Garmin Edge 1000 Test

von Joachim Bardua
15. August 2014 (Update 08. Jan. 2018)

Preis bei Test

ab € 499.-

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Garmin Edge 1000 – das neue Spitzenmodell der Garmin Edge-Serie im Test! Der Hightech-Bolide für leistungsorientierte Radsportler bietet eine eindrucksvolle Ausstattungsliste: Kapazitives 3-Zoll Display, WiFi, Bluetooth LE, ANT+, GPS/GLONASS, Umgebungslichtsensor, Temperaturanzeige, Smartphone-Benachrichtigungen, Wettermeldungen, Live-Tracking, Segmente, RoundTrip-Routing, vorinstallierte Fahrradkarte, Shimano Di2 kompatibel – um nur das Wichtigste zu nennen.

Den Edge 1000 gibt es in zwei Versionen zu 499.- bzw. 579.- Euro (Listenpreise, Straßenpreise ab 438.- bzw. 508.- Euro). Die günstige Variante beinhaltet neben dem Edge und der vorinstallierten Garmin-Fahrradkarte von Europa noch drei Fahrradhalterungen, eine Sicherungsschlaufe, ein USB-Kabel und eine Schnellstartanleitung. Bei der Bundle-Version kommen noch Geschwindigkeits-/Trittfrequenz- und Herzfrequenzsensor dazu. Die Zubehörliste ist lang, besonders interessant ist die Edge-Fernbedienung für €49,99.

Garmin Edge 1000: das Spitzenmodell für Radsportler

Neue Funktionen seit Erscheinen dieses Tests

Nach Erscheinen dieses Tests hat Garmin im Rahmen zahlreicher Software-Updates dem Edge 1000 viele neue Funktionen spendiert.

Die wichtigsten Neuerungen:

  • Datenaustausch via ANT+ zw. Edge 1000 Geräten
  • Unterstützung zahlreicher weiterer Schaltungen und Geräte via ANT+: Shimano Di2, SRAM RED eTAP, Campagnolo EPS, Vector Pedale, Varia Lichter & Radar, Varia Vision, Bontrager Lichter
  • Unterstützung von Indoor Trainern
  • Connect IQ Apps, Widgets und Datenfeldern
  • Unterstützung von TrainingPeaks iLevels
  • LiveTrack Autostart, GroupTrack ergänzt

Welche Unterschiede gibt es zwischen dem Edge 1030 und Edge 1000?

Mittlerweile gibt mit dem Edge 1030 einen Nachfolger. Die folgende Tabelle enthält alle wesentlichen Unterschiede zwischen den beiden Modellen.

Edge 1030Edge 1000
UVP€599,99€549.-
Straßenpreisab €535.-ab €349.-
Abmessungen58 x 114 x 19 mm5,8 x 11,2 x 2 cm
Gewicht123 g115 g
Display3,5 Zoll, 282x470 Pixel3 Zoll, 240x400 Pixel
AkkuLi-Akku, Akkupack optionalLi-Akku
Laufzeiten Garminbis 20 Std., mit Akkupack bis 40 Std.bis 15 Std.
Laufzeiten Teststeht aus06:30 bis 13:00
Speicher–, micro-SD7,2 GB (2,1 GB nutzbar), micro-SD
Updatesper Wi-Finein
E-Bike kompatibeljanein
Trendline Popularity Routingjanein
SonstigesUSB-Anschluss & microSD-Slot besser angeordnet, verschweisstes Gehäuse, integrierte Fahrradhalterung mit Kontaktengeschraubtes Gehäuse
Sensoren intern
  • Barometer
  • Beschleunigung
  • Temperatur
  • Umgebungslicht
  • Barometer
  • Temperatur
Sensoren extern
  • ANT+ Herzfrequenz
  • ANT+ Trittfrequenz
  • ANT+ Geschwindigkeit
  • ANT+ Trittfreq./Geschw.
  • ANT+ Leistungsmesser
  • ANT+ Muskelsauerstoff
  • BT Herzfrequenz
  • BT Trittfrequenz
  • BT Geschwindigkeit
  • BT Trittfreq./Geschw.
  • BT Leistungsmesser
  • ANT+ Herzfrequenz
  • ANT+ Trittfrequenz
  • ANT+ Geschwindigkeit
  • ANT+ Leistungsmesser
  • ANT+ Waagen
Geräte extern
  • ANT+ Virb Steuerung
  • ANT+ Edge Fernbedienung
  • ANT+ Varia (Licht, Radar, Brille)
  • ANT+ Schaltungen (Shimano Di2 etc.)
  • ANT+ Virb Steuerung
  • ANT+ Fernbedienung
  • ANT+ Varia (Licht, Radar)
  • ANT+ Schaltungen (Shimano Di2 etc.)
Virtual Racerjanein
SOS, Unfall-Benachrichtigungjanein
Firstbeat Funktionen
  • VO2max Fitnesslevel
  • Verbrauchte Kalorien
  • Trainingseffekt aerob
  • Trainingseffekt anaerob
  • Trainingsbelastung
  • Trainingsstatus
  • Real-Time Performance Condition
  • Functional Threshold Power (FTP)
  • Quick Stress Level Test
  • VO2max Fitnesslevel
  • Verbrauchte Kalorien
  • Erholungsratgeber
  • Functional Threshold Power (FTP)

Edge 1000 vs. Edge Explore 1000

Die Unterschiede zwischen den beiden Modellen:

FunktionEdge 1000Edge Explore 1000
E-Bike Konnektivitätneinja
Unfall Benachrichtigungneinja
Virtual Partnerjanein
Streckenfunktionjanein
Erweitertes Training, Intervalltrainingjanein
Shimano Di2 kompatibeljanein
Strava Segmentejanein
Anpassbare Datenseitenfünfdrei

Edge 1000: Fahrradhalterungen

An mitgelieferten Fahrradhalterungen mangelt es dem Edge 1000 nicht. Das Set beinhaltet eine elegante Edge Aero-Lenkerhalterung fürs Rennrad und zwei Vierteldrehung-Halterungen, mit denen sich der Edge beispielsweise an MTB und Crossrad anbringen läßt. Die Aero-Halterung wird fest verschraubt, die beiden anderen werden mit Gummibändern an Lenker oder Vorbau befestigt. Der Edge 1000 wird eingesetzt und per Vierteldrehung arretiert – ein sicherer Sitz ist garantiert. Weitere Halterungen gibt es als Zubehör.

Edge 1000: ANT+ Sensoren

Beim Herzfrequenzgurt handelt es sich um den angenehm zu tragenden Premium Herzfrequenz-Brustgurt mit weichem Band, beim Geschwindigkeits- bzw. Trittfrequenzsensor hat sich Garmin etwas Neues einfallen lassen. Es kommt nicht mehr der altbekannte GSC-10 Kombisensor zum Einsatz, sondern zwei separate Sensoren, die mit Gummibändern an der Radnabe bzw. Tretkurbel befestigt werden. Die Montage ist dementsprechend einfach. Die Messung erfolgt jetzt nicht mehr magnetisch, sondern mit Hilfe von integrierten Beschleunigungssensoren. Gute Nachricht für alle GSC-10 Besitzer: Er läßt sich weiterhin am Edge 1000 einsetzen.

Edge 1000 ANT+ Sensoren

Der neue Geschwindigkeits- (rechts) und der neue Trittfrequenzsensor (unten), der “alte” GSC-10 Geschwindigkeits/Trittfrequenzsensor mit Magneten (links)

Zum Verbinden mit den Sensoren hat Garmin ebenfalls eine Neuerung eingeführt. Bislang waren einzelne Sensoren unterschiedlichen Fahrrad-Profilen zugeordnet. Jetzt gibt es einen von den Profilen unabhängigen ANT+-Sensoren-Pool. Zur Auswahl stehen Trittfrequenz, Edge-Fernbedienung, Herzfrequenz, Leistung, Shimano Di2, Geschwindigkeit/Trittfrequenz, Virb und Waage. Jeder Sensor läßt sich separat aktivieren und umbenennen, zu einzelnen Sensoren gibt es noch Infos wie z.B. Batterie-Status und Software-Version. Beim GSC-10 läßt sich die Radgröße wahlweise manuell eingeben oder per Automatik bestimmen.

Sämtliche Sensoren werden mit dem Edge 1000 per ANT+ verbunden. Bluetooth ist zwar an Bord, der Wechsel von ANT+ zu Bluetooth ist – wie ihn Suunto mit der neuen Ambit3 vormacht – bei Garmin aber außen vor.

Edge 1000 ANT+ Sensoren-Pool

Edge 1000, ANT+ Sensoren-Pool

Edge 1000, gekoppelte ANT+ Sensoren

Edge 1000, gekoppelte ANT+ Sensoren

Edge 1000: Bluetooth, WiFi, Datenaustausch

Der Edge läßt sich mit Bluetooth Smart fähigen Smartphones koppeln. Dann stehen in Verbindung mit der Garmin Connect Mobile App folgende Funktionen zur Verfügung:

  • Anzeigen von Wettermeldungen
  • Hinweise auf eingehende oder verpasste Anrufe, SMS, Mails, Besprechungserinnerungen und Voicemail (derzeit nur mit einem iPhone 4s oder neuer, Android)
  • Live-Tracking, Anzeigen der Position bzw. zurückgelegten Strecke auf einer Webseite, mit Karte und Profilen sowie Infos zu Herzfrequenz, Geschwindigkeit, Höhe, Höhenunterschied, Pace, Zeit.
  • Datenaustausch mit der Online-Community und Trainings-Plattform Garmin Connect (Beispiele: ein absolviertes Training zu Garmin Connect hochladen, in Garmin Connect erstellte Strecken bzw. Segmente herunterladen)

Neben ANT+ und Bluetooth gibt es noch eine WiFi Schnittstelle. Das Verbinden mit einem WLAN funktioniert problemlos, die Konfiguration erfolgt auf dem Edge selbst, alternativ läßt sich eine WiFi-Verbindung mit Hilfe von Garmin Express einrichten.

Praktisch: Bei aktiviertem WiFi wird ein neues Training bei Betreten der Wohnung via Heimnetzwerk zu Garmin Connect hochgeladen. Alternativ läßt sich der Upload via Bluetooth und Smartphone App bzw. USB-Kabel und Garmin Express bewerkstelligen. Eine weitere Option zum Datenaustausch ist ein manuelles Kopieren der auf dem Edge abgespeicherten Fit-Dateien.

Besonders gut gefällt die Möglichkeit, unterwegs mit Hilfe der Garmin Connect Mobile App Daten nachladen zu können. In Garmin Connect erstellte Trainings und Strecken lassen sich herunterladen und per Bluetooth an den Edge zu senden. Neue Segmente können mit Hilfe einer Online-Karte gesucht und ebenfalls mit dem Edge synchronisiert werden.

Edge 1000: Gehäuse, Display, Akku

Der neue Edge ist gegenüber seinen Geschwistern Edge 810/800 etwas größer und schwerer, dafür aber flacher gebaut: 5,8 x 11,2 x 2 cm zu 5,1 x 9,3 x 2,5 cm bzw. 115 g zu 98 g. Das Gehäuse sieht richtig edel aus und macht einen sehr hochwertig verarbeiteten Eindruck.

Der Einschub für microSD-Karten und die USB-Buchse werden mit Hilfe von auswechselbaren Dichtungen vor Feuchtigkeit und Schmutz geschützt. Zusätzlich gibt es eine kleine Öse zum Anbringen der mitgelieferten, elastischen Handschlaufe. Mit ihr können ängstliche Naturen den Edge 1000 zusätzlich sichern. Allerdings stellt sich Frage, was im Fall der Fälle besser ist: Ein durch die Gegend fliegender oder ein gegen den Rahmen schlagender Edge?

Das Display ist gegenüber den anderen Edge-Modellen von 2,6- auf 3-Zoll angewachsen. Die Auflösung beträgt 240x400 Pixel, bei den Geschwistern dagegen nur 160x240 Pixel. Die Ablesbarkeit läßt sich mit wenigen Worten beschreiben: in der Summe ganz hervorragend!

Beim Display hat Garmin einen weiteren Technologiewechsel durchgeführt: kapazitiv statt resistiv. Seitenwechsel erfolgen jetzt mit einer eleganten Wischbewegung, ein leichtes Antippen genügt zum Aufrufen einer Funktion. Mit langen Bikehandschuhen läßt sich der Edge ähnlich flott und elegant bedienen, bei Nässe gehen die Wischbewegungen allerdings nicht mehr ganz so leicht von der Hand. Mit dem Software-Update 2.70 vom Dezember 2014 ist auch eine Nutzung im Querformat möglich.

Garmin gibt für den integrierten Li-Akku eine Laufzeit von bis zu 15 Stunden an. Im Test wurden praxisrelevante Zeiten zwischen ca. 06:30 und 09:45 hh:mm erzielt. Als maximale Laufzeit konnten 13 Stunden ermittelt werden. Das zugrundeliegende Szenario “statischer Datenlogger” hat mit der Bike-Realität aber nichts zu tun; die von Garmin angegebene Obergrenze von 15 Stunden erscheint sehr optimistisch.

Bei Bedarf läßt sich der Edge 1000 mit einem externen Akku nachladen. Beim Aufladen des Edge mit einem Netzladegerät stört das automatische Starten des Edge beim An- bzw. Abstecken des Ladegerätes.

Garmin Edge 1000 beim Mountainbiken

GPS, Höhenmesser

Der Edge 1000 verfügt über einen kombinierten GPS/GLONASS-Empfänger. Besonders gut gefällt die extrem schnelle Positionsbestimmung, die in Kombination mit der kurzen Einschaltzeit von ca. 12 Sekunden für eine schnelle Einsatzbereitschaft sorgt. Die flotte Positionsbestimmung wird erzielt, indem der Edge bei bestehender Internet-Verbindung per WLAN bzw. via Bluetooth und Smartphone mit den aktuellen Satelliten-Bahndaten versorgt wird. Hinsichtlich der Genauigkeit von Strecken-Aufzeichnungen steht der Edge 1000 Outdoor-GPS-Geräten von Garmin im Großen und Ganzen kaum nach.

Der integrierte barometrische Höhenmesser wird nach dem Einschalten des Edge bzw. beim Starten einer Navigation entlang einer Strecke automatisch mit Hilfe der GPS-Höhe kalibriert. Alternativ läßt er sich manuell kalibrieren (System > GPS > Höhe festlegen). Sehr wahrscheinlich wird der Höhenmesser auch während einer Tour kontinuierlich per GPS-Höhe nachkalibriert. Interessant ist die Genauigkeit des Höhenmessers; zum Vergleich wurden Garmin-Outdoor-GPS-Geräte herangezogen. Demnach zeigt der Edge bei Strecken, die hauptsächlich aus einer großen Steigung bestehen, ca. 5% weniger Höhenmeter an, bei einer Runde mit vielen Auf und Abs sind ist ca. 10% weniger – insgesamt sehr gute Werte, die im normalen Schwankungsbereich liegen.

Edge 1000: Bedienung, Konfiguration

Die Bedienung des Edge 1000 kann anfangs schon gewöhnungsbedürftig sein – insbesondere wenn man primär Garmin Outdoor-Geräte nutzt. Wenn alle Tricks verinnerlicht sind, flutscht es allerdings nur so. Besonders gut gefallen die mit einer Wischbewegung von oben herabziehbare Statusseite (Anpassen der Helligkeit, GPS-Status, Infos zu Sensoren, Bluetooth/WLAN an/aus, Anzeigen von Ladestand/Temperatur/Uhrzeit, Beenden einer aktiven Strecke) und praktische Funktionen wie die Hinweise zum Starten der Stoppuhr.

Die Konfiguration läßt sich in zwei Bereiche aufteilen: globale und spezielle, aktivitätsspezifische Einstellungen. Auf der ersten Seite des Setup-Menüs werden die globalen Einstellungen vorgenommen:

  • Einrichten/Aktivieren der Aktivitätsprofile
  • ANT+ Sensoren-Pool bearbeiten
  • Bluetooth-Optionen
  • Datenaustausch zwischen kompatiblen Geräten
  • WLAN einrichten
  • System mit Untermenüs zu GPS, Anzeige, Datenaufzeichnung(*), Einheiten, Töne, Sprache, Reset, Infos zum Gerät
  • Benutzerprofil einrichten (Geschlecht, Jahr, Gewicht, Größe, Aktivsportler ja/nein)
  • Trainingszonen definieren (Herzfrequenz-/Leistungsbereiche)

(*) Speicherort: interner Speicher/Speicherkarte; Intervall: 1 s/intelligent; ØTrittfrequenz/ØLeistung: mit/ohne Null

Ein wichtiges Thema sind die Aktivitätsprofile. Es lassen sich neue Profile, z.B. Rollentraining und MTB, erstellen und konfigurieren. Beim Konfigurieren kann man sich so richtig austoben; dazu gehören je Profil: Name, Farbe, Anzahl an Trainingsseiten, Anzahl und Typen der Datenfelder, Navigation (Einstellungen für die Karte, aktivieren/deaktivieren einzelner Karten), Routing (Modus, Methode, auf Straße zeigen an/aus, Vermeidungen, Neuberechnung an/aus), Alarme (Zeit, Distanz, Kalorien, Herzfrequenz, Trittfrequenz, Leistung), Auto-Funktionen (Lap, Pause, Ruhezustand, Seitenwechsel) und Hinweise für den Stoppuhrstart.

Edge 1000, vier individuelle Aktivitätsprofile

Edge 1000, vier individuelle Aktivitätsprofile

Edge 1000 Statusseite

Edge 1000, Statusseite

Überblick Datenfelder Edge 1000
KategorieBezeichnung
Allgemein
  • Akkuladestand
  • GPS-Genauigkeit
  • GPS-Signalstärke
  • Sonnenaufgang
  • Sonnenuntergang
  • Temperatur
  • Uhrzeit
Distanz
  • Distanz
  • Kilometerzähler
  • Letzte Runden-Distanz
  • Runden-Distanz
Gänge
  • Di2-Akkuladestand
  • Gänge
  • kettenblatt
  • Ritzel
  • Verhältnis Kettenblatt/Ritzel
Geschwindigkeit
  • Geschwindigkeit – letzte Runde
  • Geschwindigkeit
  • Geschwindigkeit (Ø)
  • Max. Geschwindigkeit
  • Rundengeschwindigkeit
Herzfrequenz
  • Herzfrequenz
  • Herzfrequenz-Kurve
  • Herzfrequenzbereich
  • HF – %HFR
  • HF – %Max.
  • HF – Letzte Runde
  • HF – Ø%HFR
  • HF – Ø%Max.
  • HF – Runde %HFR
  • HF – Runde %Max.
  • HF Runde
  • ØHF
Höhe
  • Abstieg gesamt
  • Anstieg gesamt
  • Höhe
  • Neigung
  • Vertikalgeschwindigkeit
  • VG – 30s Ø
Kalorien
  • Kalorien
Leistung
  • Balance
  • Balance – 3s Ø
  • Balance – 10s Ø
  • Balance – 30s Ø
  • Balance – Ø
  • Balance – Runde
  • Drehmoment-Effektivität
  • Gleichmäßigkeit des Tretens
  • Leistung
  • Leistung – % FTP
  • Leistung – 3s Ø
  • Leistung – 10s Ø
  • Leistung – 30s Ø
  • Leistung – IF
  • Leistung – kj
  • Leistung – letzte Runde
  • Leistung – NP
  • Leistung – NP – Letzte Runde
  • Leistung – NP – Runde
  • Leistung – Ø
  • Leistung – Runde
  • Leistung – Runde max.
  • Leistung – TSS
  • Leistung – Watt/kg
  • Leistung (max.)
  • Leistungsbereich
Navigation
  • Ankunft nächster Wegpunkt
  • Ankunftszeit
  • Distanz bis nächster Wegpunkt
  • Distanz zum Ziel
  • Position beim nächsten Punkt
  • Position beim Ziel
  • Richtung
  • Zeit bis nächster Wegpunkt
  • Zeit bis Ziel
Strecken
  • Ankunft nächster Wegpunkt
  • Ankunftszeit
  • Distanz bis nächster Wegpunkt
  • Distanz bis Strecke
  • Distanz zum Ziel
  • Rest-Distanz
  • Richtung
  • Verbleibende Zeit
  • Zeit bis nächster Wegpunkt
  • Zeit bis Ziel
Timer
  • Letzte Rundenzeit
  • Runden
  • Rundenzeit
  • Rundenzeit (Ø)
  • Verstrichene Zeit
  • Zeit
Trainings
  • Differenz bis HF-Ziel
  • Rest-Distanz
  • Trainingsbaschnitt
  • Verbleibende Wiederholungen
  • Verbleibende Kalorien
  • Verbleibende Zeit
Trittfrequenz
  • Trittfrequenz
  • Trittfrequenz (Durchschnitt)
  • Trittfrequenz (Runde)

Edge 1000: Training, Segmente

Der Edge 1000 bietet diverse Trainingsfunktionen: von unterschiedlichen Alarmen, Trainingszonen, Virtual Partner, Virtual Racer, Auto-Runde, Intervalltrainings bis hin zu komplexen Trainingsplänen. Zudem wird der Funktionsumfang laufend erweitert. Im Zusammenspiel mit dem Vector Wattmess-Pedalsystem wird es ab Jahresende eine Möglichkeit zum Messen und Analysieren der individuellen Tretbewegung (Cycling Dynamics) geben.

Garmin Segmente

Garmin Segmente: 5 Sekunden Rückstand auf den Segmentbesten

Eine spannende Neuerung – auf die näher eingegangen wird – verbirgt sich hinter den Segmenten. Der Radsportler kann sich jetzt an knackigen Steigungen oder Sprintstrecken mit anderen Sportlern messen.

Dazu muss man sich in der Online-Plattform Garmin Connect ein Segment heraussuchen und mit Hilfe von Garmin Express auf den Edge 1000 übertragen (alternativ: via Smartphone und Connect Mobile App). Anschließend läßt sich das Segment laden und als Navigationsziel verwenden. Nähert sich der Sportler dem Segment, wird er auf der Kartenseite darauf hingewiesen: Segment beginnt in: 121 m. Am Startpunkt angelangt, wird der Wettkampf mit Los! gestartet; unterwegs wird die Restdistanz, die Zeit des Segmentbesten und die eigene Zeit eingeblendet (Abbildung rechts). Am Endpunkt gibt es dann die Meldung “Segment abgeschlossen!” mit Info zur Gesamtzeit.

Nach dem Wettkampf werden die Daten zu Garmin Connect hochgeladen und die Bestenliste aktualisiert. Das Einstufen kann allerdings dauern, die entsprechende Meldung in Garmin Connect lautet: “Derzeit ist die Segmentfunktion stark ausgelastet. Es kann einige Tage dauern, ….“.

Eine wichtige Voraussetzung zum Nutzen der Segmente ist ein Anpassen der Datenschutzeinstellungen in Garmin Connect – ein Verwenden der Segmente im “Stealth-Modus” ist nicht möglich.

Und zu guter Letzt: Wer will, kann in Garmin Connect auf der Basis hochgeladener Aktivitäten (Strecken) neue Segmente erstellen.

Edge 1000: Navigation

Neben dem Trainieren gehört das Navigieren zu den Kernfunktionen des Edge 1000. Als Grundlage dient die auf OpenStreetMap-Daten basierende, vorinstallierte Garmin-Fahrradkarte von Europa. Andere Karten lassen sich problemlos nutzen, ein Beispiel ist die aktuelle Garmin TransAlpin V4 Pro. Eine aufwendige Installation entfällt, es braucht nur die im Lieferumfang der TransAlpin enthaltene microSD-Karte eingesteckt und im jeweiligen Aktivitätsprofil aktiviert werden.

Zum Navigieren stehen diverse Möglichkeiten zur Auswahl. Eine ist das automatische Routing des Edge 1000. Nach der Zieleingabe (beliebiger Punkt auf der Karte, Wegpunkte, POIs, Städte/Ortschaften, in der Karte enthaltene Wege/Pfade wie z.B. “Starnberger See Marathon“, Koordinaten, Adressen) berechnet der Edge gemäß der Vorgabe eine Route zum Ziel. Als Vorgaben lassen sich unter anderem Rennradfahren, Tourenradfahren und Mountainbiken auswählen. Dazu gibt es noch unterschiedliche Rechenmethoden (Distanz minimieren, Zeit minimieren, geringer Anstieg) und Vermeidungskriterien (wichtige Autobahnen, Mautstraßen, unbefestigte Straßen, schmale Wege). All diese Einstellungen werden in dem jeweiligen Aktivitätsprofil hinterlegt.

Bei Bedarf lassen sich mit Hilfe des Routenplaners Mehrzielrouten planen, beispielsweise ein Rundkurs. Da es keine Möglichkeit zum Speichern der geplanten Route gibt, ist das Durchspielen von mehreren Varianten einer Tour recht aufwendig.

Die Qualität der vom Edge berechneten Strecken ist – zumindest beim Mountainbiken – stark schwankend. Sie variiert zwischen bescheiden und sehr gut. Kein Frage, das automatische Routing steckt – wie bei den Mitbewerbern – noch in den Kinderschuhen. Hauptgrund ist die ungenügende Datenbasis des Kartenmaterials.

Eine wichtige Alternative ist deshalb das Navigieren entlang von Strecken, die mit Garmin Connect oder Garmin BaseCamp geplant, von einem beliebigen Tourenportal heruntergeladen, von einem Radsport-Kumpel zur Verfügung gestellt oder aus dem Protokoll des Edge erstellt werden. Nach der Auswahl einer Strecke berechnet der Edge 1000 eine neue Route entlang dieser Vorgabe. Als Basis dient das in der aktivierten Karte enthaltene Wegenetz. In Folge sind zwei Strecken zu sehen: das Original und die neu berechnete. Dies kann an Stellen, an denen z.B. die Original-Strecke nicht im Wegenetz der aktivierten Karte enthalten ist oder es keine Verbindung zwischen zwei Wegen gibt, zu Verwirrungen führen (folgende Abbildung links).

UPDATE 29.08.2014, neues Software-Update v2.40: Die neue Option “Turn Guidance” ermöglicht es, die Neuberechnung und das Anzeigen von Hinweisen auszuschalten!

Wer solche Fälle möglichst ausschliessen möchte, plant die Tour am besten in Garmin BaseCamp. Und zwar auf Basis der auch zum Navigieren eingesetzten Karte sowie als Route, die vor dem Übertragen auf den Edge in einen Track umgewandelt wird. Mit dieser Vorgehensweise lassen sich gute Ergebnisse erzielen. Trotzdem sollte es möglich sein, ohne größeren Aufwand oder Trickserei(*) eine beliebige Strecke 1:1 nachfahren zu können.

(*): GPS ausschalten, die Strecke mit “Los!” starten und anschliessend den GPS-Empfänger wieder einschalten.

Beim Abfahren einer Strecke werden Abbieghinweise mit Angaben zur verbleibenden Distanz und Zeit angezeigt (folgende Abbildung rechts). Die Hinweise machen durchaus Sinn. Steht auf dem Display beispielsweise eine Datenseite im Vordergrund, dann wird der Biker durch den automatisch auftauchenden Hinweis auf die nächste Abbiegung aufmerksam gemacht. Wer dagegen primär die Kartenseite auf dem Display hat, dürfte sich an den Hinweisen eher stören. Die letzte Meldung verschwindet nämlich nur durch ein Antippen mit dem Finger – was bei einer flotten Abfahrt oder einer schlechten Piste schlichtweg nicht möglich ist. Ein wahlweises Deaktivieren dieser Hinweise wäre deshalb wünschenswert.

Edge 1000 Routing

Routing entlang einer Strecke, der Biker muss entscheiden welcher er folgt (magenta: die neu berechnete Route; schwarz umrandet: die eigentliche Strecke)

Abbiegehinweis beim Routing

Abbiegehinweis beim Routing

Eine weitere Funktion des Garmin Edge 1000 ist RoundTrip Routing, die sich in erster Linie zum Erkunden einer unbekannten Gegend eignet. Der Anwender gibt eine Distanz (z.B. 40 km) und einen Startort vor (aktuelle Position oder ein Punkt auf der Karte). Der Edge berechnet dann drei Rundstrecken; zu jeder Strecke gibt es eine Kartenvorschau inklusive Höhenprofil. Das Berechnen der Strecken strapaziert allerdings ganz schön die Geduld des Anwenders.

In der Praxis zeigen sich noch ein paar verbesserungswürdige Punkte. Eine auf der Höhenprofilseite manuell eingestellte Skalierung sollte nach jedem Seitenwechsel erhalten bleiben; außerdem ist es recht unsinnig, dass die aktuelle Position auf dem Höhenprofil im rechten Drittel angezeigt wird (sinnvoll: im linken Drittel, sodass mehr von der vorausliegenden Strecke sichtbar ist). Ein weiterer Wunsch wäre eine Suchfunktion im Menü “Strecken“. Ein Fehler hat sich beim Laden von Strecken eingeschlichen: Im Mountainbike-Profil wechselt der Routing-Modus jedesmal von Mountainbike auf Rennrad (getestete SW-Version: 2.30).

Edge 1000: Fazit

Mit dem Edge 1000 setzt Garmin Maßstäbe. Der Highend-GPS-Fahrradcomputer bietet Technik ohne Ende. Ob es das excellente kapazitive Display ist, die zahlreichen Schnittstellen, die praktische Smartphone-Konnektivität, der schnelle GPS/GLONASS-Empfänger … diese Vielfalt ist in der Welt der GPS-Trainingscomputer nahezu einmalig. Lediglich die Mio Cyclo 500 Serie kommt dem Edge 1000 in dieser Hinsicht nahe.

Die eindrucksvolle Technik wird durch zahlreiche Trainingsfunktionen ergänzt. Durch diese Kombination steigt der Edge 1000 zur ersten Wahl für leistungsorientierte Rennradfahrer und Mountainbiker auf. Der Edge 1000 läßt sich aber nicht nur zum Trainieren, sondern auch zum Navigieren einsetzen. Zu diesem Zweck kommt er mit einer vorinstallierten Fahrradkarte von Europa und zahlreichen Navigationsfunktionen. RoundTrip Routing, Routenplaner, Zurück zum Start, automatisches Routing zu einem beliebigen Ziel und Navigieren mit Strecken lautet die Auswahl. In dieser Disziplin muss der Edge 1000 aber die größte Kritik einstecken. Zwar verfolgt Garmin beim Edge 1000 eine andere Philosophie als bei den Outdoor-GPS-Geräten, beim Navigieren mit Strecken sollte aber trotzdem ein kompromissloses 1:1 Abfahren von beliebigen Strecken möglich sein. Hier ist zu hoffen, dass Garmin mit einem entsprechenden Update nachlegt, damit der Edge 1000 so richtig zeigen kann, was in ihm steckt!

Edge 1000: Pro und Contra

Pro

  • Design
  • Hochwertige Hardware
  • Excellentes, kapazitive Display
  • Seitenwechsel per Fingerwischen
  • Extrem schnelle Positionsbestimmung
  • Schneller Systemstart
  • Konnektivität (USB, Bluetooth, WiFi, ANT+)
  • Connect IQ Unterstützung (ab 10/2015)
  • Live-Tracking, Datenaustausch via App
  • Trainingsfunktionen, Segmente
  • Vorinstallierte Fahrradkarte
  • Große Auswahl an Karten (kommerziell und kostenlos)
  • Lieferumfang

Contra

  • Verbesserungspotential beim Navigieren mit Strecken
  • Keine Anzeige der Gesamtkilometer pro Fahrrad
  • Nicht ausgereifte Software

Edge 1000: Leser-Bewertung

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26 Kommentare

  1. Hallo, ich verstehe auch nicht ganz, warum hier nur herumgenörgelt wird. Habe mir den Edge 1000 im August 2014 gekauft. Durch die seither erfolgten SW Updates ist das Gerät nahezu perfekt. Ich verwalte damit meine Aktivitäten Rennrad, MTB, Tourenrad, Wandern und Wintertraining auf der Rolle. Alle ANT+ Sensoren (HR, Trittfrequenz und Geschwindigkeit) arbeiten ohne Probleme. Ich habe Auswertungen für jede Aktivität auf dem Edge, wie auch auf Garmin Connect verfügbar. Meine Touren plane ich mit verschiedenen Tools, entweder mit dem Edge direkt oder mit Base Camp, Komoot, Bikemap, Velomap oder auch Falk Outdoor Tourenplaner. Die GPX Dateien lassen sich problemlos auf den Edge übertragen.
    Dem bereits erwähnten Manko der Streckendarstellung stimme ich zu, hier sollte uns Garmin die Möglichkeit geben eine farbliche Anpassung vornehmen zu können.

  2. Hallo frage
    Ich habe verschiedene Räder, mit verschiedenen Namen , verschiedenen Kilometern. Beim Edge 800 konnte ich jedes Rad Einzel eintragen,Sodas auch die km immer dem Rad zugeordnet waren, das gefahren wurde.. ist dies beim edge1000 auch möglich, wenn ja bitte Hilfe.
    Danke im Voraus Mario.

      • Hallo Mario,
        das macht das edge 1000 auch. Wenn du deine Aktivitätsprofile angelegt hast, kannst du jederzeit über den Button Protokolle / Gesamt die Gesamtwerte für gedes deiner Räder einzeln einsehen.
        Gruß

  3. Hallo Leute, erlaube mir hier meine Meinung über den Edge 1000 fest zu halten. Hatte auch den 605, 705 und 800er.

    o Garmin ist (leider?) der unangefochtene Marktführer. Aber auch nur mangels Konkurenz!
    o Preis – Leistung des Edge 1000 ist äußerst unzureichend.
    o Schlechtes Display, lange nicht mehr Stand der Technik (OLED!?)
    o Sehr sehr schlechte Akkulaufzeit, gerade mal 9h bei 20°. Das nur bei Anzeige einer Route o OHNE Navigation und mit Displaybeleuchtung auf kleinster Stufe. Bedeutet finster :-(. Da wird es bei einer langen Tagestour knapp und PowerBank ist pflicht!
    o Sehr sehr langsam beim Scrollen in der Kartenansicht.
    o Menüführung teils absolut Praxisfremd .. zu viele Klicks. Z.B. Einblenden einer abgespeicherten Route.
    o Farbauswahl zur Routendarstellung völlig unzureichend und praxsisfremd denn blau, rot, gelb, grün ……. was nun ?? Fluss? Straße? Grenze? Route? Unglaublich !! Wie wäre es mit
    NEON Farben ???? Unglaublich !!

    Das wenig Positive:

    o Funktioniert einfach, keinerlei Abstürze.
    o Konnektivität sehr gut, sogar mit meiner SRAM eTap !! (Bravo!!)
    o Ist in 2 Sekunden Betriebsbereit ohne Auswirkung auf Akku.

    Wie schon bemerkt ist Garmin leider(!) das einzige Gerät was taugt, aber es ginge bei Weitem besser. Aber wenn ich schon eine PowerBank benötige kann ich gleich ein Smartphone mit Ant+ etc. nehmen. Das wird es dämnächst auch werden …..

    Sorry Garmin.

  4. Was ist eigentlich mit E-Bike Konnektivität gemeint, welches das Edge 1000 gegenüber dem Explorer nicht besitzt?

    • Hallo, dazu gibt es nicht viele Infos, bei Garmin findet sich der Hinweis: im Datenfeld “Specialized Turbo LEVO” werden beispielsweise wichtige Daten zum Fahrrad angezeigt, u. a. zur Motorunterstützung und zur Akku-Laufzeit.
      Grüße

      • Vielen Dank für die Information.
        Mit meinem Bulls EStream 2 falle ich da wohl für die Unterstütztung raus. 🙂

  5. Anzeige Höhenmeter? Wer kann mir erklären, wie bei dem edge1000 den Anstieg gesamt
    b.z.w. die gesamte Höhendistanz, die seit dem
    letzten Zurücksetzen des Datenfelds im Aufstieg
    zurückgelegt wurde, angezeigt wird

  6. Das Teil ist einfach nur super, habe 6 Sensoren alle laufen einwandfrei, bin 3x
    Wöchentlich unterwegs, fahre aktuell auf der Rolle mit Tacx Daten stimmen fast überein mit Hzfrequenz,Trittfre….,alle die das Teil bemängeln sollten sich das Praxisbuch von dem Edge 1000 kaufen, hier wird überhaupt mal erklärt wie man das Teil mit der Software…. Basecamp, GarminConnect,GarminExpress… usw. bedient.Navigation einwandfrei wenn man Bescheid weiß wie es funktioniert, Routenplanung wird allerdings mit Gpsiess erstellt und danach auf die Sd gespeichert alles ohne Probleme,zum Accu also mir reicht die Laufzeit von 6 Std.
    durchaus, wer sitzt schon länger als 6 Std. auf seinem Bock, solange fährt nicht mal ein Profi-Radsportler. Update dauert höchstens 15 min. bei mittl. Internetverb.,sogar wenn man die kompl. Karte neu downloadet,
    Alle die hier kritisieren sollten sich mal Gedanken machen ob Sie geeignet sind für so ein Hightec Produkt. Bei soviel Technik was in dem Teil steckt kann ich mir bis heute noch nicht alles merken, Habe mir den Garmin Edge 1000 Bundle sofort wie er auf dem Markt war gekauft. Empfehlung an alle Praxisbuch
    vom Edge 1000 und GPS Praxisbuch Garmin Basecamp dann klappt es auch auf der Tour. http://www.red-bike.de

  7. Hallo
    Kann man die Battery selber auswechsel bei Garmin 1000 Edge. Wie lange hält der Akkus durchschnittlich lg Günther

    • Hallo,
      nein, der Akku lässt sich nicht wechseln, Infos zur Gesamtlebensdauer (Ladezyklen) habe ich nicht.
      Grüße

  8. Habe das Edge 1000 gekauft und bin sehr enttäuscht.4 tägige Tour. Akku hat nie länger wie 8h gehalten. Navigation funktionierte nicht musste den Weg bei den zum Glück freundlichen Italienern nachfragen. Kann das Teil nicht empfehlen!

  9. Das Garmin 1000 Edge und die Base Camp. Software mit der Topo Deutschland besitze ich jetzt seit 4 Wochen. Es war der größte Fehlkauf den ich je gemacht habe! Das Ding hat Fehler über Fehler. Auf eine lange Reklamationsliste hat Garmin erst nach einem Einschreibebrief mit massiver Intervention reagiert. Fazit des Gespräches: Das ist halt so! Hier einige Auszüge aus der Fehlerliste:

    Sensoren Erkennung macht bei jedem Start Schwierigkeiten, verliert die Sensoren mehrfach während einer Tour, bildet unter Favoriten hundert Punkte die nicht zu löschen sind, Richtungspfeil hat zum Teil starke Abweichungen vom Weg, nimmt Tracks zu einem großen Teil nicht auf und verbindet dann mit graden Linien

    Base Camp hängt sich bei IOS ständig auf (Kommentar Garmin: muss in USA umprogrammiert werden), macht aus Tracks völlig konfuse Routen. Etc.

    Im Prinzip eine Super Idee aber insgesamt scheint die Software unausgegoren, unprofessionell und sicher vor Veröffentlichung nicht getestet.

  10. Hallo Leute!
    Also ich bin mit dem Garmin Edge 1000 ansich zufrieden. An meinem Crossbike habe ich einfach nur die Halterung für den Edge aangebracht – ohne Sensoren – da mißt er die Geschwindigkeit, Höhendifferenz genauso … komisch!

    Mein Rennrad trägt die Sensoren – klappt gut. Wenn da nicht das Problem mit dem Herzfrequenzsensor wäre: Den bekomme ich einfach nicht zum Laufen! Trotz Batteriewechsel! Kann mir da jemand einen Tip geben?

    Viele Grüße, Thomas

    • Hallo Thomas,
      das Problem kenne ich, bei mir haben alle Tipps (Batteriewechsel, ohne Batterie länger liegen lassen, Batterie verkehrt herum einbauen und liegen lassen) nichts gebracht > Elektronikschrott. Evtl. kannst Du ihn mal an einem anderen Garmin Gerät ausprobieren! Grüße

    • Ich hatte ähnliche Probleme mit dem Gurt von Garmin. Habe lange mit der Spannung des Gurtes und verschiedenen Batterien herum probiert und dann zu Garmin geschickt um diesen zu prüfen.
      Der Gurt wurde von Garmin entsorgt und ich bekam auf Kulanz das Premium Modell (Soft Strap Premium Heart Rate Monitor Part Number: 010-10997-07). Grund “Uraltmodell”. Der neue funkioniert tadellos.

  11. Also die Kritk der Akkulaufzeit versteh ich auch nicht. Hab das Gerät. Jetzt ein 3/4 Jahr bin zweimal wöchentlich, mit mehreren Tagestouren sowie AlpX im Einsatz. Lediglich bei langen Etappen bei mehr als 6 Std. mit Navigation wird mal der Akku leer. Ein aufladen mit einer handelsüblichen Powebank ist aber inerhalb einer Fahrpause von einer halben Stunde problemlos.
    Leute die damit nicht zurechtkommen sollten mit Karte und Kompas navigieren oder einfacher zu Hause bleiben.

  12. Ich habe das Edge 1000 jetzt 2 Monate im Einsatz.
    Fazit :
    Akkulaufzeit ist ungenügend, der interne Akku sollte tauschbar sein. Auf langen MTZB Touren ist der zu schwache Akku ein massives Problem.
    Das Nachladen via externer Akkupack geht, solange das Edge nicht am mitgelieferten Halter (Winkelteil). Am MTB ist das nicht möglich weil der Stecker lausig im Edge hält und bei jeder Vibration bzw. Schock herausfällt. Für solch ein Design eine große Schwachstelle.
    Ablesbarkeit von geladenen Tracks sehr schlecht weil die Strichstärken zu klein sind.
    Geladene Tracks sind nicht sichtbar, das alte GPS60X konnte das. Das bedeutet bei manchen Tracks fehlen dem Edge Informationen zur Darstellung.
    Falls jemand Lösungen hierfür kennt, bitte mitteilen.

    • Hey Bernd
      deine Schwachstelle ist, dass du nur negatives zu schreiben hast. Ich finde das Gerät Ausgezeichnet, mit der heutigen Technik in so einem kleinen Gerät verpackt, super. Ich finde es auch mal Lobenswert, die Hersteller zu unterstützen, die Arbeit die dahinter steckt,kann man sich gar nicht vorstellen. Kritik ist dann angebracht, wenn das Preisleistungsverhältniss nicht stimmt. Meine Erwartungen sind erfüllt, und ich hoffe, dass sehen auch viele anderen.

      Gruss
      Andi

      • Hallo Bernd, da muss ich leider Andreas Recht geben. Ich bin mit dem Edge super zufrieden. Einziges Manko, die Ladebuchse des Edge ist an einer blöden Stelle. Man kann den Edge eigentlich nicht während der Fahrt laden. Ich habe einfach die PVC-Isolierung vom Stecker mit einer Kneifzange abgezwickt. Und siehe da, man kann das Gerät während der Fahrt laden.
        Gruß Berni

  13. Der Edge1000 lässt sich mittels Luxos U oder externen Akkupack im Gegensatz zum Edge800 nicht laden!!! Die gemachten Angaben “externe Ladequelle” kann ich nicht nachvollziehen und ich habe mit 5V und von 0,5-2.1A versucht (bei dem sogar das iPhone 6+ mitspielt)

    • Verstehe ich das richtig, kann ich es nicht mit einem externen Akku Pack mit einem Output von 2 A via USB aufladen?

      Wie ist das genau gemeint mit der Lampe Luxos U es aufzuladen?

      Wie lange hält denn dein Akku durchschnittlich?
      Ist es möglich Tracks drahtlos via W-Lan oder Bluetooth an das Garmin Edge 1000 zusenden?

      Danke

  14. Hab mir das Edge 1000 auf Empfehlung eines Freundes geholt….nach meinen Erkenntnissen ist es das Geld nicht wert. Updates dauern ewig, Menü ist eine Katastrophe, Sensoren werden nicht erkannt, die Kartenausrichtung im Navimodus kann nicht gemordet werden, etc., etc! Also, bin schwer am überlegen, das Teil zurückzuschicken….

    • Wie lange ist “ewig” für ein Update? Wie schnell ist deine Internetverbindung? Welche Sensoren werden nicht erkannt?
      Und wenn du die Kartenausrichtung mordest, zeigt sie gar nichts mehr an! Deine Aussagen sind ungefähr so genau wie “mein Auto fährt nicht”!

    • schicks retour und kauf dir stoppuhr und faltkarte

Garmin Edge 1000 Test was last modified: Mai 3rd, 2018 by Joachim Bardua
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