Garmin GPSMAP 64s Test

Unsere Erfahrungen mit dem GPSMAP 64s

von Joachim Bardua
25. März 2014 (Update 25. April 2018)

Preis bei Test

ab € 349.-

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Garmin GPSMAP 64s Test: Mit drei neuen Modellen – GPSmap 64, GPSmap 64s, GPSmap 64st – setzt Garmin die bekannte GPSmap-Reihe fort. Die Nachfolger der GPSmap 62-Serie bieten Bewährtes und Neues. Von den Vorgängern übernehmen die 2014er-Modelle das excellent ablesbare Display, die für erstklassiken GPS-Empfang sorgende Quadrifilar-Helix-Antenne, die handschuhfreundliche Bedienung per Tasten und den Funktionsumfang.

Zu den Neuerungen zählen der kombinierte GPS & GLONASS Empfänger, mehr Speicherkapazität, Änderungen beim Energiemanagement und Bluetooth-Konnektivität.

Im aktuellen Garmin GPSMAP 64s Test und Erfahrungsbericht wird in erster Linie auf die Neuerungen eingegangen. Weitere Infos enthält der Artikel über den GPSmap 62st, der 2010 sogar einen Kauftipp in der Kategorie “Allround Outdoor-GPS-Handgeräte” abräumen konnte.

Garmin GPSmap 64s Test

Garmin GPSMAP 64s Test: Modelle

In der 64er-Serie sind derzeit drei Modelle versammelt:

  • Das preisgünstige GPSmap 64 verzichtet auf barometrischen Höhenmesser, elektronischen 3-Achsen Kompass, ANT+ und Bluetooth,
  • das perfekt ausgestattete GPSmap 64s und
  • das GPSmap 64st mit vorinstallierter topografischer Freizeitkarte.

Einen umfangreichen Vergleich von Funktionen und Technik gibt es auf dieser Seite: Garmin GPSmap Produktvergleich.

Für den Test hat sich Navigation-Professionell.de das GPSmap 64s herausgepickt. Sein Funktionsumfang prädestiniert es für nahezu alle Outdooraktivitäten, vom Preis/Leistungsverhältnis ist es nach unseren Erfahrungen das interessanteste 64er-Modell. Sein Straßenpreis beträgt Anfang 2018 ca. 255.- Euro.

Alle wesentlichen Unterschiede zwischen dem Garmin GPSmap 64s und dem Garmin GPSmap 62s enthält die folgende Tabelle:

Garmin GPSmap 62sGarmin GPSmap 64s
Batterie2 AA Batterien2 AA Batterien, NiMH-Akkupack (im Gerät aufladbar)
Laufzeit (Angabe Garmin)20 Stunden16 Stunden
SchnittstellenHighspeed-USB, ANT+Highspeed-USB, ANT+, Bluetooth 4.0
Interner Speicher1,7 GB4 GB (ca. 3,2 GB sind noch frei, die vorinstallierten Geocaches nehmen ca. 340 MB ein)
GPSGPS, Quadrifilar-Helix Antenne, Anschluß für externe GPS-Antenne (MCX)GPS, GLONASS, Quadrifilar-Helix Antenne, Anschluß für externe GPS-Antenne (MCX)
Speicherkapazität Wegpunkte2.0005.000
Speicherkapazität Geocaches5.000mehrere Millionen, 250.000 vorinstallierte Geocaches (weltweit, Schwerpunkt N-Amerika und Europa)
Live-Trackingneinmit Garmin Connect Mobile App (ab iPhone 4s; ab Android 4.4.2)*
SMART Benachrichtigungenneinmit iPhone 4s oder neuer*
BaseCamp Mobile App kompatibelneinmit iPhone 4s oder neuer*

*: Stand 07/14

Die Software ist im Großen und Ganzen gleich geblieben, Garmin hat bei der Neuauflage der GPSmap-Reihe nur ein paar feine Details geändert.

Folgendes ist uns bei dem Garmin GPSMAP 64s Test aufgefallen:

  • Neue Datentypen: Abbiegung/Kurve, Aktuelle Runde, Alarm, Ankunft am Ziel ca., Datum, Durchschnittliche Runde, Gesamtrundenzeit, GPS-Höhe, GPS-Steuerkurs, Höhe-Maximum/Minimum, Höhe über Grund, Kompassrichtung, Letzte Runde, Maximale/Minimale Temperatur über 24 Stunden, Neigung, Runden, Runden-Länge, Stoppuhr, Temperatur, Tempo-GesamtØ, Tempolimit, Tempo-Ø in Fahrt, Vertikale Distanz bis Ziel, Zielposition.
  • Direkter Zugriff von der Kartenseite auf die Geocache-Filter.
  • Symbol für die Geocache-Seite jetzt im Groundspeak-Design.
  • Separater Zoom-Maßstab für Geocaches.

Schade, dass nur minimale Änderungen vorgenommen wurden. Bei der 2013 eingeführten Oregon 6x0 Serie macht Garmin schließlich vor, was alles noch möglich wäre. Beispielsweise die Fitness-Funktionen, die Ausgabe von Fit-Dateien, die praktische Track-Steuerung oder das Koppeln der Reisedatenaufzeichnung an die Trackaufzeichnung. Aber vielleicht kommen solche sinnvollen Neuerungen bei der nächsten GPSmap-Generation?

Garmin GPSMAP 64s Test: Technik

Wer sich an die Produkteinführung der GPSmap 62-Reihe erinnert, kennt sicherlich noch die Diskussionen um die knarzenden Gehäuse. Beim Garmin GPSmap 64s gibt es fast nichts dergleichen, das Gehäuse ist robust und macht einen zuverlässigen Eindruck. Weiteres wird sich erst im Dauereinsatz zeigen. Als Nachteil erweist sich die Gummi-Abdeckung, mit der die USB-Buchse und der Anschluss für die externe Antenne vor Feuchtigkeit geschützt wird. Ist ein externes Antennenkabel eingesteckt, dann kann Feuchtigkeit ungehindert zur USB-Buchse vordringen – zwei separate Abdeckungen wären sinnvoller!

In Auslieferungszustand braucht das Garmin GPSmap 64s rund 22 Sekunden zum Starten. Werden dagegen die vorinstallierten Geocaches entfernt, sind es nur noch 10 Sekunden (Ordner: \\\\Garmin\\\\GGZ, aber vorher sichern!). Wem ein schnell startendes System wichtig ist und auf die Geocaches verzichten kann, kann die Dateien also entfernen. Nach unseren Erfahrungen ist aber zu beachten, dass der Startvorgang mit einer wachsenden Anzahl an Karten, Pocketqueries und gpx-Dateien zunimmt, etwas Datenpflege kann prinzipiell nicht schaden (siehe auch: Speed Up My Garmin.

Ein großes Plus des Garmin GPSmap 64s ist der deutlich vergrößerte interne Speicher. Jetzt stehen 4 GB zur Verfügung, davon sind ca. 3,2 GB vom Anwender nutzbar. Durch ein Entfernen der 340 MB großen Geocache-Datei läßt sich noch einiges an Speicherplatz freiräumen. Bei Bedarf lassen sich weitere Daten (Kartenmaterial, gpx-Dateien) auf einer microSD-Karte (bis 32 GB) vorhalten, von der das GPSmap 64s nach wie vor nur lesen kann. Der microSD-Kartenslot befindet sich wie gehabt unter den Batterien, im Gegensatz zum Vorgänger ist der Slot aber quer eingebaut.

Zu den wichtigen Neuerungen gehört auch der größere Speicherplatz für Wegpunkte und Geocaches. Jetzt sind 5.000 statt 2.000 Wegpunkte und mehrere Millionen Geocaches statt nur 5.000 Geocaches möglich. Auf dem GPSmap 64s läßt sich für Geocaches das neue GGZ-Format nutzen. GGZ-Dateien werden am besten mit dem Tool GSAK erstellt (Geocaching Swiss Army Knife).

Der barometrische Höhenmesser wurde ebenfalls getestet. Die Abweichungen liegen im normalen Rahmen, Beispiel (erstes Wertepaar: An-/Abstiegshöhenmeter, zweites Wertepaar: zum Kalibrieren verwendete Höhe/Höhe am Ende der Tour; Autokalibrierung ausgeschaltet):

  • GPSmap 64s: 682/677 m, 740/745 m
  • GPSmap 62st: 664/658 m, 740/745 m
  • Oregon 600: 659/654 m, 740/745 m
  • Monterra: 712/667 m, 740/743 m

Zum Thema Geschwindigkeit: Das Zoomen und Verschieben von Karten, Aufrufen von Geocaches und andere Interaktionen scheinen beim GPSmap 64s einen Tick schneller abzulaufen als beim Vorgänger GPSmap 62st.

Garmin GPSMAP 64s Test: Akkus, Batterien

Bei der Energieversorgung setzt Garmin auf das vom Oregon 600/650 bekannte duale Energiekonzept. Es lassen sich einerseits zwei AA Akkus/Batterien verwenden, andererseits ein im Gerät aufladbares NiMH-Akkupack. Für den Ladevorgang sind aber einige Stunden einzukalkulieren. Das Akkupack ist mit 20.- bis 30.- Euro alles andere als ein Sonderangebot, mit etwas Bastelei lassen sich auch andere NiMH-Akkus im GPSmap 64s laden.

Garmin gibt als Laufzeit 16 Stunden an. Im Test ergeben sich folgende Zeiten:

eneloop LSD-NiMH Akkus (1.900 mAh)PolarCell NiMH Akkus (2.900 mAh)Garmin NiMH Akkupack (2.000 mAh)
GPSmap 64s
Powermodus*10:3011:5009:50
Sparmodus**15:5022:4513:25
GPSmap 62st
Powermodus*10:4013:30
Sparmodus**21:4523:30

*Powermodus: Displaybeleuchtung dauerhaft 100%, Trackaufzeichnung, aktive Navigation, Karte in Fahrtrichtung, ANT+/Bluetooth ausgeschaltet
**Sparmodus (Einsatz als Datenlogger): Beleuchtung dauerhaft deaktiviert, Trackaufzeichnung, keine Navigation, Karte nach Norden, ANT+/Bluetooth ausgeschaltet

Unter den gegebenen Testbedingungen zeigt das 62er zwar längere Laufzeiten, die Ausdauer des Garmin GPSmap 64s ist aber trotzdem als excellent einzustufen. Mit Lithium-Batterien sind noch deutlich längere Zeiten zu erreichen, eine Wochenendtour ist nach unseren Erfahrungen mit einem Satz Akkus bzw. Batterien problemlos machbar.

Garmin GPSMAP 64s Test: GPS & GLONASS

Analog zum eTrex, Oregon und Monterra kommt beim GPSmap 64s ein WAAS/EGNOS-fähiger GPS/GLONASS-Empfänger zum Einsatz. Beim Antennentyp handelt es sich um eine Quadrifilar-Helix-Antenne mit dem besten Empfang bei senkrechter Ausrichtung des Gerätes (= Antennenstummel gen Himmel). Wie alle anderen Geräte der GPSmap-Reihe (GPSmap 60/62/78) hat das Garmin GPSmap 64s einen MCX-Anschluss für eine externe Antenne. Hochwertige (und bezahlbare) externe GPS/GLONASS-Antennen sind bei uns nicht so einfach aufzutreiben, Beispiele sind Antennen von Tallysman.

Die Position wird wie bei allen aktuellen Outdoor-GPS-Handgeräten von Garmin extrem schnell bestimmt. Unter guten GPS-Empfangsbedingungen ist die Genauigkeit nach unseren Erfahrungen als hervorragend einzustufen, die Kombination GPS & GLONASS spielt ihre Stärken erfahrungsgemäß erst bei ungünstigen Empfangsbedingungen aus.

Unser Garmin GPSMAP 64s Test zeigt: Hinsichtlich der Aufzeichnungsqualität von Tracks liegt das Garmin GPSmap 64s mit seinen Vorgängern mindestens auf Augenhöhe – das GPSmap 64s ist mittlerweile sogar unser Referenzgerät! Drei Trackaufzeichnungen im Vergleich zu unterschiedlichen Garmin-Geräten (GPSmap 62st, GPSmap 60Cx, Monterra, Oregon 600) zeigen dies (alle Geräte mit optimaler Ausrichtung der Antenne): Download Tour 1, Download Tour 2, Download Tour 3 (zum Betrachten in Google Earth).

Beim Aufzeichnen von Tracks macht sich beim GPSmap 64s erfahrungsgemäß ein weiterer Vorteil bemerkbar. Im Stillstand (z.B. Pausen beim Wandern/Fahrradfahren) driftet die Position weniger ab als beim GPSmap 62st; die folgenden Screenshots verdeutlichen dies (Aufzeichnung alle 5 Sekunden über ca. 12 Stunden):

GPSmap 64s: stationäre TrackaufzeichnungGPSmap 62st: Positionsdrift
GPSmap 64s: Trackaufzeichnung im stationären ZustandGPSmap 62st: Trackaufzeichnung im stationären Zustand, deutliches Abdriften der Position

Update 06.07.14 Wer den GPS-Empfang des Garmin GPSmap 64s verbessern möchte, sollte diesen Artikel lesen: Vorteile einer externen GPS-Antenne

Anhand der Beispiele in der interaktiven Karte kann sich jeder ein Bild von der Aufzeichnungsqualität des GPSMAP 64s machen.


Aufzeichnungsmodus: * Auto normal, ** intelligent, *** Distanz, alle 10 m
Anbringung der Geräte: Oregon 600 / 700 / 750t / GPSmap 64st mit Garmin Karabinerclip am rechten/linken Rucksackträger (Display in Gehrichtung).

Höhenprofil

Script: GPX-Viewer (J. Berkemeier)

Garmin GPSMAP 64s Test: Bluetooth, ANT+

GPSmap 64s Bluetooth Menü

GPSmap 64s Bluetooth Menü

Bluetooth Smart bzw. Bluetooth Low Energy heißt die neue Wundwerwelt, mit der sich Geräte auf stromsparende Weise verbinden lassen. Beim GPSmap 64s und GPSmap 64st hat Garmin diese Technik implementiert, mit ihr läßt sich folgendes anstellen:

  • SMART-Meldungen: Anzeigen von Emails, SMS und Alarmen von einem Smartphone.
  • Datenaustausch, Live-Tracking etc. in Verbindung mit der Garmin Connect App.
  • Datenaustausch mit kompatiblen Garmin-GPS-Geräten: Fotos, Custom Maps (z.B. Oregon 600/650)

Für einige Leser dürfte es interessant sein, welche Android-Smartphones das Garmin GPSmap 64s überhaupt erkennen. Bislang wurde es mit folgenden Smartphones ausprobiert:

  • Samsung Galaxy S3 (Android 4.3): Nicht möglich.
  • Google Nexus 4 (Android 4.4.2): Kopplung auf Anhieb.
  • HTC One (Android 4.4.2): Ohne Probleme.
  • Motorola Moto G (Android 4.4.2): Funktioniert.

Beim Live-Tracking werden auf einer Online-Karte neben der aktuellen Position bzw. der zurückgelegten Strecke noch aktuelle Daten wie Geschwindigkeit, Zeit, Distanz und Höhenunterschied angezeigt. Zusätzlich werden in einem Profil Herzfrequenz, Höhe und Geschwindigkeit dargestellt. Das Live-Tracking funktioniert allerdings nur, wenn das Smartphone Netzempfang hat. Die Handhabung in Verbindung mit der Garmin Connect Mobile App ist recht unproblematisch, die App ist aber aufgrund ihres riesigen Funktionsumfang durchaus gewöhnungsbedürftig.

Das GPSmap 64s/st bietet mit ANT+ aber noch eine weitere drahtlose Schnittstelle. Via ANT+ kann der Nutzer eine Garmin Virb Action-Kamera steuern, Daten wie z.B. Geocaches und Tracks zwischen kompatiblen Garmin-Geräten austauschen und eine Verbindung zu einem Herzfrequenz-, einem Trittfrequenzsensor (z.B. dem Garmin GSC-10 Geschwindigkeit?) oder dem Garmin tempe Temperatursensor herstellen. Um der Frage “Werden vom GSC-10 Sensor Geschwindigkeitsdaten empfangen?” zuvorzukommen: Die Antwort lautet ganz klar “Nein“.

Die Herz- bzw. Trittfrequenzdaten haben primär einen informellen Charakter. Sie würden erst dann richtig Sinn machen, wenn es entsprechende Herz-/Trittfrequenzalarme geben würde – aber solche Funktionen sind den GPS-Sportuhren und Fahrrad-GPS-Geräten von Garmin vorbehalten.

Garmin GPSMAP 64s Test: Lieferumfang

  • Garmin GPSmap 64/64s/64st
  • USB-Kabel
  • Trageschlaufe (nur GPSmap 64)
  • Karabinerclip (nur GPSmap 64s/st)
  • Kurzanleitung
  • Jahresabonnement für BirdsEye-Satellitenbilder (nur GPSmap 64s/st)

%

Garmin GPSMAP 64s

Aktualisiert: 13.12.2018 / Affiliate Links / Bild(er): Amazon

Garmin GPSMAP 64s Test: Fazit

Das neue Garmin GPSmap 64s macht unseren Erfahrungen nach der bewährten GPSmap-Reihe alle Ehre. Gegenüber seinem Vorgänger verfügt das GPSmap 64s über deutlich mehr Speicher, bietet ein duales Batteriekonzept, ist einen Tick schneller und kann mit GGZ-Dateien umgehen. Dazu kommt ein GPS & GLONASS Empfänger, der in Kombination mit der Quad-Helix-Antenne auch unter schlechten Empfangsbedingungen für überzeugende Trackaufzeichnungen sorgt. Und nicht zu vergessen: Bluetooth 4.0.

Einziger Nachteil gegenüber dem Vorgänger sind die etwas kürzeren, aber immer noch als hervorragend einzustufenden Akku-/Batterielaufzeiten.

In der Summe seiner Eigenschaften erhält das Garmin GPSmap 64s einen klaren Kauftipp. Das Garmin GPSmap 64s wird insbesondere Mountainbikern, Alpinisten, Skitourengehern und Paddlern empfohlen, eignet sich aber genauso für alle anderen Outdoor-Aktivitäten!

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UPDATE – Erfahrungen und Wünsche nach 4 Jahren Einsatz

Ein Garmin GPSMAP 64s ist bei uns mittlerweile seit rund vier Jahren im Einsatz. Das Gerät erweist sich als robust, ist bei Wintertouren erste Wahl und setzt nach wie vor einen Maßstab beim GPS-Empfang.

Allerdings wünschen wir uns mittlerweile ein etwas größeres Display und deutlich mehr Funktionen in Verbindung mit einem Smartphone – allen voran das Übertragen von Strecken (Tracks) vom Smartphone auf das GPSMAP 64s.

Diesbezüglich wäre eine bessere Kompatibilität zu der Garmin Connect App sinnvoll, aber auch die Möglichkeit Connect IQ Apps (z.B. gimporter & gexporter), Datenfelder und Widgets installieren zu können.

Das on-the-fly Übertragen von Tracks ist auch unter einem anderen Gesichtspunkt unser Top-Wunsch: Um der zunehmenden Zahl an Outdoor-Smartphones Paroli bieten zu können … wir sind schon jetzt auf einen möglichen GPSMAP 64 / 64s / 64st Nachfolger gespannt!

Pro – GPSMAP 64s Test

L

Ablesbarkeit des Displays

L

Erstklassiger GPS-Empfang

L

Anschluß für externe GPS-Antenne

L

Bedienung mit Handschuhen

L

Akkulaufzeiten

L

Im Gerät aufladbares NiMH-Akkupack

L

Funktionsumfang

L

Tolles Angebot an Karten, inkl. kostenlosen OSM-Karten

Contra – GPSMAP 64s Test

K

Keine getrennte Abdeckung von USB- und Antennenbuchse

K

Kleines Display

K

Relativ groß

K

Kein Track-Import von einem Smartphone via Bluetooth

  • GPS 100% 100%
  • Batterie 80% 80%
  • Display 80% 80%
  • Bedienung 80% 80%
  • Navigation 80% 80%
  • Ausstattung 80% 80%
  • Karten 100% 100%
  • Gesamtbewertung 90% 90%

Bewertungskriterien

  • GPS-Empfang (Zeit bis zur ersten Positionsbestimmung, Genauigkeit von Tracks)
  • Akku (Laufzeiten mit eneloop Akkus)
  • Display (Ablesbarkeit unter wechselnden Bedingungen, Auflösung)
  • Bedienung (Einsteigerfreundlich, Anpassbarkeit, mit Handschuhen möglich, Touchscreenhandhabung / -empfindlichkeit)
  • Navigation (Routing, Zielführung)
  • Ausstattung (Anzahl an Funktionen)
  • Karten (weltweit / regional, Raster- / Vektor- / Marine-, Satellitenbilder, kostenlose OSM-Karten)
  • Jede Kategorie fließt zu gleichen Teilen in das Endergebnis ein.

Aktualisiert: 13.12.2018 / Affiliate Links / Bild(er): Amazon

Garmin GPSmap 64s Test – Der Outdoor-Allrounder was last modified: Juni 1st, 2018 by Joachim Bardua
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