Garmin eTrex Venture HC; Produktfoto: www.garmin.deAutonavigation ist einer der großen Trends und ein Boomsektor ohne Ende. Mit Handys, PDA-Phones, PDAs und PNAs stehen mittlerweile die unterschiedlichsten Gerätetypen zur Verfügung. Das Angebot an Hardware ist fast unüberschaubar, die Auswahl an Navigationssoftware ist immens.

Und schon steht der nächste Trend vor der Tür: Outdoor-Navigation.

Ob Sie mit Satellitenunterstützung eine Radtour unternehmen, einen Berg erklimmen oder nur durch die Stadt bummeln – den Einsatzmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.

Der mehrteilige Artikel enthält grundlegende Informationen und praktische Tipps zu aktueller Hard- und Software. Darüber hinaus werden unter dem Blickwinkel der Outdoor-Navigation die Vor- und Nachteile der einzelnen Gerätekategorien aufgezeigt.

GPS-Handheld

GPS-Handhelds sind die klassischen Geräte zur Outdoor-Navigation. Dank ihrer robusten und wasserdichten Bauweise lassen sie sich für jegliche Aktivität zu Wasser, Land oder Luft einsetzen. Für Outdooreinsätze ist eine Spezifikation nach IPX7 empfehlenswert; damit ist das Gerät gegen zeitweiliges Untertauchen geschützt.

Bekannteste Hersteller sind Garmin und Magellan, weitere sind Alan und Lowrance. Die Geräte sind je nach Einsatzzweck und Geldbeutel in den unterschiedlichsten Ausstattungsvarianten erhältlich. Stand der Dinge und fast schon ein muss, sind ein farbiges Display sowie auswechselbare Speicherkarten. Als “nice to have” gelten ein elektronischer Kompass sowie ein barometrischer Höhenmesser.

Um einen optimalen Satellitenempfang zu gewährleisten, sind GPS-Handhelds mit einem hochempfindlichen SirfSTAR-III Empfänger, der in Kombination mit einer leistungsfähigen Antenne ein Spitzen-Team ist, zu empfehlen. Ganz neu auf dem Markt sind GPS-Handhelds, bei denen ein MediaTek MT3-Chipsatz verbaut ist.

Einsteigermodelle sind mit Schwarzweiß-Display, weniger Speicher und zum Teil ohne Kartendarstellung ausgestattet. Ihr Einsatzzweck wird dadurch nicht geschmälert. Zum Wandern, Radfahren oder Geocaching reicht ihr Funktionsumfang allemal aus.

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Grundlegende Funktionen, um nur ein paar zu nennen, wie das Abspeichern von zurückgelegten Strecken in Form von Tracks oder einzelner Locationen als Waypoints, das GOTO zu einem ausgewählten Punkt oder das Navigieren entlang einer vorgegebenen Strecke (Tracks und Routen) beherrschen alle Geräte, von den Top-Modellen bis hin zur Budgetklasse. Die Unterschiede liegen lediglich im Detail.

Ein interessantes Feature ist die Verwendung von topographischen Karten, die sich vom Desktop-PC oder Laptop auf den Speicher des GPS-Gerätes übertragen lassen. Besonders unter Verwendung eines Farbdisplays liefern sie zahlreiche Zusatzinformationen, die das Navigieren vereinfachen. Bis auf wenige Ausnahmen haben die topographischen Karten keine Routingfunktion, wie sie bei Autonavigationssystemen gang und gebe ist. Die Top-Geräte unter den GPS-Handhelds können jedoch in Verbindung mit routingfähigen Straßenkarten zur Autonavigation eingesetzt werden, allerdings ohne jegliche Sprachansage.

Die topographischen Karten sind, wie die Karten von Autonavigationssystemen, sogenannte vektorielle Karten. Bei Garmin laufen sie unter der Bezeichnung MapSource, bei Magellan unter MapSend; sie sind ausschließlich zu den Geräten des jeweiligen Herstellers kompatibel.
Tourenplanung am PC: Planen einer Route
Ein anderer Typ von Karten, sogenannte Rasterkarten, können auf den Outdoor-GPS-Geräten nicht eingesetzt werden. Ihre Nutzung beschränkt sich auf den PC – dort werden sie, wie auch die Vektorkarten, zur Tourenplanung eingesetzt.

Typische Rasterkarten sind beispielsweise: Alpenvereinskarten, Kompass-Karten, TOP50 der Landesvermessungsämter, MagicMaps.

Neben den Karten brauchen sie für die Tourenplanung spezielle Softwareprogramme, die auf dem PC oder Laptop installiert werden. Bekannte Produkte sind Fugawi, Touratech QV und OziExplorer.

In die Rubrik der GPS-Handhelds gehören noch Geräte wie das Magellan Crossover GPS, das erste GPS-Gerät, das Autonavigation und Outdoor-Navigation unter einen Hut bringt.

Auch elektronische Fitnesstrainer (z.B Garmin Forerunner Serie), die mit einem GPS-Empfänger ausgestattet sind, können ansatzweise zur Navigation verwendet werden.

Beispiele für GPS-Handhelds:

Einsteigerklasse: Garmin Geko 201 und Garmin eTrex H, Magellan eXplorist 200
Mittelklasse: Garmin eTrex Venture HC , Magellan eXplorist 210
Profiklasse: Garmin GPSmap 60CXs und GPSmap 76CXs

Im nächsten Artikel zum Thema Outdoor-Navigation werden PDA & PNA besprochen. Alsbald in NAVIGATION-PROFESSIONELL.de!

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Outdoor-Navigation: GPS-Handhelds was last modified: Mai 3rd, 2015 by Joachim Bardua
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