Funktionen von Garmin Outdoor-GPS-Geräten


Inhalt:

  1. Barometer/Höhenmesser
  2. Elektronischer Kompass
  3. Schnittstellen
  4. Tracknavigation
  5. Töne NEU 03/2015

1. Barometer/Höhenmesser

(überarbeitet: Juli 2013, März 2015)

Nicht wenige Garmin Outdoor-Navis (eTrex 30, Dakota 20, GPSmap 64s(t), Oregon 600(t)/650(t), Montana 600/650(t), Monterra, fenix3, epix) verfügen über einen barometrischen Höhenmesser. Damit eigenen sie sich zum Aufzeichnen eines Höhenprofils oder dienen als stationäres Barometer zur Wettervorhersage. Um diese Informationen liefern zu können, messen die Outdoor-Navis den Luftdruck und berechnen mit dessen Hilfe die aktuelle Höhe.

Geräte ohne barometrischen Höhenmesser liefern zwar auch Angaben zur Höhe, die Bestimmung erfolgt aber auf Basis von GPS-Messungen. Die mittels GPS ermittelten Höhen sind aber nicht immer sehr exakt, bei schwierigen Empfangsbedingungen für Satellitensignale sind Abweichungen von 10 – 20 Meter und mehr pro Messung möglich. Dementsprechend fallen auch Daten wie z.B. die Summe an zurückglegten Höhenmetern recht ungenau aus. Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Dakota 20 zeigt für eine Tour 498 Höhenmeter an, ein eTrex 10 dagegen 691 Höhenmeter – immerhin eine Differenz von 40%!

Garmin macht folgende Angaben zur Genauigkeit (Quelle: support.garmin.com)

How accurate are the calculations when using a GPS with a pressure altimeter?

03/13/2013
With the Auto Calibration feature turned on, the altimeter accuracy can range from +/- 50 to 125 feet (same as GPS elevation). With a strong GPS connection with WAAS, it’s possible to obtain an accuracy of +/- 25 to 50 feet.

When manually calibrating (Auto Calibration off) to a known elevation it is approximately +/- 10 feet for the first 15 minutes. If needing accurate elevation, it is recommended to calibrate the altimeter hourly to maintain its accuracy because of possible pressure changes.

If using a locally reported pressure reading to calibrate the device, the accuracy of the altimeter would depend on the time and location of the reading.

Garmin eTrex 30: Darstellung der Luftdrucktendenz, Einsatz als Barometer

Garmin eTrex 30: Einsatz als Barometer (Luftdruckaufzeichnung über einen längeren Zeitraum)

Garmin eTrex 30, Einsatz als Höhenmesser (Höhenprofil einer Wanderung)

Garmin eTrex 30, Einsatz als Höhenmesser (Höhenprofil einer Wanderung)

Garmin eTrex 30: Nutzung als Barometer, alle wichtigen Einstellungen

Garmin eTrex 30: Barometer-Konfiguration

Garmin eTrex 30: Setup, die grundlegenden Einstellungen zur Verwendung als Höhenmesser

Garmin eTrex 30: Höhenmesser-Konfiguration

Um ein GPS-Gerät als Barometer (Wetterstation) oder Höhenmesser einsetzen zu können, muss es entsprechend konfiguriert werden. Die notwendigen Einstellungen finden sich bei allen Modellen im Setup-Menü "Höhenmesser" (beispielhafte Einstellungen zeigen die Screenshots oben).

Konfiguration als Barometer (stationäre Wetterstation):

  • Automatische Kalibrierung: Aus
  • Barometermodus: Barometer
  • Luftdrucktendenz-Aufzeichnung: Immer speichern (dann wird der Luftdruck auch im ausgeschalteten Zustand alle 15 Minuten aufgezeichnet)
  • Profiltyp: Barometrischer Druck (auf Meereshöhe umgerechneter Luftdruck)

Konfiguration als Höhenmesser:

  • Automatische Kalibrierung: Aus
  • Barometermodus: Höhenmesser
  • Luftdrucktendenz-Aufzeichnung: Speichern, wenn ein (Messung nur bei eingeschaltetem Gerät)
  • Profiltyp: Höhe über Zeit oder Höhe über Distanz

Garmin eTrex 30, automatische Kalibrierung des Höhenmessers durch die Autokalibrierung

Garmin eTrex 30: Autokalibrierung


Ein interessantes und wichtiges Thema ist die von Garmin nur stiefmütterlich dokumentierte Autokalibrierung. Mit dieser Funktion wird der Höhenmesser automatisch anhand der GPS-Höhe kalibriert (interessante Links: Infos/Diskussion, v.a. Kommentar Nr. 11, eine weitere Diskussion mit einem Link zu einem Garmin Patent: forums.groundspeak.com). Ein Beispiel zeigt die Abbildung rechts. Der Höhenmesser des eTrex 30 wird nach dem Einschalten innerhalb von wenigen Minuten von ca. 800 m (vor dem Ausschalten letztmalig gemessene Höhe) auf die aktuelle Höhe von rund 672 m kalibriert.

Je nach Modell gibt es unterschiedliche Einstellungen für die Autokalibrierung. Modelle wie Dakota 20, Montana 600/650, GPSmap 62/64, eTrex 30 und Monterra bieten nur die Möglichkeit, die Autokalibrierung ein- oder auszuschalten. Bei Geräten wie dem Oregon 600/650 und der fenix gibt es die Optionen "Aus", "Nur beim Einschalten" ("At Start") oder "Fortlaufend" ("Continuous"). "Nur beim Einschalten" bedeutet, dass der Höhenmesser direkt nach dem Einschalten des Gerätes anhand der GPS-Signale kalibriert wird. Im Modus "Fortlaufend" erfolgt die Kalibrierung kontinuierlich während des Erfassens von GPS-Signalen.

Nach unseren Erfahrungen erhält man die besten Messwerte ohne Autokalibrierung. Vorausgesetzt, der Höhenmesser wird am Startpunkt einer Tour manuell durch Eingeben der aktuellen Höhe kalibriert. Bei Luftdruckschwankungen (z.B. ein nahendes Tiefdruckgebiet) muss das Gerät unterwegs wiederholt manuell justiert werden (z.B. Höhenangaben von Berggipfel/-hütten). Bei einer stabilen Wetterlage oder wenn keine anderen den Luftdruck beeinflussenden Faktoren vorliegen (z.B. Aufstieg im kalten Nordhang, Abstieg im warmen Südhang), kann das Nachkalibrieren dagegen entfallen.

Das folgende Beispiel zeigt, wie exakt die Messungen ausfallen können (Autokalibrierung ausgeschaltet, Geräte am Startpunkt manuell kalibriert, während der Tour nicht nachkalibriert)(Tour 1):

  • Garmin fenix: 431/437 m, 800/806 m
  • Garmin Oregon 600: 433/429 m, 800/806 m
  • Garmin GPSmap 62st: 435/428 m, 800/807 m

Erstes Wertepaar: Auf-/Abstiegshöhenmeter; zweites Wertepaar: manuell eingestellter Wert zu Beginn der Tour bzw. Höhenangabe am Ende der Tour; stabiler Luftdruck während der Tour.

Für das nächste Beispiel wurden die Geräte ebenfalls zu Tourbeginn manuell kalibriert (= 740 m) und während der Tour dreimal an Gipfeln nachkalibriert. Die Autokalibrierung war ausgeschaltet (Tour 2):

  • Garmin fenix: 716/698 m, 740/757 m
  • Garmin Oregon 600: 712/692 m, 740/756 m
  • Garmin GPSmap 62st: 716/697 m, 740/761 m
  • Garmin Montana 650t: 720/704 m, 740/759 m

Die Auf- und Abstiegshöhenmeter stimmen bei allen vier Geräten sehr gut überein, die Differenz zwischen der eingestellten Höhe bei Tourstart und der gemessen Höhe bei Tourende kann durch die tageszeitliche Erwärmung erklärt werden (Start bei morgendlicher Kühle, Ankunft um die Mittagszeit bei kräftiger Sonneneinstrahlung).

Eine weitere Möglichkeit ist es, das GPS-Gerät bei Tourstart zu kalibrieren und die Autokalibrierung einzuschalten (Oregon 600/650 und fenix: Einstellung "Fortlaufend").

Dazu folgendes Beispiel (Tour 2 wie zuvor):

  • Garmin fenix: 686/704 m, 740/756 m
  • Garmin Oregon 600: 711/698 m, 740/753 m
  • Garmin GPSmap 62st: 704/682 m, 740/763 m
  • Garmin eTrex 30: 546/539, 740/765 m (Geräte-Software Version 3.10)

Die Geräte wurden manuell kalibriert (= 740 m), die Autokalibrierung eingeschaltet (fenix und Oregon 600 auf "Fortlaufend"). Die An-/Abstiegshöhenmeter stimmen beim Oregon, GPSmap und der fenix gut überein, der eTrex fällt aus dem Rahmen (fehlerhafte Geräte-Software).

Ein weiteres Beispiel (eine Tour mit schwierigen GPS-Empfangsbedingungen)(manuell kalibriert, Autokalibrierung ein)(Tour 3):

  • Garmin fenix: 478/448 m, 865/895 m
  • Garmin Oregon 600: 493/471 m, 865/887 m
  • Garmin GPSmap 62st: 527/465 m, 865/897 m
  • Garmin Dakota 20: 456/450, 865/895 m
  • Garmin Montana 650t: 501/482, 865/884 m (während der Tour 2x nachkalibriert)

Auch bei dieser Tour fallen die Messwerte nicht mehr so homogen aus wie bei den beiden ersten Beispielen mit deaktivierter Autokalibrierung. Der Montana kann als Referenz dienen, da er 2x manuell nachkalibriert wurde.

Umfangreiche Erfahrungen zeigen, dass bei aktivierter Autokalibrierung die Ergebnisse umso schlechter ausfallen, je schwieriger die GPS-Empfangsbedingungen auf der Tour sind!

Wenn keine exakten Höhenangaben für eine initiale Kalibrierung zur Verfügung stehen oder sich der Anwender das Kalibrieren generell ersparen möchte, ist ein Aktivieren der Autokalibrierung notwendig. Beim Oregon 600/650 bzw. der fenix läßt sich noch zwischen "Nur beim Einschalten" und "Fortlaufend" wählen. Welche Methode die sinnvollere ist, muss aber noch intensiv getestet werden. Eventuell bietet es sich an, bei stabilen Luftdruckverhältnissen die Kalibrierung beim Starten des Gerätes, in allen anderen Fällen die kontinuierliche Kalibrierung zu wählen.

Dazu ein Beispiel (Tour 1, siehe oben)(fenix und Oregon Autokalibrierung "Fortlaufend", beim 62er eingeschaltet, keine manuelle Kalibrierung beim Starten der Tour):

  • Garmin fenix: 408/431 m, 812/790 m
  • Garmin Oregon 600: 413/409 m, 795/799 m
  • Garmin GPSmap 62st: 433/428 m, 806/809 m

Im Vergleich zum ersten Beispiel fallen die Werte nicht so homogen aus, liegen aber immer noch in einem aktzeptablen Bereich (erstes Wertepaar: An-/Abstiegshöhenmeter, zweites Wertepaar: barometrische Höhe Tourstart/Tourende).

Zusammenfassung, Methoden zur Höhenmesser-Kalibrierung

  1. Manuell beim Starten und manuelles Nachkalibrieren unterwegs: Damit lassen sich die besten Ergebnisse erzielen.
  2. Manuell beim Starten, Autokalibrierung deaktiviert: Sehr gut geeignet für stabile Luftdruckverhältnisse.
  3. Manuell beim Starten und kontinuierliche Autokalibrierung: Bei gutem GPS-Empfang liefert diese Methode im allgemeinen vollkommen ausreichende Ergebnisse.
  4. Kontinuierliche Autokalibrierung eingeschaltet, kein manuelles Kalibrieren: Für den Fall, dass keine Daten für eine manuelle Kalibrierung zur Verfügung stehen; je schlechter der GPS-Empfang, desto ungenauer die Höhenangaben.

2. Elektronischer Kompass

Viele aktuelle Outdoor-Navis von Garmin sind mit einem elektronischen Kompass, der einem Magnetkompass entspricht, ausgestattet. Bei manchen Baureihen ist dieses Feature den höherpreisigen Modellen vorbehalten (Dakota 20, eTrex 30, GPSmap 62s/st/sc/stc), bei der Oregon- und der Montana-Serie sind dagegen alle Modelle mit einem Kompass ausgestattet.

Welche Vorteile hat ein elektronischer Kompass? Schließlich kostet ein Navi mit Kompass ein paar Euros mehr! Ganz einfach: Wenn der Outdoorer stehen bleibt oder sich nur sehr langsam fortbewegt, werden die Himmelsrichtungen weiterhin korrekt angezeigt. Und bei aktiver Navigation – zum Beispiel zu einem Geocache – ist die Richtung zum Ziel ebenfalls eindeutig. Geräte ohne elektronischen Kompass können die Angaben nur dann liefern, wenn der Outdoorer in Bewegung ist. Schließlich ermitteln sie die Richtung anhand von Satellitensignalen und nicht mit Hilfe des Erdmagnetfelds. Geräte mit Kompass arbeiten allerdings mit beiden Methoden. Unterhalb einer Geschwindigkeit von ungefähr 2 bis 3 km/h erfolgt die Berechnung mit Hilfe des Magnetfeldes, oberhalb davon mit Satellitensignalen.

Garmin verbaut bei allen aktuellen Outdoor-Navis einen 3-Achsen-Kompass. Sein Vorteil gegenüber einem 2-Achsen-Kompass zeigt sich dann, wenn das Gerät nicht waagrecht gehalten wird, da die Angaben auch bei Schräglage korrekt sind.

Damit der Kompass überhaupt funktioniert, ist ein regelmäßiges Kalibrieren notwendig; laut Garmin nach einem Batteriewechsel, nach Temperaturveränderungen oder nach dem Zurücklegen von langen Strecken. War das Gerät längere Zeit ausgeschaltet, ist die Prozedur ebenfalls durchzuführen. Für eine optimale Genauigkeit empfiehlt sich sogar ein Kalibrieren vor jeder Tour. Stromleitungen oder Autos haben einen negativen Einfluß – also beim Kalibrieren unbedingt meiden!

Das Menü zum Kalibrieren erreicht man am einfachsten direkt von der Kompassseite: bei Geräten mit Tasten (eTrex, GPSmap) durch Drücken der Menütaste, bei allen Touchscreen-Geräten durch ein Antippen und Drücken des Kompass für mehrere Sekunden.

Allerdings ist nicht nur ein regelmäßiges Kalibrieren notwendig, sondern auch ein korrektes Setup des Kompasses:

Garmin eTrex 30: Kompassseite, Direktzugriff  auf alle Einstellungen über die Menü-Taste

Garmin eTrex 30: Kompassseite, Direktzugriff auf alle Einstellungen über die Menü-Taste

Garmin eTrex 30: elektronischer Kompass, Einstellungen

Garmin eTrex 30: elektronischer Kompass, Einstellungen

Tipps zum Konfigurieren des Kompasses:

  1. Anzeige: Art der Richtungsanzeige, für die meisten Anwender dürfte der Eintrag "Richt.buchstaben" die größere Aussagekraft haben (Anzeige z.B. von "NW" oder "S"). Alternativ "Gradzahlen" wählen, dann wird statt "S" > "180°" angezeigt.
  2. Nordreferenz: Nur beim Navigieren mit Karte und Kompass wichtig, im Normalfall die Standardeinstellungen belassen.
  3. Zielfahrt-Linie/Zeiger: Je nach Einsatzzweck, siehe unten
  4. Kompass: Einstellung "Auto" belassen, "Aus" deaktiviert den elektronischen Kompass (spart Energie).
  5. Kompasskalibr.: Kalibrieren des Kompasses
Garmin eTrex 30: Kompass, ohne aktive Navigation, auf der "12-Uhr-Position" wird die Bewegungsrichtung angezeigt (in dem Beispiel nach Westen)

Garmin eTrex 30: Kompass, ohne aktive Navigation, auf der "12-Uhr-Position" wird die Bewegungsrichtung angezeigt (in dem Beispiel nach Westen)

Um den Kompass nutzen zu können, ist ein gewisses Grundverständnis notwendig.

Ohne aktive Navigation zu einem Ziel werden lediglich die Himmelsrichtungen angezeigt (Abbildung rechts). Bewegt sich der Outdoorer, zeigt der Kompass zusätzlich die Bewegungsrichtung an. Dies läßt sich am einfachsten beim Spazierengehen mit einem vor den Körper gehaltenen GPS-Gerät ausprobieren (das GPS-Gerät mit der Längsachse in Bewegungsrichtung halten). Auf dem Kompass wird dann in der "12-Uhr Position" die Lauf-/Bewegungsrichtung angezeigt.

Bei aktiver Navigation wird – in Abhängigkeit von den getroffenen Einstellungen – zusätzlich ein Peilungs- (auch als Richtungszeiger bezeichnet) oder Kurszeiger eingeblendet. Ob als Einstellung Peilungs- oder Kurszeiger gewählt wird, hängt in erster Linie von der Outdoor-Aktivität ab.

Der Peilungszeiger bietet sich als Standardeinstellung an, sei es zum Geocaching, Wandern oder Fahrradfahren. Dazu gibt es im Setup zwei Varianten: "Peilung gross" oder "Peilung klein" – welche gewählt wird, ist schlichtweg Geschmackssache.

Der Peilungszeiger weist immer zum anvisierten Ziel. Stimmen die Bewegungsrichtung und die Richtung zum Ziel überein, dann befindet sich der Peilungszeiger auf der "12-Uhr-Position". Die Abweichung vom eingeschlagenen Kurs beträgt dann im Idealfall "0 m" ("1 m" in der Abbildung unten). Bewegt sich der Outdoorer dagegen vom Ziel weg, wird die Kursabweichung immer größer ("29 m" in der Abbildung unten) und der Peilungszeiger weicht deutlich von der "12-Uhr-Position" ab.

Nicht jeder Outdoorer kann sich allerdings mit der Kompassseite anfreunden und navigiert statt dessen lieber mit Hilfe der Kartenseite. Dort weist eine sich mitbewegende, magentafarbene Gummibandlinie zum Ziel; ein blaues Dreieck symbolisiert die aktuelle Position. Aber auch auf der Kartenseite läßt sich ein zusätzlicher Peilungszeiger einblenden. Dazu wird als Datenfeld der Datentyp "Zeiger" gewählt.

Garmin eTrex 30: Einstellung Peilungszeiger "Peilung gross", nahezu keine Abweichung vom ursprünglichen Kurs, Peilungszeiger auf der 12-Uhr-Position

Garmin eTrex 30: Einstellung Peilungszeiger "Peilung gross", nahezu keine Abweichung vom ursprünglichen Kurs, Peilungszeiger auf der 12-Uhr-Position

Garmin eTrex 30: Kartenseite, die magenta Gummibandlinie weist zum Ziel, zusätzlich eingeblendeter Peilungszeiger, nahezu keine Abweichung vom ursprünglichen Kurs

Garmin eTrex 30: Kartenseite, die magenta Gummibandlinie weist zum Ziel, zusätzlich eingeblendeter Peilungszeiger, nahezu keine Abweichung vom ursprünglichen Kurs

Garmin eTrex 30: Einstellung Peilungszeiger "Peilung klein", deutliche Abweichung vom ursprünglichen Kurs

Garmin eTrex 30: Einstellung Peilungszeiger "Peilung klein", deutliche Abweichung vom ursprünglichen Kurs

Garmin eTrex 30: Kartenseite, die magenta Gummibandlinie weist zum Ziel, zusätzlich eingeblendeter Peilungszeiger, mit deutlicher Abweichung vom ursprünglichen Kurs

Garmin eTrex 30: Kartenseite, die magenta Gummibandlinie weist zum Ziel, zusätzlich eingeblendeter Peilungszeiger, mit deutlicher Abweichung vom ursprünglichen Kurs

Der Kurzzeiger – dazu wird im Setup die Einstellung "Kurs (CDI)" gewählt – kommt häufig beim Wassersport zum Einsatz, beispielsweise beim Paddeln. Mit Hilfe des Kurszeigers bekommt der Paddler nützliche Informationen zur Abweichung vom ursprünglichen Kurs, bedingt durch Strömungen und Wind.

Wählt der Paddler einen beliebigen Punkt (Zeltplatz, Anlandestelle, …) als Ziel, dann weisen auf der Kompassseite der Kurszeiger und auf der Kartenseite zwei Linien zum Ziel (eine dickere, magentafarbene und eine dünnere, hellere Linie). Weicht der Wassersportler nicht vom ursprünglichen Kurs ab, dann überlagern sich beide Linien, außerdem befindet sich seine aktuelle Position (= blaues Dreieck) immer auf den sich überlagernden Linien. Stimmen die Bewegungsrichtung und die Richtung zum Ziel überein, dann befindet sich der Kurszeiger auf der “12-Uhr-Position”.

Weicht der Paddler dagegen vom ursprünglichen Kurs ab, dann wird dies auf der Kompassseite anhand des Kursablageanzeigers (= mittlerer Teil des Kurszeigers) angezeigt, auf der Kartenseite weichen die beiden Linien voneinander ab (die dicke Linie bleibt statisch und weist immer vom Ausgangspunkt zum Ziel, die dünnere Linie wandert mit der aktuellen Position). Der Kursablageanzeiger weicht vom Kurszeiger um so mehr nach rechts oder links ab, je größer die Kursabweichung ist. Eine Maßstabsanzeige (in den Abbildungen "0,25 km") in Verbindung mit kleinen schwarzen Kreuzen hilft beim Abschätzen der Abweichung (fünf Kreuze nach rechts bzw. links entsprechen 250 m). Die Kursabweichung in Metern läßt aber am besten über ein Datenfeld ablesen, das sich optional einblenden läßt.

Die einzelnen Elemente des Kompasses sind in den jeweiligen Garmin-Handbüchern gut dargestellt. Wie immer gilt aber auch bei diesem Thema: rausgehen und ausprobieren!

Garmin eTrex 30: Kompass Einstellung Kurs (CDI)

Garmin eTrex 30: Kompass Einstellung "Kurs (CDI)", Verwendung als Kurszeiger, ohne Abweichung vom Kurs

Garmin eTrex 30: Einstellung "Kurs (CDI)", ohne Abweichung vom Kurs

Garmin eTrex 30: Kompass Einstellung "Kurs (CDI)", ohne Abweichung vom Kurs

Garmin eTrex 30: Kompass Einstellung Kurs (CDI), mit Abweichung vom Kurs

Garmin eTrex 30: Kompass Einstellung "Kurs (CDI)", Verwendung als Kurszeiger, mit Abweichung vom Kurs

Garmin eTrex 30: Kompass Einstellung Kurs (CDI), mit Abweichung von der Kurslinie

Garmin eTrex 30: Kompass Einstellung Kurs (CDI), mit Abweichung von der Kurslinie

3. Schnittstellen

(überarbeitet Januar 2014)

Definition: Die Schnittstelle oder das Interface (… , englisch für Grenzfläche) ist der Teil eines Systems, der der Kommunikation dient. (Quelle: Wikipedia)

Schnittstellen aktueller Garmin-Geräte:

  • Dakota: ANT+*, USB
  • epix: ANT+, Bluetooth 4.0, USB
  • eTrex 10/20/30: ANT+*, USB
  • fenix 3: ANT+, Bluetooth Smart, USB, WiFi
  • GPSmap 62: ANT+*, USB
  • GPSmap 64/64s/64st: ANT+*, USB, Bluetooth 4.0*
  • GPSmap 78: ANT+*, USB, serieller Anschluss (4-Pol Rundstecker)
  • Montana: ANT+, USB, seitliche Kontakte im Verbindung mit der AMPS-Halterung (seriell)
  • Oregon: ANT+*, USB
  • Oregon 600/650: ANT+, USB, Bluetooth 3.0
  • Monterra: ANT+, USB, Bluetooth 3.0 (Option auf 4.0), NFC, WLAN b/g/n

*: nicht bei allen Modellen

Funktionen der Schnittstellen:

  • ANT+ (einige Garmin Modelle): Drahtlose Schnittstelle zum Austauschen von Tracks, Routen, Wegpunkten und Geocaches zwischen kompatiblen Garmin-Geräten, Kommunikation mit einem Garmin Chirp bzw. mit einem Herz-/Trittfrequenz/Geschwindigkeits/Temperatur-Sensor.
  • Bluetooth: Kommunikation mit einem Smartphone/Tablet; Funktionen von BaseCamp Mobile App (iOS) und Connect Mobile App (iOS, Android) nutzen (z.B. Live Tracking); Übertragen von benutzerdefinierten Karten (“Custom Maps”) und Fotos zwischen kompatiblen Garmin-Geräten.
  • USB (alle Garmin Geräte): Datenaustausch mit einem PC (Karten, Tracks etc.), Übertragung von NMEA-Daten, Durchführung von Software-Updates, Stromversorgung des GPS-Gerätes.
  • Rundstecker (GPSmap 78), seitliche Kontakte (Montana): Übertragung von NMEA/Text/RTCM-Daten, Stromversorgung des GPS-Gerätes.

Schnittstellen-Einstellungen Garmin GPSmap 62stIm Setup der einzelnen Garmin-Geräte vorhandene Einstellungen zum Konfigurieren der Schnittstellen (Menü: Einstellungen > System > Schnittstelle):

  • Dakota: keine
  • eTrex 10/20/30: Garmin, Massenspeicher
  • GPSmap 62/78: Spanner, seriell, NMEA, Text Out, RTCM
  • Montana: Spanner, seriell, NMEA, Text Out, RTCM
  • Oregon: Spanner, seriell, NMEA, Text Out, RTCM
  • Oregon 600/650: Spanner, seriell, NMEA, Textausgabe, RTCM
  • Monterra: keine

Schnittstellen-Definitionen für das Format der seriellen Schnittstellen (Quelle: Montana Handbuch, Seite 35)(gilt für GPSmap/Montana/Oregon):

  • Garmin Spanner: Ermöglicht durch Einrichtung eines virtuellen seriellen Anschlusses die Benutzung des USB-Anschlusses des Geräts mit den meisten NMEA 0183-kompatiblen Kartenprogrammen.
  • Garmin-seriell: Ein proprietäres Format von Garmin zum Austausch von Wegpunkt-, Routen- und Trackdaten mit einem Computer.
  • NMEA-Eingang/-Ausgang: Für standardmäßigen NMEA 0183-Ausgang und -Eingang.
  • Textausgabe: Bietet Informationen zu Position und Geschwindigkeit im ASCII-Textformat.
  • RTCM (Radio Technical Commission for Maritime Services): Ermöglicht dem Gerät den Empfang von DGPS-Informationen (…) von einem Gerät, das RTCM-Daten in einem SC-104-Format ausgibt.

Schnittstellen Garmin Dakota (USB-Anschluss)

  1. Beide Dakota-Modelle bieten keine Einstellungen für die USB-Schnittstelle. Beim Anschliessen an eine externe Stromquelle (Ladestecker mit USB-Kabel) werden die Geräte mit Strom versorgt und bleiben weiterhin bedienbar, beim Anschliessen an einen PC gehen sie automatisch in den Massenspeichermodus über.

Schnittstellen Garmin eTrex 10/20/30 (USB-Anschluss)

  1. Einstellung “Garmin”: Das Gerät bleibt beim Anschliessen an eine externe Stromversorgung (z.B. Netzstecker mit USB-Kabel) bedienbar und wird mit Strom versorgt. Beim Verbinden mit einem PC (per USB-Kabel) erscheint die Frage "USB-Kabel erkannt. In Massenspeichermodus wechseln? Ja/Nein" auf dem Display. Wird “nein” gewählt, wird es mit Strom versorgt, bei “ja” geht das eTrex in den Massenspeichermodus über.
  2. Einstellung “Massenspeicher”: Das eTrex geht beim Anschliessen an einen PC automatisch in den Massenspeichermodus über.

Schnittstellen Garmin Oregon, GPSmap 62/78 (USB-Anschluss, serieller Anschluss beim GPSmap 78)

  1. Einstellung “Garmin Spanner”: Beim Anschliessen an eine externe Stromversorgung (z.B. Netzstecker mit USB-Kabel) oder einen PC (per USB-Kabel) erscheint die Frage "USB-Kabel erkannt. Möchten Sie zum Massenspeicher wechsel? Ja/Nein" auf dem Display. Bei “ja” geht das Gerät in den Massenspeichermodus über. Wird “nein” gewählt, wird das GPS-Gerät mit Strom versorgt und läßt sich bedienen, zusätzlich werden NMEA-Daten zum PC übertragen. Zum Empfangen und Auswerten der Daten muss die Software GpsGate und eine entsprechende GPS-Software wie VisualGPS auf dem PC installiert sein (Downloadlinks siehe unten).
  2. Einstellungen “Garmin seriell/NMEA Eing./Ausg./Text Out/RTCM”: Die Geräte gehen beim Verbinden mit einem Standard-USB-Kabel automatisch in den Massenspeichermodus über. Zum Übertragen von Daten ist ein spezielles Datenkabel notwendig, siehe garmin.de: Serielles Daten-/Netzkabel. Weitere Infos zur seriellen Schnittstelle (4-Pol Rundstecker) des GPSmap 78: Test Garmin GPSmap 78.
    Hinweis: Für die Einstellungen Spanner bzw. NMEA gibt es zusätzliche Konfigurationsscreens. Garmin beschreibt diese Optionen in keinem Manual, hier ist Ausprobieren bzw. Googeln angesagt.

Schnittstellen Garmin Montana (USB-Anschluss, serieller Anschluss)

  1. Analog Oregon und GPSmap, zusätzliche Infos siehe: Test Garmin Montana

Wichtige Software:

  • GpsGate Client (Übertragen von NMEA-Daten, Einrichten von virtuellen COM-Ports)
  • VisualGPS (Auswerten und Visualisieren von NMEA-Daten)
  • u-center (Auswerten und Visualisieren von NMEA-Daten)

4. Tracknavigation

Das Navigieren mit Tracks ist sicherlich die beliebteste Methode, um zu Fuß oder mit dem Fahrad zu einem Ziel zu gelangen. Nur leider bieten die Garmin-Geräte nicht so viel Funktionalität wie man es sich wünschen würde. Mitbewerber Falk ist Garmin in dieser Disziplin einiges voraus. Beispielsweise bieten die Falk-Geräte eine praktische Funktion, um z.B. zum Startpunkt eines Tracks zu gelangen.

Im Folgenden wird am Beispiel eines Garmin Oregon 600/650 beschrieben, wie dies bei Garmin zu bewerkstelligen ist:

  1. Den anvisierten Track als Ziel auswählen: Zieleingabe > Tracks > gewünschten Track antippen > "Los" antippen.
  2. Zur Kartenseite wechseln und die Karte bis zu dem magenta eingezeichneten Track verschieben (dazu am besten in den Karteneinstellungen Ausrichtung "Nord oben" wählen).
  3. In dem gewählten Beispiel handelt es sich um eine Rundstrecke, deshalb liegen Start- und Endpunkt an der gleichen Stelle (Screenshot 1).
  4. Auf den Startpunkt tippen.
  5. Auf das Symbol neben dem Hinweis "Startpunkt" tippen (Screenshot 2, roter Pfeil).
  6. Ein Kartenelement, in diesem Fall "Parkplatz" wählen (nicht Start-/Endpunkt)(Screenshots 3 und 4)
  7. Mit "Los" die Navigation zu dem Parkplatz starten, die Strecke wird gemäß den gewählten Routing-Einstellungen (Luftlinie, Fahrrad, Zu Fuss, …) berechnet (Screenshot 5).
  8. Zusätzlich ist es hilfreich, den anvisierten Track in der Karte anzeigen zu lassen (Track-Manager > Track wählen > eine Farbe wählen und "Auf Karte anzeigen" aktivieren (Screenshot 6).
Startpunkt des TracksStartpunkt antippen
Screenshot 1Screenshot 2
Kartenelemente um den StartpunktParkplatz als Ziel wählen
Screenshot 3Screenshot 4
Navigation zum StartpunktTrack Einstellungen
Screenshot 5Screenshot 6

5. Töne

Siehe: Signaltöne, Abbiegewarnungen, Annäherungsalarme

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29 Kommentare

  1. Besitze ein Garmin 600. In letzter Zeit kommt es immer öfters vor, daß wenn ich aus dem Internet Caches auf mein Garmin lade, diese vielfach nicht abgespeichert werden.
    Was könnte die Ursache sein?

    Antworten
  2. GPS-Referenzpunkte oder TP im PLZ Bereich 37120
    gibt es diese ohne bei den Vermessungsämter viele € hinzublättern.
    Es soll nur zur Überprüfung meines GPS Geräts dienen.

    Antworten
  3. ein
    eine vielleicht dumme Frage?
    hallo,
    welche Koordinatenangabe hat sich eigentlich am meisten durchgesetzt oder bewährt?

    hddd°mm`ss.s"
    hddd.ddddd°
    hddd°mm.mmm`
    muß das gleiche Positionsformat in BC und im Garmin Gerät eingestellt sein?
    oder ist das alles Geschmacksache?
    Wäre um eine Antwort dankbar

    Herbert

    Antworten
  4. folgende Frage über Höhenmesser kalibrieren (64s )
    wie das kalibrieren funktioniert, ist mir bekannt,
    aber jedes mal vor einer neuen Tour, muß es wiederholt werden,
    da es auch am gleichen Ausgangsort immer völlig neue und falsche Höhenmeter anzeigt ,und zwar am Datenfeld zu kalibrieren.
    der Höhenmesser ist auf Barom. Höhe Modus eingestellt,
    die autom. Kalibrierung steht auf: Ein
    Profil.Modus: Druck über Distanz
    Korreckte Höhe am Startpunkt (immer der gleiche ) ist : 245 mtr
    Nächster Tag kann es und tut es auch, um mehr oder weniger 100 mtr weniger sein,
    Sollte es der Luftdruck sein ?
    Eher nicht,denn es lagen stabile Wetterverhältnisse vor
    zum besseren Verständniss:
    wenn ich die Satelittenseite aufrufe,pendelt es sich schon recht genau ein +- 3 mtr etwa-
    Nur ,wenn ich auf das Einstellungsmenü- Höhenmesser kalibrieren gehe,
    un beim , Punkt; Kennen Sie die genaue Höhe ? komme
    um dann im Datenfeld ändern gehe,
    ist dort immer unter der einzustellenden meter angabe ein völlig abwegiger Wert voreingestellt,den ich dann ja wohl ändern muß. meine Einstellungen im 64s sind folgende:
    Autom. Kalibrierung = Ein
    Barometermodus= Höhenmesser
    Ldrtendmod-Aufz = Speich, wenn ein
    Profiltyp = Barom. Druck

    Ich war und bin der Meinung,der müßte doch in etwa mit der tatsächlichen realen Höhe übereinstimmen.
    Im Gelände stimmen die Werte schon; ca +- 2-5 mtr,
    Vielleicht unterliege ich auch einem Irrtum, und der große Meister hat dafür eine plausible Erklärung

    Gruß Herbert

    Antworten
  5. Hallo,
    ich habe folgende Frage:
    ich besitze einen Oregon 450 und möchte, das wenn ich eine gespeicherte Wanderroute starte gleichzeitig die in der Umgebung liegenden Cache angezeigt werden. Diese habe ich per Pocket Queries in den GPX Ordner (in dem auch die Wanderroute liegt)gespeichert.
    Leider werden mir die Caches nicht angezeigt
    Gruß

    Antworten
    • Hallo Norbert,
      dieses verhalten lässt sich auf einem Oregon 600 nicht reproduzieren – werden denn die Geocaches ohne Wanderroute angezeigt?
      Grüße

      Antworten
      • Hallo Joachim,
        in der Einzelfunktion funktioniert alles bestens.
        Ich habe einen Oregon 450.
        Es ist halt aufwendig, immer manuell zwischen Cache und Route zu wechseln, vor allem wenn man in einer Gegend ist, wo man öfters Abzweigungen hat.
        Schade das es nicht geht.
        Gibt es ein anderes Gerät mit dieser Funktionalität?
        DANKE für deine Unterstützung
        Gruß

        Antworten
  6. Hallo Forum,

    bin seit einigen Tagen Besitzer des Oregon 600 und möchte im folgenden nochmal einen Punkt der Frage von Elke vom 3.11.14 aufgreifen.
    Habe selbiges Problem, dass bei Wegpunkten, z.B. bei Multis, oder manueller Koordinaten-Eingabe die Kartenanzeige zum Ziel zeigt, jedoch beim Umschalten auf den Kompass immer Bezug zu einem anderen Cache genommen wird.
    Diese Probleme habe ich bei meinem Oregon 400 nicht.

    Freue mich auf weiterführende Antworten.
    Danke

    Antworten
  7. Hallo,
    ich habe bisher mit dem etrex H gecacht und mir nun ein etrex 30 gekauft, mit dem ich noch nicht so zurecht komme, wie ich es mir wünsche:
    Ich rufe einen Cache auf und drücke auf "Go". Um danach mit dem Kompass die letzten Meter zum Cache zu navigieren, wechsel ich auf die Kompass-Ansicht. Dazu habe ich folgende Fragen:
    – Warum werden mir bei der Annäherung zum Cache ständig die Caches angezeigt, die in der Nähe liegen? Die Anzeige wechselt mehrfach zwischen dem Cache, zu dem ich gerade navigiere und dem Cache in der Nähe.
    – Meist zeigt der Pfeil im Kompass in die Richtung, in die ich gehe, dann wieder friert der Pfeil ein und die Himmelsrichtungen drehen sich unter dem Pfeil. Woran liegt das?
    – Was bedeuten die einzelnen Inhalte der Kompass-Anzeige? Ich habe leider keine Erläuterung finden können. Im Wesentlichen interessiert mich, was unter der Anzeige, wie weit es noch zum Cache ist, steht. Bei mir idR eine 2 und ein Icon, das ich nicht deuten kann. Darunter ist noch eine Zeile mit der Anzahl von Tagen.
    – In der Kompass-Ansicht habe ich zwei Kompass-Anzeigen. Eine kleine im oberen Drittel und die große darunter. Mitunter weichen die Pfeile von einander ab. Woran liegt das und welcher ist maßgeblich für mich?
    – Wenn ich einen Wegpunkt festlege und dorthin navigieren möchte, kann ich dies zwar mit der Kartenansicht machen, der Kompass springt in der Anzeige immer wieder auf den zuletzt eingegebenen Cache bzw. den Cache, der in der Nähe liegt, um.
    – Diese Schwierigkeiten habe ich auch, wenn ich bei einem Multi innerhalb des Caches unter "Nächsten Abschnitt eingeben" die neuen Koordinaten eingebe. Mitunter führt mich das eTrex zuverlässig an die Koordinaten, manchmal aber auch nicht. Ich bin jetzt recht ratlos.

    Ich habe heute ein Update vorgenommen. Die Caches, die aktuell auf dem Gerät sind, stammen von einer aktuellen Auflistung. Der Kompass ist heute kalibriert worden. Das Profil "Geocaching" ist eingestellt.

    Ich vermute, dass ich noch irgendwelche Grundeinstellungen anpassen muss, weiß aber nicht, wo ich noch suchen soll.

    Vielen Dank!

    Antworten
      • Hallo Joachim,

        die Software ist aktuell (4.10) und den Kompass hatte ich vor Beginn der Tour kalibriert.

        Vielen Dank für die Unterstützung und herzliche Grüße!

        Antworten
        • Hallo Elke,
          bin bislang noch nicht dazugekommen jeden Deiner Punkte durchzuspielen, aber folgendes:

          Einige "Deiner Probleme" scheinen mit einem ungenauen Kompass zusammenzuhängen, im Garmin-Forum gibt es dazu diverse Beiträge, ein User berichtet, dass mit der aktuellen Software 4.1 dieses Problem behoben ist (http://bit.ly/144wMXc) – probiers bei Deinem eTrex mal aus!

          Deine anderen Fragen hängen mit dem Garmin-Geocaching-Profil zusammen. Ich war so frei und habe mal ein minimalistisches Geocaching-Profil gebaut (bin ein Freund von einfachen, übersichtlichen Benutzeroberflächen), dass eindeutiger ist als das Garmin-Profil. Kannst Du hier herunterladen, entpacken und auf den eTrex in den Ordner GarminProfiles kopieren (steht dann als "MyGeocaching" in den Profilen): http://bit.ly/1srWNnM

          Zu einigen Deiner Fragen:

          Bei mir idR eine 2 und ein Icon …. : Ist die Anzahl an gefundenen Caches

          Zeile mit der Anzahl von Tagen.: Wird bei meinem eTrex kontinuierlich hochgezählt, vermutlich die Zeit, die dieses Profil genutzt wird (= wie lange man beim Cachen ist).

          ..zwei Kompass-Anzeigen..: maßgeblich ist die große Anzeige

          Grüße

          Antworten
          • Hallo Joachim,

            vielen herzlichen Dank für Deinen Einsatz!
            Ich werde das bei nächster Gelegenheit ausprobieren.

            Gruß,
            Elke

            Antworten
            • Hallo,
              nur eine kurze Rückmeldung:
              – mit dem neuen Profil funktioniert das eTrex besser
              – einen Multi mit Eingabe neuer Abschnitte etc. konnte ich bisher noch nicht ausprobieren, hoffe aber, dass es dann auch passt.

              Schöne Weihnachten,
              Elke

              Antworten
              • Kann man dieses Profil auch für andere Geräte benutzen? Z. B. für ein Oregon 650T oder sind die nicht untereinander kompatibel?

                Antworten
  8. Hallo,
    ich habe ein Oregon 450t, das bisher tatellos funktioniert hat. Seit Neuestem verhält es sich wie folgt:

    Bei dem Versuch einer Verbindung mit einem PC oder Laptop schaltet es sich sofort ab, sobald der PC die Verbindung erkannt hat.

    Einstellungen meines Oregon:
    Schnittstelle "Garmin Spanner"

    Hinweis:
    Nutze ich den USB-Anschluss nur zur Sromversorgung, dann schaltet sich das Gerät nicht ab.

    Was tun? Ich bin dankbar für jede Idee…

    Antworten
    • Hallo Bernd,
      probier mal als Einstellung "seriell", dann sollte er sofort in den Massenspeichermodus übergehen.
      Grüße

      Antworten
  9. Hallo,

    cache seit 4 Jahren mit einem eTrex H. Hat mich noch nie im Stich gelassen. Immer zuverlässig. Hatte noch nie einen Absturz. Einschalten und los.
    Möchte jetzt aber doch mal mit Karte (OSM) und einem besseren Display cachen.
    Meine Favoriten:
    Origon 600, GPSmap62s (64) oder eTrex 30(20).
    Möchte hier keine Geräteempfehlung. Da hat ja jeder seinen Favoriten. Mir geht es hier um den leidigen 3-D Kompass. Der sollte ja für Geocacher möglichst genau sein. Dieses 3-D Kompass wird ja in einschlägigen Foren ziemlich zerissen.

    Meine Frage:

    Der Kompass hat ja 2 Einstellungen: „Auto“ und „Aus“. Bei Auto ist ja alles eingeschaltet und der Kompass arbeitet bei mehr als z.B. 2km/h (ist einstellbar) als GPS-Kompass. Unterhalb der eingestellten Geschwindigkeit arbeitet er als 3-D-Kompass. Und das ist ja beim Cachen der Knackpunkt. Weil er da ja manchmal verrückt spielt.
    Wenn man nun die Einstellung Kompass „Aus“ wählt, wird dann gar kein Pfeil mehr gezeigt? Hab die Anleitung auf dieser Seite so verstanden, das sich dann nur die Kompassrose in die entsprechende Laufrichtung dreht. Und man kriegt keine Angabe, wie weit es noch bis zum Cache ist. Das wäre nicht akzeptabel. Dann würde ich ein Gerät mit dem einfachen GPS-Kompass vorziehen (z.B. das eTrex 20). Oder kann man mit dem GPS-Kompass weiter arbeiten (so wie bei dem eTrex H)? Und man hofft, das Garmin das mit irgendeinem x-ten Update in den Griff bekommt.

    Ich hoffe, die Ausführung war nicht zu lang und Jemand kann mir da helfen

    Freundliche Grüße

    PS: Diese Seiten sind einfach Spitze. Daran sollte sich Garmin für seine Handbücher mal ein Beispiel nehmen.

    Antworten
    • Hallo Hans Peter,
      ist die Kompasseinstellung auf "Aus", dann ist der Kompass deaktiviert und zeigt keine Richtungen an, aber: Wird dann ein Ziel eingegeben und dorthin navigiert, wird er automatisch aktiviert, Entfernung und Richtungspfeil werden dann angezeigt.
      Grüße

      Antworten
  10. Hi,

    Ich habe mein etrax 30 jetzt ca. 7 Monate und nutze es hauptsächlich zum Tracken meiner MTB-Touren. Nachdem ich nun die 100.000 Hm überschritten habe, zeigt das zuständige Datenfeld (5 Stellen) nichts mehr an. Hilft da nur das Zurücksetzen der Datenfelder?

    Antworten
    • Hallo Netzwichtel,
      da wirst Du ums zurücksetzen nicht herumkommen – darauf sind die Geräte nicht ausgelegt.
      Grüße

      Antworten
  11. brachbares Ergebnis.
    Bitte um Info. was kann ich tuen um mein Oregon 650 optimal zu nutzen,
    oder muss ich beim Wandern, Bergsteigen, Klettern und Skitouren auf ein GPS map 62 umsteigen

    Danke für die Hilfe

    Willi Blanarsch

    Antworten
    • Hallo,
      der Oregon eignet sich durchaus für die genannten Aktivitäten – allerdings ist es ein umfangreiches Thema. Folgendes kann ich empfehlen:
      1. Sich mit den Profilen auseinander zu setzen und den Oregon gemäß den Aktivitäten zu konfigurieren:
      http://bit.ly/17CWCCo

      2. Das Buch "GPS auf Outdoor-Touren" von Uli Benker zu lesen

      Grüße

      Antworten
  12. vielen Dank für die hilfreichen Infos, gut zusammengefasst und nachvollziehbar bebildert.

    MfG

    Antworten
  13. Hallo,

    kann an meinem Garmin Trex 30 die Sprache nicht ändern.
    Danke

    Antworten
    • Hallo,

      die Sprache läßt sich in den Einstellungen definieren:

      Einstellungen > System > Sprache (Setup > System > Language)

      Infos zu den Einstellungen dazu gibt es hier:
      http://bit.ly/XMY0u4

      Die neue Spracheinstellung wird in der SW Vers. 2.80 erst gezogen, wenn das Gerät neu gestartet wird.

      Grüße

      Antworten
  14. Mir ist es bisher nicht gelungen, einen Orgeon 450 zu veranlassen, auch die Luftdruckwerte im Trtack aufzuzeichnen – obwohl die Reiter in der Tabellendarstellung eines Tracks in BaseCamp vorhanden wären. Weiß jemand Rat?

    Antworten

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