Tests, Infos, Tipps, Know-how - ausführlich, praxisorientiert, authentisch!

Gendern- ja oder nein? Kurze Umfrage zu einem kontroversen Thema!

Gendern ist derzeit ein intensiv, kontrovers und emotional diskutiertes Thema – obwohl es wahrlich Wichtigeres gibt!

Seit auf dieser Webseite eine mehrgeschlechtliche Schreibweise eingeführt wurde hagelt es nur so an niveaulosen Kommentaren und E-Mails.

Ein kleiner Auszug:

  • Gendern ist für schwuchteln
  • Aber seid Ihr eigentlich total am Verblöden mit diesem Genderwahn??? Ich wünsche gute Besserung
  • Ganz meiner Meinung! Es wird einfach blind jeder Sch**ss in diesem Land mitgemacht und erst dann hinterfragt (oder eben gar nicht).
  • Schade, dass sich diese sprachliche Verirrung so rasant verbreitet – aber ZDF und Co. leisten ja gute Arbeit diesbezüglich.
  • Bitte diesen Gender-Gaga-Sprech weglassen: normalsprachlich reicht völlig und ist professionell. Alles andere nicht.
  • .. hat bei mir komplett verloren. Eure oder Deine Seite wird nicht mehr von mir besucht.

An dieser Stelle soll keine Diskussion losgebrochen werden (da gibt es bereits genügend). Mich interessiert es aber wie meine Leserinnen und Leser das Thema sehen: Gendern – ja oder nein?

Deshalb habe ich eine kleine Befragung zur Stimmungslage aufgesetzt:

Hinweise: Beim Abstimmen werden Datum und IP-Adresse gespeichert, es ist nur ein Klick möglich!

Meine Meinung als Frau ♀
Meine Meinung als Mann ♂

Das Ergebnis ist ziemlich eindeutig.

Da wichtige Faktoren – insbesondere das Alter – nicht berücksichtigt werden ist die Aussagekraft allerdings nur begrenzt. Jüngere Leser*innen dürften mehrheitlich dafür, ältere Leser*innen eher dagegen sein.

Deshalb wird es in Zukunft so gehalten wie es der DAV in der Zeitschrift "Panorama" (Ausgabe 04/2021, S. 100) ausdrückt: "Ganz überwiegend bemühen wir uns jedoch, kreative Lösungen zu finden, die Vielfalt abbilden und ein herausstellen eines bestimmten Geschlechts gar nicht nötig machen."

Schreibe einen Kommentar

14 Gedanken zu „Gendern- ja oder nein? Kurze Umfrage zu einem kontroversen Thema!“

  1. Die Gendefanatiker (-innen) sollen diesen Unsinn doch bleiben lassen oder aber ganz konsequent anwenden. So hört man z.B. in Durchsagen: "Es ist ein Geisterfahrer unterwegs" was ist mit den Geisterfahrerinnen?

    Antworten
  2. Ich bin 80 Jahre und hoffe, daß in der Zeit in der ich noch lebe das Gendern nicht zur Gewohnheit wird. Danach ist es mir scheißegal, aber bis dahin werde ich weiterhin gegen diesen Schwachsinn sein. Da haben vor einigen Jahren spätpubertierende Emanzen ( Studentinnen) ihre Leiter von Unis und Hochschulen unter Druck gesetzt und die sind umgefallen?! Seit dem grassiert der Virus Gender durch Deutschland.

    Antworten
    • Lieber Herr Pech,
      da Sie kein Problem mit Wortbildungen aus dem angelsächsischen Sprachraum zu haben scheinen ("Gendern" anstatt "Gebrauch geschlechtergerechter Formulierungen"), werden Sie sich auch an mehrgeschlechtliche Schreibweisen gewöhnen können. Ich bin da ganz zuversichtlich!
      Gruß
      Andreas

      Antworten
      • Sehr geehrte* Andrea*,

        diejenigeninnen, die eine offensichtliche Problemin damit haben, dass die Deutsche Sprachin nicht ihrer femininen Sprechweisin entspricht, sind genau diejeniginnen, die offensichtlich an der so verpönten, vermeintlichen Männerweltin gefallen zu finden scheinen, sonst würden sie nicht immer in jeglicher Hinsicht der Versuchin erliegen, alles dem Geschlecht nach den Männern gleich zu machen. Männer* und Frauen* sind von der Natur her unterschiedlich angelegt worden, und das hat sich in den letzten Jahrtausenden als überlebensrichtig erwiesen.

        Bis vor etwa 20 Jahren gab es noch Männer und Frauen, jetzt wandelt sich das Bild zu Männerinnen. Das wird auf Dauer zur Unfruchtbarkeit führen. Nach Darvin werden Männerinnen also aussterben. Unter der Gesichtspunktin der Artenschützin besteht in dieser Hinsicht also sofortige Handlungsbedarfin.

        Den Umfragen zu Folge lehnen mehr als 70%innen (abhängig davon, welche Umfrage frau denn gerade zitieren möchte) ab. Somit ist die Angelegenheit eindeutig geklärt. "Die Wissenschaft ist sich also mal wieder vollumfänglich einig." ALLE Wissenschaftler*innen sind daher der Meinung, dass das s.g. Gendern nur von einer Unterspezies der in dem Land z.Z. noch mit D beginnend (dessen Namen frau ja am liebsten nicht mehr verwenden möchte) Lebenden befürwortet wird.

        Da es im Moment noch eine Demokratie gibt, kann frau sagen: Entschieden. abgelehnt, für Schwachsinn befunden. Nächster Versuch in 5 Jahren.

        Köpfin hoch, Grüßin!

        Antworten
  3. Moin Joachim,
    auf diesen Webseiten sind großartige Tests zu den aktuellen Navigationssystemen zu finden und auf Rückfragen in Kommentaren wird schnell und kompetent geantwortet. Es macht spaß hier mitzulesen. Vielen, vielen Dank dafür!

    ABER einige Kommentare haben mich entsetzt. Allein aus diesem Grund würde es mich freuen, wenn hier "gegendert" werden würde und Du weiter Rückgrat beweist mit Antworten, wie dieser:

    "Gaga ist dies wirklich nicht, ebenso nicht unprofessionell, sondern Gleichberechtigung und eine Art Höflichkeit & Respekt – zum Glück leben wir nicht mehr 1960!"

    Jedenfalls geben ich die Hoffnung nicht auf, dass die Querdenker:innen & Co. mit einem neuen Navigationsgeräte auf den Weg der Tugend zurück finden werden.

    Gruß
    Andreas

    Antworten
    • Hallo Andreas,

      danke für Deinen Kommentar!

      Nein, ich gebe das Gendern nicht auf – nur anders. Ich bin davon überzeugt, meines Erachtens ist dies nur eine Gewöhnung (da brauche ich nur an das Aufkommen von Anglizismen zurückdenken …) – in ein paar Jahren (?) ist die Gender-Debatte hoffentlich obsolet.

      Allerdings gibt es auch mich störende Satzkonstruktionen, da sie den Lesefluss unterbrechen. In diesen Fällen werde ich mir die oben erwähnten "kreativen Lösungen" einfallen lassen. Das Ganze braucht halt etwas Zeit, da alte Gewohnheiten abgelegt werden müssen.

      Beste Grüße

      Antworten
  4. Arme "INNEN", kein Selbstbewußtsein???
    1972, als ich meine LEHRE zum BankkaufMANN begann, gab es bei uns die ERSTE Bankdirektorin in Deutschland. Ich war und bin stolz auf die vorgenannte Berufsbezeichnung und jede Frau, die "was drauf hatte", hatte bei uns die Möglichkeit, Karriere zu machen. Laßt also den Quatsch, so die Welt "verbessern" zu wollen. Es gibt Wichtigeres, als das Ego von gelangweilten Damen aufzuhübschen. – Auch das N-Wort wurde von dümmlichen Menschen erst zum Schimpfwort gemacht. Kinder mit Erziehung haben es jedenfalls nicht als solches verwandt.

    Antworten
  5. "kreative Lösungen zu finden, die Vielfalt abbilden und ein herausstellen eines bestimmten Geschlechts gar nicht nötig machen."
    Genau richtig!

    Antworten
  6. In der Gleichsetzung von biologischem und sprachlichem Geschlecht liegt der grundsätzliche Fehler der Genderei. Daher gibt es imho keinen Grund, eine Alternative für das generische Maskulinum zu benutzen: hier werden bereits alle Geschlechter berücksichtig. Die Genderei stellt für mich eine Sprachverstümmelung dar, insbesondere die Versuche, das Sternchen auch zu noch auszusprechen sind grotesk. Auch Abwandlungen wie "Lehrende" sehe ich kritisch, verzerren sie doch die Bedeutung: die schlafenden Lehrenden…

    Anstelle von Schattengefechten sollte man sich lieber auf die wirklichen Themen der Gleichberechtigung – z.B gleicher Lohn für gleiche Arbeit – konzentrieren.

    Ergänzung: Kommentar stammt nicht vom Autor dieser Seite 🙂

    Antworten
  7. Guten Tag,

    ich bin gegen das Gendern, habe jedoch das falsche Geschlecht gewählt. Die zweite Antwortmöglichkeit wurde auf dem Laptop erst durch das Scrollen sichtbar. Gut versteckt! Ich bin bestimmt nicht der einzige.

    Mit freundlichen Grüßen

    Treibgut

    Antworten