Trackaufzeichnung mit dem Garmin Forerunner 305

15. Dezember 2008
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Der Garmin Forerunner 305 ist für Ausdauersportler das Multisporttool schlechthin. Seine Fähigkeit, zurückgelegte Strecken aufzuzeichnen, erweitern seinen Einsatzzweck bei Outdoor-Touren.

Mit dem Start einer neuen Trainingseinheit fängt der Forerunner 305 automatisch an, den Wegverlauf zu loggen. Nicht nur beim Training, sondern auch beim Wandern, Skitourengehen und anderen Outdoor-Aktivitäten kann der Forerunner als Datenlogger eingesetzt werden.

Nach der Tour wird die Aufzeichnung am PC in das Garmin Training Center eingelesen. Im Training Center liegen die Daten in einem speziellen tcx-Format vor. Wie können sie nun zur Verwendung in Google Earth oder einem der zahlreichen Tourenportale im Internet aufbereitet werden? Ganz einfach: Über die Exportfunktion des Training Center (Datei > Exportieren) wird die Tour als tcx-Datei abgespeichert. Anschließend läßt sie sich mit dem Konverter der Webseite gpsies.com in ein beliebiges Format umwandeln, beispielsweise kmz für Google Earth oder das verbreitete gpx-Format. Anschließend steht dem Einsatz in Tourenportalen und Visualisierungsprogammen nichts mehr im Wege!

Wie sieht es mit der Trackaufzeichnungsqualität aus? Ganz hervorragend! Die folgende Karte zeigt einen Vergleich mit einem reinrassigem Outdoor GPS-Gerät, dem Garmin Oregon 300. Obwohl der Forerunner 305 bei die Skitour am Handgelenk unter dicken Winterhandschuhen vergraben war, kann die Trackaufzeichnung qualitativ mit dem Oregon 300 mithalten. Der Oregon war bei dem Vergleich an optimaler Stelle am Rucksackträger positioniert. (Garmin Forerunner 305: grün, Garmin Oregon 300: rot)

Fazit: Wer einen Forerunner 305 sein Eigen nennt oder eine Anschaffung plant, kann das Multifunktionsgerät auch zum Dokumentieren und Visualisieren von Outdoor-Touren nutzen.

Download als kmz-Datei/Tracks in Google Earth betrachten

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2 Kommentare

  1. also ich habe ihn dieses jahr auch bei unzähligen touren dabei gehabt. ich nutze ihn auch bei wanderungen zum loggen und um meine fotos zu geocodieren.
    aber ein versehentliches tastendrücken ist mir bisher nicht geklückt. bei mir gehen die tasten aber auch verdammt schwer.

    Antworten
  2. Der Forerunner wird von mir auf Touren regelmäßig verwendet. Es hat nur einen ganz entscheidenden Nachteil -> es läßt sich keine Tastensperre aktivieren. Dadurch kommt es immer wieder zu ungewollten Stops etc. Sollte hier jemand einen Tipp haben, dann auch ich das Gerät für Bergtouren empfehlen. Es ärgert schon, wenn man immer wieder verstellt, das die Stop Taste versehentlich gedrückt wurde und die Aufzeichnung unterbrochen ist. Auch eine Navigation ist möglich. Man muss nur die Tour im Vorfeld auf 100 Wegepunkte runterbrechen!

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