein Herzfrequenz-Armband und ein -Brustgurt). Zudem gibt’s keine Infos zum Hersteller des gewählten Sensors, in der Übersicht steht nur "Herzfrequenz", ein individuelles Bezeichnen ist nicht möglich.

Auch wenn dies für die Mehrzahl an Anwenderinnen und Anwender nicht relevant sein dürfte – in dieser Hinsicht bieten Mitbewerber wie Coros, Garmin & Polar deutlich mehr Funktionalität.

Zu Erwähnen sind noch die automatischen "Over-the-Air" Software-Updates, welche während der Testphase anstandslos geklappt haben.

Herzfrequenz

Der integrierte Herzfrequenzsensor erledigt seine Aufgaben in der Summe gut. Es kommt allerdings immer wieder zu Ausschlägen nach oben; die drei Abbildungen zeigen dies deutlich (Aktivitäten: Berglaufen bzw. Wandern). Wer also auf Nummer sicher gehen will sollte einen externen Herzfrequenzsensor tragen.

Herzfrequenz (1) - Suunto 5 Peak (grün) vs. Herzfrequenz-Brustgurt (blau)
Herzfrequenz (1) – Suunto 5 Peak (grün) vs. Herzfrequenz-Brustgurt (blau) (Dauer: ca. 50 Min.)
Suunto 5 Peak - Herzfrequenz (2)
Herzfrequenz (2) – Suunto 5 Peak (grün) vs. Herzfrequenz-Brustgurt (blau) (Dauer: ca. 3 Std. 15 Min.)
Suunto 5 Peak - Herzfrequenz (3)
Herzfrequenz (3) – Suunto 5 Peak (grün) vs. Herzfrequenz-Brustgurt (blau) (Dauer: ca. 2 Std. 15 Min.)

GPS

Die 5 Peak erlaubt folgende GNSS-Einstellungen:

  • GPS + QZSS
  • GPS + QZSS + GLONASS
  • GPS + QZSS + GALILEO
  • GPS + QZSS + BEIDOU

Da das japanische QZSS allerdings ein für uns in DACH nicht relevantes System ist bleiben nur noch zwei.

Welche Kombination ist zu wählen? Das amerikanische GPS in Kombination mit dem russischen GLONASS, dem europäischen GALILEO oder dem chinesischen BEIDOU? Bei mir lautet die Auswahl GPS + OZSS + GALILEO (schon alleine aus aktuellen Gründen …).

Bei dem entscheidenden Kriterium – der Genauigkeit – leistet sich die Suunto 5 Peak in der Summe kaum wirkliche Schwächen. Zumal kein Empfänger an Bord ist, der die Signale von BEIDOU, GALILEO, GLONASS & GPS Satelliten simultan auswerten kann. Von Multi-Band, das mittlerweile selbst bei günstigen Smartwatches wie der Xiaomi Watch S1 Active (mein Test) zum Einsatz kommt, mal ganz zu Schweigen.

In der interaktiven Karte lässt sich die Genauigkeit selber beurteilen.

Interaktive Karte zum Beurteilen der Genauigkeit von Aktivitätsaufzeichnungen

  • Farben: Zum Anzeigen der Farbcodierung mit dem Mauszeiger "Tracks" ansteuern; dort lassen sich auch einzelne Tracks ausblenden.
  • GNSS: Die jeweils verwendeten GNSS sind unter "Tracks" notiert.
  • Höhenprofile: Die Geräte wurden – soweit möglich – vorab manuell kalibriert.
  • Referenz: Diverse Garmin Geräte.
  1. Mit "Auswählen" eine Tour anzeigen lassen.
  2. Über das Layer-Symbol (rechts) eine Karte auswählen.
  3. Da umfangreiche Originaldateien hinterlegt sind kann das Laden dauern.
  4. Es empfiehlt sich, über "Tracks" nur die im Fokus stehenden Geräte zu selektieren (erleichtert die Interpretation).
Höhenprofil (Höhe / Zeit)

Mit "Snap to Route" hat die 5 Peak eine Suunto-Spezialität an Bord. Dies Funktion sorgt dafür, dass bei schwierigen GPS-Empfangsbedingungen (z.B. in von hohen Häusern umgebenen Straßen) die Abweichungen zwischen der tatsächlich gelaufenen und aufgezeichneten Strecke und einer zum Navigieren eingesetzten Route minimiert werden. Dies führt beispielsweise zu einem gleichmäßigen Pace.

Alle Details zu "Snap to Route" mit zahlreichen Beispielen enthält mein Suunto 9 Peak Test.

Interessant ist auch die Genauigkeit von Höhenmessungen. Insbesondere unter dem Aspekt, dass die Suunto 5 Peak über keinen barometrischen Höhenmesser verfügt sondern auf GPS-Messungen angewiesen ist. Dazu habe ich aus dem Protokoll der Testteilnehmer die Anstiegshöhenmeter ausgelesen und verglichen (alle anderen verwendeten Geräte sind mit einem barometrischen Höhenmesser ausgestattet).

Bei Aktivitäten zu Fuß kann die 5 Peak mithalten. Dies lässt sich damit begründen, dass die Touren im Wesentlichen nur durch einen großen Anstieg charakterisiert sind.

Bei den Fahrrad-Aktivitäten mit vielen kleinen An- und Abstiegen sieht das Ergebnis anders aus. Die Barometer-Geräte sind überlegen, die 5 Peak zeigt deutlich geringere Werte an.

  1. Hike: 1.082 vs. 1.046 / 1.035
  2. Hike: 519 vs 544 / 550
  3. Hike: 936 vs. 951 / 940
  4. Bike: 319 vs. 542 / 550
  5. Bike: 456 vs. 711 / 738
  6. Bike: 243 vs. 369

Anstiegshöhenmeter (5 Peak vs. Vergleichsgeräte)

Navigieren ist eine der großen Stärken der Suunto 5 Peak – beispielsweise mit Touren aus Komoot oder mit in der Suunto App geplanten Routen.

Die zu folgende Route wird auf dem Screen in Blau dargestellt, dazu gibt’s an den entscheidenden Stellen Turn-by-Turn-Abbiegehinweise, auf die zusätzlich ein ausreichend starkes Vibrieren hinweist. Die Turn-by-Turn-Hinweise lassen sich in der Suunto App für jede einzelne Route aktivieren.

Das Folgen einer Route – auch ohne hinterlegte Karte – funktioniert in der Praxis gut. Im Zweifelsfall ("Geht’s jetzt nach rechts oder links?") muss das Smartphone gezückt und z.B. in der Komoot App nachgeschaut werden.

Dazu bietet die 5 Peak ein Navigieren zu POIs ("Wegpunkten"), Speichern von POIs und ein Zurück-zum-Start.

Was sich allerdings immer wieder zeigt ist das Fehlen eines elektronischen Kompasses. Für eine korrekte Richtungsanzeige gilt es in Bewegung zu bleiben.

(Zahlreiche weitere Abbildungen zum Navigieren enthält mein Suunto 9 Peak Artikel)

Suunto 5 Peak Test - Navigation entlang einer Route
Suunto 5 Peak Test – Navigation entlang einer Route

Suunto 5 Peak Test – Weitere Funktionen

Die Suunto 5 Peak kann außer

  • dem Aufzeichnen von Aktivitäten mit einem der mehr als 80 Sportmodi,
  • dem Navigieren mit Routen
  • und dem Abspielen von auf dem Smartphone gespeicherter Musik

noch deutlich mehr.

Dazu gehört das 24/7 Aufzeichnen von Herzfrequenz, Ressourcen (= Energieniveau oder anders ausgedrückt eine "Tankanzeige", analog zur Body Battery von Garmin), Schritten und aktiven Kalorien – inklusive Aktivitätsziele (Schritte, Kalorien), Infos zum Belastungs- bzw. Erholungsstatus, Trainingserkenntnisse und Schlafaufzeichnung.

All diese Daten werden in der Suunto App übersichtlich aufbereitet. Die App zeigt auch einen geschätzten VO2max an, der mir im Vergleich zu der Angabe in Garmin Connect aber als zu niedrig vorkommt.

In der App finden sich zudem für die Fitness relvante Daten wie Fitness (CTL), Fatigue (Ermüdung, ATL), Form (TSB) und Training Stress Score (TTS). Dahinter stecken Kennzahlen von TrainingPeaks, mit denen es sich auf den entsprechenden Supportseiten von Suunto auseinanderzusetzen gilt.

Die Anzahl an Schritten habe ich an zwei Tagen mal mit einer Garmin epix verglichen (Suunto vs. Garmin): 18.213 vs. 19.443, 7.326 vs. 8.134. Die Abweichungen liegen in dem bei solchen Systemvergleichen üblichen Rahmen – meines Erachtens kommt es sowieso nicht auf die absolute Anzahl sondern auf den Motivationsfaktor an: "Ich habe mich heute noch nicht genügend bewegt!"

SuuntoPlus & SuuntoPlus Guides erweitern den Funktionsumfang

Über SuuntoPlus lässt sich für ein Training ein weitere App (oder besser gesagt eine Datenseite) hinzufügen, beispielsweise "Climb" mit Infos zur Vertikalgeschwindigkeit und zum Gesamtaufstieg oder "Safe" mit Angaben zum Standort (Höhe, Koordinaten, …). Damit lässt sich der Funktionsumfang sinnvoll erweitern. Das Angebot an Tools nimmt sich gegenüber den vielen Möglichkeiten die ein Garmin Connect IQ bietet aber sehr bescheiden aus. Leider ist das dauerhafte Zuweisen einer derartigen Datenseite zu einem Sportmodus nicht vorgesehen; die Auswahl muss bei jedem Aufrufen eines Modus erneut vorgenommen werden.

Meines Erachtens sollte SuuntoPlus dahingehend überarbeitet werden, dass diese spezifischen Daten in die "normalen" Trainingsseiten integrierbar sind.

Eine ganz neue Funktion sind die SuuntoPlus Guides. Beim Ausführen einer Aktivität lässt sich ein Guide – z.B. ein Trainingsplan – wählen und ausführen; auf dem Display taucht dann eine zusätzliche Datenseite auf.

SuuntoPlus
SuuntoPlus Apps
SuuntoPlus Guides
SuuntoPlus Guides

Suunto App mit komfortabler Routenplanung

In der App lassen sich online Routen planen und anschließend mit der 5 Peak synchronisieren (ähnliches gilt für POIs). Besonders hilfreich sind die unterschiedlichen Karteneinstellungen, insbesondere die Heatmaps für Laufen, Trailrunning, Walking, Radfahren, Mountainbiken, Skilanglauf und andere Sportarten.

Alternativ können Routen im GPX-Format aus dem Speicher des Smartphones importiert und auf die Uhr kopiert werden – selbst dann wenn das Smartphone offline ist.

Suunto App - Optionen beim Planen einer Route
Suunto App – Optionen beim Planen einer Route
Suunto App - Zeichnen einer Route
Suunto App – Zeichnen einer Route
Suunto App - Die geplante Route ist fertig
Suunto App – Die geplante Route ist fertig, die Turn-by-Turn-Hinweise sind aktiviert
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Suunto 5 Peak Test – Fazit

Die Suunto 5 Peak bietet für eine UVP von €299.- eine angemessene Ausstattung. Mit gefallen vor allem Größe, Gewicht und Design, aber auch das Folgen einer Komoot-Tour und die zahlreichen Sportmodi. In zwei Punkten kann Suunto allerdings keine Preise gewinnen: das Display und die Software. Bei der Software stören insbesondere das zähe Verhalten und die Umsetzung so mancher Funktionalität wie z.B. das Koppeln von Sensoren.

Unter den Aspekten "Fitness und Sport" kann ich die Suunto 5 Peak (#ad) empfehlen und würde sie jederzeit einer günstigen China-Smartwatch – beispielsweise von Amazfit, TicWatch oder Xiaomi – vorziehen!

Suunto 5 Peak – Pro

  • Klein, leicht, hoher Tragekomfort
  • Klassisches Suunto-Design
  • Starke Navigationsfunktionen
  • Viele Sportmodi
  • "Snap to Route" für Läufer
  • Konfiguration neuer Sportmodi per App
  • Routenplanung in der Suunto App
  • Gute Akkulaufzeiten
  • Genaues GPS

Suunto 5 Peak – Contra

  • Im Alltag zu dunkles & kontrastarmes Display
  • Nicht mehrere Sensoren des gleichen Typs koppelbar
  • Langsame Funktionsaufrufe
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