Garmin Edge Explore Test & Erfahrungen

von Joachim Bardua
24. August 2018

Preis bei Test

€ 249,99

Amazon

Garmin Edge Explore – ein tolles Navigationssystem für Freizeitradler, Radtouristen und Tourenradler. Der Edge Explore bietet alle wichtigen Funktionen für ausgiebige Radtouren: Sei es für einen Tag, ein Wochenende oder eine mehrtägige Tour im Urlaub.

Dazu gehören eine vorinstallierte Fahrradkarte auf OSM-Basis, Routing mit Abbiegehinweisen, Navigieren entlang von Strecken aus Tourenportalen, Smartphone-Konnektivität, ANT+ und Bluetooth zum Verbinden mit allen wichtigen Sensoren & Geräten, das Übertragen von Touren vom Smartphone auf den Edge Explore, E-Bike Kompatibilität, ein großes 3 Zoll Display … und viele weitere Funktionen, die wir im folgenden Test ausführlich besprechen.

Zunächst fällt auf: Der Edge Explore hat nicht nur optisch Ähnlichkeiten mit dem aktuellen Top-Modell von Garmin, dem Edge 1030, sondern auch bei der Software und den Funktionen. Allerdings fällt vieles “kleiner” aus: Größe, Technik, Funktionsumfang – was angesichts eines Verkaufspreises von €249,99 auch kein Wunder ist.

Vorab lässt sich aber schon einmal festhalten: Der Edge Explore gefällt uns, nicht nur ein bisschen, sondern wirklich gut!

Garmin Edge Explore Test

Abbildung: Garmin Edge Explore

Garmin Edge Explore Test: Vergleich Edge 1030

In unserer Tabelle gehen wir noch einmal genauer auf die Unterschiede zu dem großen Bruder Edge 1030 ein.

Unterschiede gibt es einerseits bei der Technik (z.B. kleiner, leichter, kein zweites Satellitensystem, kein Höhenmesser, keine microSD-Karte), andererseits bei den Trainingsfunktionen (keinen Virtual Partner/Racer, keine Trainings, keine Firstbeat-Algorithmen, keine Strava-Segmente), aber auch bei der Konfiguration (z.B. maximal zwei individuelle Datenseiten).

Der Edge Explore verfügt aber über alle Navigationsfunktionen des Edge 1030. Das unterstreicht sein primäres Einsatzgebiet als Begleiter auf Radtouren!

Unterschiede Garmin Edge Explore vs. Garmin Edge 1030
Funktion / MerkmalEdge 1030Edge Explore
Preis (UVP)ab €599,99€249,99
Größe58 x 114 x 19 mm55 x 105 x 22 mm
Gewicht123 g116 g
Display3,5 Zoll, 282 x 470 Pixel3 Zoll, 240 x 400 Pixel
Akkubis 20 Std.bis 12 Std.
Garmin Charge AkkuPackja, als Optionnein
GPSGPS, GLONASSGPS
Konnektivität
  • ANT+
  • Bluetooth LE
  • Wi-Fi
  • USB
  • ANT+
  • Bluetooth LE
  • USB
Interne Sensoren
  • Beschleunigungsmesser
  • Höhenmesser
  • Temperatur
  • Umgebungslicht
  • Beschleunigungsmesser
Externe Sensoren & Geräte per
  • ANT+
  • Bluetooth LE
  • ANT+
  • Bluetooth LE
Sensoren & Geräte
  • Trittfrequenz
  • Edge-Fernbedienung
  • Elektrofahrrad
  • Herzfrequenz
  • Licht
  • Leistung
  • Radar
  • Schaltung
  • Shimano Di2
  • Geschwindigkeit/Trittfrequenz
  • Geschwindigkeit
  • Varia Vision
  • VIRB
  • Trittfrequenz
  • Edge-Fernbedienung
  • Elektrofahrrad
  • Herzfrequenz
  • Licht
  • Radar
  • Geschwindigkeit/Trittfrequenz
  • Geschwindigkeit
  • VIRB
Speicher16 GB (angezeigt: 15,48 GB, davon 8,13 GB frei)16 GB (angezeigt: 15,4 GB, davon 8,2 GB frei)
Speicherkartejanein
Datenübertragung Gerät zu Gerätjanein
Widget-Managementneinja
Gastmodusneinja
Aktivitätsprofilejanein
Automat. Displayhelligkeitjanein
DatenaufzeichnungInterner oder externer SpeicherInterner Speicher
Touchscreen-Empfindlichkeiteinstellbarnicht einstellbar
Segmentejanein
Warnung vor scharfen Kurvenjanein
Trainingsseiten
  • Karte
  • Höhe
  • Kompass
  • GroupTrack
  • Rundenübersicht
  • Virtual Partner
  • Cycling Dynamics
  • Training
  • Strava-Segmente
  • Max. 10 Datenseiten
  • Karte
  • Höhe
  • Kompass
  • GroupTrack
  • Max. zwei Datenseiten
Trainingsfunktionendiversekeine
Virtual Partner/Racerjanein
Firstbeat Funktionenneunkeine
Suche nach Adressenneinja
Vorinstallierte Karten
  • INTL Standard Basemap
  • Garmin Cycle Map EU
  • Garmin DEM Map
  • INTL Standard Basemap
  • Garmin Cycle Map EU
  • Edge DEM Map EU
  • Garmin Geocode Map EU
Vorinstallierte Connect IQ Appsdiversenein
Garmin Edge 130, Garmin Edge Explore, Garmin Edge 1030 (v.l.)

Abbildung: Garmin Edge 130, Garmin Edge Explore, Garmin Edge 1030 (v.l.)

Garmin Edge Explore Test: Technik

Das weder zu große noch zu kleine schwarz/weiße Edge Explore Gehäuse verfügt über drei Tasten; dazu kommt noch ein Touchscreen, der selbst mit langen Fahrradhandschuhen bzw. bei leicht feuchten Fingern noch ausgesprochen gut bedienbar bleibt.

Das Display des Garmin Edge Explore lässt sich selbst unter schwierigen Lichtbedingungen excellent ablesen. Mit Sonnenbrille kann es auch bei 100% Displaybeleuchtung aber schon einmal schwierig werden. Topografische Karten werden knackig scharf und fein dargestellt. Im Vergleich zum Edge 1030 ist das Display – bei maximal aufgedrehter Helligkeit – noch einen Tick heller bzw. besser ablesbar. Das Display vom 1030 hat einen ganz leicht bläulichen, das Display vom Explore dagegen einen ganz leicht gelblichen Farbstich.

Der Explore verfügt noch über 5 GB an freien, vom Benutzer verwendbaren Speicher. Das ist vollkommen ausreichend, um in Ergänzung zu der guten Garmin Fahrradkarte weitere OSM-Karten zu installieren.

Garmin Edge Explore Test: Akkulaufzeiten

Garmin gibt für den Edge Explore als Akkulaufzeit bis zu 12 Stunden an. Im Test sind wir bei permanent aktivierter Hintergrundbeleuchtung, Herzfrequenzmessung und Telefonverbindung sowie Trackaufzeichnung und aktiver Navigation auf ca. 06:00 hh:mm bis 06:15 hh:mm gekommen. Im Energiesparmodus ohne Sensoren und Telefon waren rund 20 Stunden drin.

Je nach Anwendungsszenario, Hintergrundbeleuchtung, Sensoren etc. dürften nach unserer Einschätzung 11 bis 12 Stunden ein realistischer Wert sein.

Im Energiesparmodus wird das Display komplett ausgeschaltet, das Aufzeichnen einer Tour läuft aber weiter. Das Display wird durch ein Antippen geweckt, alternativ bei einem Alarm (folgende Abbildungen).

Garmin Edge Explore Test – Die wichtigsten Fakten

  • GPS: GPS, A-GPS
  • Display: 3 Zoll, 240 x 400 Pixel
  • Gewicht: 116 g (Angabe Garmin)
  • Abmessungen: 55 x 105 x 22 mm
  • Wasserdichtigkeit: IPX7
  • Bedienung: Drei Tasten, Touchscreen
  • Sensoren: Beschleunigungsmesser
  • Schnittstellen: ANT+ (Sensoren, Geräte), Bluetooth LE (Sensoren, Smartphone), Micro-USB (Laden, Datenaustausch)
  • Aufzeichnungsintervall: 1 Sek. oder intelligent
  • Akkulaufzeiten: bis 12 Std.
  • Speicher: 16 GB (Kapazität angezeigt: 15,48 GB, davon 5 GB frei)
  • Connect IQ: Apps, Datenfelder, Widgets
  • Online Funktionen: Smartphone-Benachrichtigungen, Wetter, LiveTrack, GroupTrack, Übertragen von Strecken, Synchronisieren mit Garmin Connect, Unfall-Benachrichtigung
  • Lieferumfang: zwei Halterungen für Lenker / Vorbau, Sicherungsschnur, USB-Kabel, Kurzanleitung

Edge Explore, Alarm zum Aktivieren des Displays (1)

Edge Explore, Alarme zum Aktivieren des Displays (1)

Edge Explore, Alarm zum Aktivieren des Displays (2)

Edge Explore, Alarme zum Aktivieren des Displays (2)

Rückseite: Garmin Edge 130, Garmin Edge Explore, Garmin Edge 1030 (v.l.)

Abbildung: Rückseiten, Garmin Edge 130, Garmin Edge Explore, Garmin Edge 1030 (v.l.)

Garmin Edge Explore Test: Externe Sensoren und Geräte

Zum Koppeln von Sensoren und Geräten stehen beim Garmin Edge Explore zwei drahtlose Schnittstellen zur Verfügung: ANT+ und Bluetooth LE.

Im Menü zum Hinzufügen von Sensoren bzw. Geräten werden folgende Typen aufgeführt:

  • Edge-Fernbedienung
  • Elektrofahrrad
  • Geschwindigkeit
  • Geschwindigkeit/Trittfrequenz kombiniert
  • Herzfrequenz
  • Licht (Garmin VARIA)
  • Radar (Garmin VARIA)
  • Trittfrequenz
  • VIRB Actionkamera

In dem Menü lässt sich ein Pool an Sensoren anlegen. Jeder Sensor wird durch ein Symbol charakterisiert (z.B. ein Herz oder eine Tretkurbel) und lässt sich aktivieren bzw. deaktivieren. Beim Verwenden mehrerer Sensoren vom gleichen Typ wird die Liste unübersichtlich, denn wer merkt sich schon welcher Sensor hinter “F2.69.D0.22.00” steckt – ein Umbenennen ist aber möglich!

Wir haben den Edge Explore mit zahlreichen ANT+ bzw. Bluetooth LE kompatiblen Herzfrequenz-Brustgurten von Garmin, Polar bzw. Suunto, Herzfrequenz-Armbändern von BerryKing, Polar und Wahoo sowie Geschwindigkeits- / Trittfrequenzsensoren von Garmin und Teasi ausprobiert – beim initialen Verbinden bzw. wiederholten De-/Aktivieren gab es keinerlei Probleme!

Garmin Edge Explore Test: Bedienung

Der Edge Explore wird mittels dreier Tasten und eines Touchscreens bedient – wobei der Touchscreen die “Hauptarbeit” übernimmt.

Das Menü ist insgesamt sehr übersichtlich aufgebaut. Das Hauptmenü (Abbildung unten links) ermöglicht den Zugriff auf:

  • Zieleingabe: Auf der Karte, POIs, Koordinaten, Adressen, Favoriten, kürzlich gefundene Ziele.
  • Strecken: Gespeicherte Strecken, Routenplaner, RoundTrip-Routing, Erstellen von Strecken aus dem Protokoll.
  • Hamburger-Symbol (unten links): Einstellungen, Protokoll, Sensoren etc.
  • IQ-Symbol (unten rechts): Zugriff auf Connect IQ Apps.
  • LOS!: Zugriff auf die Karte, das Höhenprofil, den Kompass und die Datenseiten.

Während einer Tour wird zwischen den Datenseiten – z.B. von der Karte zu dem Höhenprofil – durch ein lockeres Streichen nach links oder rechts gewechselt, das auch beim Fahren bestens funktioniert (alternativ steht ein automatischer Seitenwechsel zur Verfügung). Zum Hauptmenü wird durch ein Antippen des Display – es öffnet sich ein Overlay – und eines Home-Symbols zurückgekehrt.

Durch ein Streichen mit dem Daumen von oben nach unten wird das Widget-Menü mit zahlreichen Informationen und einem Schnellzugriff auf wichtige Funktionen geöffnet, z.B. Regelung der Displaybeleuchtung, Zugriff auf die Einstellungen und die Sensoren (Abbildungen unten).

Edge Explore, Hauptmenü

Hauptmenü

Edge Explore, Widget

Widget-Menü

Edge Explore, Widget, Steuerungen

Widget zum Steuern

Noch ein paar Worte zu der Konfiguration. Bei dem neuen Edge Explore vermissen wir vor allem eines: Aktivitätsprofile. Es lassen sich also keine separaten Profile mit unterschiedlichen Einstellungen anlegen, z.B. ein Profil zum Mountainbiken, ein Profil zum Rennradeln etc.

Das Angebot an Trainingsseiten ist recht eingeschränkt: Karte, Höhenprofil, Kompass, Group-Track sowie zwei Datenseiten (mit jeweils ein bis zehn Feldern). Was es leider nicht gibt, sind analog zu dem Edge 1030 grafische Anzeigen z.B. zur Herzfrequenz oder Trittfrequenz.

Edge Explore,  ausgewählte Seiten

Edge Explore, ausgewählte Trainingsseiten

Edge Explore,  noch verfügbare Seiten

Edge Explore, noch verfügbare Trainingsseiten

Garmin Edge Explore Test: Navigation

Zum Navigieren mit dem Edge Explore gibt es zahlreiche Menüs, Einstellungen und Funktionen:

  • Zurück zum Start (mit Hilfe der aktuellen Streckenaufzeichnung zum Ausgangspunkt zurückfinden)
  • Karte durchsuchen (einen beliebigen Punkt aussuchen)
  • Suchen nach POIs
  • Eingeben von Koordinaten
  • Suchen nach Adressen
  • Auswählen eines Favoriten (Wegpunkt)
  • Bearbeiten von Favoriten (Name, Symbol, Kommentar, Koordinaten, Höhe ändern, Hierher setzen, Position verschieben, Position projizieren, löschen)
  • Kürzlich gefundene Ziele
  • Speichern der aktuellen Position als Favorit
  • Eine gespeicherte Strecke zum Navigieren auswählen (auf das Gerät übertragene Strecken sowie in Strecken umgewandelte, mit dem Edge Explore aufgezeichnete Touren).
  • Erstellen, bearbeiten und speichern von (Mehrziel-)Routen mit dem Routenplaner.
  • RoundTrip-Routing (Berechnen von bis zu drei Rundtouren).
  • Routing nach Beliebtheit (ein, aus)
  • Routing-Modus (Rennradfahren, Radfahren auf verschiedenen Untergründen, Offroad-Radfahren, Mountainbiken, Autofahrt, Motorradfahren, Zu Fuß, Gerade Linie)
  • Berechnungsmethode (Distanz minimieren, Zeit minimieren, Geringer Anstieg)
  • Auf Straße zeigen (Aus)
  • Vermeidung einrichten (diverse, je nach Modus)
  • Abbiegehinweise (ein, aus)
  • Streckenabweichungen (ein, aus)

Wie mit dem Edge Explore navigiert wird haben wir schon in unserem Garmin Edge 1030 Test ausführlich besprochen – in der Summe lässt sich festhalten, dass der Edge Explore die gleichen Möglichkeiten wie sein großer Bruder bietet und das Navigieren – insbesondere mit gespeicherten Strecken – bestens funktioniert!

Beim Navigieren mit einer Strecke – die z.B. aus einem Tourenportal stammt – berechnet der Edge Explore gemäß der Vorgabe eine neue Route auf dem Wegenetz der Karte. Dabei gibt es aber – wenn die Vorgabe und die neu berechnete Strecke auch nur wenig voneinander abweichen – hin und wieder unnötige Wendemanöver.

Beispiele – Navigation entlang einer Strecke

Edge Explore, Navigation mit Strecken

Der Explore berechnet auf dem Wegenetz der Karte eine neue Route (magenta) entlang der vorgegebenen Strecke (schwarz/violett)

Edge Explore, Navigation mit Strecken (2)

Die neue Route (magenta) und die vorgegebene Strecke (schwarz/violett) stimmen bei diesem Beispiel perfekt überein

Edge Explore, Navigation mit Strecken, Abbiegehinweis

Zusätzlicher Hinweis auf die vorausliegende Abbiegung

Unbedingt erwähnenswert sind das praktische Roundtrip-Routing zum Erkunden einer unbekannten Gegend, das Planen von (Mehrziel-)Routen (inklusive Speichern als Strecke) und das Routing nach Beliebtheit. Dahinter verbirgt sich ein bevorzugtes Routing entlang häufig befahrener Strecken. Die zugrundeliegenden Daten stammen aus Garmin Connect, die Funktion entspricht der bekannten Strava Heatmap.

Wie unser Garmin Edge Explore Test zeigt, kann der Explore mit Hilfe dieser Funktion sinnvolle Routen berechnen – ein Beispiel: In dem Routing-Modus “Mountainbiken” wird der Biker auf einer Landstrasse zum Ziel geführt; nach dem Aktivieren von “Routing nach Beliebtheit” verläuft die Route dagegen auf abseits gelegenen Wegen und Sträßchen – sogar ziemlich genau entlang der Strecke die man als “Local” nehmen würde!

Was wir bislang nur mit dem Edge 1030 ausprobiert haben, aber auf dem Edge Explore genauso möglich sein sollte ist das Navigieren entlang von bekannten Wegen & Pfaden. Dazu muss eine Karte wie die Garmin Topo Deutschland v8 PRO installiert sein, die es bei Garmin für €129,99 als Downloadprodukt gibt. Nach der Installation steht in dem Menü “Suchen” mit “Wege/Pfade” ein neuer Eintrag zur Verfügung. Dort finden sich so interessante Radstrecken wie der Ammersee-Radweg, der Mecklenburgischer Seen-Radweg … laut Garmin sind mehr als 350.000 km an Radfahrrouten des ADFC enthalten! Diese Routen lassen sich als Navigationsziel auswählen, somit ist ein komfortables Routing entlang von beliebten Radtouristik-Strecken möglich.

Wie kommen die Strecken auf den Garmin Edge Explore?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Strecken auf den Edge Explore zu bringen und anschließend zum Navigieren einzusetzen (sie stehen in dem Menü “Strecken > Gespeicherte Strecken” zur Verfügung):

Via USB (Edge Explore im Massenspeichermodus)

  • Planen eines Tracks bzw. einer Route in der Anwendung Garmin BaseCamp, die Dateien exportieren und wie unten beschrieben manuell kopieren (mit der BaseCamp Funktion “An Gerät senden” übertragene Dateien werden vom Edge nicht erkannt).
  • Manuelles Kopieren einer GPX- bzw. FIT-Datei (z.B. aus einem Tourenportal) mit einem Track oder einer Route in den Ordner “Garmin/NewFiles”.

Via Bluetooth

  • Planen einer Strecke in der Garmin Connect App für Android und zum Edge senden (siehe Garmin Connect App).
  • Importieren einer Strecke (z.B. aus einem Tourenportal) in die Garmin Connect App für Android und zum Edge senden.
  • Import einer Strecke mit Hilfe einer Garmin Connect IQ App, z.B. Komoot (unsere Lieblingsapp “gimporter” ist aktuell noch nicht kompatibel).

Die vielfältigen Möglichkeiten, Strecken von einem Android Smartphone auf den Edge Explore übertragen zu können, gefallen uns ausgesprochen gut. Somit lassen sich zum Beispiel auf längeren Reisen Strecken auf dem Smartphone vorhalten (oder in einem Cloud-Speicher parken) und bei Bedarf auf den Explore kopieren.

Garmin Edge Explore Test: Alarme

Ein interessantes Thema sind “Alarme” mit denen der Radler optisch und akustisch auf Ereignisse hingewiesen wird. Welche Alarmtypen es gibt zeigen die folgenden Abbildungen.

Edge Explore, Alarme (1)

Edge Explore, Alarme (1)

Edge Explore, Alarme (2)

Die neue Route (magenta) und die vorgegebene Strecke (schwarz/violett) stimmen bei diesem Beispiel perfekt überein

Edge Explore, individueller Alarm

Edge Explore, individueller Alarm (“Nach Zeit” oder “Nach Entfernung”)

Garmin Edge Explore Test: Online-Funktionen

Der Garmin Edge Explore verfügt im Zusammenspiel mit einem Smartphone über eine Vielzahl an Online-Funktionen wie Daten-Upload zu Garmin-Connect, Unfall-Benachrichtigungen, LiveTrack, GroupTrack, Wetter, Telefon- und Text-Benachrichtigungen.

Wir haben für unseren Garmin Edge Explore Test einige Funktionen im Zusammenspiel mit einem Xiaomi Mi 8 Smartphone ausprobiert. Das initiale und das wiederholte Verbinden Smartphone & Garmin Edge funktioniert problemlos. Nach dem Koppeln darf allerdings nicht vergessen werden, die notwendigen Einstellungen nicht nur im Edge Explore sondern auch in der funktionsstarken und etwas unübersichtlichen Connect App vorzunehmen: Einerseits in “Einstellungen > Smart Notifications”, andererseits in “Garmin-Geräte > Edge Explore > Geräteeinstellungen”.

Zu dem Thema Smart Notifications: Der Garmin Edge Explore weist nur auf Telefonanrufe hin und zeigt nur SMS Textnachrichten an. WhatsApp ist außen vor, was ein wenig verwunderlich ist, da Geräte wie die fenix 5X dies können und WhatsApp die am häufigsten benutzte Kommunikationsanwendung ist.

Garmin Edge Explore Test: Gastmodus

Der Gastmodus eignet sich z.B. für Verleihstationen von Fahrrädern oder Tourismuszentralen. Er wird durch Eingabe eines 4-stelligen PINs aktiviert und verhindert den Zugriff auf viele Einstellungen.

Der “Gast” kann aber nach wie vor ein Ziel auswählen, die Aufzeichnung starten oder die Displayhelligkeit regeln (Abbildungen rechts).

Edge Explore, Menü im Gastmodus (1)
Edge Explore, Menü im Gastmodus (2)

Garmin Edge Explore Test: Lieferumfang

  • Zwei Halterung für Vorbau oder Lenker
  • USB-Kabel
  • Sicherungsschlaufe
  • Kurzanleitung

Bei den beiden Halterungen handelt es sich um die Edge Standard-Fahrradhalterungen, die mittels Gummiringen befestigt werden. Wer eine besonders stabile Lösung sucht dem empfehlen wir eine der in zahlreichen Typen angebotenen K-Edge Halterungen.

Angebot
Garmin Unisex – Erwachsene Edge Explore GPS-fahrradcomputer, weiß/Schwarz, One Size
2 Bewertungen
Garmin Unisex – Erwachsene Edge Explore GPS-fahrradcomputer, weiß/Schwarz, One Size
  • GPS-Fahrrad-Navi mit 3 Zoll großem (7, 6 cm) Touchscreen, einfacher Bedienung und intuitiver Benutzeroberfläche
  • Vorinstallierte Europa Fahrradkarte, RoundTrip Routing, Trendline Popularity Routing für die beliebtesten Strecken

Aktualisiert: 18.09.2018 / Affiliate Links / Bild(er): Amazon

%

Garmin Edge Explore

Garmin Edge Explore Test: Fazit, Bewertung

Der Garmin Edge Explore bietet vielen Radfahrern einen überschaubaren Funktionsumfang zu einem vernünftigen Preis. Der Explore erweist sich als ein idealer Begleiter auf kurzen oder langen Radtouren. Besonders hervorzuheben sind das Navigieren mit Strecken, die Smartphone-Konnektivität und das exzellente Display.

Wer den immensen Funktionsumfang eines Edge 1030 nicht benötigt ist mit dem Edge Explore bestens beraten!

Leserbewertung: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (19 GPS-Fans, ∅ Score: 78,95 %)

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Pro

L

Excellentes Display

L

ANT+ & Bluetooth für Sensoren

L

Umfangreiche Navigationsfunktionen

L

Einfache Bedienung

L

Connect IQ Apps

L

Übertragen von Strecken vom Smartphone auf den Edge

Contra

K

Nur zwei individuelle Datenseiten

K

Keine Aktivitätsprofile

  • GPS 60%
  • Batterie 60%
  • Display 100%
  • Bedienung 100%
  • Navigation 80%
  • Ausstattung 80%
  • Karten 100%
  • Gesamtbewertung 80%

Bewertungskriterien

  • GPS-Empfang (Zeit bis zur ersten Positionsbestimmung, Genauigkeit von Tracks)
  • Akku (Laufzeiten mit eneloop Akkus)
  • Display (Ablesbarkeit unter wechselnden Bedingungen, Auflösung)
  • Bedienung (Einsteigerfreundlich, Anpassbarkeit, mit Handschuhen möglich, Touchscreenhandhabung / -empfindlichkeit)
  • Navigation (Routing, Zielführung)
  • Ausstattung (Anzahl an Funktionen)
  • Karten (weltweit / regional, Raster- / Vektor- / Marine-, Satellitenbilder, kostenlose OSM-Karten)
  • Jede Kategorie fließt zu gleichen Teilen in das Endergebnis ein.
Angebot
Garmin Unisex – Erwachsene Edge Explore GPS-fahrradcomputer, weiß/Schwarz, One Size
2 Bewertungen
Garmin Unisex – Erwachsene Edge Explore GPS-fahrradcomputer, weiß/Schwarz, One Size
  • GPS-Fahrrad-Navi mit 3 Zoll großem (7, 6 cm) Touchscreen, einfacher Bedienung und intuitiver Benutzeroberfläche
  • Vorinstallierte Europa Fahrradkarte, RoundTrip Routing, Trendline Popularity Routing für die beliebtesten Strecken

Aktualisiert: 18.09.2018 / Affiliate Links / Bild(er): Amazon

Garmin Edge Explore Test & Erfahrungen was last modified: August 30th, 2018 by Joachim Bardua
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