Garmin inReach Mini - Test & Erfahrungen

von Joachim Bardua
01. Dezember 2018

Preis bei Test

€ 345,00

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Das inReach Mini ist Garmins neuestes Satelliten-Kommunikationsgerät mit Iridium-Technologie, verpackt in ein richtig kleines und handliches Gehäuse – 5,17 x 9,9 x 2,61 cm bzw. 100 g! Wie unser mehrwöchiger Test zeigt: Das inReach Mini kann auf Outdoor-Touren ohne Wenn und Aber immer und überall dabei sein!

Trotz seines Mini-Gehäuses bietet das inReach Maxi-Technik:

  • Zwei Satellitensysteme mit weltweiter Abdeckung: GPS zur Positionsbestimmung; IRIDIUM zur Kommunikation.
  • Akkulaufzeit: Je nach Einstellungen bis zu 20 Tage im Tracking-Modus.
  • Konnektivität: ANT+ und Bluetooth zum Verbinden mit GPS-Geräten bzw. Smartphones & Tablets.

Welche Funktionen bietet das inReach Mini?

(Kurzform)

  • Navigieren mit Routen und Wegpunkten.
  • Speichern von Wegpunkten.
  • Senden von SOS-Meldungen.
  • Senden und Empfangen von Nachrichten.
  • Übermitteln der aktuellen Position in Echtzeit.
  • Aufzeichnen der zurückgelegten Strecke (“Trackaufzeichnung”).

Wie lässt sich das inReach Mini einsetzen?

  • Als Einzelgerät
  • In Verbindung mit einem Smartphone bzw. Tablet und der Garmin Earthmate App
  • Im Zusammenspiel mit einem Smartphone bzw. Tablet und der Garmin Pilot App
  • In Kombination mit einem Garmin GPS-Gerät bzw. Wearable (GPSMAP 66s/66st, Instinct, fenix 5)

Was bedeutet 2-Wege-Kommunikation?

Ein absolutes Highlight des Garmin inReachMini ist die 2-Wege-Kommunikation. Mit dem Mini lassen sich via Iridium nicht nur Nachrichten senden, sondern auch empfangen. Ein Feature, das insbesondere im Notfall von Bedeutung ist!

Was ist das Iridium Satellitenkommunikationsystem?

Das Iridium Satellitenkommunikationssystem steht weltweit zur Verfügung und ermöglicht eine grenzenlose Kommunikation unabhängig vom Mobilfunknetz. Das System besteht aus 66 operationalen sowie sechs Reserve-Satelliten, die sich in einer Höhe von 780 km über der Erde befinden. Die Satelliten der aktuell im Einsatz befindlichen ersten Iridium-Generation werden derzeit von einer neuen, “Iridium NEXT” genannten Generation, abgelöst.

Welche Dienste sind noch von Bedeutung?

Besonders wichtig ist das in Houston/Texas angesiedelte Unternehmen GEOS Worldwide Ltd., einem internationalen Anbieter von Sicherheits- und Notfall-Services. GEOS koordiniert unter anderem weltweite SAR-Einsätze (“Search and Rescue”) – so auch die über das inReach Mini abgesetzten SOS-Meldungen!

Welche Kosten fallen an?

Um das inReach Mini richtig nutzen zu können ist das Abschliessen eine “Satellitenabonnements” nötig. Garmin bietet dazu Tarife für Privatpersonen bzw. Unternehmen an; für Privatpersonen gibt es die Optionen “Freedom-Tarife” und “Jahresverträge” (Garmin Tarifübersicht).

Die “Freedom-Tarife” beginnen bei €19,99 pro Monat zuzüglich einer Jahresgebühr von €29,99. Sie eignen sich insbesondere für eine temporäre Nutzung, da sie jederzeit ausgesetzt bzw. wieder aktiviert werden können.

Die “Jahresverträge” starten hingegen bei €14,99 pro Monat, dazu kommt eine einmalige Aktivierungsgebühr von €24,99.

In diesem Zusammenhang sind die Kosten für eventuelle Bergungseinsätze etc. zu erwähnen. Wer keine Versicherung über einen Anbieter wie z.B. den Deutschen Alpenverein in Anspruch nehmen kann hat die Möglichkeit, eine umfangreiche Versicherung bei GEOS abzuschliessen – entweder direkt bei GEOS oder über den Garmin inReach Account.

Zu guter Letzt sei noch erwähnt, das ProteGear ebenfalls Datentarife für das inReach Mini anbietet.

Garmin inReach Mini Test

Garmin inReach Mini Test – BEDIENUNG, TECHNIK

Vier seitliche Tasten, ein Ein-/Ausschalter neben der Antenne und eine vor Fehlauslösungen gut geschützte SOS-Taste, dazu kommt ein Display mit allen nötigen Informationen. Die vier Tasten lassen sich auch mit gefütterten Handschuhen sehr gut bedienen.

Mit den beiden linken Tasten wird von Seite zu Seite gescrollt, mit der OK-Taste werden die jeweiligen Untermenüs aufgerufen, mit der Zurück-Taste geht es zu der vorigen Seite zurück. Hört sich einfach an, ist es aber nicht unbedingt. Es gilt zu erlernen und zu verinnerlichen welche (Unter-)Funktion wo steckt – bei einem nur gelegentlichen Gebrauch ist jedesmal ein neues Einarbeiten nötig! Deshalb lautet die Empfehlung, nach Möglichkeit die übersichtliche Earthmate App zu nutzen (siehe unten).

Eine vor Witterungseinflüssen geschützte USB-Micro-B-Buchse dient zum Aufladen des Akkus sowie zur Verbindung mit einem Computer. Wird das inReach Mini an einen Computer angeschlossen geht es in den Massenspeichermodus über. Es wird ein neues Laufwerk mit einer Kapazität von 6,3 MB (6,1 MB verfügbar) angezeigt. Das Laufwerk “Garmin” besteht aber nur aus einem Ordner und bietet keine weitere Funktionalität wie z.B. den bei Garmin Outdoor-Geräten üblichen Direktimport von GPX-Dateien.

Eine wichtige Aufgabe hat die “inReach Sync” App (für Windows und Mac). Mit ihr werden Updates eingespielt bzw. Inhalte mit dem Explore-Account synchronisiert (z.B. die Kontaktliste oder die Nachrichtenvorlagen). Wesentlich komfortabler lässt sich das Mini aber über die Earthmate App synchronisieren!

inReach Sync App für Windows und Mac

inReach Sync App für Windows und Mac



Es ist noch anzumerken, das es auf dem Mini bzw. in der App keine Info gibt, wieviel Speicherplatz noch für das Protokoll (“Trackaufzeichnung”) zur Verfügung steht. Der Aufzeichnungsspeicher lässt sich lediglich in der Earthmate App löschen. Wichtige Infos wie z.B. die Anzahl an gesendeten Nachrichten oder Trackpunkten finden sich aber im Menü des Minis unter “Dienstprogramme > Datennutzung”.

Zum Lieferumfang gehören ein USB-Kabel, ein Karabinerclip und ein Adapter, über den das inReach Mini z.B. an einer Garmin Fahrradhalterung oder Rucksackhalterung befestigt wird. Der Karabinerclip bzw. der Adapter lassen sich auf der Rückseite über eine sehr stabil wirkende Schraube anbringen – wie auch das ganze Gehäuse sehr gut verarbeitet ist und einen äußerst vertrauenserweckenden Eindruck hinterlässt.

Die Akkulaufzeiten gibt Garmin wie folgt an:

  • Bis zu 90 Stunden mit 10-minütigem Tracking (Standard).
  • Bis zu 30 Stunden mit 10-minütigem Tracking und 1-Sekunden-Protokollintervall.
  • Bis zu 20 Tage im Energiesparmodus mit 30-minütigem Tracking.
  • Bis zu 1 Jahr im ausgeschalteten Zustand.

Die Zeiten haben wir nicht geprüft, nach unserer Erfahrungen dürften sie aber in etwa hinkommen.

Laufzeit-Faktoren sind:

  • Display: Helligkeit, Beleuchtungszeitlimit.
  • Sendeintervall der aktuellen Position (Live-Tracking): 10 / 20 / 30 Minuten, 1 / 2 / 4 Stunden oder “aus”.
  • Protokollintervall (Trackaufzeichnung): 1 / 30 Sekunden, 1 / 2 / 5 Minuten oder “aus”.
  • Funktion “Langes Tracking”: “Legt fest, dass das Gerät zwischen Trackpunkten den Ruhezustand aktiviert, um die Akku-Laufzeit zu verlängern. Im Ruhezustand sind die drahtlose Bluetooth Technologie, detaillierte Tracklinien und der Nachrichtenabruf deaktiviert.” (Quelle: inReach Handbuch).
  • ANT+ bzw. Bluetooth Verwendung.

Was sich auf dem Gerät bzw. in der App interessanterweise nicht einstellen lässt ist das Abrufintervall für Nachrichten (oder wir haben es nicht gefunden …).

Garmin inReach Mini Rückseite

Garmin inReach Mini Test – SATELLITENEMPFANG

Die GPS-Genauigkeit hat uns während des Tests besonders interessiert – einerseits die Genauigkeit von Trackaufzeichnungen, andererseits die Genauigkeit von in Echtzeit übermittelten Live-Positionen. Für den Vergleich werden diverse Outdoor-GPS-Geräte von Garmin herangezogen.

Um es kurz zu machen: Das inReach Mini leistet in dieser Hinsicht Hervorragendes. Die übermittelten Positionen sind absolut präzise, die Trackaufzeichnungen stehen – außer unter ganz schwierigen Empfangsbedingungen – Handgeräten wie dem GPSMAP 64s bzw. GPSMAP 66s kaum nach.

Die interaktive Karte zeigt ein paar Beispiele. Bei den Touren 1 bis 4 werden die im 30 Minuten Abstand gesendeten Livetrack-Positionen visualisiert (erkennbar an den “Ecken” in den Linien), bei Tour 5 wird eine Trackaufzeichnung dargestellt.

Garmin inReach Mini Test – NAVIGATION

Welche Navigationsfunktionen gibt es?

  • Auf dem inReach Mini lassen sich zum Navigieren Routen und Wegpunkte einsetzen.
  • Die Zielführung erfolgt per Luftlinie.
  • Routen lassen sich nur auf der inReach Webseite erstellen und via Earthmate App übertragen.
  • Wegpunkte lassen sich hingegen auch in der Earthmate App bzw. auf dem inReach Mini selber anlegen.
  • Auf dem Mini können die Wegpunkte durch Ändern des Namens, des Symbols oder der Koordinaten bearbeitet werden.

Das Navigieren mit dem inReach Mini ist aber eher nur als eine Hilfe zu sehen. Nach Möglichkeit wird besser die Earthmate App (und das Smartphone) oder ein separates GPS-Gerät, das idealerweise noch zu dem inReach Mini kompatibel ist, verwendet.

Besonders wünschenswert wäre in diesem Zusammenhang, wenn Garmin der Earthmate App noch Funktionen zum Planen von Routen (analog zu der Explore App) bzw. einen GPX-Import spendieren würde – oder gleich beide Apps zusammenführt.

Die Earthmate App bezieht die GPS-Position vom inReach Mini. Auf Android-Smartphones können andere Apps nicht auf das GPS des inReach zugreifen; bei iOS soll dies aber nicht der Fall sein.

Garmin inReach Mini aktuelle Position

Garmin inReach Mini Test – KOMMUNIKATION

Nachrichten von einem inReach Mini versenden

Folgende Empfänger sind möglich:

  • Ein im inReach Account hinterlegter Facebook- bzw. Twitter-Account.
  • Alle im inReach-Account hinterlegten und mit dem Gerät synchronisierten Kontakte (jeweils mit E-Mail-Addresse und/oder Mobilfunknummer).
  • Die MapShare Kartenseite.
  • Manuell eingegebene E-Mail-Adressen bzw. Mobilfunknummern (Format: z.B. +49176xxxxxxxx); es empfiehlt sich zum Eingeben besser die Earthmate App zu verwenden.

Die Nachrichten können einen beliebigen Text oder den Text einer vorgefertigten Nachricht beinhalten. Diese maximal 160 Zeichen langen “Sofortnachrichten” ersparen das langwierige Tippen per Tasten und werden im inReach-Account editiert.

Eine weitere Option ist das Versenden einer von drei “Nachrichtenvorlagen”, bei denen nicht nur der Inhalt, sondern bereits auch die Empfänger hinterlegt sind. Diese “Nachrichtenvorlagen” erlauben ein schnelles Versenden ohne großartige Interaktionen. Sie können wie folgt aussehen, die Bearbeitung erfolgt ebenfalls im inReach-Account:

  • Nachricht 1: Everything is ok, I’m on schedule! (have a look at our map: http://bit.ly/1uYHiIs)
  • Nachricht 2: Everything is okay, I’m behind my schedule (have a look at our map: http://bit.ly/1uYHiIs)
  • Nachricht 3: I have trouble and need help (have a look at our map: http://bit.ly/1uYHiIs)

Nachrichten an einen inReach Mini senden

Beim Senden von Nachrichten an einen Garmin inReach Mini muss folgendes beachtet werden: Das Gerät verfügt über keine eigene Telefonnummer bzw. keine öffentliche E-Mail-Addresse!

Nachrichten lassen sich wie folgt an ein inReach senden:

  • Direktes Antworten auf eine erhaltene inReach SMS Nachricht. Diese Nachricht beinhaltet zwar eine Mobilfunknummer, diese kann aber nicht durch Eingeben der Nummer in die Adresszeile direkt verwendet werden – ansonsten erhält man folgende Antwort: “Your message cannot be delivered. The inReach must send a message to your phone in order to start a conversation….“.
  • Antworten auf ein erhaltenes inReach E-Mail; dies geht aber nur über den in dem E-Mail enthalten Link (es öffnet sich im Browser eine Kartenseite mit der Möglichkeit zum Eingeben einer Nachricht).
  • Senden einer Nachricht über die inReach MapShare-Seite.

Dies bedeutet: Hat der inReach Anwender keine MapShare-Seite freigeschaltet bzw. entsprechend konfiguriert (Aktivieren der Funktion “Kartenbenutzer können Nachrichten an Sie senden.“), ist er nicht erreichbar – außer er startet die Kommunikation durch das Senden einer Nachricht!

Lassen sich Nachrichten von inReach zu inReach senden?

Ja, eine weiterer Kommunikationskanal ist das Senden von Mitteilungen von inReach zu inReach. Dazu erhält jeder im Account eingerichtete Anwender eine interne, automatisch vergebene E-Mail-Adresse, die z.B. bei “kontakt@navigation-professionell.de” zu “kontakt@inreach.garmin.com” wird. Diese Adresse lässt sich nur für die interne Kommunikation einsetzen!

Das Hin- und Herschicken von Nachrichten haben wir bis in das kleinste Detail und auf fast allen beschriebenen Kanälen (außer inReach zu inReach) durchgespielt – die Nachrichten sind in allen Fällen zeitnah angekommen!

Garmin inReach Mini , Navigation zu einem Wegpunkt

Garmin inReach Mini Test – EXPLORE

Der über den Link inreach.garmin.com erreichbare, zum Betrieb eines inReach notwendige Account spielt eine zentrale Rolle. Das Einrichten des Accounts kostet einiges an Zeit, wichtig ist es, das Zusammenspiel mit dem Gerät zu verstehen!

Die wichtigsten Funktionen lauten:

  • Gerät(e) hinzufügen bzw. aktivieren
  • Abonnement(s) verwalten
  • Zusatzfunktionen buchen
  • Abrechnungsinformationen einsehen
  • Notfallkontakte hinterlegen
  • Kontaktpersonen anlegen
  • Benutzer anlegen und den Geräten zuweisen
  • Eine MapShare Seite verwalten (Passwortschutz oder öffentlich, welche Daten sichtbar sind, Verknüpfung mit einem Facebook bzw. Twitter Account, …); pro Account gibt es nur eine MapShare-Seite!
  • Nachrichtenvorlagen und Sofortnachrichten verwalten
  • Statistiken abrufen (z.B. Anzahl an Nachrichten)
  • Alle Nachrichten einsehen und löschen
  • Eine Kartenseite zum Verwalten aller Aufzeichnungen, Importieren / Exportieren von Daten, Planen einer Route, Anlegen von Wegpunkten etc.

Garmin inReach Mini Test – EARTHMATE APP

Die für Android und iPhone kostenlos erhältliche, übersichtliche und einfach zu bedienende Earthmate App ist quasi der verlängerte Arm des inReach Mini!

Die App wird per Wi-Fi oder Mobilfunk mit dem inReach Account synchronisiert (z.B. zum Herunterladen von neuen Routen oder Wegpunkten), kann aber auch ohne Mobilfunkverbindung genutzt werden. Dann stellt der inReach Mini die Verbindung zur Außenwelt her, die Daten werden automatisch zwischen Smartphone und inReach synchronisiert. So lässt sich zum Beispiel ein mit der App erstellter Wegpunkt sofort auf dem inReach zum Navigieren einsetzen.

In der Earthmate App stehen unter anderem folgende Funktionen zur Verfügung:

  • Kartenseite, für Deutschland gibt es OSM-Karten bzw. eine Basiskarte (“Digital Atlas of the Earth”); dabei ist es anzumerken dass es deutliche bessere OSM-Karten gibt … ein Upgrade seitens Garmin wäre wünschenswert. Das Angebot an Karten hängt von der Region ab, so gibt es für die USA weitere topografische Karten, Luftbilder, Marinekarten etc. Die Karten lassen sich per Wi-Fi herunterladen und stehen offline zur Verfügung.
  • Anlegen und Bearbeiten von Wegpunkten.
  • Umkehren von Routen.
  • Navigation entlang von Routen und zu Wegpunkten mit Hilfe der Karte bzw. eines Kompass (unter Nutzung des inReach Mini GPS-Empfängers).
  • Starten/Stoppen des Trackings auf dem Explorer+ (inkl. Einstellen des Tracking- und Aufzeichnungsintervalls).
  • Abrufen von Wetterdaten über den inReach Mini.
  • Senden und Empfangen von Nachrichten via inReach Mini (komfortables Tippen von Nachrichten!).
  • Protokoll (enthält alle Trackpunkte und gesendete/empfangene Nachrichten).
  • SOS aktivieren.

Abbildung – Earthmate App:

  • Fahne: Mit der App erstellter Wegpunkt.
  • Orange Linie: Luftlinien-Navigation auf dem Mini und in der App.
  • Hellblaue Strecke: Mit dem Mini aufgezeichneter Track.
  • Gelbe Punkte: Gesendete Echtzeit-Positionen.
  • Hellblaue Linie: Verbindungslinie zwischen den Positionen.
Earthmate App, inReach Trackaufzeichnung und Navigation

Garmin inReach Mini Test – GPS-GERÄTE

Wie bereits erwähnt lässt sich der Mini im Zusammenspiel mit Garmin Wearables (Instinct bzw. fenix 5) bzw. Handgeräten (GPSMAP 66s/66st) einsetzen. Die Verbindung erfolgt via ANT+.

Wir haben die Funktionen mit einer Instinct getestet. Der inReach Widget stellt alle wichtigen Funktionen zum Steuern des Mini zur Verfügung, inklusive dem Senden von Nachrichten an die hinterlegten Kontakte, Starten bzw. Stoppen des Trackings und – besonders wichtig – dem Initiieren einer SOS-Meldung. Das Mini kann somit z.B. in der Deckeltasche vom Rucksack verbleiben, wichtige Funktionen lassen sich aber jederzeit ausführen.

Garmin inReach Mini Test – Fazit

Das Garmin inReach Mini erweist sich als ein idealer Begleiter für sicherheitsbewusste Outdoorer. Wie schon der inReach Explorer+ überzeugt das Mini vor allem durch die vom Mobilfunknetz unabhängige 2-Wege-Kommunikation sowie das Echtzeit-Tracking. Dazu kommen das minimalistische Gewicht, die taschenfreundlichen Abmessungen sowie die universelle Nutzung als Einzelgerät, in Kombination mit einem Smartphone oder einem Wearable bzw. GPS-Handgerät von Garmin.

Größter Nachteil sind die nicht unerheblichen Kosten, sei es in Form eines Jahresvertrages oder eines temporären Freedom-Tarifs – insbesondere wenn man einen Blick auf die Abo-Kosten auf US-Dollar-Basis wirft. Ähnliches gilt für Earthmate App, das Angebot an Karten ist für Nordamerika um ein Vielfaches umfangreicher.

Die Frage “inReach Mini oder inReach Explorer+?” beantworten wir mit “inReach Mini”, da der Explorer nur über eingeschränkte Navigationsfunktionen verfügt und Größe und Gewicht des Mini einfach überzeugend sind. Falls Garmin mal ein inReach auf GPSMAP 66s/st Basis herausbringen sollte würde die Antwort möglicherweise anders lauten …

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Aktualisiert: 16.12.2018 / Affiliate Links / Bild(er): Amazon

Garmin inReach Mini Test was last modified: Dezember 15th, 2018 by Joachim Bardua
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