Teil 3: Der Mittelgebirgswanderer

Für diesen Teil unserer Tipps zu GPS Hardware und Software haben wir uns einen Mittelgebirgswanderer ausgesucht, der, sagen wir einmal, in Heidelberg zu Hause ist. Sein Hauptaugenmerk liegt auf Wochenendwanderungen im Odenwald und Schwarzwald.

An reinrassigen GPS-Geräten bieten sich der Garmin eTrex Venture CX oder der Magellan eXplorist 500 LE an. Beide GPS-Geräte gehören preislich zur Mittelklasse. Hinsichtlich ihrer Hardware-Ausstattung lassen sie nichts zu wünschen übrig; wichtigste Features sind Farbdisplay und SD-Speicher für Zusatzkarten. Weitere Funktionen wie Kompass und Höhenmesser sind für unseren Wanderer ohne Bedeutung.

Mit allem notwendigen Zubehör (Gürtelclip oder -tasche, USB-Kabel, Speicherkarte) kostet der Garmin Venture CX ca. € 320.-, der Magellan eXplorist 500 LE ca. € 390.-.

An Kartensoftware wird eine aufladbare topographische Karte benötigt. Bei Garmin ist es die Topo-Deutschland Süd zum Preis von € 129.-, bei Magellan die Topo-Deutschland für € 130.-.

Als Ergänzung sind die TOP 50 von Hessen für € 40.- sowie die digitale Freizeitkarte von Baden-Württemberg für ca. € 60.- sinnvoll. Diese Rasterkarten eignen sich für eine Tourenplanung am PC – auf die genannten Geräte lassen sie sich nicht hochladen; die Karte von Baden-Württemberg beinhaltet zusätzlich Wanderwege.

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Alternativ zu den GPS-Handhelds bietet sich ein PDA (Personal Digital Assistent) an. PDA’s lassen sich idealerweise mit Rasterkarten zur Outdoor-Navigation einsetzen. Neben Office-Funktionen bieten sie zusätzlich die Möglichkeit zur sprachgesteuerten Autonavigation. Hervorzuheben ist auch das Display, welches aufgrund seiner Größe eine Vielzahl von Informationen darstellen kann. Insbesonders bei der Ansicht von Karten ist dies ein immenser Vorteil gegenüber Outdoor-GPS-Geräten.

PDA’s, quasi die eierlegenden Wollmilchsäue unter den Navigationsgeräten, haben im Vergleich zu GPS-Handgeräten jedoch klare Nachteile: Die Akkulaufzeit ist begrenzt und sie sind weniger robust bzw. wasserdicht. Die Bedienung erfolgt über einen Eingabestift, der im Outdoor-Alltag leicht verloren geht.

Für den Einsatzzweck unseres Mittelgebirgswanderers sind diese Nachteile allerdings tolerabel, da er die Möglichkeit zur sprachgesteuerten Autonavigation schätzt.

Fujtsu-Siemens Pocket LOOX, Quelle: www.fsc-mediaserver.com/An Hardware bietet sich der Fujitsu Siemens Pocket LOOX N560 an, der sich durch einen integrierten SiRFstarIII GPS-Empfänger auszeichnet. Je nach Zubehör und Autonavigationssoftware (empfehlenswert ist der Navigon MobileNavigator 6) kostet der Pocket LOOX N560 ca. € 520.- bis € 650.-.

Für die Outdoor-Navigation ist folgendes Zubehör sinnvoll: Ein Zusatzakku für ca. € 30.- bis 40.-; eine mindestens 2 GB große SD-Speicherkarte, die ausreichend Platz für Rasterkarten bietet, Preis ca. € 20.-; eine Display-Schutzfolie für ca. € 10.-.

Neben den kostengünstigen, digitalen Rasterkarten (Top 50, siehe oben) ist lediglich die Geogrid-PDA Software für € 25.- notwendig (Bezugsquelle: LVA Nordrhein-Westfalen). Diese Software dient einerseits zur Übertragung der Rasterkarten auf den PDA, andererseits werden mit dem Geogrid-PDA-Viewer die Karten auf dem PDA verwaltet und zur Navigation entlang von Routen eingesetzt.


Tipps zu GPS Hardware und Software – Teil 3 was last modified: Juni 3rd, 2013 by Joachim Bardua
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