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Garmin Oregon 700 Test & Garmin Oregon 750t Test – The Next Generation

Garmin Oregon 700 Test & Garmin Oregon 750t Test – Das Oregon zählt seit jeher zu den beliebtesten GPS-Geräten auf dem Markt. Kein Wunder, begeistert der Garmin-Lotse doch mit sinnvoller Ausstattung, einem brillanten Display und einem spielerischen, an Smartphones angelehnten Handling.

Jetzt hat Garmin den Bestseller einem Relaunch unterzogen. Im Focus standen dabei eine besonders einsteigerfreundliche Menüführung, eine Schnittstelle zu Smartphones mit Features wie Live-Tracking oder die Möglichkeit, den GPS-Lotsen (künftig) mit Apps zu personalisieren.

Die jüngste Generation tritt mit drei Modellen an, von denen zwei in Deutschland und Österreich angeboten werden: das Einstiegsmodell Garmin Oregon 700 und das Highend-Modell Garmin Oregon 750t mit Kamera, Akku-Pack und vorinstallierter Europa-Karte (TopoActive).

Navigation-Professionell hat das Duo bereits ausführlich getestet.

Garmin Oregon 700 im Outdoor-Einsatz

Garmin Oregon – Die wichtigsten Fakten

  • GPS & GLONASS, A-GPS
  • Kapazitives 3-Zoll TFT-Farbdisplay, 240 x 400 Pixel
  • Wasserdicht nach IPX7
  • 4 GB (Oregon 700, ca. 3,5 GB frei) bzw. 8 GB (Oregon 750t, ca. 2,6 GB frei) interner Speicher; MicroSD-Karten bis 32 GB
  • Kompass und barometrischer Höhenmesser
  • Vorkonfigurierte Aktivitätsprofile für den leichten Einstieg
  • Bluetooth LE, WLAN, ANT+
  • Smartphone Schnittstelle über Garmin Connect (iPhone, Android,) u.a. mit Live-Tracking, Smart Notificatons und automatischen Uploads von »Aktivitäten« in Garmin Connect.
  • Connect IQ
  • Paperless Geocaching & Geocaching Live
  • Wetterradar
  • Oregon 750t: vorinstallierte, routingfähige TopoActive Europe auf OpenStreetMap-Basis; 8 MP Kamera mit Blitz
  • BirdsEye-Satellitenbilder Abo für ein Jahr

Garmin Oregon 700 Test & Garmin Oregon 750t Test: Hardware

Welche Eigenschaften hat das Oregon Gehäuse?

Alles wie gehabt – könnte man mit einem ersten Blick auf die neuen Oregons meinen. Und in der Tat, an dem formschönen Design hat sich im Vergleich zum Vorgänger nur wenig geändert. Gewicht (210 g inkl. Akkus), Abmessungen (61 x 114 x 74 mm) und Wasserfestigkeit (IPX7) bleiben gleich. Die Display-Einfassung und der Batteriefachdeckel kommen jetzt allerdings in elegantem Schwarz daher (statt grau), die seitliche, umlaufende Gummierung in neutralem Grau (statt schwarz). Dank zusätzlicher Vertiefungen in der Gummileiste liegen die Newcomer noch griffiger in der Hand. Wer will, kann die Schätzchen über eine Öse auf der Vorderseite mit einer Handschlaufe sichern.

Nach wie vor etwas fummelig: die Abdeckung für den USB-Abschluss, die man sehr exakt aufsetzen muss, um Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Der D-Ring, über den das Batteriefach geöffnet wird, lässt sich dagegen auch mit dünnen (Fahrrad-)Handschuhen problemlos öffnen.

Wie gut ist das Oregon Display?

Zu den Highlights des Oregon 600/650(t) zählt sicherlich das äußerst brillante kapazitive Display. Im Vergleich zur ersten Generation des Vorgängers fallen die Bildschirme der neuen Serie einen Tick kontrastärmer aus. Der Grund dürfte in einem schwachen Gelbstich liegen — was aber vor allem im direkten Vergleich auffällt und unter Jammern auf höchstem Niveau abzubuchen wäre. Insbesondere auch, weil die Monitore der letzten 600/650(t)-Modelle sogar einen erkennbar stärkeren Gelbstich aufweisen als Garmin Oregon 700 und Garmin Oregon 750(t), also etwas weniger Kontrast zeigen.

Wie auch immer: Der helle, kontrastreiche Monitor, der sich oft auch ohne aktivierte Beleuchtung prima ablesen lässt, ist nach wie vor der Beste auf dem Markt. Vor allem besticht er selbst unter schwierigen Bedingungen, etwa in praller Sonne — eine Herausforderung für viele Monitore — mit brillanter Darstellung. Dank der relativ hohen Auflösung von 240 x 400 Pixel werden selbst kleinste Kartendetails und –bezeichnungen scharf wiedergegeben.

Wieviel Speicher bieten der Garmin Oregon 700 bzw. der Garmin Oregon 750t?

Unser Garmin Oregon 700 Test zeigt: Etwas mehr interner Speicher hätte es schon sein können – Der »700er« tritt mit (im Windows Explorer angezeigten) nutzbaren 3,46 GB an, der 750t immerhin mit 7,2 GB, wobei bei Letzterem durch die vorinstallierte TopoActive nur ca. 2,6 GB frei bleiben. Macht nichts, denn bei Bedarf lässt sich der Speicher problemlos mit MicroSD-Karten bis zu 32 GB erweitern.

Angaben zu den speicherbaren Wegpunkten, Routen und Tracks sowie Geocaches gibt es in der Geräteübersicht von Navigation-Professionell.

Garmin Oregon 700 / 750t: Technik

GPS-Empfang – Was kann der Oregon?

GPS- und (zuschaltbares) GLONASS sind wie bei Garmin üblich selbstverständlich, Waas/Egnos lässt sich bei Bedarf zusätzlich aktivieren. Im Vergleich zum Vorgänger liegt die Antenne auf der Vorderseite des Geräts, was sich in verbesserten Empfangseigenschaften bemerkbar machen soll.

In der Praxis gibt das Garmin Oregon 700 dann auch meist eine höhere Genauigkeit an als der Vorgänger (s. Screenshots unten). Dennoch fallen Trackaufzeichnungen — zumindest im Test von Navigation-Professionell — nicht unbedingt genauer aus als beim Oregon 600 und 650t. Vor allem in engen Tälern neigen auch die Neuen zu einer, wenn auch nur leichten Drift.

BeispieleTrackaufzeichnungen zu diesem Garmin Oregon Test

Unterm Strich zeigt das Garmin Oregon 700 einen sehr guten Empfang, ohne allerdings in punkto Genauigkeit mit dem Klassenprimus GPSmap 64s(t) gleich zu ziehen (s. Test-Tracks). Aber: Was nicht ist, kann ja noch werden. Erfahrungsgemäß werden die Empfangseigenschaften von Neuerscheinungen noch einem Feintuning via Software-Update unterzogen. Navigation-Professionell bleibt am Ball!

Extrem flott erfolgt dagegen schon jetzt die erste Positionsbestimmung nach dem Einschalten. Hier hängen die Neulinge das Oregon 600/650(t) klar ab. Was auch am weiter optimierten A-GPS liegt, lassen sich doch downloadbare EPO-Satellitendaten aus dem Netz aufspielen. Solchermaßen gedopt gelingt den aktuellen Oregons der »First Fix« äußerst schnell.

Was bieten Höhenmesser & Barometer?

Auch bei der Neuauflage des Oregons gehört ein Höhenmesser mit Barometer selbstverständlich zur Ausstattung. In punkto Funktionsumfang gibt es keine Unterschiede zur Vorgängergeneration. Mit dem Software-Update 2.70 wurde auch die für die Wettervorhersage praktische, bisher fehlende Möglichkeit hinzugefügt, die Luftdrucktendenz bei ausgeschaltetem Gerät aufzuzeichnen.

Wie zuverlässig Höhenmeter registriert werden, zeigen die Ergebnisse der Testrunden von Navigation-Professionell.

(Touren 1,2, 3, 5: alle Geräte fortlaufende Autokalibrierung; Tour 4a, 4b: alle Geräte Start / Gipfel manuell kalibriert; Angaben: Auf- / Abstiegshöhenmeter).

Tour 1

  • Oregon 700: 611 / 605 m
  • Oregon 600: 592 / 589 m
  • fenix 3 HR: 596 / 591 m
  • epix: 601 / 592 m

Tour 2

  • Oregon 700: 686 / 689 m
  • Oregon 600: 707 / 682 m
  • fenix 3 HR: 674 / 664 m
  • GPSmap 64s: 712 / 693 m

Tour 3

  • Oregon 700: 918 / 919 m
  • Oregon 600: 885 / 888 m
  • fenix 3 HR: 887 / 875 m
  • GPSmap 64s: 987 / 937 m

Tour 4a

  • Oregon 700: 1.177 / 1.184 m
  • Oregon 600: 1.209 / 1.205 m
  • GPSmap 64s: 1.258 / 1.230 m

Tour 4b

  • Oregon 750: 1.181 / 1.161 m
  • Oregon 750t: 1.192 / 1.164 m
  • GPSmap 64st: 1.201 / 1.169 m
  • eTrex Touch 35: 1.188 / 1.157 m

Tour 5

  • Oregon 700: 407 / 401 m
  • Oregon 600: 421 / 412 m
  • GPSmap 64s: 440 / 418 m

Über welche Schnittstellen verfügen der Garmin Oregon 700 & Garmin Oregon 750t?

In Sachen Konnektivität setzt die Oregon-Flotte Maßstäbe. Hier bieten allenfalls die Garmin Edge-Bikecomputer Vergleichbares.

Einerseits kommunizieren die GPS-Lotsen via Bluetooth LE mit Smartphones, auf denen die App Connect Mobile von Garmin installiert sein muss (iPhone, Android). Das Pairing klappt in der Regel zuverlässig.

An Features stehen zur Verfügung:

  • Live-Tracking
  • Benachrichtigung für eingehende Anrufe, SMS-Nachrichten und E-Mails (Smart Notifications). Die Benachrichtigungen werden als aufploppende Felder eingeblendet, die auch den Inhalt der SMS bzw. E-Mail anzeigen.
  • Installieren von Apps, Widgets und Datenfeldern aus dem Connect IQ Store (siehe unten).
  • GeocachingLive
  • Wetterbericht mit Regenradar einholen (siehe unten)
  • Überspielen von EPO-Satellitendaten (s. oben)
  • Upload aufgezeichneter Aktivitäten ins Webportal Garmin Connect.

Als weitere Option lassen sich auch die Geräte-Software via Smartphone und Connect Mobile aktualisieren.

Garmin Oregon 700/750t: Bluetooth
Garmin Oregon 700/750t: Wi-Fi
Garmin Oregon 700/750t: SMART Notification

Anderseits nehmen der Garmin Oregon 700 und der Garmin Oregon 750t auch per WLAN Verbindung mit dem Netz auf, was

  • Geocaching Live (s. unten),
  • die Abfrage von Wetterdaten,
  • das Herunterladen von EPO Satellitendaten sowie
  • den Upload von Aktivitäten in die Plattform Garmin Connect ermöglicht.

Selbstverständlich ist auch eine ANT+-Schnittstelle an Bord, über die

  • sich Herz-, Trittfrequenz- und Geschwindigkeitssensoren sowie Kombisensoren (Geschwindigkeit/Trittfrequenz) koppeln lassen. Entsprechendes gilt für den tempe Temperatursensor.
  • man Wegpunkte, Routen, Tracks und Geocaches mit anderen kompatiblen Garmin-Modellen austauschen kann. Bluetooth macht darüberhinaus den Transfer von Fotos und Custom Maps möglich.
  • sich Garmin Virb Action Cams steuern lassen und
  • die Oregons mit dem Geocaching-Gadget Garmin Chirp Kontakt aufnehmen.

Nimmt man den obligatorischen USB-Anschluss (wahlweise auch mit der von vielen Smartphones bekannten MTP-Schnittstelle) für den Datenaustausch mit dem PC hinzu, erweist sich der Oregon 700/750(t) als in jeder Hinsicht gut vernetztes Navi mit vielen pfiffigen Features.

Klasse – über Connect IQ Apps lassen sich per Bluetooth Tracks vom Smartphone auf den Oregon übertragen!

Wie werden der Garmin Oregon 700 & der Garmin Oregon 750t mit Strom versorgt

Wie beim Vorgänger übernehmen auch bei der jüngsten Oregon-Generation zwei Mignon (Lithium-)Batterien oder Akkus bzw. optional auch das im Gerät aufladbare NiMH-Akku-Pack (2.000 mAh) von Garmin die Energieversorgung. Letzteres ist beim Oregon 750(t) bereits im Lieferumfang enthalten.

Die von Garmin angegebene Laufzeit liegt bei 16 Stunden. Im Test ergaben sich mit den von Navigation-Professionell als Referenz verwendeten weißen Panasonic eneloop AA und schwarzen Panasonic eneloop PRO Zellen folgende Werte (Oregon 700):

  • Power-Modus (Display permanent max. Beleuchtung, GPS & GLONASS, Trackaufzeichnung, aktive Navigation): ca. 05:30 hh:mm (PRO), ca. 04:45 hh:mm (AA)
  • Spar-Modus (Energiesparmodus, nur GPS, Trackaufzeichnung): ca. 16:30 hh:mm (AA)

Ein weiterer Vergleichstest zwischen Garmin Oregon 700 und Garmin Oregon 750t mit anderen Akkus vom Typ eneloop AA brachte ähnliche, wenn auch etwas geringere Werte. Interessanterweise hielt der Oregon 700 bei allen Messungen etwa 10 bis 15% länger durch als der 750t (auch bei vertauschten Akkus).

  • Power-Modus
    1. Oregon 700: 04:45 hh:mm
    2. Oregon 750t: 04:25 hh:mm
  • Spar-Modus
    1. Oregon 700: 14:15 hh:mm
    2. Oregon 750t: 12:25 hh:mm

Unterm Strich entsprechen die Zeiten etwa denen von Oregon 600(t) und 650(t). Eine Tagestour bewältigen auch die Neuen problemlos mit einem Satz Akkus, mit leistungsstarken Akkus (>2.500 mAh) oder Lithium-Batterien dürften auch Wochenendtouren kein Problem sein.

Garmin Oregon 700 – Wasserdicht nach IPX7

Garmin Oregon 700 & Garmin Oregon 750t im Test: Handling

Wie wird der Oregon bedient?

Bedient wird das Oregon Trio über einen kapazitiven Touchscreen und zwei seitliche Tasten, die sich mit wichtigen Funktionen für den den schnellen, direkten Zugriff belegen lassen. Das Handling klappt auch mit (langen Bike-)Handschuhen sehr gut. Wie bei Smartphones kann man die Karte mit Fingergesten zügig zoomen, verschieben und verdrehen, sehr flott durch Listen scrollen oder mit dem Daumen flugs seitlich durch Menüseiten und Profile »wischen«.

Falls der Screen mit Handschuhen nur zögerlich reagiert, lässt sich die Empfindlichkeit durch die Einstellung »Handschuh« erhöhen. Bei dickeren Handschuhen hilft jedoch meist nur der Umstieg auf Modelle mit speziellen Einsätzen für kapazitive Displays (wobei es dann ohnehin schwierig wird, die Menüsymbole zu treffen).

Und bei Nässe? Was offenbart unser Garmin Oregon 700 Test? Im leichten Sprühregen bleibt der Oregon gut bedienbar. Mit steigender Intensität des Regens, wenn sich ein Wasserfilm auf dem Display bildet, zeigt sich der Screen aber zunehmend störrisch (was auch für die kapazitiven Displays der Konkurrenz gilt). Die Karte lässt sich oft nur schwer verschieben, Fehlfunktionen können beim Tippen auf Menüs und Funktionen auftreten — zumal dicke Tropfen das Display auch mal ungewollt verstellen. Hier bleibt nur, den Monitor zu sperren.

»Keep it simple« lautet die Devise. Auch die neuen Oregons treten mit der bereits beim eTrex Touch vorgestellten »aktivitätsbasierten« Menüführung an, mit der — trotz der sperrigen Bezeichnung — auch Einsteiger recht schnell klarkommen. Dazu frägt der GPS-Lotse gleich nach dem Einschalten ab, was man unternehmen möchte. Zur Wahl stehen diverse »Aktivitäten« (Profile), darunter Wandern, Bergsteigen, Mountainbiken, Tourenradfahren und Geocaching.

Garmin Oregon 700/750: Geocaching
Garmin Oregon 700/750: Mountainbiken
Garmin Oregon 700/750: Bergsteigen
Garmin Oregon 700/750: Wandern

Tippt man auf eine Aktivität oder wählt ein Ziel aus, öffnet sich automatisch die Kartenseite. Gleichzeitig ploppt ein Statusfeld auf, über das man u.a. die Trackaufzeichnung startet (und stoppt). Weitere Menüseiten (»Aktivitätsdatenseiten«) — vom Reisecomputer bis zum Höhenmesser — erreicht man durch einfaches, seitliches Wischen über das Display.

Zusätzlich lässt sich durch einen kurzen Druck auf die Einschalttaste die »Schublade« öffnen, ein Untermenü, in dem auch alle übrigen Funktionen anzutreffen sind: der Routenplaner ebenso wie das Geocaching-Menü oder Benachrichtigungen.

Alle »Aktivitäten« (Profile) sind bereits vorkonfiguriert, d.h. die Geräteeinstellungen an die jeweilige »Outdoor-Sportart« angepasst. (Nicht nur) Einsteigern bleibt also die sonst nötige Abstimmung des Navis vor der ersten Tour erspart. Wer eine individuelle Konfiguration bevorzugt, kann die Einstellungen natürlich ändern oder eigene Profile anlegen.

Oregon 700/750t: Schublade
Oregon 700/750t: Statusseite

Menü – Individuell anpassbar!

Auch sonst lässt sich das Oregon-Trio in hohem Maße personalisieren. Unter anderem kann man die Menüseiten beliebig anordnen oder ein- und ausblenden. Entsprechendes gilt für die Menüs und Funktionen in der »Schublade«.

Ebenfalls praktisch: Die Statusseite, die man durch Wischen über das Display von oben nach unten öffnet. Auf ihr lässt sich nicht nur die Displaybeleuchtung regeln. Sie zeigt auch bestehende Verbindungen (WLAN & Bluetooth) an oder gibt Auskunft über das Wetter und eingehende Nachrichten. Durch Antippen lassen sich die jeweiligen Menüs direkt aufrufen.

Das perfekte Menü also? Nicht ganz. Teils würden etwas eindeutigere Bezeichnungen den Einstieg erleichtern. So steht der Begriff »Aktivität« u.a. für Profile, aber auch für im Format fit aufgezeichnete Tracks. »Aktivitätseinstellung« bezeichnet einmal das Menü, in dem man neue Aktivitäten (Profile) anlegt, teils aber auch die Einstellungen zur Trackaufzeichnung (im Menü Aktuelle Aktivität) usw.

Auch das bereits oben erwähnte, eigentlich praktische Pop-Up-Menü, über das man u.a. die Trackaufzeichnung startet, kann ganz schön lästig werden. Nämlich dann, wenn man ohne aktivierte Aufzeichnung navigieren möchte, ploppt es doch so lange auf, bis die Aufzeichnung gestartet wurde. Dauerhaft wegdrücken? Gibt`s nicht.

Tipp: Traditionalisten und »alte Hasen« und können die Oregons auch in einen klassischen Modus schalten mit einem ähnlichen Menüaufbau wie beim Oregon 600/650(t), der für ein etwas flotteres, direkteres Handling steht. Übrigens ganz ohne Pop-Up-Menü …

Über welche Navigationsfunktionen verfügt der Oregon?

Die vielseitigen Navigationsfunktionen von Garmin-Geräten, darunter die Outdoor-spezifische Routingfunktion (ActiveRouting), wurden von Navigation-Professionell bereits mehrfach ausführlich in Test und Service-Beiträgen beschrieben, weshalb an dieser Stelle vor allem auf zwei Neuerungen eingegangen wird. Die wichtigste betrifft die Navigation mit Tracks.

Tracks – ein wichtiges Thema!

Das Garmin Oregon 700 und das Garmin Oregon 750t zeichnen Tracks in Standardeinstellung im Format fit auf, die im Aktivitätenprotokoll angezeigt werden. Vom Computer mit BaseCamp übertragene Tracks werden dagegen im Format gpx im Track-Manager abgespeichert. Was nicht nur bei Einsteigern für Verwirrung sorgt, zumal sich die ohnehin dünne Anleitung dazu ausschweigt.

Track-Manager
Aktivitätenprotokoll

Wer das Kuddelmuddel vermeiden will, stellt im Setup als Ausgabeformat gpx/fit ein. Aufgezeichnete Tracks erscheinen dann zusätzlich im Track-Manager. Alternativ kann man »Aktivitäten« (im Aktivitätenprotokoll) auch nachträglich in gpx-Tracks umwandeln.

Die Wahl gpx/fit als Ausgabeformat empfiehlt sich aus Sicht von Navigation-Professionell auch deshalb, weil der Track-Manager weitreichendere Funktionen bietet als das Aktivitätenprotokoll. So lassen sich z.B. Tracks nur im Track-Manager archivieren.

»Fit-Tracks« (Aktivitäten) spielen Ihre Vorteile vor allem aus, wenn man den Oregon als Fitnessgerät nutzt und auch Sensordaten wie Herz- und Trittfrequenz aufzeichnet. Im Gegensatz zu gpx-Tracks lassen sie sich direkt ins Fitnessportal Garmin Connect hochladen (s. Schnittstellen), analysieren und archivieren.

Was kann RoundTrip Routing?

Ebenfalls neu: RoundTrip Routing. Die Oregons berechnen nach Vorgabe einer Streckenlänge bis zu drei Rundkurse passend zur jeweils gewählten Aktivität (Profil). Als Startpunkt fungiert die aktuelle Position oder ein beliebiger Punkt, den man auf der Karte markiert.

Insgesamt fallen die Routenvorschläge am attraktivsten aus für Tourenradler. Mountainbiker werden oft über breite Wege geführt oder abschnittsweise auch schon mal über Straßen. Beim Wandern schwankt die Qualität: Mal geben die Oregons durchaus interessante Touren über Wanderwege aus, denen dann aber auch weniger gelungene Vorschläge z.B. mit neben Straßen verlaufenden Abschnitten gegenüberstehen.

RoundTrip Routing, Strecke
RoundTrip Routing, Vorschläge
Connet IQ Store in der App Garmin Connect Mobile
Connect IQ Datenfelder (unten) im Reisecomputer (Visual HR Zones Feld links unten)

Was bietet Garmin Connect IQ?

Ein bereits von fenix 3, epix und Edge-Bikecomputern bekanntes Feature hält jetzt auch bei Outdoor-Navis Einzug: Connect IQ. Die neue Oregon-Flotte lässt sich individuell mit Apps, Widgets und Datenfeldern aufrüsten, die man über Garmin Express oder Connect Mobile auf den Navis installiert.

Die ersten kompatiblen Datenfelder stehen bereits im Connect IQ Shop. Allerdings liegen bisher in erster Linie Fitness-lastige Infos wie Herzfrequenz und Rundenzahl vor oder Infos, über die der Reisecomputer im Gerät ohnehin Auskunft gibt — etwa die Anzeige der Temperatur oder die Anstiegsrate. Auch werden (wohl eigentlich für Fitnessuhren entwickelte) Felder teils nur reduziert angezeigt. Beim Feld »Visual HR Zones« von Garmin (s. Display) etwa wird nur die Herzfrequenz angezeigt, der graphische Farbcode fehlt. Hier besteht noch Luft nach oben.

Garmin Oregon: Was gibt es Neues beim Geocaching?

Unser Garmin Oregon 700 Test offenbart – Neues gibt`s auch in der Rubrik Geocaching zu vermelden: Mit Geocaching Live können sich »Schatzsucher« Caches von geocaching.com per WLAN oder über ein gekoppeltes Smartphone mit der App Connect Mobile aufs Gerät laden – ganz ohne Computer. Spontanen Geocaching-Ausflügen ohne langwierige Vorbereitung steht somit nichts im Wege. Auf die gleiche Weise lassen sich Caches auch loggen. Premium-Mitglieder von Geocaching.com können sogar ihre Geocaching-Listen mit den Oregons abgleichen.

Doch Vorsicht: Caches werden zunächst nur als Listen heruntergeladen. Um die Beschreibung, Hints und alle anderen Infos (für den Offline-Use ohne Handy-Verbindung) dauerhaft auf dem Oregon zu speichern, muss der Cache aufgerufen bzw. geladen werden!

Bevor man die Vorzüge des mobilen Cache-Nachschubs genießen kann, muss man das Oregon einmalig (via WLAN oder Connect Mobile) mit seinem Account bei geocaching.com verknüpfen. Die Registrierung wird im Setup unter Geocaching/Geocaching Live gestartet, woraufhin ein Code generiert wird, den man auf geocaching.com eingibt (vor dem Start der Registrierung im Portal anmelden!).

Geocaching Live

Welche Fitness Funktionen gibt es beim Garmin Oregon 700 & Garmin Oregon 750t?

Ebenfalls an Bord, wenn auch nicht neu: Einfache Fitness-Funktionen, die aber weniger für intensive Trainings gedacht sind, sondern eher der Überwachung der »vital Funktionen« auf Tour. Dazu lässt sich die Oregon-Flotte via ANT+ mit einem Herz- und Trittfrequenz- sowie Geschwindigkeitssensoren (letztere auch als Kombisensor) koppeln.

Immerhin kann man verschiedene Herzfrequenzbereiche abstecken, sogar nach Sportarten getrennt in diversen Aktivitätsprofilen von Laufen über Wandern und Radfahren bis zu Snowboarden. Eine akustische oder visuelle Warnung bei Unter- oder Überschreitung von Grenzen bleibt jedoch Sportmodellen vorbehalten. Die Kategorisierung erleichtert vor allem die Zuordnung im Webportal Connect, in das sich die Aktivitäten hochladen, analysieren und archivieren lassen.

Und sonst?

Erwähnt sei als weiteres pfiffiges Feature noch die Wettervorhersage mit Regenradar, die Auskunft gibt über aufziehende Schauer und Gewitter. Die künftige Wetterentwicklung lässt sich sogar als filmische Vorschau auf der Karte verfolgen.

Mit dem »750t« lassen sich dank 8-Megapixel-Kamera georeferenzierte Bilder schießen. Klar haben viele Smartphones bessere Kameras, aber um mal eben schnell eine »optische Notiz« aufzunehmen, dazu reicht sie allemal. Bei Dunkelheit fungiert der Blitz zudem als Taschenlampe.

Wettervorhersage
Regenradar mit aufziehender Regenfront
Regenradar, Regenfront

Garmin Oregon 750t Test: Mit der integrierten 8 MP Kamera aufgenommenes Bild

Bilddaten: Nicht bearbeitet, Originalgröße 3.264 x 2.448 Pixel, 24 bit JPEG, Größe 1,61 MB, Brennweite 4,1 mm (entspricht 31 mm Kleinbild)

Garmin Oregon 700 Test & Garmin Oregon 750t Test: Ausstattung

Karten – Was bietet der Garmin Oregon?

Ein gewichtiges Argument bei der Wahl ist auch das jeweilige Kartenangebot. Hier fährt Garmin die volle Punktzahl ein, lassen sich die Oregons doch mit einer breiten Palette käuflicher Karten füttern. Der Focus liegt auf routingfähigen, topografischen Vektorkarten aus allen Teilen der Welt, die durch ein kleines, aber feines Angebot an Rasterkarten ergänzt werden, darunter auch die Alpenvereinskarten. Ebenso sind Straßen- und Marinekarten erhältlich.

Sparfüchse finden in einer gleichfalls breiten Palette an kostenlosen OpenStreetMaps (OSM) im Netz eine günstige Alternative. Apropos: Auf dem Oregon 750t sind (neben einer simplen Basiskarte) OSM von Europa sogar schon vorinstalliert, die Topo Active Europe, mit der auch der etrex Touch vom Stapel läuft. Die vergleichsweise detaillierte Karte zeigt zwar keine Höhenlinien, punktet aber mit Adresssuche und einer üppigen Auswahl an Sonderzielen (nicht nur) für Wanderer und Biker, ob Gipfel, Unterkunft oder Sehenswürdigkeiten.

Ausstattung & Zubehör

Praktisch: Über eine mitgelieferten Karabinerclip lässt sich der Oregon am Rucksack befestigen. Empfehlenswerte Alternative: die »Rucksackbefestigung« von Garmin, die am Träger fixiert wird (19,99 Euro).

Schade nur, dass der Bikehalter extra angeschafft werden muss (11,99 Euro). Eigentlich sollte er bei einem Navi dieser Preisklasse mit an Bord sein. Doch sonst steht für die Oregons reichlich Zubehör zur Auswahl, vom Herz- und Trittfrequenzsensoren über Tragetaschen oder bis zum Kfz-Kit.

Für welche Einsatzbereiche eignen sich der Garmin Oregon 700 und der Garmin Oregon 750t?

Als echte Alleskönner erweisen sich die Oregons als ideale Begleiter für eine Reihe von Outdoor-Aktivitäten:

  • Sehr gut: Allround, Wandern, Tourenradeln, Mountainbiken, Geocaching
  • Gut: Bergsteigen, Trekking
  • Weniger: Skitouren
  • Nicht: Kajak

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Garmin Oregon 700 Test & Garmin Oregon 750t Test: Fazit

Unterm Strich zwei GPS-Geräte, die mehr als ordentlich Spaß machen.

Die Garmin Oregons vereinen die bewährten Merkmale der letzten Generation — brillantes Display, vielseitige Navigation und ein üppiges Kartenangebot — mit pfiffigen neuen Features.

Hierzu zählen die (von kleinen Ausnahmen abgesehen) intuitive, einsteigerfreundliche Bedienung ebenso wie der flotte Empfang und die Schnittstelle zu Smartphones mit Live-Tracking, Smart Notifications, Wetterradar oder Geocaching Live. Das Übertragen von Tracks vom Smartphone auf den Oregon per Bluetooth ist ein weiteres Highlight!

 Herausgekommen ist ein modernes, erstklassiges Allround-Navi, das beim Wandern und Biken ebenso begeistert wie beim Geocaching – und auch 2020 & 2021 uneingeschränkt empfehlenswert ist und nichts von seinem Charme verloren hat!

Pro – Garmin Oregon 700/750t

  • Tolles Display
  • Zwei individuell belegbare Tasten
  • Umfangreich konfigurierbar
  • Exakter Höhenmesser
  • Smartphone-Schnittstelle z.B. zum Übertragen von Tracks

Contra – Garmin Oregon 700/750t

  • Verwirrende Kombination von Aktivitätenprotokoll (»fit-Tracks«) und Track-Manager (»gpx-Tracks«)
  • Bikehalter nur als Zubehör

Bewertung

  • GPS: 80%
  • Tempo: 60%
  • Akku: 60%
  • Display: 100%
  • Bedienung: 100%
  • Navigation: 80%
  • Ausstattung: 80%
  • Karten: 100%
  • Gesamt: 80%

Bewertungskriterien

  • GPS-Empfang (Zeit bis zur ersten Positionsbestimmung, Genauigkeit von Tracks)
  • Systemgeschwindigkeit (Zoomen/Verschieben der Karte, Aufrufen alle POIs per Zieleingabe, Routenberechnung)
  • Akku (Laufzeiten mit eneloop Akkus)
  • Display (Ablesbarkeit unter wechselnden Bedingungen, Auflösung)
  • Bedienung (Einsteigerfreundlich, Anpassbarkeit, mit Handschuhen möglich, Touchscreenhandhabung / -empfindlichkeit)
  • Navigation (Routing, Zielführung)
  • Ausstattung (Anzahl an Funktionen)
  • Karten (weltweit / regional, Raster- / Vektor- / Marine-, Satellitenbilder, kostenlose OSM-Karten); jede Kategorie fließt zu gleichen Teilen in das Endergebnis ein.

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50 Gedanken zu „Garmin Oregon 700 Test & Garmin Oregon 750t Test – The Next Generation“

  1. Ich habe mal eine Frage an diejenigen User, die das Oregon 700 schon etwas länger benutzen: Während meines zurückliegenden Sommerurlaubs traten gleich mehrere Probleme auf. Die beiden unangenehmsten davon waren: 1. Das Gerät hat sich während der Benutzung mehrfach "aufgehängt" – das Touchscreen ließ sich nicht mehr bedienen und auch die beiden Knöpfe an der Seite reagierten nicht mehr. Das Gerät ließ sich nur noch "ausschalten", indem man die Batterien heraus nahm. Das zweite Problem war ähnlich bescheuert: Wenn man einen Geocache als gefunden auf dem Gerät speicherte und dann den Button "Fertig" drückte, schaltete sich das Gerät einfach aus. Das passierte so ungefähr jedes zweite Mal (also nicht immer). Jedes Mal, wenn man den also den Button "Fertig" drückte, wartete man quasi bereits darauf, dass sich das Gerät ausschalten würde. Auf dem Gerät befindet sich die aktuelle Software Version 5.00. Es liegt eine 32 GB Speicherkarte drin mit jeder Menge Open Streetmap Kartenmaterial drauf. Was könnte das Problem sein?

    Antworten
    • Hallo,
      schwer zu sagen … ich würde mal die Speicherkarte entfernen, evtl. sogar mal den internen Speicher komplett aufräumen und alles nicht benötigte entfernen (bzw. einen kompletten Reset durchführen und "von vorne" anfangen").
      VG

      Antworten
  2. Hallo,
    ich habe mir nun auch das Oregon 700 zugelegt und war damit dann auch gleich im Allgäu. Dabei hatte ich folgendes Problem festegestellt: Wenn ich die Route über das Gerät geplant habe wurde mir ein komplett falsches Höhenprofil dargestellt. Die Starthöhe lag bei ca. 1440 m der erste Anstieg ging auf 1770m. Das Höhenprofil hat jedoch die Tour vom Startpunkt aus (1440m) auf 1330m herabgeführt. Ich habe die Tour mehrfach neu am Gerät geplant, immer das selbe Ergebnis. Die gleiche tour dann zuhause auf Basecamp unter verwendung des gleichen Kartenmaterials( OSM Deutschland Freizeitkarte) geplant. Am PC wird das korrekte Höhenprofil angezeigt, dann aufs Oregon übertragen – Höhgenprofil wieder von 1440 auf 1330 m runter.Ich habe die Karte neu heruntergeladen und auch andere Karten ausprobiert, mir wird am Oregon immer das gleiche, falsche Höhenprofil angezeigt. Bin inzwischen echt ratlos. Vielleicht kennt Ihr eine Lösung ?

    Antworten
  3. Hi,
    ich habe das Ebook zum Oregon 700 heruntergeladen – gute Sache!
    Aber vielleicht könnt Ihr mir bei meinem Problem helfen: Ich habe mehrere OSM-Karten, alle als .img jeweils im Garmin-Verzeichnis auf die SD-Karte installiert. In Basecamp kann ich mit den Karten arbeiten, aber nicht auf dem Oregon. Der ignoriert einfach die Existenz der Karten.
    Habt Ihr noch eine Idee, oder muß ich auf dem nicht ganz günstigen Gerät jetzt auch die teuren Karten von Garmin installieren?

    Antworten
    • Hallo Martin,
      zunächst mal Danke dafür dass Du das eBook gekauft hast.
      Die "teuren" Garmin Karten musst Du nicht installieren … ich könnte mir vorstellen, dass die Bezeichnungen der OSM Karten auf der Speicherkarte Fehler haben (z.B. Umlaute), dann werden sie nicht erkannt. Ansonsten würde ich noch einmal "von vorne" anfangen: Die Speicherkarte formatieren, den Ordner "Garmin" anlegen, die korrekt bezeichneten Images in den Ordner "Garmin" kopieren … dann sollte es klappen.
      VG und eine Gutes Neues Jahr

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    • Hallo Martin,

      das Oregon 700 erkennt ab einer bestimmten Firmware-Version nur noch "nicht UNICODE" Karten, wobei die Betonung auf "nicht" liegt. Ausführliches dazu findest du hier https://openmtbmap.org/de/download/odbl/
      Die "nicht UNICODE" Karten kannst du gegen einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von € 20,- herunterladen.

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  4. Hallo Joachim,

    wir haben schon einmal bezüglich einer Routingfunktion am 650er diskutiert. Nachdem dieses Gerät den Geist aufgegeben hat, habe ich mir das 750er zugelegt. Top Gerät, sehr genaue Koordinatenanzeige (beim Geocaching), im klassischen Modus in der Bedienung kein großer Unterschied zum 650er. Nur mit der Trackaufzeichnung stehe ich noch auf Kriegsfuß (Du selbst schreibst ja auch von „Kuddelmuddel).

    Beim 650er hat diese problemlos von selbst gestartet, wurde täglich archiviert und Begann auch täglich neu, wenn man nicht vergessen hat, die Aufzeichnung direkt vor dem Beginn einer Tour zurückzusetzen (Löschen der Reisedaten), wenn das Gerät vorher schon eingeschalten war.

    Beim 750er habe ich noch kein System gefunden, was wann oder wie mit welchen Einstellungen passiert. Entweder habe ich einen dauerhaften Track, der irgendwo bei z. B. 100 km liegt, obwohl die Tour eigentlich nur 10 km war, oder es wird, wie letztes Wochenende überhaupt nichts aufgezeichnet. Alles in allem nicht sehr befriedigend.

    Wäre nett, wenn Du kurz posten könntest (oder mir per PM antwortest), wie Du das Gerät einstellen würdest, wenn Du eine Trackaufzeichnung (hauptsächlich gpx, von mir aus auch beides, gpx und fit), tägliche Archivierung, automatischer Start der Aufzeichnung erreichen möchtest. Gestern noch entdeckt, dass man die Aufzeichnung auch manuell starten kann, nur ist das wirklich notwendig?

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  5. Hallo,
    eine Frage zum Geschwindigkeitssensor beim Oregon 700: Mein Händler hat mir gesagt, dass der Sensor keine Daten liefert, wenn der Oregon ein GPS-Signal empfängt.
    Ist das richtig? Die Daten vom Sensor sind doch viel genauer (weil man den Radumfang programmieren kann) als die Positionsbestimmung über GPS.
    Danke für eine Antwort
    pots

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  6. Zunächst einmal vielen Dank für den tollen Testbericht. Ich habe mir den Oregon 750t mit TopoAktive Europa Karte und zusätzlich die Topo Deutschland V7 Pro auf Speicherkarte sowie eine Kingston microSDHC Speicherkarte 32 GB (Klasse 10) bestellt. Nun meine Frage: Wie kann ich beide Karten auf die Kingston 32GB kopieren und den hoffentlich noch freien Speicher für Aufzeichnungen nutzen.

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    • Den Oregon 600, ist günstiger als der Oregon 700 (außer Du brauchst die neuen Funktionen des Oregon 700 wie z.B. die Smartphone-Verbindung), lässt sich mit einer Hand gut bedienen, was aufm Pferd wohl wichtig sein dürfte!
      Grüße

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  7. Hallo Outdoor-Freunde,

    ich möchte meiner Frau zum Geburtstag den 750t schenken!
    Sie möchte das Gerät in Deutschland und auf ihrer anstehenden Skandinavien-Tour benutzen.
    Amazon schreibt zum 750er: Dieser Artikel erscheint am 30. Dezember 2017. Auf der anderen Seite kann man über andere Händler sogar den Garmin Oregon 750t (mit TopoActive Europa Karte) sofort bestellen (https://www.pdamax.de/Outdoor/Garmin-Oregon-750t-010-01672-31,ga-547:21d.html?sid=1QemXgMDPCKy). Was jemand, ob es Unterschiede zwischen den Geräten (Amazon vs. Rest) gibt, bzw. eine Erklärung warum der Dezember als Erscheinungsdatum angegeben wird? Lieben Dank für eure Mühe!! Konstantin

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  8. Nach meinem Dafürhalten taugt auch die Kamera im 750t nicht viel. Davon unabhängig kann man ja beim Biken nicht wegen jedem Foto das Gerät aus der Halterung nehmen. Für gute Fotos mit GPS Stempel verwende ich meine Olympus tough. Das ist schon mal eine ganze Ecke anders.

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    • Hallo, nicht möglich, nur GPS & GLONASS (außer der Empfänger bietet die Möglichkeit Galileo Sats zu empfangen und Garmin ermöglicht dies per Firmware-Update, aber dazu ist nichts bekannt).
      Grüße

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  9. Hab mir das Oregon 700 zugelegt und finde alles umständlich. Base Camp ist sehr kompliziert (geht z.B. bei Outdooractive richtig gut) – Karten freischalten funktioniert nicht ( zeigt immer an : nicht kompatibel mit Microsoft Edge , nicht mit Firefox , nicht mit Opera , nicht mit Google Chrom…)also was funktioniert da ausser nichts? und dann noch bei den aufgezeichneten Daten : der Kilometerzähler lässt sich nicht auf Null stellen(gibt’s da überhaupt eine "Nullstellung"?… und der Tageskilometerzähler zeigt Hausnummern an ( meist um 50% mehr an Km , dann wieder nur die halbe Strecke – woran liegt das?)

    Antworten
    • Hallo, der Kilometerzähler kann nur per Hardreset zurückgesetzt werden; um beim Tageskilometerzähler vernünftige Werte zu erhalten hat sich bewährt: direkt vor jeder neuen Tour über das Menü "Aktuelle Aktivität" einen Daten-Reset durchzuführen und unter "Einrichten > Registrierung > Erweiterte Einst. > Reiseaufzeichnung > Während der Aktivität" einzustellen.
      Grüße

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  10. garmin empfiehlt das vorgängermodell 600 durchaus noch fürs kajak paddeln. auch dazu war meine erste frage: wie funktioniert der touch screen, wenn er ständig nass ist? das wird dann mit "schwierig" und "störrisch" beschrieben.

    "störrisch" ist mein alter etrex auch, weil das karten verschieben und zoomen unendlich lange dauert, oder sich je nach aktivität der joystick auch nicht so treffsicher benutzen lässt.

    dieser test disqualiziert den 700 ganz fürs kajak. warum genau? hat jemand praktische erfahrung?

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    • Wegen der schwierigen Touchscreenbedienung bei Nässe würde ich ihn nicht zum Paddeln verwenden, und er lässt sich in einer separaten Hülle (z.B. Aquapac) nicht bedienen.

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  11. Zuerst einmal vielen Dank für den Testbericht. Er hat mit die Entscheidung mein GPSmap 62 gegen einen Oregon 700 zu tauschen sehr erleichtert. Trotzdem habe ich noch eine Frage.
    Da ich Linux und QLandkarteQT zur Auswertung meiner Touren verwende, würde ich gern wissen, ob der Oregon 700 die Sensordaten wie Tritt- und Herzfrequenz auch im GPX-File speichert?

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    • Hallo, ja, unten ein Beispiel mit Herzfrequenz:

      Index Zeit Teilstrecke Teilstrecken-Zeit Teilstrecken-Geschwindigkeit Höhe Teilstrecken-Richtung Position Herzfrequenz
      "12" "07.12.16, 07:37:38" "1 m" "0:00:11" "0.3 km/h" "660 m" "201° wahr" "N47° 54.138′ E11° 22.139′" "59"

      Grüße

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    • Wegen der Bedienung mit dicken Winterhandschuhen, siehe Abschnitt Bedienung. Abder das ist sicherlich auch Geschmacksache.

      Benjamin

      Antworten
  12. Toller Bericht. Besten Dank.

    Du schreibst: "Wer das Kuddelmuddel vermeiden will, stellt im Setup als Ausgabeformat gpx/fit ein." was ich gut nachvollziehen kann.

    Nur habe ich jetzt heraus gefunden, dass dann eine zusätzliche "nicht klassifizierte" und ohne zugeordnete Hardware – Aktivität zu Garmin Connect synchronisiert wird.

    Stört dich dieser Eintrag nicht?

    Oder gibt’s womöglich eine Lösung, das zu unterbinden?

    Antworten
    • Für Touren verwenden wir Connect nicht, wozu auch. Man muss den Oregon ja nicht synchronisieren. Falls Du das aber möchtest, kannst Du Tracks in fit only aufzeichnen, mit Connect austauschen und zusätzlich auf dem Gerät im Aktivitäten-Protokoll in einen gpx-Track umwandeln. Vorteile s. Test. Gruß Benjamin

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  13. Rätselraten über gefahrene Höhenmeter mit Garmin Geräten und Auswertung auf Garmin Connect bzw. direkt am Oregon Display: gefahrene Strecke: 15 km, 100 hm

    Oregon 750T:
    – FIT Datei mit Garmin Connect synchronisiert (Höhenkorrektur AUS): 48 hm
    – GPX Datei mit Garmin Connect manuell hinzugefügt (Höhenkorrektur AUS): 23 hm
    – FIT Datei unter Aktivitäten auf dem Oregon: 71 hm
    – STRAVA import aus Garmin Connect: 78 hm

    Forerunner 235 HR:
    – FIT Datei mit Garmin Connect synchronisiert (Höhenkorrektur EIN): 94 hm

    Oregon 600
    – GPX manuell mit Garmin Connect hinzugefügt (Höhenkorrektur AUS): 100 hm

    Oregon 450
    – GPX manuell mit Garmin Connect hinzugefügt (Höhenkorrektur AUS): 102 hm

    -> unterm Strich ergibt das irgendwas zwischen 23-100 hm auf 15 km??? 🙁
    leider verhält es sich bei Touren um die 1000 hm genauso – da beträgt die Differenz zwischen den Geräten und Auswertungen ~30%

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  14. Hallo erstmal. Ich habe da mal 2 Fragen zum Orgeno 700!
    1. Wenn ich mir das Regenradar anzeigen lasse und mir die Wettervorschau anschauen möchte, dann sehe ich nur eine Rückschau z.B. Aktuelle Uhrzeit 15:00 Uhr dann fängt die angebliche Vorschau um 13:45 Uhr??? Welche Einstellungen sollte man da vornehmen?

    2. Höhenangaben. Wenn ich die Werte in Basecamp hochladen oder z.B in GPSies dann habe ich dort bei einer ca. 70km Tour abweichungen von 200HM ( Oregon=305 Hm; BC/TopoV7pro=550Hm! Welche Einstellungen sind zu bevorzugen um akzeptable Werte zu bekommen. Ich weiß, geringfügige Abweichungen sind ja normal.

    Vielen Dank im Voraus.

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    • 1. Das lässt sich nicht ändern, das Wetterradar zeigt immer nur eine Rückschau. Laut Garmin bleibt das auch so, weil es eben nicht nur (die bei uns eher bekannten) Radare mit Vorschau, sondern auch solche ausschließlich mit Rückschau gibt. Hier muss man als aus der Rückschau selber auf die künftige Entwicklung schließen.

      2. Nach unserer bisherigen Erfahrung liefert die Aufzeichnung mit barometrischem Höhenmesser (d.h. Einstellung Autokalibrierung aus) auf dem Gerät die genauesten Höhenangaben. Vorussetzung dafür ist aber, dass Du den Höhenmesser unterwegs regelmäßig kalibrierst.

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  15. Frage zum Trackmanager, falls es diesen überhaupt gibt.

    Wie kann ich die Farbe von Tracks verändern, die unter Basecamp gespeichert wurden und dann auf das Garmin 700 oder 750 übertragen wurden?

    Ich finde keine Möglichkeit mehr, Tracks, die ich auf das Gerät übertragen habe, in der Farbe zu verändern.

    Antworten
    • Ich antworte mir mal selber:
      unter dem Punkt Menü ist folgendes vermerkt:
      "Zusätzlich lässt sich durch einen kurzen Druck auf die Einschalttaste die »Schublade« öffnen,"
      So geht es bei mir leider nicht, ich benötige einen Doppelklick. Dann öffnet sich eine Menu-Palette unter der sich auch ein Frackmanager befindet.

      Antworten
      • Normalerweise sollte sich die Schublade bereits mit einem kurzen Druck auf die Einschalttaste öffnen. Eventuell ist bei Dir aber die Taste nicht mehr entsprechend konfiguriert.
        Die Einstellung findest Du im Setup unter "System – Tasten konfigurieren – Einschalttaste". Hier musst Du unter "Einmal tippen" "Statusseite" auswählen.

        Antworten
  16. Beim Großteil des zur Verfügung gestellten WLANs (McDonald´s, Hotels,…) ist eine Bestätigung/Eingabe in einem Browserfenster erforderlich. Verfügen die beiden Geräte über einen Browser, dass dies vollzogen werden kann oder ist dies nicht möglich? Das GARMIN Monterra z.B. verfügt meines Wissens nach mit dem Androidsystem über diese Möglichkeit durch Installation eines Browsers als App.

    Ein WLAN für unterwegs ist meiner Meinung nach nur unter dieser Voraussetzung wirklich nützlich.

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  17. Ließt sich ganz gut, wenn die Kinderkrankheiten in einem der nächsten Firmware-Versionen behoben sind, lohnt es sich. Der Preis wird bestimmt auch noch ein bissl fallen.
    Noch tut es mein Oregon 600, obwohl die Livefunktion beim GC …

    Oder wartet man ab, bis es einen Nachfolger vom Monterra kommt? Das ist ja auch schon über 3 Jahre alt, na ja, warten wir mal ab.

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  18. Akkuleistung / Stromversorgung:

    Ich habe mit Eneloop PRO Zellen folgende Werte (Oregon 700) gemessen:

    Display ohne Beleuchtung, nur GPS (kein Glonass), Trackaufzeichnung, aktive Navigation, Karten-Geschwindigkeit ’normal': ca. 12 Std (das ist doppelt so lange wie beim 600 das ich vorher hatte).

    Komischerweise hatte ich mit Glonass nur etwa 6 Stunden.

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  19. Frage zu den Exif-Daten der Bilder vom Oregon750t

    Sind die Exi-Daten komplet ausgefüllt. Inbesondere das Zeitstempel der Aufnahme. Ich frage deswegen, weil bei meinem Garmin Monterra ist dieser Zeitstempel nicht ausgefüllt. Und bhat man die Fotodatei übertragen und ist der Name (der beeinhaltet die Zeit) verlorengenagen (überschrieben worden) so hat man keine Info mehr, wann das Foto geschossen wurde.

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  20. Was mich ( noch stört) ist das Tracks und roten nur über Basecamp übertragen werden können. Garmin Connect bietet diese Funktion leider nicht an.

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    • Das ist traurig. Und war mit drn 600/650efn schon mal gut gelöst bevor die IOS-App beerfigt wurde. Echt ein trauerspiel. Jetzt hat das Gerät jede denkbare Schnittstelle aber unterwegs einfach und drahtlos nen Track da drauf zu spielen geht immer noch nicht. Für mich völlig unverständlich.

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  21. 1 Frage zur Leistung des Prozessors
    Das 6XX benötigt für das Routing von eigenen oder sogar von vorinstallierten Wegen wie z.B. Westweg (Schwarzwald) oder Rennweg (Thüringen) z.T. lange Minuten Rechenzeit. Auch das Herauszoomen von größerem Kartenabschnitten dauert gefühlte Ewigkeiten.
    Ist das Oregon 7XX schneller geworden?

    2 Frage zur Navigation nach Adressen
    Das 6XX hat bei der Adresssuchfunktion keinerlei Toleranz und keine Tunkierungsfunktionen. Das Finden von Adressen ist abhängig vom Kartenmaterial regelmäßig ein Glückspiel und kostet einige Minuten.
    Hat sich da beim 7XX etwas verbessert?

    Antworten
    • .. dem kann ich nur zustimmen .. hier muss nachgebessert werden .. das ist aus meiner sicht ein no go!! .. unterwegs bin ich daher wie bei meinem 600er auf ein Kabel angewiesen, was relativ umständlich ist

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  22. Kurze Frage zum GPS-Empfang:
    Wie wurden der 6×0 bzw. 7×0 während der Aufzeichnung transportiert,
    am Rucksack und wenn ja wie rum waren 6×0 und 7×0 befestigt?
    Die Antennen vom 6×0 und 7×0 sind ja bekanntlich anders platziert,
    beim 7×0 auf der Platine (Displayseite), beim 6×0 unter der Platine (Batteriedeckelseite).

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    • Beide mit dem Garmin Karabinerclip am Rucksackträger (rechts bzw. links), Displays also in Gehrichtung. In dieser Hinsicht hat der 7×0 einen Vorteil, da die Antenne sinnvoller angeordnet ist (gleiches gilt fürs Fahrradfahren); hat mich eh immer gewundert, warum Garmin beim 6×0 die Antenne auf der Rückseite angebracht hat.

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    • Auf den Oregons war die Software 2.50.

      Die Kamera beim 750t ist besser als die vom 650.
      Nach ersten Vergleichen liefert sie etwas schärfere und kontrastreichere Bilder als die des 650t.

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