Garmin Edge 830 Test – Kompaktes Kraftpaket

Garmin Edge 830 Test! In dem aktuellen Test & Erfahrungsbericht schaue ich mir den Edge 830 näher an – einen funktionsstarken GPS-Fahrradcomputer von Garmin mit Touchscreen-Bedienung.

Damit ist der Edge 830 in guter Begleitung. Garmin hat aktuell mehrere Touchscreen-Fahrrad-Navis in unterschiedlichen Preisklassen im Programm.

Neben dem 830 gibt es:

  • Das Top-Modell Edge 1030 Plus
  • Den beliebten & preisgünstigen Edge Explore

Preislich liegt der 830 zwischen diesen beiden Modellen (UVP):

  • Den 1030 Plus gibts ab €599,99,
  • den 830 ab €399,99,
  • den Explore ab €249,99.
Garmin Edge 830 Test & Erfahrungen
Garmin Edge 830 Test & Erfahrungen

Edge 830 – Vergleich

Funktional gesehen entspricht der Edge 830 nahezu dem Edge 1030 Plus – bis auf folgende Unterschiede:

  • Der 830 ist kompakter, das Display entsprechend kleiner.
  • Beim 1030 lässt sich die Touchscreen-Empfindlichkeit justieren.
  • Das Edge 830 Display erscheint bei maximaler Beleuchtung etwas heller, kontrastreicher und farbfreudiger.
  • Das Menü und alle Einstellungen sind bis auf ein paar Punkte praktisch identisch.
  • Der 1030 Plus verfügt über ausgefuchste Re-Routing Optionen beim Abweichen von Strecken.

Vom Edge Explore heben sich der 830 wie auch der 1030 Plus deutlich ab. Schließlich haben die Fahrrad-Navis unterschiedliche Zielgruppen im Visier.

Während der Explore eher für den Freizeit- und Tourenradler – der in erster Linie navigieren möchte – gedacht ist, sind der 830 und der 1030 Plus für alle leistungsorientierten Biker interessant, die einen komplett ausgestatteten GPS-Fahrradcomputer mit allen nur erdenklichen Trainingsfunktionen haben wollen. Bei den grundlegenden Navigationsfunktionen gibt es zwischen den drei Kandidaten allerdings fastkeine Unterschiede.

Unbedingt zu erwähnen ist noch, dass Garmin mit dem Edge 530 ein Geschwistermodell zum Edge 830 im Programm hat. Der Edge 530 wird auschließlich mit Tasten bedient und verfügt über etwas weniger Navigationsfunktionen – preislich ist er rund €100.- günstiger.

Eine ausführliche Übersicht inklusive einer Tabelle mit allen Merkmalen gibt’s in meiner Garmin Edge Übersicht & Kaufberatung.

Edge 1030 Plus vs. Edge 830 vs. Edge 130
Edge 1030 Plus vs. Edge 830 vs. Edge 130

Edge 830 – Bundles – Lieferumfang

Einzelgerät mit
 

  • Standardlenkerhalterung
  • Aero-Lenkerhalterung
  • Befestigungsband
  • USB-Kabel
  • Betriebsanleitung

Sensor-Bundle mit
 

  • Standardhalterung
  • Aero-Lenkerhalterung
  • Geschwindigkeitssensor 2
  • Trittfrequenzsensor 2
  • HRM-Dual Brustgurt
  • Befestigungsband
  • USB-Kabel
  • Betriebsanleitung

Mountainbike-Bundle mit
 

  • Standardlenkerhalterung
  • MTB-Lenkerhalterung
  • Geschwindigkeitssensor 2
  • Silikonhülle
  • Edge-Fernbedienung
  • Befestigungsband
  • USB-Kabel
  • Betriebsanleitung

Jetzt fehlt nur noch ein "Super-Bundle" als Kombination von Sensor- und Mountainbike-Bundle mit allen verfügbaren Parts – insbesondere die Edge Fernbedienung, aber auch das komplette Sensoren-Set haben es mir angetan!

Garmin Edge 830 Test – Technisches

In dieser Disziplin gibt es eigentlich nur Positives zu berichten.

Das Display ist – wie bei Garmin eigentlich üblich – bestens ablesbar, das System reagiert flott, was sich beispielsweise beim Durchsuchen der POIs oder beim Verschieben der Karte positiv äußert.

Auch wenn der 830 über keinen Speicherkartenslot verfügt, für zusätzliche Karten ist noch genug Platz. Die knapp 7 GB an freiem Speicherplatz erlauben es, beispielsweise noch OSM Freizeitkarten von komplett Deutschland, Österreich und Italien sowie Höhenlinien von Deutschland zu installieren – dann sind immer noch ca. 350 MB verfügbar.

Eine Anmerkung zu der vorinstallierten Garmin Fahrradkarte. Die Karte verfügt über keine Höhenlinien, wie sich dies "nachrüsten" lassen habe ich in einem grundlegenden Artikel erklärt.

Die Akku-Laufzeit gibt Garmin mit bis zu 20 Stunden an. Dieser Wert lässt sich als Anhaltspunkt nehmen – in der Praxis liegt die Laufzeit etwas darunter, sie hängt insbesondere von folgenden Faktoren ab:

  • Welche GNSS sind aktiviert?
  • Sind Sensoren & Geräte gekoppelt?
  • Energiesparmodus ja/nein?
  • Welche Dauer & Stärke sind bei der Displaybeleuchtung eingestellt?
  • Automatische Helligkeit ja/nein?
  • Benutzerinteraktionen wie "wildes" Verschieben der Karte?

Bei Bedarf lässt sich die Laufzeit durch den koppelbaren Garmin Charge Akk deutlich verbessern, ein Aufladen während der Fahrt per USB ist ebenfalls möglich.

Zum GPS-Empfang, da stehen – wie bei aktuellen Garmin-Geräten üblich – die Optionen

  • GPS
  • GPS + GLONASS
  • GPS + GALILEO

zur Auswahl, welche sich für jedes Aktivitätsprofil (Rennrad, Mountainbike, …) individuell konfigurieren lassen.

Die Position ist sehr schnell bestimmt, beim Test der GPS-Genauigkeit gilt es – wie es leider häufig in Tests zu sehen ist – aufzupassen. Mehrere GPS-Geräte am Lenker sind kritisch, der Abstand zwischen ihnen sollte mindestens 20 cm betragen!

Mein Garmin Edge 830 Test zeigt: Der 830 macht seine Sache gut, Abweichungen liegen in dem "üblichen" Rahmen von 10 bis 15 Metern (Abbildung unten).

Edge 830 Track-Vergleich
Track-Vergleich: Edge 830 (magenta), fenix 6X (grün), GPSMAP 66s (blau)

Garmin Edge 830 Test – Funktionen

Von der immensen Funktionsvielfalt – die alle Rennradler, Mountainbiker & Tourenradler zufriedenstellen sollte – greife ich mir im Rahmen des Garmin Edge 830 Tests ein paar Themen raus.

Sensoren & Geräte

Sensoren & Geräte lassen sich per ANT+ bzw. Bluetooth Smart koppeln – im Gegensatz zu den GPS-Einstellungen aber nicht für jedes einzelne Profil, sondern geräteübergreifend.

Es lassen sich verwenden:

  • Trittfrequenz (ANT+, BT)
  • Geschwindigkeit (ANT+, BT)
  • Tritt./Geschw. kombiniert (ANT+, BT)
  • Herzfrequenz (ANT+, BT)
  • Edge-Fernbedienung (ANT+)
  • E-Bike (ANT+) (Shimano Steps, ANT+ LEV z.B. von Specialized)
  • inReach (ANT+)
  • Licht (ANT+)
  • Leistung (ANT+, BT)
  • Radar (ANT+)
  • Schaltung (ANT+)
  • Shimano Di2 (ANT+)
  • Varia Vision (ANT+)
  • VIRB (ANT+)
  • Indoor-Trainer (ANT+ FE-C)

Dazu gibt es einen komfortablen "Sensoren-Pool" zum Konfigurieren und Verwalten, außerdem lässt sich die von einem Garmin Wearable wie der fenix 6 gemessene Herzfrequenz empfangen.

Unbedingt zu erwähnen ist das Einrichten der beim getesteten Sensoren-Bundle mitgelieferten Sensoren. Nach dem Anlegen des HF-Sensors bzw. Anbringen von Geschwindigkeits- bzw. Trittfrequenzsensor an Hinterrrad bzw. Kurbel ist die Einrichtung in Sekunden erledigt, da die Sensoren quasi schon vorkonfiguriert sind.

Das Navigieren mit Strecken ("Tracks") ist sicherlich die am häufigsten verwendete Methode (ein ausführlicher Artikel zum Thema: Garmin Edge – Navigieren mit Strecken).

Wie kommen die Strecken auf den Edge 830?

Es gibt eine üppige Auswahl an Möglichkeiten:

  • Manuelles Kopieren von FIT- bzw. GPX-Dateien in den internen Speicher (USB)
  • Planen von Strecken in der Garmin Connect Webseite und Übertragen auf den 830 mittels Garmin Express Software (USB)
  • Planen in Garmin BaseCamp und zum Edge senden (USB)
  • Importieren in bzw. Planen mit der Garmin Connect Smartphone App und zum 830 senden (Bluetooth)
  • Import vom Smartphone mit Hilfe von zahlreichen Connect IQ Apps (z.B. Komoot) (Bluetooth)
  • Gerät zu Gerät Übertragung, z.B. Edge 1030 zu Edge 830 (ANT+) (hat im Test allerdings nur holprig funktioniert)
  • Download von TrailForks Strecken (Wi-Fi)

Wie navigieren Sie mit Strecken?

Da ist zunächst festzuhalten, dass es wichtige, im Menü versteckte Optionen gibt!

In dem Menü "Navigation > Strecken > Gesp. Strecken" lassen sich – wie bei allen aktuellen Edge-Modellen – über das Hamburger-Symbol unten rechts zwei Funktionen de-/aktivieren (Abbildung unten links):

  • Abbiegehinweise
  • Streckenabweichungswarnungen

Die "Streckenabweichungswarnungen" sorgen – wie der Name sagt – für Hinweise beim Verlassen einer Strecke (zweite Abbildung unten links). Allerdings sorgt diese Funktion oftmals für ein "Na ja, dies können andere Bike-Navis deutlich besser". Hier hat Garmin noch Nachholbedarf, deutliche Verbesserungen zeigen sich beim Edge 1030 Plus.

Viel wichtiger ist der Punkt "Abbiegehinweise". Wenn aktiviert und eine Strecke gestartet wird berechnet der Edge – erkennbar an einem Hinweis auf dem Display wie "Berechne 55%" – eine neue Route entlang der vorgegebenen Strecke. In Folge gibt es Abbiegehinweise, Richtungspfeile und eine zusätzliche Route in Magenta (Abbildung unten rechts). Dies lässt sich gut beim Verschieben der Karte erkennen, dann taucht manchmal einen kurzen Moment lang nur die magentafarbene Route auf.

Ist diese Option deaktiviert gibt es keine Abbiegehinweise und nur eine schwarz/violett eingezeichnete Strecke (zweite Abbildung von rechts, gleiche Lokalität). Diese Methode ist mein Favorit beim Folgen einer Strecke, wünschenswert wäre es allerdings, wenn sich die Strecke optisch deutlicher abheben würde bzw. der Anwender Farbe bzw. Strichstärke ändern könnte.

Funktionen zu den Strecken
Strecken – Wichtige Optionen
Streckenabweichung Edge 830
Hinweis bei Streckenabweichung
Edge 830 Navigation Strecke (1)
Abbiegehinweise deaktiviert (Edge 830)
Edge Explore Navigation Strecke (1)
Abbiegehinweise aktiviert (Edge Explore)

Weitere Navigationsfunktionen gibt es zuhauf, ein paar Beispiele:

  • Suchen nach Adressen und POI
  • Eingeben von Koordinaten
  • Speichern von Favoriten ("Wegpunkte") und navigieren dorthin
  • Automatisches Routing auf dem Wegenetz der Karte mit zahlreichen Routing-Optionen
  • Roundtrip-Routing zum Erkunden neuer Wege
  • Routenplaner zum Erstellen von Mehrziel-Routen
  • Routing nach Beliebtheit ("Heatmap" Prinzip, besonders häufig gefahrene Strecken werden beim Routing bevorzugt)
  • Navigation zum Startpunkt einer Strecke

Der Routenplaner erlaubt ein komfortables & schnelles Erstellen von Mehrziel-Routen, beispielsweise über die Karte. Funktioniert super, nur zeigt sich in der Praxis beim Folgen einer derartigen Route eine Schwäche. Die Route wird nicht durchgängig berechnet und angezeigt (einen ähnlichen Fehler gibt es beim Navigieren mit Strecken). Die Abbildungen unten zeigen dies, erst beim "Überfahren" eines Punktes (zweite Abbildung) ist der weitere Verlauf auf der Karte sichtbar.

Edge 830 Test - Routenplaner 1
Annäherung an einen Punkt, der weitere Verlauf wird nicht angezeigt
Edge 830 Test - Routenplaner 2
"Überfahren" der Kreuzung (blaues Dreieck = Position)
Edge 830 Test - Routenplaner 3
Einen Moment später taucht die weitere Route auf

Mountainbike

Für Mountainbiker bietet der Edge 830 ein paar Spezialitäten:

  • Mountainbike-Metriken (Grit-, Flow-, Sprung-Werte) (weiteres dazu in meinem Edge 530 Test)
  • Sprungalarme
  • ForkSight Abzweigungsansicht (bei einem Stopp sind kommende Gabelungen sowie die eigene Position im Trail-Netz zu sehen)
  • TrailForks Integration

TrailForks ist eine Trail-Datenbank für Mountainbiker. Per Connect IQ App oder – mit deutlich mehr interessanten Funktionen – über das Menü "Mountainbike-Trailnavigation" lassen sich Trails suchen, betrachten und zum Navigieren herunterladen.

Allerdings ist das Trailnetzwerk – zumindest in meiner Region südlich von München – noch recht dünn. Zum Checken besorgt man sich am besten einen Trailforks-Account und durchstöbert die Datenbank per Browser.

Mountainbike-Trailnavigation - Trailnetzwerk aussuchen
Mountainbike-Trailnavigation – Trailnetzwerk aussuchen
Trails in dem ausgewählten Netzwerk suchen
Trails in dem ausgewählten Netzwerk suchen
Trailforks-Karte mit POIs
Trailforks-Karte mit POIs (Trails)
Details zum Bikepark Lenggries
Details zum Bikepark Lenggries

Wesentlich interessanter ist ClimbPro  (Abbildungen unten):

  • In der ClimbPro Trainingsseite gibt es diverse Optionen wie "Alle Anstiege anzeigen" oder "Nur große Anstiege".
  • Eine Übersichtsseite zeigt alle Anstiege an, durch ein Antippen eines Eintrags gibt es weitere Details und ein Profil.
  • Auf allen Trainingsseiten wird auf den Start eines Anstiegs mit einem grün hinterlegtem "Los!" hingewiesen.
  • Unterhalb des Profils gibt es beispielsweise Navigationshinweise.
  • Der Profilausschnitt von dem Anstieg vergrößert sich automatisch.
  • Die aktuelle Position ist in dem Profil markiert.

Insgesamt gesehen ist ClimbPro eine Top-Funktion, die n der Praxis Spaß macht und sehr hilfreich ist!

Einstellungen für die ClimbPro Trainingsseite
ClimbPro - Übersicht zu den Anstiegen
ClimbPro – Übersicht zu zwei vorausliegenden Anstiegen
ClimbPro - Durch Antippen gibts Details
ClimbPro – Durch Antippen gibts Details zu einem Anstieg
ClimbPro - Navigationshinweis beim Anstieg
ClimbPro – Navigationshinweis beim Anstieg
ClimbPro - Während des Anstiegs
ClimbPro – Details während des Anstiegs

Virtual Partner ist eine weitere coole Funktion.

Da gibt es ebenfalls eine separate Trainingsseite, auf der die Distanz und der zeitliche Abstand zu dem virtuellen Partner angezeigt wird.

Auf der Kartenseite taucht in Ergänzung zu der eigenen Position (blaues Dreieck) zusätzlich der Partner auf (größeres graues Dreieck).

Edge 830 Test - Virtual Partner
Edge 830 Test – Virtual Partner Trainingsseite
Edge 830 Test - Virtual Partner Karte
Edge 830 Test – Zwei Positionen auf der Karte

Mountainbike – Kartenlayout – Tipp

Wenn als Aktivität "Mountainbike" gewählt ist erscheint die Karte in einem hellen farblosen Design – was nicht jede(r) Biker(in) mag!

Deshalb ein Tipp wie sich das Kartenlayout ändern lässt.

Im internen Speicher des Edge 830 gibt es den Ordner \MapThemes mit der Datei Mountain.kmf. Einfach diese Datei mit dem Windows-Explorer – z.B. in x-Mountain.kmf – umbenennen und nach dem nächsten Start wird die vorinstallierte Garmin-Karte wieder kontrastreich und farbig dargestellt (Abbildungen rechts).

Mountainbike - Standard Kartenlayout
Mountainbike – Standard Kartenlayout
Mountainbike - Gewünschtes Kartenlayout
Mountainbike – Gewünschtes Kartenlayout

Garmin Edge 830 Test & Erfahrungen – Weitere Funktionen

An Funktionen ist beim Edge 830 eigentlich alles verwirklicht was Garmin derzeit zu bieten hat. Dazu gehören Live- & GroupTrack (was meist nicht so richtig funktioniert!), Trainingspläne, Intervalle, intelligente Alarme (Trinken, Essen), Segmente und anderes.

Segmente ist ein Feature um sich mit anderen Bikern messen und vergleichen zu können. Neben den bekannten Strava- gibt es mittlerweile auch Garmin-Segmente. Dazu braucht man eigentlich nur die Garmin Connect App – die zum Betreiben des Edge 830 unumgänglich ist – öffnen und unter "Training > Segmente" ein Segment heraussuchen, per Bluetooth auf den Edge übertragen – und die Jagd nach den (Milli-)Sekunden kann beginnen!

14 Firstbeat-Metriken unterstützen leistungsorientierte Biker:

  • VO2max Fitnesslevel
  • Functional Threshold Power (FTP)
  • Aerober Trainingseffekt
  • Anaerober Trainingseffekt
  • Echtzeit Perfomance
  • Verbrauchte Kalorien
  • Trainingsbelastung
  • Trainingsstatus
  • Trainingsbelastungsbalance
  • Workoutlabels
  • Erholungsratgeber
  • Schneller Stressleveltest
  • Höhe und Hitze-Akklimatisierung
  • Respirationsrate

Um diese Metriken und Funktionen in ihrer Gesamtheit zielgerichtet einsetzen zu können braucht es nicht nur ein gewisses Fachwissen, sondern auch Equipment wie einen Leistungsmesser.

Nach einem Training gibt es auf dem Edge 830 diverse informationen – ein paar Beispiele zeigen die Abbildungen unten. Ausführliche Details liefert die Garmin Connect App.

Edge 830 Test - Erholung
Empfohlene Erholungszeit
Edge 830 Test - Herzfrequenz
Neuer Herzfrequenzrekord
Infos zum an-/aeroben Trainingseffekt
Edge 830 Test - Herzfrequenzbereiche
In den Herzfrequenzzonen verbrachte Zeiten
Garmin Unisex-Erwachsene Edge 830 Navigation, Schwarz (Negro), Einheitsgröße
kwmobile Fahrrad Halterung kompatibel mit Garmin Edge - GPS Fahrradcomputer...

** Anzeige - Aktualisiert: 15.01.2021 / Der Preis kann mittlerweile gestiegen sein / Affiliate Links / Bild(er): ©Amazon / Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen

Garmin Edge 830 Test: Fazit, Bewertung

Der Edge 830 ist aus meiner Sicht ein top Fahrradcomputer für Touchscreen-Fanboys & -girls!

Seine Größe ist gerade richtig – sei es am Lenker eines Rennrad-Boliden oder eines Mountainbikes.  An Funktionen ist fast alles integriert was Garmin derzeit zu bieten hat – leistungsorientierte Rennradler oder Mountainbike-Trailflitzer sollten voll auf ihre Kosten kommen.

Lediglich für Freizeit- & Tourenradler ist der Edge 830 etwas Overkill – bei diesem Einsatzweck steht in der Regel das Navigieren im Vordergrund. Dafür gibt es den ebenfalls empfehlenswerten aber preisgünstigeren Edge Explore.

Konkurrenz? Die gibt es und zwar in Form des Garmin Edge 1030 Plus aber auch von Mitbewerbern, beispielsweise dem Hammerhead Karoo 2.

Pro – Edge 830

  • Kompaktes Design
  • Starke Technik
  • Umfassende Konnektivität (ANT+, Bluetooth, Wi-Fi)
  • Unterstützung einer Vielzahl an ext. Sensoren & Geräten
  • Import von Strecken via Smartphone
  • Immenser Funktionsumfang (aber, siehe rechts)
  • ClimbPro, Segmente & Mountainbike-Werte
  • Umfangreich konfigurierbar (aber, siehe rechts)

Contra – Edge 830

  • Komplexes Menü
  • Längere Einarbeitungszeit nötig
  • Navigation mit Verbesserungspotential

Bewertung

  • GPS: 80%
  • Tempo: 80%
  • Batterie: 80%
  • Display: 100%
  • Navigation: 80%
  • Bedienung: 80%
  • Karten: 100%
  • Ausstattung: 100%
  • Gesamt: 90%
Garmin Unisex-Erwachsene Edge 830 Navigation, Schwarz (Negro), Einheitsgröße
kwmobile Fahrrad Halterung kompatibel mit Garmin Edge - GPS Fahrradcomputer...

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Bewertungskriterien

  • GPS-Empfang (Zeit bis zur ersten Positionsbestimmung, Genauigkeit von Tracks)
  • Systemgeschwindigkeit (Zoomen/Verschieben der Karte, Aufrufen alle POIs per Zieleingabe, Routenberechnung)
  • Akku (Laufzeiten mit eneloop Akkus)
  • Display (Ablesbarkeit unter wechselnden Bedingungen, Auflösung)
  • Bedienung (Einsteigerfreundlich, Anpassbarkeit, mit Handschuhen möglich, Touchscreenhandhabung / -empfindlichkeit)
  • Navigation (Routing, Zielführung)
  • Ausstattung (Anzahl an Funktionen)
  • Karten (weltweit / regional, Raster- / Vektor- / Marine-, Satellitenbilder, kostenlose OSM-Karten)
  • Jede Kategorie fließt zu gleichen Teilen in das Endergebnis ein.
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6 Gedanken zu „Garmin Edge 830 Test – Kompaktes Kraftpaket“

  1. Hallo,

    guter Test und grundsätzlich nichts auszusetzen, ABER in der Praxis funktioniert der Edge 830 keineswegs reibungslos. Wie immer bei Garmin ist die Software nicht ausgereift und hat mehrere Probleme, z.B. kann eine spontane Navigation nicht mit ClimbPro ausgeführt werden, je nach dem wieviele Steigungen auf der Strecke sind, stürzt der Edge bei der ersten Abweichung ab. Ebenfalls funktioniert der Virtuelle Partner nicht mehr sobald ich auch nur eine klitzekleine Abweichung auf der Strecke habe. Das Display ist Top, aber die automatische Anpassung der Helligkeit ist eine Katastrophe und saugt den Akku leer.
    Im allgemeinen ist die Navigation nun mit jedem Update schlechter geworden, was vorallem die Neuberechnung bei Abweichung angeht, hier wird teilweise dauerhaft "bitte wenden" angezeigt.
    Ich sehe als großes Plus der Garmin Geräte nur noch die Verwendung von freien OSM Karten.

    Ich wundere mich schon warum die Softwareprobleme in keinem Test auffallen, ob da Garmin besonders gut zahlt, ich hab so langsam den Verdacht. Inzwischen sind wir bei Version 7.00 und es wurden richtige MajorBugs behoben. Ich verstehe das echt nicht.

    Antworten
    • Hallo,
      davon abgesehen dass Garmin dafür nichts bezahlt (würde ich auch nicht wollen) und ich schreiben kann was ich will – die Schwierigkeit ist, dass sich nicht alle Funktionen testen lassen (dies würde sich vom Aufwand einfach nicht rechnen), immer mal wieder neue Bugs dazukommen und es inzwischen bekannt sein sollte, dass die Geräte leider erst beim Kunden reifen – aber dies betrifft nicht nur Garmin …
      Zu den "Bitte wenden" Manövern: Eine gute Lösung gibt es mittlerweile beim Edge 1030 Plus – da würde ich mir wünschen, dass es entsprechende Updates für den 830 & 530 geben würde … die Hoffnung stirbt zuletzt

      VG

      Antworten
  2. Hallo und guten Tag,

    habe mir den Edge 830 zugelegt und möchte die gesamtkilimeter von meinem Edge 810 auf den 830 er übertrgen,
    bin bis jetzt damit gescheitert, kann mir jemand helfen.

    schöne Grüße
    Karl

    Antworten
  3. Hallo, mein alter Edge 810, den ich vorwiegend nur zum Aufzeichnen von Aktivitäten genutzt habe, ist kaputt und ich teste gerade den Edge 830. Allein wegen des größeren Displays wäre auch der 1030 (+) interessant, von den Funktionen reicht mit der 830 allemal.
    Ab und zu möchte ich das Gerät auch zum Aufzeichnen einer Wandertour nutzen. Sowohl beim 810 als auch beim 830 fällt mir auf, dass die Distanz immer deutlich zu gering ist (ca. 1/4 bis 1/3 zu wenig). Ich meine die empfohlenen Einstellungen getätigt zu haben. Die Auto Pause ist deaktiviert oder sollte eine benutzerdef. Geschw. eingegeben werden? Ich weiß, dass das Gerät fürs Radeln gedacht ist, aber jedes Smartphone zeichnet eine halbwegs genaue Distanz auf. Das müsste der Edge doch können und kann doch nicht nur an der Geschwindigkeit liegen. Er müsste die zurückgelegte Strecke doch nachberechnen können, oder nicht? Ein 1030 würde da keinen Unterschied machen, oder?
    Dann hätte ich noch folgende Fragen:
    Wie bekomme ich bei z.B. von Komoot übertragenen Strecken dieses Höhenprofil mit dem virtuellen Partner aus der ohnehin kleinen Kartenansicht weg? (grüner Balken mit zwei Markierungen)
    Muss eine Aktivität zwingen gestoppt und gespeichert werden, wenn ich zwischendurch einen Trail z.B. über Trailforks suchen will? Das hat das Gerät verlangt.
    Während mir ein Anstieg über Climb Pro angezeigt wird kann ich doch Abbiegehinweise erhalten, oder? (bin schon an Kreuzungen falsch gefahren, weil mir keine Karte, sondern nur der Anstieg angezeigt wurde).
    Alao, ich bin beim Navigieren noch nicht so vertraut mit der Materie. Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.
    Vielen Dank.
    Gruß
    Andy Krug

    Antworten
    • Hallo,

      zur Distanz:
      Die Auto-Pause würde ich (vielleicht außer zum Biken in der Stadt oder zum Rennradeln) generell deaktivieren; warum die Distanz zu gering ist kann ich nicht beantworten, dazu müsste ich die Trackaufzeichnungen sehen (wo liest Du die Distanzwerte ab?)

      zur Kartenansicht: Schau Dir mal in den Einstellungen für die jeweilige Aktivität unter Trainingsseiten den Punkt "Mit Höhenprofil" an …

      zu Trailforks: ja

      zu ClimbPro: ja, wie ich mich erinnere gibts dann unten auf der ClimbPro seite entsprechende Hinweise.

      Vg

      Antworten
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