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Garmin Edge 530 Test und Erfahrungen

Garmin Edge 530 Test! Der neue Garmin Edge GPS-Trainingscomputer für Rennradler, Tourenradler und Mountainbiker! 

In diesem Test schaue ich mir ein "Edge 530 Mountainbike-Bundle" näher an! 

Garmin Edge 530 Test und Erfahrungen
Garmin Edge 530 Test und Erfahrungen

Das Edge 530 Mountainbike-Bundle – es kostet €369,99 (UVP) – kommt mit einem kompletten Zubehörset für knackige Trails und lange Alpentouren:  

  • Standardhalterungen
  • Mountainbike-Halterung
  • Edge-Fernbedienung
  • Geschwindigkeitssensor
  • Silikonhülle
  • Befestigungsschlaufe
  • USB-Kabel
  • Dokumentation

Die am Lenker verschraubte Mountainbike-Halterung sorgt für einen absolut stabilen Sitz. Wer mag kann den Edge 530 zusätzlich mittels der Befestigungsschlaufe sichern bzw. per Silikonhülle schützen.

Die zwei Standardhalterungen – die Befestigung erfolgt durch Gummiringe an Lenker oder Vorbau – eignen sich für das Zweit- bzw. Drittrad: Der Edge 530 verfügt schließlich nicht nur über ein Mountainbike-, sondern auch über ein Indoor- und ein Rennrad-Profil für spezifische Einstellungen.

Falls eine weitere Mountainbike-Halterung benötigt wird, empfehle ich einen Blick auf die Halterungen von K-Edge zu werfen, die den Garmin-Halterungen in keiner Weise nachstehen.

Die Edge Fernbedienung – ich habe sie separat getestet – bewährt sich nicht nur auf anspruchsvollen Trails und rasanten Abfahrten: Ohne die Hand vom Lenker zu nehmen ist per Daumendruck ein Wechsel von Seite zu Seite möglich!

Der Geschwindigkeitssensor eignet sich zum Indoor-Training auf der Rolle oder wenn genaue Geschwindigkeitsmessungen erforderlich sind (z.B. bei schlechtem GPS-Empfang), lässt sich aber auch komplett ohne den Edge 530 einsetzen (Infos: Garmin Fahrradsensoren).  

Wie unterscheiden sich der Edge 530 und der Edge 830?

Mit dem Edge 530 ist auch der Edge 830 auf den Markt gekommen – folgende Unterschiede gibt es:

  • Die Bedienung des Edge 830 erfolgt per Touchscreen und drei Tasten, beim Edge 530 dagegen über sieben Tasten.
  • Die Benutzeroberfläche fällt demnach etwas anders aus.
  • Der Edge 830 wiegt mit 79,1 g etwas mehr als der Edge 530 mit 75,8 g.
  • Der Edge 830 bietet deutlich mehr Navigationsfunktionen und entspricht in dieser Hinsicht dem Edge Explore bzw. Edge 1030. Dazu gehört das Planen von Routen mit Zwischenzielen, Roundtrip-Routing und die Suche nach POIs und Adressen.
  • Das Edge 830 Mountainbike-Bundle kostet €100.- mehr (UVP: €469,99).

Wie lässt sich der Edge 530 bedienen?

Mein Garmin Edge 530 Test zeigt: Gewöhnungsbedürftig! 

Es dauert eine Weile bis das Zusammenspiel der sieben Tasten und des teils unübersichtlichen Menüs verinnerlicht ist – da haben Edge Fahrradcomputer mit Touchscreen eine deutlich steilere Lernkurve! So wundert es nicht, dass Garmin beim Edge 530 – im Vergleich zu dem Edge 830 – auf so manche Navigationsfunktion wie das Planen von (Mehrziel-)Routen oder Eingeben von Adressen verzichtet.

Selbst das Festlegen eines einzelnen Ziels über die Karte stellt schon eine Herausforderung dar (weiteres dazu in dem Abschnitt "Navigation"). Auch das Zoomen der Karte ist im Vergleich zu den Touchscreen-Geräten aufwendig, da einige Schritte nötig sind.

Bei den Tasten fällt auf, dass sich beim Drücken nicht das Gefühl einer absolut hochwertigen Verarbeitung einstellt; auch kommt es vor dass ein zweimaliges Drücken notwendig ist.

Einen Edge mit Tasten oder einen Edge mit Tasten und Touchscreen wählen?

Geschmacksache! Da ist ausprobieren angesagt! Davon abgesehen kann ich bei jedem Edge nur empfehlen eine Edge Fernbedienung einzusetzen. Schon alleine um beim Biken die Hand am Lenker lassen zu können!  

Garmin Edge 530 Test – Technik

 Der Garmin Edge 530 hat aus meiner Sicht eine ideale Größe für den Lenker: nicht zu groß und nicht zu klein! Auch dies ist Ansichtssache, manch ein Biker mag das Display beispielsweise zum Navigieren als zu klein empfinden.

Die folgenden Abbildungen zeigen die Größenverhältnisse im Vergleich zu anderen Garmin Edge Fahrradcomputern.

Garmin Edge Modelle 2019: 130, 530, Explore, 1030
Aktuelle Garmin Edge Modelle (v.l.): Edge 130, Edge 530, Edge Explore, Edge 1030
Garmin Edge Modelle 2019 Rückseiten
Aktuelle Garmin Edge Modelle, Rückseiten (v.l.): Edge 130, Edge 530, Edge Explore, Edge 1030

Das 2,6 Zoll Display ist exzellent ablesbar, lediglich beim Fahren mit Sonnenbrille & gedimmter Beleuchtung kann es zu Einschränkungen kommen.

Die Laufzeit des integrierten Akkus gibt Garmin in einem typischen Szenario mit 20 Stunden an, sie lässt sich aber durch das optionale Garmin Charge Akkupack**  bzw. durch den Energiesparmodus (mein Artikel zu dem Energiesparmodus) auf bis zu 40 Stunden verlängern.

Der GPS-Empfänger lässt sich in drei Modi betreiben:

  • GPS
  • GPS + GLONASS
  • GPS + GALILEO.

Ich habe hauptsächlich die Varianten "GPS" und "GPS + GALILEO" ausprobiert.

Mit "GPS only" zeigt der Edge 530 eine sehr gute Genauigkeit beim Aufzeichnen von Strecken. In der Abbildung rechts – von einer Strecke in dichtem Wald – sind die mit dem Edge 530 und dem Edge Explore aufgezeichneten Tracks praktisch deckungsgleich.

Nur GPS einzusetzen reicht vielfach aus, außerdem sollte der Energieverbrauch dann etwas geringer sein.

Vergleich Edge 530 GPS, Edge Explore GPS

Garmin Edge 530 Test – Sensoren und Konnektivität

Der Edge 530 ist ein wahres Kommunikationstalent. Er verfügt über ANT+, Bluetooth, USB und Wi-Fi zum Verbinden mit Smartphone, Tablet, Computer, Sensoren, Schaltungen …!

Folgende externen Geräte und Sensoren sind möglich:

  • ANT+ Edge Fernbedienung
  • ANT+ Herzfrequenz
  • ANT+ Geschwindigkeit
  • ANT+ Trittfrequenz
  • ANT+ Geschwindigkeit/Trittfrequenz kombiniert
  • ANT+ Leistungsmesser
  • ANT+ FE-C Trainer (die Koppelung erfolgt in dem Menü "Training > Indoor Trainer")
  • ANT+ Fernbedienung
  • ANT+ E-Bike (Shimano Steps, ANT+ LEV)
  • ANT+ Schaltungen
  • ANT+ Shimano Di2
  • ANT+ Varia (Radar, Licht, Vision)
  • ANT+ VIRB
  • BT Herzfrequenz
  • BT Geschwindigkeit
  • BT Trittfrequenz
  • BT Leistungsmesser

Daneben gibt es eine Vielzahl an internen Sensoren, inklusive einem barometrischer Höhenmesser, einem Umgebungslichtsensor zum Regeln der Displaybeleuchtung und einem Temperatursensor. Übrigens, die Funktion zum manuellen Kalibieren des Höhenmessers ist gut versteckt. Sie findet sich nach dem Starten einer Aktivität und Drücken der Taste oben rechts in dem folgenden Menü.

Bluetooth und Wi-Fi – über diese beiden Schnittstellen stehen viele weitere Funktionen zur Verfügung. Die folgenden Listen geben einen ersten Überblick (Quelle: Edge 530 Handbuch).

Edge 530 – Bluetooth Online-Funktionen

(Voraussetzungen: Smartphone mit installierter Garmin Connect & Garmin Connect IQ App)

  • Automatisches Hochladen von Aktivitäten zu Garmin Connect
  • Notfallhilfe
  • Ansagen (Statusmeldungen auf dem Smartphone wiedergeben)
  • Fahrradalarm
  • Connect IQ (Apps, Datenfelder & Widgets installieren und verwalten)
  • Download von Strecken, Segmenten und Trainings aus Garmin Connect
  • Datenübertragungen zwischen kompatiblen Edge-Geräten
  • Den Edge per Smartphone suchen
  • LiveTrack
  • GroupTrack, Nachrichten von Fahrer zu Fahrer
  • Unfall-Benachrichtigung
  • Nachrichten (nur Android, Anrufe und SMS mit einer Nachrichtenvorlage beantworten)
  • Benachrichtigungen auf dem Edge anzeigen
  • Interaktion mit sozialen Medien
  • Wetter-Updates

Edge 530 – Wi‑Fi Online-Funktionen

  • Hochladen von Aktivitäten in das Garmin Connect Konto
  • Einspielen von Software-Updates
  • Herunterladen von Trainings und Trainingsplänen

Der Funktionsumfang des Edge 530 ist immens – zumal er sich mit Connect IQ Apps noch einmal deutlich erweitern lässt. Deshalb picke ich mir im Folgenden vier Funktionen heraus und gehen näher darauf ein: MTB-Kennzahlen (Flow / Grit), ClimbPro, Trailforks und Navigation.

Garmin Edge 530 vs. Garmin Edge Explore
Garmin Edge 530 vs. Garmin Edge Explore

Garmin Edge 530 Test – MTB-Kennzahlen

Dahinter stecken Grit- und Flow-Werte für die Schwierigkeit einer Tour bzw. Flüssigkeit des Fahrstils (Definitionen siehe Umschalter unten). Das Abbildung rechts enthält die Werte einer Tour mit einem abschnittsweise recht kniffligen Trail.

Die Werte lassen sich auf einer separaten Datenseite darstellen, ein zusätzliche grafische Analyse gibt es nach dem Hochladen der Aktivität in Garmin Connect.

Garmin Edge 530 Grit & Flow
Garmin Edge 530 Grit & Flow Werte

Flow & Grit Definitionen

(Definitionen laut Garmin Connect & Edge 530 Handbuch)

Grit – Definition

Der Grit ist ein Messwert für die Schwierigkeit einer Mountainbike-Tour. Er berücksichtigt Faktoren wie die Geschwindigkeit von Anstiegen und Abstiegen und den Winkel von Kurven während der Tour. So interpretieren Sie die Grit-Tabelle:

  • Einfach: 0-20
  • Mäßig: 20-40
  • Schwierig: 40+

Der Grit-Wert sollte bei verschiedenen Fahrern auf demselben Trail vergleichsweise einheitlich bleiben. Der Messwert bietet sich an, um die Schwierigkeit verschiedener Trails zu vergleichen, auf denen Sie fahren. Grit in Garmin Connect Der Grit-Gesamtwert ist die vom Garmin-Gerät erfasste Gesamtsumme, wobei das Gerät den Grit fortlaufend während der Tour berechnet. Wenn Sie das Gerät synchronisieren, erhalten Sie eine Tabelle der Grit-Werte während der Tour und einen Gesamtwert für die Tour in Garmin Connect. Sie können den Grit auf dem Trail auch auf der Aktivitätskarte anzeigen. Je schwieriger die Tour ist, desto höher sollte der Grit-Wert sein.

Flow – Definition

Flow Der Flow gibt an, wie gut Sie während der Mountainbike-Tour die Geschwindigkeit beibehalten. Er berücksichtigt Faktoren wie Anstieg und Abstieg sowie den Winkel von Kurven während der Tour. So interpretieren Sie die Flow-Tabelle:

  • Flüssig: 0-1
  • Mäßig: 1-20
  • Rau: 20+

Der Flow ist ein guter Messwert, um die Radfahrleistung auf Trails zu analysieren. Beispielsweise können Sie den Flow-Wert von zwei Touren auf demselben Trail miteinander vergleichen, um zu sehen, wo Sie sich im Hinblick auf die Flüssigkeit des Fahrstils verbessert oder verschlechtert haben. Flow in Garmin Connect Der Flow-Gesamtwert ist der vom Garmin-Gerät erfasste Durchschnittswert, wobei das Gerät den Flow fortlaufend während der Tour berechnet. Wenn Sie das Gerät synchronisieren, erhalten Sie eine Tabelle der Flow-Werte während der Tour und einen Gesamt-Durchschnittsflow-Wert für die Tour in Garmin Connect. Niedrigere Flow-Werte kennzeichnen eine Tour mit einem flüssigeren Fahrstil. Höhere Werte kennzeichnen eine Tour mit größeren Geschwindigkeitsschwankungen oder mehr Stopps.

Flow & Grit – Datenfelder

  • 60s Flow: Der 60-sekündige Bewegungsdurchschnitt des Flow-Werts.
  • 60s Grit: Der 60-sekündige Bewegungsdurchschnitt des Grit-Werts.
  • Flow: Ein Messwert, der angibt, wie durchgängig Sie die Geschwindigkeit bei Richtungsänderungen in der aktuellen Aktivität beibehalten und wie flüssig Ihr Fahrstil dabei ist.
  • Grit: Ein Messwert, der die Schwierigkeit der aktuellen Aktivität basierend auf Höhe, Steigung und schneller Richtungsänderungen angibt.
  • Runden-Flow: Der Flow-Gesamtwert für die aktuelle Runde.
  • Runden-Grit: Der Grit-Gesamtwert für die aktuelle Runde.

Edge 530 Test – ClimbPro

Diese Funktion dient zum Visualisieren von Anstiegen. Einerseits gibt es eine neue Seite mit einer Liste zu allen Anstiegen der gewählten Strecke, andererseits beim Annähern an die nächste Steigung eine grafische Anzeige mit der Restdistanz, den verbleibenden Anstiegshöhenmetern und der Neigung (Abbildungen rechts).

In der Summe ist ClimbPro eine Funktion die nicht nur hilfreich ist sondern auch Spass macht!

Edge 530 Test, ClimbPro, Liste mit Anstiegen
ClimbPro, Liste mit Anstiegen
ClimbPro nächster Anstieg
ClimbPro, nächster Anstieg

Garmin Edge 530 Test – Trailforks

Trailforks ist eine Trail-Datenbank für Mountainbiker. Auf dem Garmin Edge 530 ist dazu eine spezielle Karte (für die es regelmäßig Updates gibt) oder besser gesagt ein Layer mit Trails installiert.

Über "Navigation > Mountainbike-Trailnavigation" lassen sich dann Trails nach bestimmten Kriterien – z.B. Schwierigkeit von "Leicht bis Extremsport" – suchen. Nur leider ist der Inhalt der Datenbank noch recht dünn, für Garmisch-Partenkirchen werden keine Trails aufgelistet, für den Raum unmittelbar südlich von München jedoch schon (Abbildungen rechts).

Nach dem Aussuchen eines Trails lässt er sich als Ziel wählen – allerdings hat die Software (nicht nur) an dieser Stelle noch ein paar Ungereimtheiten, z.B. erfolgt die Navigation zu dem Startpunkt des Trails per Luftlinie (Bug oder Feature?, Abbildung rechts, Route 1).

Die Trailforks-Integration ist eine gute Idee, allerdings braucht es noch mehr Inhalte und eine fehlerfreie Software

Ergänzung – mittlerweile gibt es ein umfangreiches Software-Update mit Verbesserungen für ClimbPro, Trailforks und andere Funktionen.

Edge 530, Trailforks Suche
Edge 530, Trailforks Suche
Edge 530, Trailforks Suche München
Edge 530, Trailforks Suche München
Edge 530, Trailforks Suche Garmisch
Edge 530, Trailforks Suche Garmisch
Per Luftlinie zu einem Trail
Per Luftlinie zu einem Trail
Garmin Edge 530 und Garmin Edge Explore
Garmin Edge 530 und Garmin Edge Explore

Welche Navigationsfunktionen bietet der Edge 530?

 Um es vorwegzuschicken – der Edge 530 eignet sich am besten zum Navigieren mit z.B. in BaseCamp oder Connect geplanten bzw. von Tourenportalen heruntergeladenen Strecken!

Im dem Menü "Navigation" gibt es folgende Optionen:

  1. Zurück zum Start (nur bei aktiver Aktivitätsaufzeichnung möglich): Jederzeit zum Ausgangspunkt einer Tour zurückkehren.
  2. Karte durchsuchen: Auswählen eines einzelnen Ziels über die Karte, der Edge berechnet dann auf dem Wegenetz der Karte eine Route zu diesem Ziel. Die Routing-Einstellungen können beispielsweise lauten "Modus > Mountainbiken, Methode > Distanz minimieren, Routing nach Beliebtheit > ja"; Routing nach Beliebtheit, dahinter stecken häufig gefahrene Strecken.
  3. Strecken: Dies sind aus Tourenportalen heruntergeladene und auf den Edge übertragene Tracks, mit Garmin BaseCamp oder Garmin Connect geplante Tracks bzw. Strecken oder mit dem Edge 530 aufgezeichnete und in Strecken umgewandelte Touren. Das Navigieren mit Strecken kann der Edge 530 ganz hervorragend. Dazu gibt es eine Vielzahl an Funktionen wie Abbiegehinweise und Meldungen beim Abweichen von der Vorgabe.
  4. Mountainbike-Trailnavigation: Siehe oben, Trailforks
  5. Favoriten: Auswählen eines Favoriten als Ziel, der Edge berechnet dann wie bei "Karte durchsuchen" eine Route. Favoriten sind mit dem Edge gespeicherte Positionen (z.B. die aktuelle Position) oder auf den Edge übertragene Wegpunkte.

Die Routenberechnung soll laut Garmin jetzt sogar doppelt so schnell erfolgen als bei vorherigen Modellen – welche Modelle gemeint sind bleibt offen, vermutlich der Edge 520 bzw. 520 Plus.

Ausgefuchste Funktionen zum Planen vom Mehrzielrouten bietet der 530er nicht, ebenso kein RoundTrip-Routing oder das Suchen nach Adressen oder POIs bzw. das Eingeben von Koordinaten. Vermutlich einerseits um den Edge 530 gegenüber dem Edge 830 abzugrenzen, andererseits wäre ein Ausführen dieser Funktionen über die Tasten recht umständlich.

Edge 530 – Trainings

Das Trainieren ist eine weitere Stärke des Edge 530 – inklusive Trainingspläne, Segmente, Intervalle, Ziele, Antreten gegen Aktivitäten (z.B. Strecken) und zahlreiche Performance-Werte wie Trainingszustand, Erholung usw. – ein Thema über das man ein Buch schreiben könnte!

Eine wichtige Grundlage für die Trainings sind Firstbeat-Funktionen, von denen der Edge 530 insgesamt 14 an Bord hat:

  • VO2max Fitnesslevel
  • Functional Threshold Power (FTP)
  • Trainingseffekt aerob
  • Trainingseffekt anaerob
  • Echtzeit Performance Condition
  • Verbrauchte Kalorien
  • Trainingsbelastung
  • Trainingsstatus
  • Trainingsbelastung Balance
  • Workout Labels
  • Erholungsratgeber
  • Schneller Stresslevel Test
  • Hitze- und Höhen-Akklimatisierung
  • Respirationrate*
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Garmin Edge 530 Test: Fazit, Bewertung

 Mit dem Edge 530**  hat Garmin einen weiteren starken GPS-Fahrradcomputer im Programm!

Das von mir getestete "Edge 530 Mountain-Bundle" ist nicht nur Mountainbikern zu empfehlen – vorausgesetzt, das teils unübersichtliche Menü und die Tastenbedienung werden in Kauf genommen.

Dafür gibt es einen durchaus Maßstäbe setzenden GPS-Fahrradcomputer mit einem immensen Funktionsumfang und universellen Kommunikationstalenten. Funktionale Abstriche sind lediglich bei Zieleingabe und Navigation zu machen.

Radsportler mit Touchscreen-Ambitionen können sich alternativ den ebenfalls neuen Edge 830 anschauen, der – analog zu dem Edge Explore und Edge 1030 – zudem unter dem Aspekt "Navigation" mehr Funktionalität bietet. 

Übrigens – der Edge 530 ist der von DC Rainmaker aktuell am meisten genutzte Bike-Computer …!

Pro – Edge 530

  • Starke Technik
  • Umfassende Konnektivität (ANT+, Bluetooth, Wi-Fi, USB)
  • Unterstützung einer Vielzahl an ext. Sensoren & Geräten
  • Bedienung bei Nässe
  • Unglaublicher Funktionsumfang (außer, siehe rechts)
  • ClimbPro & Mountainbike-Werte
  • Umfangreich zu konfigurieren (aber, siehe rechts)

Contra – Edge 530

  • Teils unübersichtliches Menü
  • Handhaben mancher Funktionen über die Tasten (z.B. Durchsuchen der Karte)
  • Eingeschränkte Navigationsfunktionen
  • Aufwendiges Setup

Bewertung

  • GPS: 80%
  • Batterie: 80%
  • Display: 100%
  • Bedienung:60%
  • Navigation: 80%
  • Ausstattung: 100%
  • Karten: 100%
  • Gesamt: 90%
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