Neu Test: Falk F10 3rd Edition

Das Falk F10 führt als Flaggschiff die neue “Second Edition” Navi-Generation von Falk an. Besonderes Highlight aller neuen Falk-Navis ist die lernende Navigation zur tages- und uhrzeitabhängigen Optimierung der Routen.

Wie es sich für ein Top-Navigationssystem gehört, überzeugt das F10 durch ein umfangreiches Paket an Features.

Travel Guide, Sprachsteuerung, TMC/TMCpro, Bluetooth, Fahrspurassistent, Text-to-Speech und Karten von 44 Ländern Europas sind nur ein kleiner Auszug aus dem Repertoire des Falk F10. Zumal mit dem Falk Navigator 8 die neueste Softwaregeneration zum Einsatz kommt.

Update Mai 2009: Informationen zum neuen Falk Navigator 9 finden Sie am Ende des Artikels.

Äußerlichkeiten und Technische Details

Das Falk F10 gehört mit Abmessungen von nur 118 x 83 x 17 mm zu den äußerst kompakten Vertretern der 4,3-Zoll Widescreen-Navis. Die interessanten Maße setzen sich in einem attraktiven Äußeren fort. Das edel anmutende Gehäuse im Klavierlackdesign dürfte in so manchem Auto Akzente setzen, wird aber schnell durch Fingerabdrücke verunziert.

Falk hat dem F10 folgende Bedienelemente und Anschlüsse spendiert: Hauptstrom-/Resetschalter, Ein/Aus-Taste, SD/MMC-Karten Slot, USB-Anschluß Typ Mini-B und ein Kopfhörer-/TMC-Antenneneingang. Eine externe GPS-Antenne kann nicht angeschlossen werden. Mit dem Hauptstrom-Schalter wird das F10 ausgeschaltet, so daß ein Entladen des Akkus unterbunden wird. Die gemessene Akkulaufzeit beträgt ca. 02:40 Stunden.

Der verbaute GloNav GPS-Empfänger von NXP Semiconductors überzeugt auf der ganzen Linie. Die Tests zeigen, daß er der übermächtigen SiRF-Konkurrenz in keinster Weise nachsteht. Die durchschnittliche Zeit bis zur Positionsbestimmung beträgt 21 Sekunden. Nach einem längerem Ausschalten, beispielsweise über Nacht, benötigt er ca. 45 Sekunden. Beides sind sehr gute, praxistaugliche Werte. Seine hohe Empfindlichkeit zeigt sich daran, daß er auch in Räumen zuverlässig Satellitensignale ortet. GPS-Positionierungsfehler wurden während der Testphase nicht beobachtet. Ein Abweichen von der vorgegebenen Route erkennt das Falk-Navi blitzschnell, genauso flott steht eine Alternativstrecke zur Verfügung.

Bei der Berechnung von Routen kann sich das Falk F10 gegenüber der Konkurrenz behaupten (Beispiele, Einstellung: Schnelle Route):

  • Nahverkehr, 8 km: 5 Sek
  • Autobahn/Stadt kombiniert, 50 km: 8 Sek.
  • Fernverkehr, 400 km: 10,4 Sek.
  • Fernverkehr, 810 km: 20,6 Sek.
  • Fernverkehr, (Autobahn und Landstraße), 1000 km: 17,4 Sek.

Ein kleines Manko sind die Wartezeiten bei Funktionsaufrufen aus dem Schnellzugriff-Menü. Ansonsten gestaltet sich die Bedienung angenehm flott, die einzelnen Funktionen und Seiten des übersichtlichen Hauptmenüs lassen sich in schneller Folge aufrufen.

Beim Starten des Falks muß als erstes die Bildschirmsperre überwunden werden. Es ist ein konzentriertes Verschieben des Reglers nötig, da er sonst wieder zum Ausgangspunkt zurückspringt.

Display, Kartenbild und Menü

Schon beim ersten Einschalten fällt das helles Display mit seinen leuchtenden Farben auf. Die Kartendetails lassen sich bestens ablesen. Leider kommt das zum Spiegeln neigende Widesrceen-Display bei Sonneneinstrahlung schnell an seine Grenzen. Ein großes Lob hingegen verdient sich der angenehme Nachtbildschirm, der sogar tagsüber bei Tunneldurchfahrten automatisch aktiviert wird.

Die Gliederung des Kartenbildes erlaubt eine optimale Übersicht über die Situation. Ein Fahrspurassistent am unteren Bildrand, dynamische Richtungspfeile auf der linken Seite und Straßennamen am oberen Bildrand, ergänzen perfekt den sehr gut erkennbaren Verlauf der Route. Einzigstes Manko in der 3D-Ansicht ist die Vorschau auf den weiteren Verlauf der Strecke, Kurven und Abbiegungen werden erst recht spät sichtbar

Um den zur Verfügung stehenden Platz des 4,3-Zoll Widescreen-Displays optimal zu nutzen, läßt sich der Bildschirm bei Bedarf splitten. Über das praktische Schnellzugriff-Menü werden auf der rechten Seite wahlweise eine 2D-Übersichtskarte, diverse Buttons zur Funktionssteuerung (Telefon, Spracheingabe, …), Reisedaten (Geschwindigkeit, …) oder eine Liste mit TMC-Meldungen eingeblendet. Kleiner Nachteil: Die kleinen Buttons verlangen ein genaues Zielen mit dem Finger.

Bei aktiviertem Split-Screen wirkt das Display nicht so aufgeräumt wie bei einem TomTom oder Garmin. Dafür hat es seinen eigenen Charme, der den Tester voll und ganz in seinen Bann geschlagen hat. Menüs wie die Zieleingabe oder das Setup sind gut strukturiert und selbsterklärend, die Funktionen lassen sich auch ohne großes Handbuchstudium nutzen. Manche Wege zu einzelnen Funktionen sind arg lang geraten. Um den MP3-Player nutzen zu können, müssen fünf Seiten aufgerufen werden.

Zieleingabe beim Falk F10


Zur Zieleingabe stehen alle wichtigen Optionen zur Verfügung:

  • Adresse (Stadtmitte, Straßenmitte, Postleitzahl, Hausnummer, …)
  • Favoriten
  • Letzte Ziele
  • Home-Button
  • Sonderziele (Am Standort, entlang der Route, etc)
  • Ziele aus dem Travel Guide (Am Standort, in einer Stadt etc)
  • Eingabe von Koordinaten
  • Über die Karte
  • Per Spracheingabe

Die Eingabe von Adressen wird von der Software durch eine Buchstabenausblendung sowie schnelle Vorauswahl von Zielen optimal unterstützt. Besonders erwähnenswert ist die praxisnahe POI-Suche.

Auch bei der Zieleingabe über die Karte zeigt sich eines von vielen cleveren Details der Navigationssoftware Falk Navigator 8. Im ersten Schritt wird über die Adresseingabe ein Ort gewählt, anschließend über den Button “Karte” in die Kartenansicht gewechselt und der gewünschte Ausschnitt gewählt. Das Ziel wird mit einem grünen Pin markiert. Durch diese Lösung spart man sich in vielen Fällen ein nerviges Verschieben und Zoomen der Karte, da mit der Vorauswahl des Ortes die ungefähre Lokation schon festgelegt ist.

Sinnvolle Sprachsteuerung

Zu den Highlights des Falk F10 zählt die Sprachsteuerung. Sie erlaubt, Ziele auszuwählen oder Telefonnummern einzugeben. In der Praxis funktioniert die Sprachwahl sehr gut. Die Erkennungsrate ist ganz hervorragend, lediglich Hausnummern müssen ab und zu wiederholt werden.

Ein Dialog läuft wie folgt ab (Einstellung: Kurzdialoge):

Wählen sie eine Eingabemöglichkeit: “Adresse
Sprechen Sie den Ortsnamen: “Hamburg
Wählen sie eine Zeilennummer: “Eins” (Einer von mehreren Vorschlägen muß bestätigt werden)
Sprechen sie den Straßennamen: “Mönckebergstraße
Wählen sie eine Zeilennummer: “Eins
Sprechen Sie die Hausnummer: “einunddreissig” “wiederholen” “einunddreissig
Wählen sie eine Zeilennummer: “Eins
(In Folge wird die Berechnungsmethode gewählt und die Navigation gestartet)
pkw” “weiter” “schlau” “weiter” “berechnen” “navigation

Planung von Routen mit dem Falk F10

Wie es sich für ein Top-Navi gehört, lassen sich mit dem F10 Routen planen. Mit der Funktion “Touren” werden Routen mit mehreren Zwischenzielen erstellt. Die Ziele lassen sich in der Reihenfolge beliebig verändern, eine Streckenoptimierung bietet das Falk hingegen nicht. Es besteht die Möglichkeit, mit Hilfe des Falk Internet-Routenplaners zusammengestellte Touren auf das F10 zu übertragen.

Auch in der Praxis kann die Tourenplanung überzeugen. Beim Erreichen eines Zwischenziels frägt das F10 automatisch nach dem nächsten Ziel. Mit dem Button “Routenplaner” wird ein Start- und ein Zielpunkt definiert. Der Routenplaner erlaubt es, die Strecke zu simulieren oder in einzelnen Bildern zu betrachten.

Intelligente Routen

Bei der Routenberechnung stehen neben der Innovation “Schlaue Route” die Modi schnell, kurz und ökonomisch zur Auswahl. Als Verkehrsmittel kann zwischen PKW, Motorrad, Fahrrad und Fußgänger gewählt werden, an Ausschlußkriterien bietet das Falk F10 Autobahnen, Fähren, Maut und Vignette an.

Ausschlußkriterien Maut und Vignette

Bei einer Fahrt nach Italien über den Brenner führt die Strecke bei Nutzung des Ausschlußkriteriums “Maut” über die parallel zur Autobahn verlaufende Landstraße, wird hingegen “Vignette” als Ausschluß genutzt, geht es in Österreich und Italien über die Autobahn (Einstellung: PKW, schnelle Route).

Anders sieht es bei einer Fahrt in die Schweiz aus. In diesem Fall muß “Vignette” genutzt werden, um die Autobahnen zu meiden. Bei der Einstellung “Maut” würde die Strecke munter über die Schweizer Autobahnen führen.

Schlaue Navigation – Eine Innovation mit Potential

Navi-Besitzer stehen oftmals vor der Situation: “Wo führt mich denn das Gerät entlang, ich kenne doch einen besseren Weg!” – z.B. um den täglichen Berufsverkehr zu umgehen, oder weil auf der Alternativstrecke weniger Ampeln nerven. An dieser Stelle setzt die lernende Navigation von Falk ein. Das F10 merkt sich den Weg, wenn der Fahrer eine Strecke wählt, die sich als schneller herausstellt.

Wie funktioniert die lernende Navigation?

Navigation-Professionell hat bei Falk nachgefragt und zusätzliche Informationen erhalten:

Das Navigationssystem speichert bis zu 1.000 km gefahrene Routen. Über den Falk Navi-Manager kann der Nutzer die Daten an Falk senden. Dort werden die Informationen verarbeitet und einmal im Monat über den Navi-Manager zum Download bereitgestellt. Die Downloads stehen erstmalig ab Dezember zur Verfügung.

Die Routen lassen sich auf allen lernenden 2nd Edition Navis von Falk einsetzen. Einzigste Voraussetzung: Im Navi-Manager muß dem anonymen Datenaustausch zugestimmt werden (Menü: Optionen > Einstellungen). Zusätzlich sind auf den Falk Navigationssystemen die ersten, schlauen Routen vorinstalliert. Falk und Navteq haben Vorarbeit geleistet und in den letzen zwei Jahren umfangreiche Routeninformationen gesammelt. Um diese Routen zu nutzen, muß die Routenoption “schlau” gewählt werden. Im Setup müssen die Optionen “Routenoptionen erfragen an” und “Abfahrt erfragen” aktiviert werden. Damit wird ein tages- und uhrzeitabhängiges Berechnen der Route gewährleistet.

Unterwegs mit dem Falk F10

Bei jedem Navi lautet die spannende Frage, wie es sich “on the road” bewährt. Beim Falk F10 lautet die Antwort schlichtweg “Ganz hervorragend”.

Die optischen Navigationshilfen und das übersichtliche Kartenbild lassen keine Zweifel an der Wegführung aufkommen. Eine perfekte Ergänzung finden sie in den gut verständlichen Sprachansagen. Die Aussprache von Straßennamen und Straßennummern ist nicht immer optimal, die maximale Lautstärke kommt bei einer lauten Umgebung schnell an ihre Grenzen.

Herausragendes Merkmal ist das Timing der Ansagen, das insbesonders bei Autobahnausfahrten seine Klasse zeigt. Die letzte Ansage kommt bei Beginn der Abbiegespur und nicht – wie bei einigen anderen Navis – am Ende der Ausfahrt! Als Kritikpunkt erweist sich die Häufigkeit. An Stellen, an denen auch eher schüchterne Navis Anweisungen ausgeben, schweigt sich das F10 gerne aus. Lobenswertes Detail: Es stehen zwei Text-to-Speech Stimmen mit den Namen Sandra und Peter zur Verfügung. Top ist auch das Verhalten beim Abweichen von der Route. Das F10 verzichtet darauf, den Fahrer wieder auf die ursprüngliche Strecke zurückzuführen, sondern berechnet sofort eine neue, alternative Strecke.

Empfang von TMC/TMCpro Verkehrsnachrichten

Der in das Gehäuse integrierte TMC/TMCpro-Empfänger inklusive Antenne ist eines der tollen Merkmale des Falk F10. Auf die zusätzliche Wurfantenne kann in der Regel verzichtet werden, bei den Testfahrten war nur auf kurzen Streckenabschnitten kein TMC-Empfang möglich.

Die Nachrichten können während der Fahrt über das Schnellzugriffmenü abgerufen und in allen Details betrachtet werden. Die Farben rot-gelb-grün im TMC-Symbol signalisieren die Verkehrslage. Auf Staumeldungen weist das Navi ca. 50 km vorher mit Ansagen wie “Die Route enthält Verkehrsstörungen auf der A9 …..” hin, zugleich wird ein Fenster mit näheren Informationen eingeblendet. Über den Button “berücksichtigen” wird eine Alternativroute berechnet. Ein praktisches Feature ist die Verkehrsübersicht nach der Routenberechnung. Einzelne Verkehrssymbole bzw. violett eingefärbte Streckenabschnitte weisen schon vor Fahrtantritt auf Störungen hin.

Geschwindigkeitshinweise und Blitzerwarner

Je nach Fahrstil erweisen sich Warnungen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen als ein Segen. Das F10 erlaubt ein individuelles Konfigurieren, so daß innerorts bei einer Überschreitung von 10 km/h, außerorts bei einer Überschreitung von 20 km/h gewarnt wird. Auch bedingte Tempolimits (Zeit, Nässe) zeigt das Falk an.

Bei den Testfahrten fällt auf, daß das F10 sehr schnell auf Änderungen reagiert. Ein Wechsel des Tempolimits wird auf dem Display so flott wie bei kaum einem anderen Navi angezeigt. Insgesamt entsprechen die Tempolimits sehr gut der Realität, nur an wenigen Stellen fehlen sie oder sind falsch.

Ein markanter Heulton weist auf fest installierte Blitzer hin, vorausgesetzt, die Funktion ist im Setup aktiviert. Die Warnung ertönt allerdings recht spät, so daß in manchen Fällen ein Strafzettel folgen könnte!

Bluetooth-Freisprecheinrichtung

Die Freisprecheinrichtung stellt in Abhängigkeit vom Handy unterschiedliche Funktionen zur Verfügung. Eine ausführliche Liste auf der Falk-Webseite gibt Auskunft, was mit welchem Handy machbar ist. Die beiden Nokia-Testhandies liessen sich spätestens beim zweiten Anlauf koppeln. Ist diese Prozedur einmal durchgeführt, dann steht die Verbindung nach jedem Ein-/Ausschalten sofort zur Verfügung. Achtung, nach einem Reset des Gerätes muß die Koppelung neu erfolgen!

Die Sprachqualität erweist sich auf der Fahrerseite als überdurchschnittlich gut. Als einzigstes Manko hat sich aber die viel zu geringe Maximallautstärke herausgestellt, die ein entspanntes Plaudern verhindert. Praktischerweise kann das Telefonbuch des Handies auf das Navi übertragen werden. Allerdings wird es bei jedem Telefonat neu abgerufen – auch dann, wenn im Setup “Telefonbuch auf PND speichern” aktiviert ist. Dieses Problem sollte aber mit einem Software-Update aus der Welt zu schaffen sein.

Die Freisprecheinrichtung ist in die Navigation perfekt integriert. Eingehende Anrufe nimmt das F10 automatisch an, nach Beendigung des Gesprächs wechselt es umgehend zur Kartenansicht. Bei ausgehenden Telefonaten muß hingegen die Navigationsseite manuell aufgerufen werden.

Travel Guide 2.0


Einen deutlichen Mehrwert erfährt das Falk F10 durch den Travel Guide 2.0, einem multimedialen Reiseführer mit über 1 Millionen vorinstallierter POIs, Top-Highlights und MARCO POLO Insider Tipps.

Die Infos zu den einzelnen Einträgen sind wirklich umfangreich. Für ein Restaurant wird beispielsweise folgendes aufgeführt: Adresse (zur Navigation verwendbar), Telefon (über die Freisprecheinrichtung wählbar), Charakterisierung der Küche, Preisklasse, Öffnungszeiten, Mail-Adresse und vieles mehr.

Das Falk F10 liest die Infotexte sogar vor, die Aussprache ist aber etwas holprig. Als ein schönes Feature erweist sich das Bewertungsschema. Jedem Tipp sind 1 bis 5 Sterne zuweisbar. Die eigenen Bewertungen, wie auch eigene POIs, können mit der Falk-Community ausgetauscht werden.

Die POI-Datenbank hat sich, zumindest im Testgebiet, als dürftig herausgestellt. Auf der Suche nach Apotheken und Geldautomaten müßte man eine gehörige Strecke zurücklegen – obwohl ausreichend Ziele in der näheren Umgebung wären.

Weitere Funktionen

  • SOS-Notruf über Handy, automatische Wahl einer Notruf-Nummer in 26 europäischen Ländern
  • FM-Transmitter zur Ausgabe von Sprachanweisungen oder Musik zur Soundanlage des Autos
  • MP3-Player, Video Player, Picture Viewer
  • Outlook-Adressbuch: Importieren von Adressen aus Outlook, die aber nicht zur Zieleingabe bzw. zum Telefonieren verwendbar sind
  • Anzeige von Umweltzonen durch Symbole auf der Karte (Beispiel: Stuttgart)
  • Taschenrechner und Währungsrechner für ca. 80 Währungen
  • Übersetzer mit mehr als 1.500 Redewendungen in 8 Sprachen
  • Spiele: BubbleBreaker, Galaxy, Sudoku)

Lieferumfang

  • Magnet-Frontscheibenhalterung
  • TMC-Wurfantenne
  • USB-Kabel
  • Autoladestecker
  • Netzteil für die heimische Steckdose
  • Recht ausführliche Quickstartanleitung
  • DVD mit Kartenmaterial, Handbuch und Software
  • Gutschein für kostenloses 2 Jahres Falk Karten-Abo (muss innerhalb von 30 Tagen nach Kauf eingelöst werden)

Die praktische, für viele Autos ausreichend lange, Magnet-Frontscheibenhalterung erlaubt ein flottes Einsetzen bzw. Entfernen des F10. Da in der Regel auf die TMC-Antenne, bei kürzeren Fahrten auch auf das Ladekabel, verzichtet werden kann, ist das Befestigen so einfach wie bei nur wenigen Navis.

Software und Karten

Getestete Software: Falk Navigator 8.0 (Buildnr. 3195)
Kartendaten: 2009-1

Die Karten sind auf der 1 GB großen SD-Karte vorinstalliert. Die Speicherkarte ist mit knapp 600 MB belegt, so daß noch Platz für MP3-Dateien zur Verfügung steht.

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NEUHEIT: Falk M-Serie 5

Fazit: Falk F10

Mit dem F10 führt Falk ein rundum gelungenes Navigationssystem ein, das sich durch zahlreiche, clevere Details auszeichnet. Das F10 kann in jeder Hinsicht überzeugen, gravierende Schwächen zeigt es in keiner Disziplin.

Kartenmaterial von 44 Ländern, viele Funktionen, eine überzeugende Navigationsleistung und als besonderes Highlight die lernende Navigation, sprechen für das Falk F10.

Das Falk F10 im: Falk Online-Shop!

Update Mai 2009: Die neue Navigationssoftware Falk Navigator 9 wertet das Fak F10 deutlich auf. Ein aktueller Praxistest des Falk F8 mit dem Navigator 9 zeigt folgende Pluspunkte:

  • „Echt-Sicht“, eine realitätsnahe Abbildung von Autobahnkreuzen, -dreiecken und -ausfahrten in 3D: Deutlicher kann auf eine Abfahrt nicht mehr hingewiesen werden!
  • Kurzmenü: Praktischer Schnellzugriff auf Adresseingabe und Heimatadresse.
  • Verbesserungen im Schnellzugriffmenü.
  • Individuelles Sortieren der Icons in den Menüs.
  • Berechnung von zwei Alternativrouten: Zusätzlich zur “schlauen” oder “ökonomischen” Route kann eine “kurze” und eine “schnelle” Route berechnet werden; der Anteil an “kurz” und “schnell” ist individuell regelbar.
  • Stauumfahrung: Anzeige der errechneten Verzögerungszeit.
  • Im Splitscreen werden auf der rechten Seite statt der Übersichtskarte gut zu erkennende, dynamische Richtungspfeile eingeblendet.
  • Nord-Ausrichtung der Karte möglich.
  • Diebstahlschutz durch PIN-Code.
  • Bordcomputer mit vielen statistischen Daten.
  • Wie Tests zeigen, ist mit dem Navigator 9 eine Stauumfahrung problemlos möglich.

Pro

  • Sehr attraktives und kompaktes Design
  • Stabiles System, keine Abstürze etc. während der Testphase
  • Sehr guter GPS- und TMC/TMCpro-Empfang
  • In das Gehäuse integrierter TMC-Empfänger/Antenne
  • Umfangreiche Ausstattung und viele Funktionen
  • Sehr gute optische und akkustische Zielführung
  • Sehr gute Sprachsteuerung
  • Lernende Navigation
  • Sinnvolle Einbindung der Verkehrsnachrichten in die Navigation
  • Zwei Text-to-Speech Stimmen (Sandra und Peter)
  • Ausführlicher Reiseführer mit vielen guten Tipps
  • Zuverlässige Geschwindigkeitswarnungen
  • Zahlreiche clevere Details
  • Umfangreiches Kartenmaterial (44 Länder West- und Osteuropas)
  • PC-Software Falk Navi-Manager
  • Anbindung an die Falk-Community
  • Gutschein für kostenlose Karten-Updates über 2 Jahre

Contra

  • Spiegelndes Display bei Sonneneinstrahlung
  • Wartezeiten bei Funktionsaufrufen
  • Teilweise zu kleine Buttons, z.B. Schnellzugriff-Menü
  • Keine QWERTZ-Tastatur
  • Sprachansagen zu leise
  • Leise Freisprecheinrichtung
  • Nachtbildschirm verdunkelt nur das Kartenbild
  • Sonderziel-Datenbank, zumindest in der Testregion, zu klein (Beispiel: Apotheken, Geldautomaten, Kinos)

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Gesamt4,6

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  • System: GPS (Zeit bis zur ersten Positionsbestimmung, TTFF), Zeit für Zieleingabe, Zeit für Routenberechnung (je zu 25% gewichtet)
  • Navigation: Qualität/Plausibilität der Routen, visuelle Zielführung, akustische Zielführung (je zu 33% gewichtet)
  • Bedienung: Montage/Handhabung, Bedienungsanleitung, Benutzerführung (zu 20%/20%/60% gewichtet)
  • Ausstattung: Funktionsumfang (30x Ausstattungsmerkmale werden nach Punkteschema bewertet)
  • Zubehör: Mitgeliefertes Zubehör (10x Zubehörteile werden nach Punkteschema bewertet)
Technische Daten Falk F10
BetriebssystemWindows CE
NavigationssoftwareFalk Navigator 8
GPS-EmpfängerGloNav
Display4,3 Zoll Touchscreen-Display, 480 x 272 Pixel Auflösung
ProzessorKeine Angabe
Speicher2 GB interner Speicher, Speicherkarte mit 1 GB, SD/MMC-Kartenslot (max. 2 GB)
Staumeldungenja, integrierte oder externe Antenne
KartenmaterialAuf Speicherkarte vorinstalliert
AnschlüsseUSB 2.0, Typ Mini-B; Bluetooth, Kopfhörer
Akku1.330 mAh Lithium-Akku
Abmessungen, BxHxT118 x 83 x 17 mm
Gewicht190 g
Ausführlicher Test: Falk F10 – Das lernende Navi was last modified: April 25th, 2018 by Joachim Bardua
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