Garmin Fahrradhalterung – Zubehör für Outdoor-GPS-Geräte im Test

3. Juni 2011
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Garmin Fahrradhalterung

Garmin Fahrradhalterung, Montage mit untergelegtem Fahrradschlauch (Zum Vergrößern anklicken)

Ob beim Wandern oder Radfahren – Was wäre ein Outdoor-GPS-Gerät ohne Zubehör? Ob Halterungen, Taschen, Energieversorgung oder externe Antennen, Zubehör für GPS-Geräte gibt es wie Sand am Meer. Um die Auswahl zu erleichtern, stellt Navigation-Professionell.de in einer neuen Serie bekanntes und weniger bekanntes Zubehör für Outdoor-Navis vor.

Die Serie beginnt mit einem Artikel über die Garmin-Fahrradhalterung – eines der wichtigsten Zubehörteile für Garmin-Outdoor-Fans.

Die Halterung passt für zahlreiche aktuelle (Dakota 10/20, Oregon 450/550, GPSmap 62) und nicht mehr erhältliche Garmin Outdoor-Navis (Colorado, Oregon 200/300/400). Wie schon die Aufzählung zeigt, läßt sich die gleiche Halterung mit unterschiedlichen GPS-Geräten verwenden. Nicht nur Garmin zieht aus einem einheitlichen Zubehörkonzept Vorteile, sondern auch der radelnde Outdoorer: Auf einer Tour läßt sich der GPS-Pfadfinder schnell mal mit dem Kumpel tauschen.

Ein Sonderangebot ist die Halterung nicht. Schließlich sind rund 12.- EUR für ein Kunststoffteil und vier Kabelbinder hinzulegen. Dafür ist das Befestigen an Lenker oder Vorbau in wenigen Minuten erledigt. Damit ein optimaler Sitz gewährleistet und ein Verdrehen am Lenker möglichst verhindert wird, sollte der Monteur wie folgt vorgehen: Ein passend zurechtgeschnittenes Stück Fahrradschlauch (oder ähnliches) unterlegen und die Kabelbinder mit einer Zange so richtig festziehen. Wünschenswert: wenn zum Lieferumfang bereits etwas Gummi/Neopren als Unterlage gehören würde – andere Hersteller machen es vor!

Anschließend wird der Oregon, Dakota oder GPSmap 62 einfach auf die Kunststoffschiene geschoben. Dabei unbedingt darauf achten, dass die Kunststoffnase der Halterung in die entsprechende Aussparung an der Gehäuserückseite einrastet. Ein Flug in die Botanik (des Navis) ist sonst nicht auszuschliessen! Für den Fall der Fälle kann das GPS-Gerät zusätzlich mit einer Handschlaufe am Lenker gesichert werden. Darüber streiten sich allerdings die Geister: Der Rahmen könnte auch noch Schaden nehmen! Zumindest sollte die Sicherungsleine möglichst kurz gewählt werden. Ein Kopfüber-Abgang – Navi in den Speichen! – wird dadurch vermieden.

Die Garmin-Fahrradhalterung bietet – neben der einfachen Montage – noch weitere Pluspunkte: Sie baut sehr niedrig, das Navi befindet sich deshalb sehr nah am Lenker und schwebt nicht in der Luft; außerdem ist sie optisch recht unauffällig. Weight Weenies dürfen sich über das minimalistische Gewicht von 16 Gramm (inklusive Kabelbinder) freuen.

Eine Frage hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit sei noch erlaubt. Weniger wegen der Halterung, sondern wegen dem Navigationsgerät. Schließlich wirken einige Kräfte auf den Gehäusedeckel ein. Für harte MTB-Touren am Gardasee sollte man deshalb besser ein Produkt von einem Drittanbieter wählen. Die Garmin-Halterung ist eher für Tourenradler gedacht.

Deshalb: Wer für sein Garmin eine High-End Halterung sucht, sollte unbedingt den nächsten Artikel dieser Serie lesen. Dort stellen wir eine Halterung Made in Germany vor, die für ein behütetes Navi-Leben sorgen soll.

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4 Kommentare

  1. Für das Rennrad absolut ungeeignet!
    Benutzte die Garmin-Halterung seit 2 Jahren auf dem Fully.
    Keine Probleme damit!
    Habe mir vor 8 Wochen eine 2. Halterung für das Rennrad zugelegt und damit das Oregon bei voller Fahrt(ca. 30km/h) verloren. Dies passierte immer bei kurz hintereinander folgenden Unebenheiten.
    1. Fall Holzbohlen auf Brücke
    2. Fall Flache und kurze (10m) Kopfsteinpflaster-Strecke

    Antworten
  2. Ich habe mir vor mehr als 2 Jahren die Halterung besorgt. Diese funktioniert bis heute tadellos (ca. 2.000km). Die Kabelbinder habe ich zwischenzeitlich 1x getauscht. Ich benutze die Halterung mit einem Oregon 300 auch haeufig offroad & habe letztes Jahr auf einem Alpencross nur gute Erfahrungen damit gesammelt. Auch auf harten Gardaseetouren … 😉

    Antworten
  3. Wozu soll denn bitte das Stück Fahrradschlauch/Neopren gut sein?
    Gerade durch seine Bauform und die Kabelbinder ist es möglich den Halter fast überall anzubauen!
    Diese, deine, Forderung ist irrelevant!
    Ich hab meine Halterung an einem “Space-Grip” befestigt und das ging ohne Probleme! (sehr dünner Rohrdurchmesser) Eventuell hat ein Fahrradmechaniker eine passende “Zange” um die Strapse optimal anzuziehen. Wenn nicht, einfach mal nen Elektriker fragen! Dann ist ein Füllmaterial gar nicht nötig. Außerdem ist doch die Unterseite mit einem Gummiprofil ausgestattet! Reicht völlig!
    Allerdings kann es sein, das die Halterung im Winter etwas locker wird, wenn das Material etwas arbeitet/schrumpft… Sonst aber funktioniert diese Halterung seit etwa 4 Jahren problemlos! Auch bei Outdoor-Fahrten!

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  4. Also ich habe das Teil seit knapp 2 Jahren im Einsatz und bim vom Preis-/Leistungsverhältnis sehr zufrieden. Bei schwierigen Strecken (wo Stürze drohen könnten) sichere ich meinen Oregon noch zusätzlich mit einer “Fangleine”. Die Kabelbinder sollte man ggf. mal wechseln, da sie doch u. U. durch Witterungseinflüsse etwas leiden könnten. Man hört auch immer mal wieder das Argument, dass die Halterung leider nicht einfach von einem zum anderen Rad gewechselt werden, da die Kabelbinder zerschnitten werden müssen: a) kosten die nicht viel und b) wechselt man häufig das Rad, kauft man sich halt ne 2.te Halterung. 12,- €uronen finde ich pers. nicht teuer.

    So ne teure Touratech-Halterung fürs Oregon ist mir am Fahrrad zu monströs und teuer. Aber jedem das seine…

    Antworten

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