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Garmin GPSMAP 66s & GPSMAP 66st – Test & Erfahrungen

Garmin GPSMAP 66s und Garmin GPSMAP 66st Test – Die beliebten Outdoor-Handgeräte von Garmin im ausführlichen Test!

Garmin hat 2020 mit dem GPSMAP 65, GPSMAP 65s und GPSMAP 66sr drei neue GPSMAP Handgeräte mit modernster Satellitentechnologie auf den Markt gebracht – die beiden Klassiker 66s und 66st haben aber weiterhin ihren Charme und sind nach wie vor empfehlenswerte Outdoor-GPS-Geräte!

Garmin GPSMAP 66s & GPSMAP 66st Test

Garmin GPSMAP 66s Test & Erfahrungen – VERGLEICH

Ein Blick auf die Garmin GPSMAP Historie:

  • 2006: GPSMAP 60Cx, GPSMAP 60CSx
  • 2010: GPSMAP 62, 62s, 62st
  • 2014: GPSMAP 64, 64s, 64st
  • 2018: GPSMAP 66s, 66st
  • 2019: GPSMAP 66i, 64x, 64sx
  • 2020: GPSMAP 66sr, 65, 65s

Einen Vergleich zwischen allen aktuellen GPSMAP Handgeräten gibt es in meiner GPSMAP Kaufberatung – inklusive aller Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle.

Wie unterscheiden sich das GPSMAP 66s und das GPSMAP 66st?

Eigentlich nur bei den TopoActive Karten Europa Ost und West – beide sind auf dem 66st vorinstalliert! Die Folge: Der 66st verfügt "nur" über knapp 9 GB freien internen Speicher, der 66s hingegen über ca. 15,4 GB.

Garmin GPSMAP 66s Test & Erfahrungen – TECHNIK

Display

Das 3-Zoll Display dominiert die Optik des GPSMAP 66s. Abmessungen und Auflösung entsprechen dem Oregon 700 / 750t Display, das in unserem Test mit folgendem Ergebnis abgeschnitten hat:

Der helle, kontrastreiche Monitor, der sich oft auch ohne aktivierte Beleuchtung prima ablesen lässt, ist nach wie vor der Beste auf dem Markt. Vor allem besticht er selbst unter schwierigen Bedingungen, etwa in praller Sonne — eine Herausforderung für viele Monitore — mit brillanter Darstellung. Dank der relativ hohen Auflösung von 240 x 400 Pixel werden selbst kleinste Kartendetails und –bezeichnungen scharf wiedergegeben.

Für das GPSMAP 66s Display gilt nichts anderes – alles andere wäre Jammern auf höchstem Niveau!

In diesem Zusammenhang fällt auf, dass die Displaybeleuchtung bei maximaler Einstellung noch einen Tick heller ist als bei dem Oregon.

Gehäuse

Das Gehäuse des 66er hat in etwa die gleichen Abmessungen wie das 64er Gehäuse. Der eigentliche Korpus ist aber größer, die Antenne etwas kürzer. Das Gehäuse verjüngt sich nach unten hin nicht mehr so deutlich wie bei dem Vorgänger (siehe Abbildungen unten) – ein Tribut an das größere Display! Daraus resultiert: Für Outdoorer mit eher zarten Händen dürfte das 64er besser geeignet sein.

Das Tastenlayout entspricht dem Vorgänger, lediglich die Ein-/Aus-Taste ist von der Seite nach oben neben die Antenne gewandert (analog zu dem Oldie GPSMAP 60Cx). Die Tasten bzw. die zentrale 4-Wege-Wippe bieten einen angenehmen Druckpunkt, bei jedem Drücken gibt es ein deutliches "Klack" – ein hilfreiches Feedback bei jeder Interaktion. Außerdem, die Tasten sind wie bei der GPSMAP-Serie üblich beleuchtet. Das GPSMAP 66s lässt sich mit langen Handschuhen wie auch mit nur einer Hand bestens bedienen.

In der Praxis stört allerdings das ausschließliche Beenden des Energiesparmodus per Ein-/Aus-Taste, da es ein Umgreifen mit der Hand bedingt.

Eine kleine rot blinkende LED neben der Ein-/Aus-Taste weist auf einen aktivierten Expeditionsmodus hin.

Ebenso neu ist eine Auslegung des USB-Anschlusses als Micro-USB.

Garmin verzichtet (vermutlich) zu Gunsten der LED-Taschenlampe auf den Anschluss für eine externe GPS-Antenne. Dies könnte so mancher Spezialist bedauern, bringt eine optimal platzierte externe Antenne – insbesondere in Kombination mit einer speziellen Bodenplatte – erfahrungsgemäß noch einmal einen Gewinn beim Empfang von Satellitensignalen. Allerdings steht jetzt ein Ausgeben von GPS-Daten im RINEX-Format zur Verfügung (RINEX = Receiver Independent Exchange Format); damit ist ein Postprocessing zum Erzielen genauerer Ergebnisse möglich.

Energieversorgung

Die Energieversorgung erfolgt über zwei im Gerät ladbare AA Akkus bzw. Batterien. Garmin gibt als Laufzeit bis zu 16 Stunden an, im Expeditionsmodus sollen es bis zu 170 Stunden sein.

Nach meinen Tests fordert der 66s die Akkus im Power-Modus noch etwas mehr der Oregon 700. Im Power-Modus* komme ich auf folgende Werte (in hh:mm):

  • GPSMAP 66s: 05:15, 05:00, 05:25, 05:40
  • Oregon 700: 05:35, 05:30, 06:03, 06:45
  • GPSMAP 64s: 11:45, 12:30

Spar-Modus**, hier zeigen sich folgende Laufzeiten (in hh:mm):

  • GPSMAP 66s: 18:15, 18:15, 18:45
  • Oregon 700: 20:35, 17:50, 17:45
  • GPSMAP 64s: 25:15

*Power-Modus: Display permanent 100%, GPS+GLONASS, Navigation, Trackaufzeichnung, Karte in Fahrtrichtung, ANT+ / Bluetooth / Wi-Fi aus, schwarze 2.550 mAh eneloops**Spar-Modus: Display im Energiesparmodus, GPS, keine Navigation, Trackaufzeichnung, Karte nach Norden, ANT+ / Bluetooth / Wi-Fi aus, schwarze 2.550 mAh eneloops

Die gemessenen Minimum/Maximum-Werte sind eher theoretischer Natur – in der Praxis liegen die zu erreichenden Laufzeiten dazwischen, je nachdem wie das Gerät eingesetzt wird. 

Der neu hinzugekommene Expeditionsmodus bedeutet: Display aus, nur GPS, Bluetooth & Wi-Fi aus, seltenere Positionsaktualisierung. Trackaufzeichnungen fallen entsprechend ungenauer aus.

Speicher

Die interne Speicherkapazität gibt Garmin mit 16 GB an. Der Mac-Finder zeigt eine Kapazität von 15,52 GB an, davon sind noch 15,44 GB frei (bei dem GPSMAP 66st sind es aufgrund der vorinstallierten TopoActive Karte knapp 9 GB). Die optionale MicroSD-Speicherkarte darf eine Kapazität von maximal 32 GB haben.

Garmin GPSMAP 64s vs. GPSMAP 66s, Vorderseite
Garmin GPSMAP 64s vs. GPSMAP 66s, Rückseite

Garmin GPSMAP 66s Test & Erfahrungen – GPS-EMPFANG

Das GPSMAP 66s bzw. das 66st verfügen mit GPS, GALILEO bzw. GLONASS über drei Satellitensysteme. In der Einstellungen lässt sich zwischen GPS, GPS/GLONASS bzw. GPS/GALILEO wählen, WAAS/EGNOS ist optional.

Die Genauigkeit von Trackaufzeichnungen habe ich auf zahlreichen Touren gecheckt, Beispiele gibt es hier.

Interaktive Karte mit TrackaufzeichnungenTracks Garmin GPSMAP 66s & 66st

Die Aufzeichnungen vom GPSMAP 66s und GPSMAP 64s fallen wie erwartet insgesamt sehr akkurat aus und sind sehr gut miteinander vergleichbar. Unterschiede lassen meist nur ausmachen wenn einem die Touren im Detail bekannt sind.

Ob GPS + GLONASS oder GPS + GALILEO hat anscheinend keinen signifikanten Einfluss auf die Genauigkeit. Das Oregon 700 kann dagegen auf den Touren abschnittsweise nicht ganz mithalten.

Was außerdem auffällt: Der 66er bestimmt die Position rasend schnell; in der Regel steht sie direkt nach dem Beenden des Bootvorgangs zur Verfügung. Vorausgesetzt das Gerät erhält über Garmin Express bzw. die Connect App regelmäßige Updates der Satellitendaten (Datei EPO.BIN im Verzeichnis \Garmin\GPS).

Interessant ist auch ein Vergleich mit dem neuen GPSMAP 66sr, das GPSMAP 66s steht dem GPSMAP 66sr hinsichtlich der Genauigkeit von Trackaufzeichnungen nur wenig nach.

Das Menü bzw. die Benutzeroberfläche hat Garmin an vielen Stellen optimiert. Folgendes ist mir aufgefallen:

  1. Aufzeichnungssteuerung (Starten/Stoppen der Trackaufzeichnung): Ein Aufrufen dieser wichtigen Funktion ist von jeder Seite aus über die Enter-Taste möglich.
  2. Ein-/Aus-Taste: Durch ein Drücken öffnet sich eine hilfreiche Statusseite (Regeln der Displayhelligkeit; Sperren der Tasten; Infos zu bzw. Zugriff auf Wi-Fi, Bluetooth, Sensoren, Wetter etc.; Öffnen von Connect IQ Widgets).
  3. Energiesparmodus (= automatisches Abschalten des Displays): Der Energiesparmodus lässt sich nicht mehr über eine beliebige Taste sondern nur noch über die Ein/Aus-Taste beenden (oder automatisch z.B. durch einen Abbiegehinweis beim Navigieren).
  4. Kalibrieren des Höhenmessers (ein Beispiel für die vielen kleine Änderungen): Das Kalibrieren erfolgt weiterhin durch ein Eingeben von Höhe oder Luftdruck bzw. Verwenden der GPS-Höhe, das Menü bzw. die Vorgehensweise wurde aber optimiert.
  5. Reisecomputer: Durch ein Drücken der + bzw. der – Taste ändert sich die Anzahl an Datenfeldern quasi dynamisch; außerdem lassen sich – analog zu dem Oregon 7×0 – unterhalb der "Anzeige" weitere Datenseiten hinzufügen.
  6. Satellitenseite: Für jedes GNSS gibt es eine separate Anzeige; via MENU-Taste besteht ein schneller Zugriff auf die Satelliteneinstellungen.
  7. Seitenband: Das bereits vom GPSMAP 64s bekannte Seitenband befindet sich jetzt nicht mehr in der Mitte sondern am unteren Rand des Displays; außerdem können dem Band (bzw. bei deaktiviertem Band der Seitenfolge) für einen schnellen Zugriff weitere Elemente wie z.B. "Tracks" aus dem Zieleingabe- oder "Anzeige" aus dem Einstellungsmenü hinzugefügt werden.

Die folgenden Abbildungen zeigen Beispiele für die Aufzeichnungssteuerung und das Seitenband.

GPSMAP 66s & GPSMAP 66st: Starten der Aufzeichnung
GPSMAP 66s & GPSMAP 66st: Stoppen der Aufzeichnung
GPSMAP 66s & GPSMAP 66st: Speichern der Aufzeichnung
GPSMAP 66s& GPSMAP 66st: Seitenband (unten)

Garmin GPSMAP 66s Test & Erfahrungen – EINSTELLUNGEN

Im Folgenden zeige ich an ein paar Beispielen was sich im Setup-Menü getan hat.

Garmin GPSMAP 66s, Einstellungen 1
Garmin GPSMAP 66s, Einstellungen 2
Garmin GPSMAP 66s, Einstellungen 3
Garmin GPSMAP 66s, Einstellungen 4

GPSMAP 66s – Einstellungen: System

Neben der RINEX-Aufzeichnung stehen als GNSS GPS, GPS + GLONASS bzw. GPS + GALILEO zur Auswahl.

GPSMAP 66s: Systemeinstellungen
GPSMAP 66s: Satelliten

GPSMAP 66s – Einstellungen: Aufzeichnung

Als Ausgabeformate gibt es FIT bzw. GPX + FIT. Die Bezeichnung der Archivierung mit "Automatische GPX-Archivierung" macht jetzt endlich visuell klar, das nur Aufzeichnungen im GPX-Format archiviert werden.

GPSMAP 66s: Aufzeichnung 1

GPSMAP 66s – Einstellungen: Waypoints (Wegpunkte)

Hinter dem neuen Eintrag "Waypoints" verbergen sich sehr interessanten Optionen. Es kann ein max. 26 Zeichen langer Prefix definiert werden, dazu kommt ein vierstelliger, ebenfalls definierbarer numerischer Suffix.

Wird ein neuer Wegpunkt gespeichert erhält er – gemäß des Beispiels rechts – automatisch die Bezeichnung "2018-BAY-0002", der nächste Punkt würde dann "2018-BAY-0003" lauten.

GPSMAP 66s: Wegpunkte Prefix
GPSMAP 66s: Wegpunkt-Manager

GPSMAP 66s – Einstellungen: Menüs

Der Punkt "Menüs" fasst zahlreiche Einstellungen zusammen. Neben dem Menüstil (siehe Abbildungen) lässt sich damit an zentraler Stelle die Elementreihenfolge für wichtige Menüs definieren (Hauptmenü, Einrichten, Suche). Dazu kommt eine De-/Aktivieren bzw. Einrichten des Seitenbandes.

GPSMAP 66s: Menüs einrichten
GPSMAP 66s: Hauptmenü kleines Gitter
GPSMAP 66s: Hauptmenü großes Gitter
GPSMAP 66s: Hauptmenü Liste
GPSMAP 66s: Hauptmenü mit Seitenband

Garmin GPSMAP 66s Test & Erfahrungen – FUNKTIONEN

Im Laufe des Tests habe ich ziemlich alle Funktionen durchgespielt. Der Funktionsumfang entspricht im Wesentlichen dem vom Oregon 7×0 bzw. GPSMAP 64s – auf wichtige Neuerungen gehe ich im Folgen näher ein. 

Garmin Connect IQ – also das Installieren von Apps, Datenfeldern und Widgets – ist bei dem GPSMAP 66s/66st möglich. Eine App ist bereits vorinstalliert und zwar Wikiloc zum Herunterladen von Trails aus der Wikiloc-Community.

GPSMAP 66s – Funktionen: Gespeicherte Tracks

Hinter der Anwendung "Gespeicherte Tracks" verbirgt sich der "Track-Manager" mit Zugriff auf archivierte Tracks und Track-Favoriten. Der Funktionsumfang fällt ähnlich zu anderen Garmin Geräten aus, wichtige Funktionen werden über die MENU-Taste aufgerufen.

Ein neuer Track landet beim Speichern automatisch im Archiv, um ihn zum Navigieren einzusetzen muss er aber erst zum Favoriten gemacht werden. Im Archiv selber gibt es einen Ordner "Automatisch" mit den im Rahmen der automatischen GPX-Archivierung gespeicherten Tracks. 

Aktivitäten (= im FIT-Format aufgezeichnete Tracks) sammeln sich in dem Menü "Aufgezeichnete Aktivitäten" an, dessen Funktionsumfang analog zu dem Oregon 7×0 ausfällt.

GPSMAP 66s: gespeicherte Tracks

GPSMAP 66s – Funktionen: BirdsEye

Das GPSMAP 66s bzw. das 66st verfügen über ein zeitlich unbegrenzten Abo für Birdseye Satellitenbilder.

Der Download per Wi-Fi hat im Test zuverlässig funktioniert.

Der maximale Download-Radius hängt vom Detailgrad ab, so beträgt er bei "am höchsten" 4,4 km (Auswahl: Standard, hoch, am höchsten).

GPSMAP 66s: BirdsEye Satellitenbild
GPSMAP 66s: BirdsEye Direct

GPSMAP 66s – Funktionen: Taschenlampe

Die in der maximalen Stufe sehr helle Taschenlampe (nicht in das Licht schauen!) bietet neben einer Dauerbeleuchtung ein Blinken ("Stroboskopblitze") in unterschiedlichen Zeitabständen (Stufen 1 bis 9; 1 bedeutet einmal pro Sekunde). Die SOS-Funktion entspricht nicht unserem alpinen Notsignal (= ein Signal sechsmal pro Minute, eine Minute Pause, usw.), sondern dem internationalen SOS.

GPSMAP 66s: Taschenlampe

GPSMAP 66s – Funktionen: Aufzeichnungssteuerung

Diese Anwendung steuert die aktuelle Trackaufzeichnung, informiert zu dem aktuellen Track (Statistik, Karte, Höhenprofil) und ermöglicht ein TracBack.

GPSMAP 66s: Aufzeichnungssteuerung (1)
GPSMAP 66s: Aufzeichnungssteuerung (2)

GPSMAP 66s – Funktionen: Wetter

Über ein Smartphone oder per Wi-Fi können für den aktuellen Standort Wetterinformationen sowie Karten mit Angaben zu Temperatur, Wind, Niederschlag und Wolken abgerufen werden.

Die Karten erlauben eine animierte Wiedergabe (siehe Abbildungen zur Temperatur).

GPSMAP 66s: Wetter Übersicht
GPSMAP 66s: Wetter Wiedergabe

GPSMAP 66s – Funktionen: inReach Mini Steuerung

Das GPSMAP 66s/st kann – ebenso wie die Garmin fenix 6 Serie – ein inReach Mini Satelliten-Kommunikationsgerät steuern.

Das inReach Mini ermöglicht eine vom Mobilfunknetz unabhängige Zwei-Wege-Kommunikation bzw. das Senden von SOS-Meldungen zum Einleiten von Rettungsmaßnahmen.

Das Koppeln beider Geräte erfolgt per ANT+, mit dem GPSMAP lassen sich u.a. vordefinierte Nachrichten auswählen und versenden, es kann auf eingehende Nachrichten geantwortet und die SOS-Funktion aktiviert werden.

InReach Mini – neue Nachricht
InReach Mini – SOS versenden

Garmin GPSMAP 66s Test & Erfahrungen – SONSTIGES

GPSMAP 66s – Schnittstellen

Das GPSMAP 66s verfügt mit ANT+, Bluetooth LE, USB und Wi-Fi über alle nur erdenklichen Schnittstellen:

  • ANT+: Verbinden mit externen Geräten und Sensoren, Datentransfer von Gerät zu Gerät.
  • Bluetooth LE: Verbinden mit externen Sensoren bzw. einem Smartphone, Datentransfer von Gerät zu Gerät.
  • USB: Stromversorgung, Datenaustausch.
  • Wi-Fi: Datenaustausch.

Die Schnittstellen habe ich während des Tests intensiv durchgespielt. Ob Smartphone-Verbindung, Datenübertragung per ANT+ oder Bluetooth, Sensoren … funktioniert bestens.

Welche Smartphone-Benachrichtigungen gibt es?

  • Eingehende E-Mails
  • Eingehende / verpasste Anrufe
  • Textnachrichten (z.B. SMS, WhatsApp)
  • Garmin Connect (z.B. zu neu hochgeladenen Aktivitäten)
  • Weitere …

Folgende Sensoren habe ich ausprobiert – alle funktionieren am GPSMAP 66s/66st:

* ANT+; ** Bluetooth; *** ANT+/Bluetooth Bei kombinierten ANT+ / Bluetooth Sensoren wird leider nicht das verwendete Protokoll angezeigt.

Garmin GPSMAP 66s: Sensoren
Garmin GPSMAP 66s / 66st Online-Funktionen

GPSMAP 66s – Karten & Navigation

Während des Tests habe ich den GPSMAP 66s im Zusammenspiel mit den neuen Garmin Alpenvereinskarten v4 ausprobiert.

Dabei hat sich wieder bestätigt: Die AV-Karten sind fast schon ein Must-have für jeden Outdoorer mit einem Faible für den deutschsprachigen Alpenraum. In Kombination mit einer routingfähigen Karte (z.B. der Garmin Topo Deutschland oder einer OSM-Karte) steht zum Orientieren bzw. Navigieren ein perfektes Team zur Verfügung.

Zum Navigieren stehen beim GPSMAP 66s/66st alle bei Garmin Outdoor-Geräten "üblichen" Funktionen zur Verfügung:

Tracks, Routen, Wegpunkte, Markierte Wege, Luftlinie, Active Routing, RoundTrip-Routing, Geocaching, MOB, Peilen und Los, Wegpunkte mitteln.

Zu der TopoActive Karte des 66st: Dies ist nach meinen Erfahrungen eine gute Grundlage zum Navigieren, insbesondere mit Tracks.

Garmin Alpenvereinskarte mit Routennavigation

GPSMAP 66s – Explore App

Die Garmin Explore App fürs Smartphone ist eine weitere Neuerung – mit ihr lassen sich auf dem GPSMAP gespeicherte Tracks, Routen und Wegpunkte auf der Basis von OSM-Karten anzeigen, außerdem ist eine Echtzeitnavigation mit dem Smartphone möglich.

Die beiden folgenden Abbildungen zeigen eine von mir durchgeführte Tour in der Explore App. 

NEU, alle Infos zu der Garmin Explore App & Webseite

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Garmin GPSMAP 66s Test – FAZIT

Das GPSMAP 66s (bzw. das 66st) ist auch 2020/21 immer noch ein top Outdoor-GPS-Handgerät!

Es überzeugt insbesondere mit einem exzellenten und großen Display, üppigen Speicher, starken GPS-Empfang und vielfältigen Online-Funktionen – vor allem aber mit einem spielerischen Handling, mit dem alleine es schon seinen Vorgänger in den Schatten stellt!

Das Ergebnis des GPSMAP Relaunch ist ein erstklassiges und begeisterndes Allround-Navigationssystem für Wanderer, Biker und andere Outdoorer.

Pro – GPSMAP 66

  • Exzellentes Display
  • Robust & stabil
  • Drei GNSS
  • Schnelle & genaue Positionen, akkurate Tracks
  • Vielfältige Online-Funktionen
  • Optimiertes Menü
  • Riesiges Kartenangebot
  • Vorinstallierte TopoActive Karte (66st)
  • Connect IQ kompatibel
  • Garmin Explore App kompatibel

Contra – GPSMAP 66

  • Beenden des Energiesparmodus nur per Ein/Aus-Taste
  • Drücken der Ein/Aus-Taste mit Handschuhen
  • Recht groß
  • Keine zwei Datenfelder Option auf der Kartenseite
  • Kein USB-C

Bewertung

  • GPS: 100%
  • Tempo: 80%
  • Batterie: 60%
  • Display: 100%
  • Bedienung: 80%
  • Navigation: 80%
  • Ausstattung: 80%
  • Karten: 100%
  • Gesamt: 90%

Bewertungskriterien

  • GPS-Empfang (Zeit bis zur ersten Positionsbestimmung, Genauigkeit von Tracks)
  • Systemgeschwindigkeit (Zoomen/Verschieben der Karte, Aufrufen alle POIs per Zieleingabe, Routenberechnung)
  • Akku (Laufzeiten mit eneloop Akkus)
  • Display (Ablesbarkeit unter wechselnden Bedingungen, Auflösung)
  • Bedienung (Einsteigerfreundlich, Anpassbarkeit, mit Handschuhen möglich, Touchscreenhandhabung / -empfindlichkeit)
  • Navigation (Routing, Zielführung)
  • Ausstattung (Anzahl an Funktionen)
  • Karten (weltweit / regional, Raster- / Vektor- / Marine-, Satellitenbilder, kostenlose OSM-Karten)
  • Jede Kategorie fließt zu gleichen Teilen in das Endergebnis ein.
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48 Gedanken zu „Garmin GPSMAP 66s & GPSMAP 66st – Test & Erfahrungen“

  1. Hallo zusammen, mein Gerät hängt im Update der Firmware und kann keine Satelliten orten. Wie bekomme ich das wieder hin? Update auf dem PC hat nichts verändert,
    VG AnjaLütchens

    Antworten
    • Hallo,
      ist das Update fehlgeschlagen und das GPSMAP kann nicht mehr starten oder zeigt es auf der Satellitenseite keine Satelliten mehr an? Wie wurde das Update eingespielt?
      Vg

      Antworten
    • GPSMAP 66 Firmware Update 4.80 released 29SEP20:

      Changes made from version 4.70 to 4.80:

      • Fixed possible issue reading data from microSD cards

      Laut Garmin Express beeinhaltet v4.80 auch alle Änderungen von v4.70

      null

      Antworten
  2. Die Akkulaufzeit ist schon massiv unterschiedlich zum 64s. Der 66’er bietet nur 5-6 h, der 64’er zwischen 11-12 h. Das ist die doppelte Laufzeit!
    Ich habe heute einen eTrex 30, dieser bietet sogar bis zu 25h Laufzeit, sollen es in der Praxis nur 18 – 20 h sein, ist das ein vernünftiger Wert für ein Outdoorgerät.
    Wenn ich nähmlich Outdoor viele Stunden / Tage im Gebirge unterwegs bin, dann habe ich in der Regel nicht mehrere Sätze Akkus dabei und laden kann man die Akkus auch nicht auf jeder Hütte jeden Tag.
    Ein Bergtour dauert rasch mal mehr als 5 – 6 h, da ist die Kapazität vom 66’er schon lange zu Ende!

    Gerne würde ich mir eine Verbindung von der eTrex Serie 32x zu Garmin Explore auf meinem Android Handy wünschen. Dann kann ich nähmlich die aufgezeichnete Track und eine Route dort gleich am großen Bildschirm anzeigen, ohne den eTrex aus dem Rucksack – Topfach herauszunehmen.

    Antworten
  3. Den vielen Vorteilen, stehen gravierende Nachteile gegenüber:
    – starke Abweichungen bez. Höhe (bis 300m im Vergleich zu Smartphones)
    – Vom PC mittels Basecamp übertragene Tracks, Wegpunkte und/oder Routen werden nicht oder erst nach einigen Stunden auf dem GPSMAP 66ST dargestellt. Mapsource wird nicht unterstüzt.
    – die Kopplung mit GNS-Satelliten geht zwar sehr schnell, der Track aber in den ersten 3-5 Minuten ungenau. Abweichungen von 30m sind üblich.
    – Kopplung via Bluetooth zwischen Android Smartphone und GPSMAP ist reines Glücksspiel (gilt auch für eine Garmin Smartwatch). Garmin bekommt das auch nach diversen Updates von "Connect" nicht in den Griff

    Antworten
  4. Mein Garmin 66s hatte ich auf Deutsch eingerichtet.

    Derzeit kommt es aber nur noch in Engisch.

    Ein Update (Version 3.10) führt zu keinem anderen Ergebnis. Auch werden keine anderen Sprachdateien zur Verfügung gestellt.

    Auch ein Reset auf die Werkeinstellungen führte zu keinem anderen Ergebnis.

    Was ist zu machen, um den Garmin 66s wieder in Deutsch einrichten zu können?

    Vielen Dank.

    Antworten
    • Hallo, nach längerer Abwesenheit geht es jetzt weiter … besteht das Problem noch? Evtl. kann ich dir die Sprachdatei vom 66er schicken.
      VG

      Antworten
      • Danke
        Ok, ist also kein Datenfeld, sondern ein Tripcomputer-Layout

        Interessant wäre eine Laufzeitanalyse mit der fw 3.1
        Scheinbar hat sich da was verbessert.
        Da sollte man 2 idente Geräte mit unterschiedlicher FW haben.

        Antworten
  5. Sehr negativ ist, dass man nicht 2 Datenfelder wählen kann !! Man muss vier oder großes Datenfeld wählen. Bei 4 oder großen Daentenfeld sind 30 % des Display belegt und man sieht die Karte sehr klein. Beim 64s ist dieses einstellbar! Ist dieses vergessen worden???

    Antworten
  6. Hallo Leute,
    ist es normal, das das Oregon 700 bei nicht eingelegter Speicherkarte ( Topo Deutschland V8 Pro ) keine Karte im Display anzeigt ? Es war nur der GPX-Zeiger zu sehen ?

    Antworten
  7. Hallo bei mir Funktioniert die Flächenberechnung Speicherung nicht wenn ich eine Fläche abgelaufen bin und auf Berechnen gehe funktioniert das noch und zeigt die Fläche an wenn ich dann auf Speichern will hängt sich das Gerät auf hat da jemand eine Lösung.Ist auch so bei einem Freund der Fall also denke ich Software Problem Garmin selber kann mir nicht helfen!

    Antworten
  8. Hallo zusammen,

    das GPSMAP 66s ist ja ohne Topo-Karten.
    Nun habe ich eine Fenix 5 Plus, hier sind die Topo-Active Karten vorhanden, kann man diese Karten auf das GPSMAP 66s übertragen?
    Sind die Karten Personen- oder Gerätebezogen zu kaufen?

    Antworten
  9. Bei den Daten steht noch: "? Custom Map Kacheln"
    Beim Garmin Support findet man die Antwort (100):
    https://support.garmin.com/en-US/?faq=1Bz6TOQfUJ65zKV2l9IYAA&productID=598455&searchQuery=custom%20map&tab=topics&textPage=1

    File Limitations of GPSMAP 66 Series

    When sending or creating files for an outdoor device, keep in mind the following device limitations:

    GPSMAP 66 Series

    2,000 GPX files
    10,000 waypoints
    No limit on geocaches (outside of max number of GPX files supported and memory available)
    250 routes, 250 points per route
    250 saved tracks
    2,000 archive tracks
    20,000 points per track
    —> 100 custom map tiles
    BirdsEye Imagery files – no limitation other than available memory
    Mapping segments 15,000*

    Antworten
  10. Hallo liebe Leute,

    hier meine bisherigen – eher enttäuschenden – Erfahrungen mit dem gpsmap 66s:

    – Adresssuche funktioniert nicht.

    Mit den gleichen Karten funktioniert sie auf meinem älteren 62s tadellos. Selbst mit der original SD-Card mit der Topo Transalpin + funktioniert die Adresssuche beim 66s nicht. Suche ich nach POis, Städte, Einkaufen, Restaurants usw. funktioneert alles, nur eben nicht die Adresssuche.

    – Ein einziges Trauerspiel sind m.E. die Möglichkeiten der Drahtlosverbindungen. Also wlan, Bluetooth und ANT+.

    Nach meinem Verständnis dient wlan und BT hauptsächlich dem Zweck, Daten zwischen meinen Geräten schnell und unkompliziert drahtlos zu übertragen. Also beispielsweise mal eben von meinem Tablet od. Smartfon eine gpx-Datei drahtlos aufs garmin zu übertragen. So habe ich bislang den Hauptzweck dieser Standards gesehen. Aber was macht garmin daraus? Über wlan oder BT ist es nur möglich, über ein geeignetes Smartfon (quasi als router) ins Internet bzw. die garmin-cloud zu gehen.

    Dort stehen dann auf Garmin-Connect oder Garmin-Explore Dinge zur Verfügung, die ich für ein outdoor-Navi kaum gebrauchen kann oder die derzeit schlicht gar nicht funktionieren. Will ich beispielsweise eine sogenannte "Strecke" aus Explore direkt aufs 66s zu schicken (bei mir kommt derzeit immer nur die Meldung: "Gerät unterstützt keine Strecken"). Auch aus Garmin-Connect konnte ich bislang nichts direkt aufs 66s übertragen.

    Zu ANT+ ist folgendes zu sagen: Dies ist ein von Garmin vor längerer Zeit selbst entwickeltes Übertragungsverfahren. Der Datenaustausch zwischen meinem alten 62s und dem 66s funktioniert reibungslos. Nun ist es aber so, das auch die allermeisten Smarties über ANT+ verfügen. So wäre es eigentlich naheliegend, dass man evtl. über diesen Übertragungsweg z.B. mal eine kleinere gpx-Datei zwischen dem garmin u. dem Smartfon hin- und herschaufeln könnte. Aber auch das geht natürlich nicht. Wäre auch zu schön gewesen.

    Über zahlreiche andere Probleme, Abstürze und Ungereimtheiten mit dem Gerät wurde ja bereits von vielen anderen in den einschlägigen Foren berichtet.

    Ich habe bisher zweimal mit dem Support geredet. Am Ende dieser Gespräche hatte ich das Gefühl, dass ich meinen Gesprächspartner bei Garmin mehr trösten und aufmuntern musste als er mich. Denn es kam immer wieder zu Sprache, dass er mich und meine Beschwerden, Anliegen und Vorschläge durchaus nachvollziehen könne. Er selbst verstehe die Firmen-Politik nicht mehr. Es sei ihm aber nicht möglich, auch nur eines meiner Probleme zu lösen, da alles in den Händen der amerikanischen Entwickler liege. Deutschland spiele für diese Leute nur eine untergeordnete und unbedeutende Rolle. Drüben laufen die Dinge eben anders als bei uns. Zu guter letzt hat er darauf hingewiesen, dass von den deutschen Kunden viel zuwenig Protest und Druck ausgeübt wird. Aber nur dieses würden unsere amerikanischen Freunde verstehen.

    Wie groß muss der Leidensdruck bei uns deutschen Kunden eigentlich noch werden, bis wir Garmin ……. (gelöscht) zeigen? Also steht auf!!

    Gruß

    Klaus

    Antworten
    • Hallo Klaus,

      dem kann ich nicht so ganz zustimmen … die Suche nach Adressen funktioniert einwandfrei, ich habe es jetzt extra noch einmal mit der Topo D v7 Pro (auf microSD) durchgespielt, hat bei allen ausprobierten Adressen einwandfrei geklappt.

      Über den Sinn und Zweck der drahtlosen Verbindungen kann man sicherlich diskutieren … da kann jeder ein anderes Verständnis haben … als Trauerspiel würde ich es nicht gerade bezeichnen.

      Mit der Explore App lässt sich via Bluetooth problemlos ein Track, eine Route (https://www.navigation-professionell.de/routennavigation-garmin-explore-garmin-gpsmap-66s-st/) oder ein Wegpunkt von einem Smartphone auf das 66 übertragen (der direkte GPX Import in die App kommt hoffentlich noch); aus Explore lassen sich Strecken nur über einen Umweg auf das GPSMAP bringen (Import einer Strecke aus Garmin Connect direkt auf der Explore Webseite), das direkte Übertragen von Strecken wird nur von Garmin Connect unterstützt und auch nur auf Wearables und Fahrradgeräte und nicht auf die Outdoor-Handgeräte. Das einzigste was mich stört ist dass neben der Explore App unbedingt die Connect App für den Aufbau der Verbindung benötigt wird … ansonsten halte ich Explore für eine feine Sache. Wenn dann noch Connect IQ für das 66er so richtig zum Laufen kommt und eine App wie gimporter zur Verfügung stehen sollte steht dem Übertragen von GPX-Dateien nichts mehr im Wege.
      Übrigens, ich würde etwas was mir ein Mitarbeiter am Telefon gesagt hat nicht posten … in diesem Fall schon alleine wegen dem MA nicht … und den … zeigen … naja.
      VG

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      • Aus meiner Sicht sollte das Gerät hinsichtlich der Verbindungsmöglichkeiten zumindest auf dem Niveau des Oregons 700 sein, um einfach eine Alternative zu den aktuellsten Touchscreen Geräten zu sein. Das ist offensichtlich derzeit nicht der Fall.
        Schade, für mich ein Grund mit dem Kauf erst einmal abzuwarten.

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  11. Hallo,

    nach den ersten Kilometern per Rad und zu Fuß in der Fränksichen Schweiz:
    Ich bin seit langem mal angetan von einem Garmingerät. Der 66er hat das Zeug mein LIeblings-GPS zu werden:
    1. Display wie der Oregon endlich
    2. Die Tasten bieten blind vom Drückfeeling her eine angenehme Rückmeldung , dass der Befehl im Gerät angekommen ist.
    3.Die Lagegenauigkeit des Tracks ist sehr gut, identisch mit meinen Activ20von SATMAP. In der Stadt sogar ein .
    Tick besser.Anscheinbar stabilisert doch Galileo etwas den Empfang unter etwas schwierigen Bedingungen.
    4. Connet-App läuft nicht rund bei mir
    5. Akku-Dauer entspricht den Werten vom 64er bzw. OR700 .
    6. Der Kartenaufbau ist flüssiger als beim Oregon 700, 64er bis jetzt.
    7. Menüführung emfinde ich freundlicher als beim 64er und Oregon. Die Optimierung wirkt sinnvoll

    Soweit mein erster Eindruck. Also nach vielen Jahren mal wieder positiv überrascht von Garmin. Das Gerät ist derzeit das beste Outdoor-GPS auf dem Markt für den den echten Outdoorer der tagelang unterwegs ist in Bergen, oder anderen Regionen abseits des Tourismus..

    VG

    Frank

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    • Hallo Joachim,

      natürlich hast du recht, dass man mit persönlicher Kritik an einzelnen Mitarbeitern entsprechend vorsichtig umgehen sollte. Meine Kritik gilt auch nicht einzelnen Mitarbeitern (die sind i.d.R. sehr freundlich), sondern der Fa. Garmin. Ein Support, dem in vielen Fällen die Hände gebunden sind, brauche ich nicht. Auch in den Foren wird zum Thema "Garmin-Support" reichlich Kritik geübt. Das ist auch gut und richtig so.

      Mit dem Support bin ich übrigens zu meinem „Adresssuche-Problem“ wie folgt abgespeist worden: Nachdem ich dem Support gesagt habe, dass ich den freien Speicherplatz (ca. 3GB) auf meiner originalen „Topo Transalpin + pro“ sd-Karte für meine eigenen Daten (keine Karten, nur gpx-tracks) nutze, war dem Menschen die Ursache natürlich sofort klar: Meine Zweckentfremdung der sd-Karte – was anderes fiel ihm nicht ein. Ich habe die sd-Karte in mein altes 62s eingelegt und wie nicht anders zu erwarten: Alles – auch die Adresssuche funktioniert einwandfrei. Was für Irrsinn!!

      Vielleicht bin ich beim Thema "Connectivity" ja mittlerweile "out-of-fashion" und komme damit nicht mehr ganz mit. Bei dem von dir beschriebenen "problemlosen" Weg der Übertragung einer route über die explorer app bzw. connect wird mir schwindelig. Was soll daran einfach und problemlos sein? Zumal wenn man bedenkt, dass die route dann erst auf dem 66s erstellt wird. Einfach ist für mich was anderes und mir erschließt sich der Sinn nicht.

      Den begeisterten "Connectivity-Freunden" möchte ich auch ans Herz legen, sich mal die EULAs und Datenschutzrichtlinien von Garmin genauer anzuschauen. Hierzu kann ich nur sagen: Willkommen in der Cloud und im Daten-Kapitalismus.

      Meine Zeit mit Garmin ist mit dem 66s nunmehr beendet. Ein neues Gerät von Garmin wird es nicht mehr geben. Schade.

      Gruß

      Klaus

      Antworten
  12. Hallo,
    das Gerät ist bislang bei komoot nicht als kompatibles Gerät gelistet. Bei meiner Anfrage bei Komoot konnte mir hierzu auch keine Antwort gegeben werden. Wäre für mich jedoch eine wichtige Kaufentscheidung, ob analog zum Oregon 700 komoot Touren über die App sofort übertragen werden können. Gibt es hierzu seitens Garmin eine Info ?
    Gruß Karsten

    Antworten
    • Hallo, dazu habe ich keine Info, allerdings dürfte es folgende Workarounds geben:

      1: Per Browser in komoot anmelden, die Tour herunterladen, die Tour mit der Garmin Connect App öffnen und auf den 66er übertragen (muss ich allerdings nächste Woche wenn der 66s da ist noch verifizieren)
      2: In Garmin Explore per Browser anmelden, die Tour importieren und mit der Explore App synchronisieren und somit auf den 66er bringen; interessant wird es wenn Garmin einen direkten Import von GPX-Dateien in die Explore App ermöglicht (was hoffentlich kommt …)
      VG

      Antworten
      • Hallo,
        da bin ich sehr gespannt drauf. Eigentlich müsste das 66 s die gleichen smart Möglichkeiten wie das Oregon 700 bieten, ansonsten ware es ein Rückschritt.
        Habe gleichzeitig auch einmal bei Komoot angefragt, die prüfen auch.
        VG

        Antworten
        • Moin,
          ich hab nachfolgende Antwort von komoot erhalten dazu:
          Hallo Frank

          danke für deine Anfrage!

          Aktuell ist das nicht geplant – Leider erfüllen einige Garmin-Geräte nicht die technischen Voraussetzungen, um komoot-Routen auf das Gerät herunterzuladen (z.B. Vivoactive 3 / HR, Fenix 3). Sollte sich das ändern, lassen wir es euch wissen.

          Alle derzeit unterstützten Geräte sind auf unserer App Store-Seite aufgeführt.

          Natürlich kannst du bei komoot geplante oder gemachte Touren als GPX-Dateien von unserer Website herunterladen, und auf diesem Wege an dein Garmin-Gerät übertragen. Mehr ist in diesem FAQ-Artikel erklärt.

          Beste Grüße

          Daniela

          **ENDE

          Ich kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen.

          Antworten
      • OK, thanks. Kind of a pain since with 4 data fields you really can not use the map for navigation. I saw on the Geocaching forum that it has been this way since Garmin implemented the dashboard. I have been spoiled by my old 60CSx I guess.

        Antworten
  13. Ist es beim 66 möglich einzeln eingelegte Akkus im Gerät zu laden, oder müssen wie beim 64 die Akkus verbunden sein (zB. Garmin-Akku-Pack) um den Gummiknopf im Batteriefach zu betätigen?

    Antworten
  14. Danke für den Testbericht.
    ich verwende derzeit noch ein GPSMAP62 und es würde mich interessieren ob der Kartenaufbau etwas rascher geht, insbesondere wenn man etwas herausgezoomt hat und den Kartenausschnitt verschiebt dauert das doch (auch bei wenig Details) doch etwas lang beim 62er (insbesondere bei Rasterkarten)
    Ist das beim 66er deutlich besser?
    vielen Dank, schöne Grüße Urfahraner

    Antworten
  15. Sorry, der Test ist enttäuschend. Man testet nicht die Galileofunktion und gibt dann unter Punkt GPS 100 % als Wertung. Es wäre gerade interessant , ob Galileo wirklich eine bessere Genauigkeit liefert beim GPS-Empfang.
    Ansonsten scheint das Gerät nur auf Funktionshöhe der OR 7xx anzukommen.

    Gruß

    Frank

    Antworten
    • Die Trackaufzeichnung zeigt dass der 66s in die Fußstapfen seiner Vorgänger 62s/64s tritt und schon jetzt eine Top-Bewertung rechtfertig – auch ohne GALILEO auszuprobieren, das erst 2020 voll ausgebaut sein wird und deshalb erst einmal außen vorgelassen wurde; seitens der Funktionen, da bietet er schon etwas mehr als der Oregon (Sensoren per Bluetooth, Wegpunkt-Prefix/Suffix).
      VG

      Antworten
      • Hallo Joachim, das mag ja sein, dass das Gerät in die Fußstapfen der Vorgängermodelle tritt, aber für mich wäre das Gerät nur sinnvoll, wenn ich eine Verbesserung des Empfanges habe, also vielleicht doch mit Galileo exakter liege. Diesen ganzen Schnicksachnack mit Bluetooth , Kopplung Smartphone benötige ich nicht, da damit nur unnötig Akkuverbauch erzeugt wird. Unpraktisch auf Hüttentouren. Mehr Akkupower wäre da schon hilfreich dann .SATMAP und CompeGPS haben ihren Geräten Power spendiert, die Briten sogar Galileo dazu noch, wobei der Galileo-Effekt nur in den Bergen bis jetzt etwas deutlich wurde bei dem Gerät gegenüber OR7xx z.B. Bin gespannt was dann die Usergemeinde zum 66er berichten wird.

        VG

        Frank

        Antworten
      • Hallo Joachim,

        ich muss um Vergebung bitten. Nachdem ich mich in den letzten Tagen intensiv mit Galiiloeo beschäftigt habe, musste ich feststgellen, dass die von Garmin und SATMAP genutzte Version von Galileo keine Vorteile bringt. Es gibt nur eine kostenlose Varianten von Galileo. Diese hat eine Genauigkeit wie GPS.
        Die Servicepakete mit mehr Genauigkeit sind kostenpflichtig und nicht bei Garmin und SATMAP nutzbar.
        Eigentlioch mehr ein Marketinggag wohl. Sorry für meine Bemerkung im vorherigen Posting.

        VG

        Frank

        Antworten
  16. Hallo Joachim,

    hat das 66er auch das ClimpPro Feature und die Möglichkeit der Kalibrierung des Höhenmessers an Hand von DEM Karten (beides ist ja auf der Fenix 5 plus Serie vorhanden)?

    BG

    Volker

    Antworten
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