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Garmin Edge 1030 Test & Erfahrungen

Garmin Edge 1030 Test – der High End GPS-Fahrradcomputer von Garmin im Test und Erfahrungsbericht! Der Edge 1030 bietet eine tolle und auch 2021 noch überzeugende Kombination an Technik und Navigations- bzw. Trainingsfunktionen.

Mittlerweile gibt*s mit dem Edge 1030 Plus einen Nachfolger, der erwartungsgemäß diverse Neuerungen und Verbesserungen bietet. Allerdings braucht nicht jede(r) Biker*in die neue Plus Generation – zumal sich mit dem Edge 1030 gegenüber dem Edge 1030 Plus nicht wenige Euros sparen lassen! Alle Unterschiede, vereint in einer Tabelle, enthält mein ausführlicher Garmin Edge 1030 Plus Test!

Garmin Edge 1030 Test - Tasten & USB-Abdeckung
Garmin Edge 1030 Test

Garmin Edge 1030 Test: Technik

Das formschöne Edge 1030 Gehäuse weist gegenüber dem Edge 1000 ein paar elementare Neuerungen auf. Die Taste zum Starten/Beenden einer Aktivität und die Taste zum Starten einer Runde hat Garmin an die untere Frontseite verlegt. Dies ist dem größeren Display geschuldet sein, denn somit können beim Garmin Edge 1030 die Gehäuseabmessungen in etwa gleich bleiben.

Und die Farbe? Weiß & Schwarz! Weiß mag nicht jede(r) Biker*in – mein persönlicher Favorit ist diese Kombination auch nicht. In dieser Hinsicht hat der schwarze 1030 Plus einen Bonus.

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Das Fach für die MicroSD-Karte befindet sich beim Garmin Edge 1030 auf der Gehäuserückseite (Abbildung unten). Es wird mit einem Drehverschluss geöffnet, die Speicherkarte ist somit bestens vor Feuchtigkeit geschützt. Die zwischen den beiden Tasten angeordnete USB-Buchse wird durch eine auswechselbare Kappe vor Widrigkeiten bewahrt. Der integrierte Adapter für die Fahrradhalterung verfügt jetzt über fünf Kontakte zur Kommunikation mit einem Zusatzakku.

Das Gehäuse des Garmin Edge 1030 selber ist nicht mehr verschraubt sondern verschweißt. Ob gut oder schlecht, darüber lässt sich diskutieren. Unter dem Aspekt "Tauschen des Akkus" darf nicht vergessen werden, dass die gleiche Problematik für nahezu jedes Top-Smartphone gilt.

Das kapazitive Display des Garmin Edge 1030 lässt sich auch unter schwierigen Lichtbedingungen exzellent ablesen. Meine Erfahrungen zeigen, dass topografische Karten knackig scharf und fein dargestellt erscheinen.

Die Bedienung des Garmin Edge 1030 funktioniert selbst mit langen Fahrradhandschuhen bzw. bei einem feuchten Display noch ausgesprochen gut, hier empfiehlt es sich mit der Touchscreen-Empfindlichkeit zu experimentieren. Davon abgesehen, spezielle Bike-Handschuhe für kapazitive Displays können nicht schaden.

Garmin gibt für den Edge 1030 als Akkulaufzeit bis zu 20 Stunden an. Im Test bin ich bei permanent aktivierter Hintergrundbeleuchtung, Herzfrequenzmessung, Trackaufzeichnung und aktiver Navigation auf ca. 09:00 bis 09:30 hh:mm gekommen. Im Energiesparmodus komme ich unter ähnlichen Bedingungen auf rund 28 Stunden. Je nach Anwendungsszenario, Hintergrundbeleuchtung, Sensoren etc. sind nach meinen Erfahrungen 15 bis 16 Stunden eine realistische Zahl.

Mit dem optionalen Garmin Charge AkkuPack sollen laut Garmin bis zu 40 Stunden möglich sein.

Garmin Edge 1030 Test – Die wichtigsten Fakten

  • GPS: GPS, GLONASS, GALILEO, A-GPS
  • Display: 3,5 Zoll, 282 x 470 Pixel
  • Gewicht: 123 g (Angabe Garmin)
  • Abmessungen: 58 x 114 x 19 mm
  • Wasserdichtigkeit: IPX7
  • Bedienung: Drei Tasten, Touchscreen
  • Sensoren: Beschleunigungsmesser, Höhenmesser, Temperatur, Umgebungslicht
  • Schnittstellen: ANT+ (Sensoren, Geräte, Licht, Schaltungen), Bluetooth LE (Smartphone, Sensoren), Micro-USB (Aufladen, Datenaustausch), Wi-Fi (Daten-Upload, Software-Updates)
  • WiFi: 2,4 GHz, 802.11 b/g
  • Aufzeichnungsintervall: 1 Sek. oder intelligent
  • Akkulaufzeiten: bis 20 Std., bis 40 h mit Akkupack
  • Speicher: 16 GB (angezeigt: 15,48 GB, davon 8,13 GB frei), MicroSD-Karte bis 32 GB
Garmin Edge 1030 Test - Adapter für Halterung & MicroSD-Slot
Garmin Edge 1030 Test – Adapter für Halterung & MicroSD-Slot

Garmin Edge 1030 Test: GPS

Der Garmin Edge 1030 verfügt über einen kombinierten GPS/GLONASS/GALILEO Empfänger. GLONASS bzw. GALILEO lassen sich bei Bedarf in jedem Profil – z.B. Rennrad – abschalten.

Meine Erfahrungen zeigen: Beim GPS-Empfang kann der Garmin Edge 1030 durchaus schwächeln. Im Vergleich zu einem Handgerät wie dem Oregon 700 verliert er unter schwierigen Empfangsbedingungen schon einmal die Verbindung zu den Satelliten. "Satelliten verloren" heißt es dann, begleitet von einem Alarmton.

Trackaufzeichnungen fallen nicht immer ganz so genau aus wie erwartet, was sonst noch passieren kann zeigt die Abbildung rechts. Bei einem Abdriften der GPS-Position kommt es vor, dass der Garmin Edge 1030 eine neue Strecke entlang eines anderen, abseits gelegenen Weges berechnet wird – auch wenn man sich noch auf dem eigentlichen Track befindet.

(Abbildung, rot: zum Navigieren eingesetzter Track, magenta: berechnete Strecke, hellblau: aktuelle Trackaufzeichnung)

Edge 1030: Schlechter GPS-Empfang, neue Strecke berechnet
Edge 1030: Schlechter GPS-Empfang, neue Strecke berechnet

Garmin Edge 1030 Test: Externe Sensoren und Geräte

Zum Koppeln von Sensoren und Geräten (z.B. Garmin VARIA Radar und Licht) stehen beim Garmin Edge 1030 zwei drahtlose Schnittstellen zur Verfügung: ANT+ und Bluetooth LE.

Folgende Typen lassen sich mit dem Garmin Edge 1030 verbinden:

  • Edge-Fernbedienung (mein Lieblingszubehör!)
  • Elektrofahrrad (ANT+ LEV, Shimano Steps)
  • ANT+ FE-C Trainer
  • Geschwindigkeit/Trittfrequenz
  • Geschwindigkeit
  • Herzfrequenz
  • Leistung
  • Licht
  • Radar
  • Schaltung (z.B. von Campagnolo oder SRAM)
  • Shimano Di2
  • Smartphone
  • Trittfrequenz
  • Varia Vision
  • VIRB
Edge 1030: ANT+ und Bluetooth Sensoren
Sensoren-Pool mit zwei aktivierten Bluetooth-Sensoren.

In dem Menü "Sensoren" lässt sich ein Pool an Sensoren anlegen. Alle Sensoren stehen in jedem Profil – sei es Rennrad, Mountainbike oder Indoor – zur Verfügung. Jeder einzelne Sensor kann aktiviert/deaktiviert sowie individuell benannt werden.

Welcher Sensor aktiv ist wird in dem "Sensoren" Menü übersichtlich angezeigt, eine weitere Statusinformation gibt es in dem "Widget-Menü", welches sich durch ein Streichen über das Display von oben nach unten öffnet.

Praktisch: Beim Hinzufügen eines neuen Sensors fragt der Edge ob eine zusätzliche benutzerdefinierte Datenseite erstellt werden soll!

Garmin Edge 1030 Hauptmenü
Garmin Edge 1030 Hauptmenü
Garmin Edge 1030 Schnellzugriffs-Menü-Overlay
Garmin Edge 1030 Schnellzugriffs-Menü-Overlay
Garmin Edge 1030 Widget-Menü
Garmin Edge 1030 Widget-Menü

Garmin Edge 1030 Test: Bedienung

Die Bedienung des Garmin Edge 1030 gestaltet sich auch nach der obligatorischen Eingewöhnungsphase nicht immer ganz einfach.

Die Benutzeroberfläche ist auf den ersten Blick recht übersichtlich aufgebaut, wichtig ist dabei die Trennung in Hauptmenü und Widget-Menü.

  • Hauptmenü (Abbildung oben links): Auswählen eines Profils, Navigation, Training, Protokoll, Statistiken, Einstellungen, Connect IQ
  • Widget-Menü (Abbildung oben rechts): Zugriff auf alle Einstellungen, Anrufe / SMS, Bedienelemente, Segmente

Das Hauptmenü des Garmin Edge 1030 rufen Sie während einer Tour bzw. eines Trainings via Schnellzugriffs-Menü-Overlay auf – dazu reicht ein Antippen des Displays und nachfolgend des Home-Symbols (Abbildung oben Mitte). Das Widget-Menü erreichen Sie durch ein Streichen von oben nach unten über das Display.

Unübersichtlich wird’s beim Eintauchen in die Tiefen des Menüs – dies ist in viel zu viele Untermenüs und Ebenen aufgeteilt.

Nach umeinen Erfahrungen erweist sich beim Garmin Edge 1030 das Sperren des Displays als eine extrem praktische Funktion. Auch im gesperrten Zustand lässt sich durch ein rechts/links Wischen über das Display zwischen den Seiten switchen; ein Zugriff auf die Menüs ist aber nicht möglich.

Besonders gut gefällt mir auch die Trennung in globale und profilspezifische Einstellungen (siehe: Garmin Edge 1030 Einstellungen – Setup Guide):

Globale Einstellungen

  • Aktivitätsprofile (mit Zugriff auf die profilspezifischen Einstellungen)
  • Sensoren
  • Online-Funktionen
  • Energiesparmodus
  • System

Profilspezifische Einstellungen

  • Name
  • Farbe
  • Trainingsseiten
  • Standardtyp der Tour
  • Segmente
  • Alarme
  • Auto-Funktionen
  • Timerstartmodus
  • Navigation
  • GPS-Modus
  • Touchscreen-Empfindlichkeit

Zu den Profilen: Es sind maximal 10 Profile möglich, das Anlegen erfolgt sehr komfortabel auf der Basis eines bereits existierenden Profils oder einer Vorlage (Rennrad, Mountainbike, Indoor, Gravel, Cyclocross, Arbeitsweg, Tourenrad, E-Bike, E-Mountainbike).

Lässt sich der Garmin Edge 1030 auch beim Wandern einsetzen?

Nach meinen Erfahrungen ist dies kein Problem – einfach ein entsprechendes Aktivitätsprofil "Wandern" erstellen und konfigurieren. In den Profil-Einstellungen kann z.B. "Offroad" als "Standartdtyp der Tour" gewählt werden – den Typus Wandern gibt es auf dem Garmin Edge 1030 nun einmal nicht. Nach dem Upload einer derartigen Aktivität zu Garmin Connect empfiehlt es sich aber, in Connect die Klassifizierung der Aktivität nachträglich zu ändern.

Garmin Edge 1030 Test: Navigation

Welche Funktionen zum Navigieren bietet der Garmin Edge 1030?

  • Auswählen eines beliebiges Ziels auf der Karte
  • Navigieren mit Hilfe einer gespeicherten Strecke
  • Routenplaner zum Erstellen und Speichern von Routen auf dem Edge
  • RoundTrip Routing zum automatischen Berechnen von bis zu drei Routen
  • Suche nach POIs, Städten, Adressen, Kreuzungen
  • Eingeben von Koordinaten
  • Navigieren zu einem Favoriten
  • Speichern einer aufgezeichneten Tour aus dem Protokoll als Strecke
  • Zurück zum Start einer Tour

Wichtig – die Routing-Einstellungen

Je nach Routing-Einstellungen berechnet der Garmin Edge 1030 eine andere Strecke entlang des Wegenetzes der aktuell verwendeten Karte. Ein Ziel kann z.B. eine Adresse, ein POI oder ein beliebiger Punkt auf der Karte sein.

Für jedes Profil lassen sich individuelle Routing-Einstellungen hinterlegen. Da gibt es die Menüpunkte

  • Routing nach Beliebtheit (aktiviert),
  • Routing-Modus (Mountainbiken),
  • Berechnungsmethode (Distanz minimieren),
  • Auf Straße zeigen (Aus),
  • Vermeidung einrichten (Wichtige Autobahnen vermeiden an),
  • und Neuberechnung (Automatisch).

In Klammern: Meine Einstellungen für ein Mountainbike Profil.

Eine neue Funktion beim Garmin Edge 1030 ist Routing nach Beliebtheit Dahinter verbirgt sich ein bevorzugtes Routing entlang häufig befahrener Strecken. Die zugrundeliegenden Daten stammen aus Garmin Connect, die Funktion entspricht der bekannten Strava Heatmap.

Beispiel Mountainbike: Die Streckenführung des Garmin Edge 1030 begeistert nicht immer, der Biker wird zu oft entlang von Straßen geleitet anstatt z.B. auf Wirtschaftswegen. Routing nach Beliebtheit kann aber zu einer interessanteren und sinnvolleren Routenführung beitragen!

Deshalb – die Praxis zeigt: Beim automatischen Routing gilt "Ausprobieren" und die diversen Einstellungen durchzuspielen!

Navigation mit gespeicherten Strecken

Wesentlich interessanter und ein Top-Funktion beim Garmin Edge 1030 ist das Navigieren mit Hilfe von gespeicherten Strecken.

Wie kommen die Strecken auf den Edge 1030?

Dazu gibt es viele Möglichkeiten – die wichtigsten lauten:

  • Planen eines Tracks in Garmin BaseCamp und Übertragung auf den Edge 1030 (Funktion An Gerät senden).
  • Manuelles Kopieren einer GPX- bzw. FIT-Datei (Track) im Massenspeicher-Modus in den Ordner Garmin/NewFiles.
  • Planen einer Strecke in der Garmin Connect App und via Bluetooth zum Edge senden.
  • Importieren von komoot Touren in die Connect App via Echnittstelle und auf den Edge transferieren.
  • Import einer Strecke mit Hilfe von Connect IQ Apps wie z.B. gimporter bzw. gexporter.
  • Import einer Strecke über die Komoot App.

Das Navigieren starten Sie im Hauptmenü über die Abfolge Navigation > Strecken > gespeicherte Strecken > Auswählen einer Strecke > Los! gestartet. Praktisch: Wenn Sie sich nicht am Startpunkt der gewünschten Strecke befinden taucht die Frage "Zum Startpunkt navigieren? Ja/Nein" auf.

Nach dem Starten der Navigation führt Sie der Edge 1030 gemäß der gewählten Strecke entlang des Wegenetzes der Karte. Die gewählten Routing-Einstellungen haben darauf übrigens keinen Einfluss.

Das Navigieren mit Hilfe einer Strecke funktioniert in der Praxis wirklich top – lediglich die Abbiegehinweise sind inhaltlich nicht immer ganz korrekt.

Beim Abweichen von der Strecke versucht der Garmin Edge 1030 allerdings immer wieder zum letzten Punkt zurückzuführen. Eine Neuberechnung erfolgt erst beim Erreichen der ursprünglichen Strecke, die Navigation wird dann wie anfangs geplant fortgesetzt. Übrigens, beim Re-Routing bietet der neue 1030 Plus deutlich mehr Funktionalität!

Edge 1030: Hinweis auf Abbiegung
Routing entlang einer gespeicherten Strecke (magenta: vom Edge berechnete Strecke, schwarz/rot: ausgewählte Strecke, hellblau: aktuelle Aufzeichnung)

Einer gespeicherten Strecke (Track) ohne Hinweise folgen

Eine elegante Möglichkeit einer gespeicherten Strecke ohne Streckenberechnung zu folgen findet sich in folgendem Menü: Navigation > Strecken > Gespeicherte Strecken > Hamburger-Icon unten rechts.

Dort müssen Sie nur "Abbiegehinweise & Streckenabweichungswarnungen" deaktivieren. Der Edge 1030 berechnet dann keine Strecke entlang der Vorgabe, es gibt aber weiterhin die Möglichkeit, sich zum Startpunkt routen zu lassen.

Eine gespeicherte Strecke (Track) auf der Karte anzeigen lassen

"Gespeicherte Strecken" lassen sich mit dem Garmin Edge 1030 auch wie folgt verwenden: Und zwar wird der Strecke über Navigation > Strecken > gespeicherte Strecken > Auswählen einer Strecke > Einstellungen eine Farbe zugewiesen und der Punkt Immer anzeigen aktiviert. Dann braucht man auf der Karte nur der farbigen Strecke folgen – allerdings ohne Navigationsanweisungen.

Routenplaner

Eine weitere tolle Funktion – mit dem Routenplaner lassen sich auf dem Garmin Edge 1030 Routen planen (z.B. von einem Punkt auf der Karte zum nächsten, übernächsten usw.), bearbeiten, benennen, löschen und als Strecke speichern; außerdem kann die Fahrrichtung einer Route geändert werden.

Im Routenplaner gibt es separate Routing-Einstellungen, die berechnete Strecke basiert auf diesen Vorgaben und nicht auf den Einstellungen des jeweils aktiven Profils.

RoundTrip-Routing

Mit den Vorgaben DistanzStartort (aktuelle Position, Karte verwenden, Favoriten, Suche nach POI / Städten / Adressen / Kreuzungen / Koordinaten) und Startrichtung (keine, N, S, O, W) berechnet der Garmin Edge 1030 drei zum Navigieren einsetzbare Strecken.

Beim Berechnen ist etwas Geduld gefordert, die Ergebnisse lassen sich jeweils in einer Übersichtskarte bzw. einem Höhenprofil betrachten. Wünschenswert wäre noch eine Karte mit einer gleichzeitigen Darstellung aller drei Strecken.

Die vom Garmin Edge 1030 vorgeschlagenen Strecken machen durchwegs einen interessanten Eindruck und eignen sich vor allem dazu spontan unbekannte Gefilde zu entdecken.

Garmin Edge 1030 Test: Online-Funktionen

Als top moderner GPS-Fahrradcomputer verfügt der Garmin Edge 1030 über eine Vielzahl an Online-Funktionen wie Daten-Upload, Unfall-Benachrichtigungen, LiveTrack, GroupTrack, Wetter, Telefon- und Text-Benachrichtigungen.

Ich habe einige Funktionen im Zusammenspiel mit einem Xiaomi Smartphone ausprobiert. Das initiale und das wiederholte Verbinden Smartphone & Garmin Edge 1030 funktioniert problemlos.

Nach dem Koppeln dürfen Sie allerdings nicht vergessen, die notwendigen Einstellungen nicht nur im Edge 1030 sondern auch in der funktionsstarken aber komplexen Connect App vorzunehmen. Einerseits in den Einstellungen der App, andererseits in den Einstellungen des verbundenen GPS-Gerätes.

Übrigens – Livetrack funktioniert sehr zuverlässig!

Edge 1030: Wetterinfos für den aktuellen Tag
Edge 1030: Wetterinfos für den aktuellen Tag

Garmin Edge 1030 Test: Lieferumfang

Einzelgerät (UVP: €599,99)

  • Edge 1030
  • Halterungen (Standard- und Aero-Lenkerhalterung, für Lenker und Vorbau)
  • USB-Kabel
  • Befestigungsschlaufe (um den Edge z.B. am Lenker zu sichern)
  • Schnellstartanleitung
  • Vorinstallierte Garmin Fahrradkarte

Bundle (UVP: €679,99)

  • Edge 1030
  • Halterungen (Standard- und Aero-Lenkerhalterung, für Lenker und Vorbau)
  • Premium Herzfrequenz-Brustgurt
  • Trittfrequenzsensor
  • Geschwindigkeitssensor
    USB-Kabel
  • Befestigungsschlaufe (um den Edge z.B. am Lenker zu sichern)
  • Schnellstartanleitung
  • Vorinstallierte Garmin Fahrradkarte
Garmin Edge 1030 (Wahoo ELEMNT BOLT)
Garmin Edge 1030 (Hintergrund: Wahoo ELEMNT BOLT)
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Garmin Edge 1030 Test: Fazit

Der Garmin Edge 1030 erweist sich im Test nicht nur als ein GPS-Fahrradcomputer für Fitness- und Trainingsenthusiasten, sondern auch für Tourenradler, Mountainbiker und alle anderen Radfahrer auf der Suche nach einem leistungsfähigen Fahrrad-Navigationssystem.

Zu dem aktuellen Straßenpreis von ca. 400.- Euro (Stand Anfang 2021) gibt es ein exzellentes und großes Display, tolle Technik sowie immens viele Funktionen zum Trainieren und Navigieren.

Nach dem Motto "Das Bessere ist der Feind des Guten" ist der Edge 1030 Plus ein starker hausinterner Konkurrent – aus meiner Sicht punktet der 1030 Plus insbesondere bei der Farbe (Schwarz!) und beim Re-Routing, also beim Abweichen von der Strecke! Sie haben die Wahl!

Edge 1030 – Pro

  • Exzellentes und großes Display
  • Tolle Akkulaufzeiten
  • Navigation mit gespeicherten Strecken ("Tracks")
  • Trainingsfunktionen (v.a. Firstbeat Integration)
  • Auswahl an kommerziellen und kostenlosen Karten
  • Verbinden von Sensoren per ANT+ & Bluetooth LE
  • Connect IQ Apps und Widgets
  • Funktionsstarke Connect App

Edge 1030 – Contra

  • Verhalten beim Abweichen von einer Strecke
  • Komplexes Menü

Bewertung

  • GPS: 80%
  • Batterie: 100%
  • Display: 100%
  • Bedienung: 80%
  • Navigation: 80%
  • Ausstattung: 80%
  • Karten: 100%
  • Gesamt: 90%

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