APC Mobile Power Pack; Foto: www.navigation-professionell.de

Klein, schick, schwarz – so läßt sich der APC Mobile Power Pack beschreiben. Der Energiezwerg dient der mobilen Stromversorgung von PDA, Handy, iPod und Konsorten. Ein Universalakku für viele Geräte des heimischen Geräteparks.

Der APC Mobile Power Pack ist ein Lithium Polymer Akku, der per USB an die zu versorgenden Geräte angeschlossen wird. Er dient einerseits dem Wiederaufladen leerer Akkus, andererseits kann er als externer Energielieferant die Betriebszeit deutlich verlängern.

Am Power Pack steht zum Verbinden der Geräte ein USB-Anschluss vom Typ A zur Verfügung. Die aufzuladende Hardware wird mit einem USB-Kabel an den Akku angeschlossen. Aber aufgepasst, nicht jedes USB-Kabel hat eine Stromversorgungs- funktion! Für PDAs beispielsweise sind spezielle Kabel (sogenannte Sync & Charge Kabel) mit einem spezifischen PDA-Stecker notwendig.

Der APC Power Pack wird über einen USB-Anschluss Typ Mini-B aufgeladen; für diesen Zweck sind ein USB-Kabel und ein Ladegerät im Lieferumfang enthalten. Alternativ kann der Akku per Laptop oder Desktop-PC mit Energie versorgt werden. Den Ladezustand des Power Packs zeigen 4 LEDs an. Zum Energiesparen wird nach 15 minütigen Nichtgebrauch ein Schlafmodus aktiviert, der sich durch Druck auf den Status-Knopf aufheben läßt.

Leistungsfähigkeit des APC Mobile Power Pack

Die Kapazität des APC wird mit 10 Wh angegeben, die Lebenserwartung soll bei 2 – 4 Jahren liegen. Um die Leistungsfähigkeit des Akkus zu prüfen, habe ich ihn an diverse Geräte angeschlossen und getestet. Die Betriebs- bzw. Ladezeiten sind im Folgenden aufgeführt:

Dauerbetrieb eines Fujitsu-Siemens Pocket Loox n560 mit aufgeladenen Lithium-Ionen Akku (3,7 V; 1200 mAh); Bildschirm max. Helligkeit, Bluetooth an, permanente GPS-Messung: Betriebszeit mit angeschlossenen Power Pack ca. 10 Stunden.

Aufladen des Loox n560; interner Akku mit 2% Kapazität, PDA im Suspend-Modus, Bildschirm ausgeschaltet: Ladedauer ca 2,5 Stunden; anschließend hat der Power Pack noch so viel Restkapazität, daß der Akku des n560 ein zweites Mal, allerdings nur zu 46%, aufgeladen werden kann.

Aufladen eines Garmin Forerunner 305, Dauer ca. 2,5 Stunden. Die LED-Anzeige des Power Pack zeigt anschliessend 55 – 85% Restkapazität an.

Die Messwerte belegen, daß der APC Mobile Power Pack ein idealer Partner für längere Outdoor-Touren ist. Dank seiner Abmessungen von 6,4 cm x 9,9 cm x 1,4 cm (B X L X H) und einem Gewicht von knapp 100 Gramm läßt er sich leicht verstauen.

Ein Nachteil im praktischen Einsatz ist allerdings zu erwähnen. Soll beispielsweise ein PDA auf einer längeren Tagestour zur GPS-Navigation dauerhaft angeschaltet sein, macht es Sinn, den Power Pack permanent mittels Kabel anzuschliessen – eine Kombination, die im Outdoor-Alltag nur schwerlich zu handhaben ist.

Ein großes Plus des APC Power Pack ist der günstige Preis, da er schon für knapp € 50.- angeboten wird. Alternativen zum Power Pack sind das Mitführen mehrerer Zusatzakkus oder, falls für das jeweilige Gerät erhältlich, ein spezieller Hochleistungsakku, der anstelle des internen Standardakkus eingesetzt wird.

Welche Variante sich als die Bessere erweist, ist letztendlich eine Frage des Handlings bzw. ein Rechenexempel. Ein weiteres Plus des APC Akkus: Er ist nicht gerätespezifisch.

Fazit

Für einen Preis von ca. € 50.- erhält man einen externen Zusatzakku, der den Einsatzbereich von PDA & Co deutlich erweitert. Dank geringer Abmessungen und eines minimalen Gewichts läßt sich der APC Mobile Power Pack leicht im Urlaubsgepäck unterbringen.

Bewertung

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Test: APC Mobile Power Pack was last modified: Mai 30th, 2013 by Joachim Bardua
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