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Wie plane ich meine Touren? Beispiel für einen Workflow!

Beim Schreiben des Garmin Edge 1030 Plus Handbuchs bin ich auf das Thema "Wie plane ich meine Touren?" gekommen, das ich hier ebenfalls kurz vorstellen möchte.

Jede(r) GPS-affine Biker*in und Wanderer*in entwickelt dazu sicherlich einen eigenen Workflow – hier sind meine wesentlichen Schritte.

Planen einer Tour in BRouter
Schnelles Planen einer Tour in BRouter

BRouter-Web – Das zentrale Planungstool

Als zentrale Planungsplattform hat sich BRouter herauskristallisiert – eine Anwendung auf deren viele Vorzüge ich hier nicht mehr eingehen möchte. Mit wenigen Klicks ist online am PC eine Tour gebastelt – zum Mountainbiken oder Wandern.

Anschließend wird die Tour als GPX-Datei exportiert und je nach Verwendungszweck

  • per USB-Kabel direkt auf ein GPS-Gerät kopiert
  • oder in die komoot Webseite importiert.

Garmin BaseCamp kommt zum Planen mittlerweile nicht mehr so häufig zum Einsatz – außer wenn Tracks auf der Basis von ganz speziellen Karten, z.B. den Garmin Alpenvereinskarten, erstellt werden sollen. Seine Aufgaben sind in erster Linie das Analysieren (z.B. für die Tests von GPS-Geräten), das Bearbeiten (z.B. Teilen von Tracks) und das aufwendige Archivieren von gemachten Touren.

Komoot – Der zentrale Datenbroker

Komoot erweist sich als das ideale Tool zum Verteilen von Touren. Nach dem Import in die Webseite werden die Touren automatisch und zuverlässig auf die Systeme der unterschiedlichsten Anbieter von GPS-Geräten verteilt – schließlich gibt es Schnittstellen zu Garmin, Hammerhead, Polar, Suunto …

Beispiel Garmin, das finale Übertragen auf das GPS-Gerät erfolgt per Connect App (Edge, fenix) oder Connect IQ App (z.B. GPSMAP 66sr).

Datensicherung – Tourenarchiv

Das Aufbauen eines Tourenarchivs ist eine herausfordernde, zu dem ganzen Workflow gehörende Aufgabe!

Die gespeicherten Touren liegen auf dem Gerät (oder Geräten) bzw. in diversen Diensten wie Garmin Connect, Polar Flow, Hammerhead Dashboard … vor.

Eine Möglichkeit ist es komoot als Tourenarchiv zu verwenden; so lassen sich mit Garmin Geräten bzw. dem Hammerhead Karoo 2 aufgezeichnete Touren direkt zu komoot hochladen. Die Frage ist allerdings was bei einem Ausfall der dahinter stehenden Server passiert (bestes Beispiel ist das kürzlich in Frankreich abgefackelte Datencenter). Gleiches gilt natürlich für die genannten Dienste.

Da macht es Sinn, wichtige Touren in Garmin BaseCamp zu sammeln und über die regelmäßigen Backups des PCs zusätzlich zu sichern – lokal und in der Cloud. Oder sich den gesamten Aufwand sparen und zu sagen "Was soll’s – meine freie Zeit ist mir wichtiger!".

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3 Gedanken zu „Wie plane ich meine Touren? Beispiel für einen Workflow!“

  1. Mein Workflow ist ein Dreizeiler:
    Tour am PC auf komoot.de planen
    Sync in der App auf dem Smartfon abwarten (meist in wenigen Sekunden erledigt)
    Tour offline verfügbar machen

    Los!

    Antworten
  2. Wenn man nur nach Tracks navigiert benötigt man kein Basecamp mehr, aber für Routen ist es zwingend nötig!
    Verwenden Sie nur Tracks?

    Antworten

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