Neben den Allround-Outdoor-Navis LUX und IBEX hat Falk seit diesem Jahr noch ein spezielles Navigationssystem für Fahrradfahrer im Programm: den PANTERA.

Den Pantera gibt es in zwei Varianten, die sich nur beim Lieferumfang und Preis unterscheiden.. Der Pantera 32 kommt mit Fahrradhalterung, USB-Kabel, Ladegerät und Kurzanleitung, beim Pantera 32 Plus befinden sich noch zwei ANT+ Sensoren in der Verkaufsverpackung (Herzfrequenz-, kombinierter Trittfrequenz-/ Geschwindigkeits- sensor). Die aktuellen Straßenpreise betragen ca. 329.- Euro für den Pantera 32 bzw. 429.- Euro für den Pantera 32 Plus.

Inhalt des Tests:

  1. Technik
  2. Bedienung
  3. Kartenmaterial
  4. Funktionen, Routing
  5. Zubehör
  6. PC-Software
  7. Software-Update Herbst 2013
  8. Fazit
  9. Bewertung
  10. Pro & Contra
Fahrrad-Navi Falk Pantera 32 Plus (Bild: Falk)

Fahrrad-Navi Falk PANTERA 32 Plus (Bild: Falk)

Falk PANTERA 32: Technik

Der Pantera zeichnet sich durch ein schlankes und schickes Gehäuse aus, das auch an einem Hightech-Rennrad eine gute Figur macht. Die Abmessungen lauten 10,8 x 6,2 x 1,7 cm, das Gewicht beträgt moderate 137 g (alle technischen Daten, siehe Übersicht Falk Fahrrad-GPS-Geräte).

Der schwarz/rote Pantera bietet nur zwei Bedienelemente: eine Taste zum Ein-/Ausschalten des Gerätes und eine Taste zum Starten/Stoppen von Trainingsaufzeichnungen. Beide sind unterhalb des 2,8-Zoll Displays optimal positioniert. Ansonsten gibt es auf der Rückseite noch einen vor Staub und Feuchtigkeit geschützten microUSB-Anschluß und ein Bajonett zum Einsetzen in die Fahrradhalterung. Das Gehäuse ist mit der Schutzart IPX4 gekennzeichnet (= Schutz gegen allseitiges Spritzwasser, Quelle: Wikipedia).

Einen Slot für eine zusätzliche Speicherkarte sucht man vergebens, dafür bietet der Pantera mit 8 GB Flash-Speicher reichlich Platz für Daten und Kartenmaterial. Im Windows-Explorer – beim Anschliessen an einen PC geht der PANTERA in den Massenspeichermodus über – wird eine Speicherkapazität von 7,34 GB angezeigt, davon sind noch 2,7 GB für Karten, Tracks und Trainingsaufzeichnungen verfügbar.

Der nicht wechselbare Lithium-Ionen Akku verfügt über eine Kapazität von 1.840 mAh. Falk macht auf seiner Webseite interessanterweise keine Angaben zur Laufzeit. Der Test zeigt: auf Tour sind rund 7,5 Stunden möglich (Beleuchtung dauerhaft 100%, Trackaufzeichnung, teils aktive Navigation, Karte in Fahrtrichtung, Herzfrequenzmessung). Durch Energiesparmaßnahmen wie dem automatischen Abschalten des Displays ist eine Steigerung der Akkulaufzeit möglich. Wird der Pantera 32 Plus zum Aufladen mit einer Steckdose verbunden und zum Verkürzen der Ladezeit ausgeschaltet, gibt es keine Infos zum Ladestand des Akkus. Ein entsprechender Hinweis auf dem Display wäre praktisch.

Falk verbaut beim PANTERA ein 2,8-Zoll großes, transflektives Touchscreen-Display mit einer Auflösung von 240×320 Pixel. Bei der Beurteilung des Displays ist vor allem die Ablesbarkeit bei Sonnenschein und anderen schwierigen Lichtbedingungen ein wichtiges Kriterium. An dieser Stelle muss der Pantera 32 deutlich kritisiert werden, da das Display auch bei maximaler Helligkeit viel zu dunkel ist. Dazu spiegelt es deutlich, was sich zwar mit der beigelegten, matten Displayschutzfolie verhindern läßt, die Ablesbarkeit wird dadurch aber nicht wirklich verbessert.

Ein bewährter SiRF StarIV Chip sorgt in Verbindung mit einer Patch-Antenne für einen zuverlässigen GPS-Empfang; die Position wird in der Regel schnell bestimmt. Auf einen Analyse von Trackaufzeichnungen wird verzichtet, da der PANTERA – analog zu seinem Outdoor-Kollegen LUX – die Positionen auf die nächste in der Karte vorhandene Straße zentriert. Eine Bewertung bzw. ein Vergleich mit anderen GPS-Geräten ist deshalb nicht möglich.

Der Pantera verfügt zusätzlich über einen elektronischen 3D-Kompass, einen barometrischen Höhenmesser und einen Beschleunigungssensor. Eine immer wieder gestellte Frage ist "Wie genau arbeitet der barometrische Höhenmesser?". Ein Beispiel (jeweils Auf-/Abstiegshöhenmeter): Falk Pantera 467/476 m, Falk LUX 32 502/507 m, Garmin Oregon 600 493/473 m, Garmin fenix 502/477 m (Alle Geräte wurde vor der Tour manuell kalibriert; während der Tour herrschte ein konstanter Luftdruck). Die Abweichungen vom jeweiligen Mittelwert betragen beim Pantera maximal 5%, was einen praxistauglichen Wert darstellt.

Was beim Pantera schon einmal stören kann, ist der langwierige Startvorgang. Das Gerät benötigt immerhin mehr als eine Minute, um einsatzbereit zu sein.

Falk PANTERA 32: Bedienung

Der Pantera 32 wird hauptsächlich per Touchscreen bedient. Das funktioniert gut, allerdings muss man sich angewöhnen, beim Blättern von Seite zu Seite etwas kräftiger zu drücken. Ein läßiges Darüberstreichen reicht nicht aus. Die Benutzeroberfläche wirkt im Vergleich zu anderen Falk Outdoor-Navis peppiger, ist aber genauso übersichtlich und logisch aufgebaut.

Drei Hauptanwendungen dominieren: Kartenseite, Trainingscomputer und Höhenprofil. Auf der Kartenseite und dem Höhenprofil informieren jeweils drei, beim Trainingscomputer fünf konfigurierbare Felder über Geschwindigkeit, Trittfrequenz und andere Daten. Interessanterweise stehen auf der Kartenseite und beim Höhenprofil nur je fünf Datentypen zum Belegen der Felder zur Auswahl (Geschwindigkeit, Herzfrequenz, Höhe, Kalorienverbrauch, Trittfrequenz), für den Trainingscomputer sind es immerhin 36 Datentypen!

Die Bedienung mit langen Fahrradhandschuhen ist gewährleistet, sogar das Eintippen von Namen funktioniert auf dem kleinen Tastenfeld erstaunlich gut.

Das Einstellungsmenü ist erfreulich einfach gehalten. Besonders wichtig ist das Bearbeiten des Benutzerprofils (Geschlecht, Geburtsjahr, Größe, Gewicht) und der Fahrradprofile. Hier stehen Rennrad, Mountainbike, Trekkingbike und ein Wanderprofil zur Auswahl. Für jedes dieser Profile läßt sich das Fahrradgewicht, der Radumfang und die zu verwendende Karte definieren (Basiskarte Plus, Premium Straßenkarte, Premium Outdoorkarte). Andere wichtige Einstellungen, wie z.B. die Konfiguration der Datenfelder oder die Geschwindigkeitsprofile, sind nicht profilspezifisch.

Falk Pantera: Kartenseite (MagicMaps Rasterkarte), mit aktiver Navigation

Falk Pantera: Kartenseite (MagicMaps Rasterkarte), mit aktiver Navigation

Falk Pantera: Trainingscomputer mit fünf konfigurierbaren Datenfeldern

Falk Pantera: Trainingscomputer mit fünf konfigurierbaren Datenfeldern

Falk Pantera: Höhenprofil der vorausliegenden Strecke

Falk Pantera: Höhenprofil der vorausliegenden Strecke

Falk Pantera: Premium Straßenkarte mit Navteq Daten

Falk Pantera: Premium Straßenkarte, auf Navteq Daten basierend

Falk Pantera: Premium Outdoorkarte, aktive Navigation

Falk Pantera: Premium Outdoorkarte, aktive Navigation

Falk Pantera: Basiskarte Plus, basierend auf OpenStreetMap

Falk Pantera: Basiskarte Plus, auf OpenStreetMap basierend

Falk PANTERA: Die erste Seite des übersichtlichen Hauptmenüs

Falk PANTERA: Die erste Seite des übersichtlichen Hauptmenüs

Falk PANTERA: Hauptmenü, zweite Seite

Falk PANTERA: Hauptmenü, zweite Seite; mit "x Route" wird die Navigation gestoppt

Falk PANTERA 32: Kartenmaterial

Der Pantera 32 wird mit zwei vorinstallierten Karten ausgeliefert. Der Basiskarte Plus und einer Premium Straßenkarte. Die Basiskarte Plus wurde schon ausführlich in dem Falk LUX 22 Test besprochen. Dabei handelt es sich um eine routingfähige OpenStreetMap-/OpenCycleMap-Karte für 20 europäische Länder: Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Italien, San Marino, Vatikanstadt, Spanien, Kroatien, Frankreich, Monaco, Andorra, Polen, Dänemark, Tschechien, Ungarn.

Die vorinstallierte Premium Straßenkarte basiert auf Kartenmaterial von Navteq und deckt 18 Länder ab: Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Italien, San Marino, Vatikanstadt, Kroatien, Frankreich, Monaco, Andorra, Polen, Dänemark, Tschechien, Ungarn.

Die Navteq-Karte eignet sich ideal zum Rennradeln. Allerdings darf man nicht erwarten, dass spezielle, asphaltierte Radwege enthalten sind. In diesem Zusammenhang sind die 3.700 Passhöhen zu erwähnen, die Falk in Zusammenarbeit mit quaeldich.de in den Pantera integriert hat. Die Passhöhen sind in der umfangreichen Sonderzieldatenbank in der gleichnamigen Kategorie zusammengefasst. Je nach Pass fallen die Infos teilweise sehr ausführlich aus, für beliebte Pässe wie dem Grödnerjoch, Selljoch oder den Pordoi gibt es eine Beschreibung, ein Bild, eine Karte und eine Angabe zur Länge.

Zusätzlich lassen sich sogenannte Premium Outdoorkarten erwerben, die nicht nur für Mountainbiker interessant sind. Falk bietet sie für folgende Ländern an: Deutschland (149,95 €), Schweiz (249,95 €), Mallorca (119,95 €), BeNeLux (129,95 €), USA (189,95 €). Eine spezielle TransAlp Karte umfasst Süd-Deutschland, Österreich und Nord-Italien, sie ist für 189,95 € erhältlich. Infos zur Premium Outdoorkarte von Deutschland gibt es in unserem Falk LUX 32 Test..

Noch mehr Kartenmaterial gibts von MagicMaps. Die Karten werden in Verbindung mit der Tourenplanungs- software MagicMaps Tour Explorer angeboten. Die Länderliste umfasst Deutschland, Österreich und die Ostalpen. Die detaillierten Rasterkarten von MagicMaps sind eine gute Ergänzung zu den Falk Karten. Mit der Funktion “Rasterkarte an” wird komfortabel zwischen der Rasterkarte und der Falk Karte hin und her gewechselt. Ist die Rasterkarte aktiv, überlagert sie die anderen Karten; das automatische Routing zu einem beliebigen Ziel läßt sich aber weiterhin verwenden. Eine weitere Option ist der MagicMaps Tour Explorer Live (nicht ausprobiert); damit stehen weitere Karten von europäischen Ländern und einigen Regionen in den USA zur Auswahl.

Falk PANTERA 32: Funktionen

Der Pantera bietet analog zu seinen Outdoor-Kollegen Lux und Ibex eine Vielzahl an Navigationsfunktionen. Dazu gehören das automatische Routing, das Eingeben von Zwischenzielen, Planen von Mehrzielrouten, Berechnen eines zufälligen Rundkurses (z.B. mit der Vorgabe 50 km) und natürlich das Navigieren mit Hilfe von fertigen Strecken (Tracks), die am PC geplant oder von einem Internet-Tourenportal heruntergeladen wurden. Unterwegs wird der Radler wie bei einem Autonavi zum Ziel geführt: Richtungspfeile und Entfernungsangaben weisen auf Abbiegungen hin, bei Bedarf lassen sich zusätzliche Piepstöne aktivieren.

Das automatische Routing zu einem Ziel (= das GPS-Gerät berechnet wie bei einem Autonavi eine Strecke entlang des in der Karte enthaltenen Wegenetzes) sorgt immer wieder für Diskussionen. Nach unseren Erfahrungen ist diese Funktion eine gute Hilfe, die mal bessere, mal schlechtere Ergebnisse liefert. Unterwegs kann es sinnvoll sein, die Augen offen zu halten und gegebenenfalls einen anderen Weg einzuschlagen (z.B. auf einem in der Karte nicht eingezeichneten Fahrradweg). Zusätzlich lassen sich die berechneten Strecken durch das Setzen von Zwischenzielen oder Wählen einer anderen Berechnungsmethode tunen.

Wer allerdings bei der Streckenführung das Optimum herausholen möchte, sollte auf das Navigieren mit Tracks setzen. Und zu diesem Zweck hat Falk ein paar pfiffige Funktionen entwickelt. Der gewählte Track läßt sich in eine Route umwandeln (dann gibt es auch die Abbiegehinweise in Form von Piepstönen) oder direkt zum Navigieren verwenden. Zusätzlich gibt es zwei Funktionen, um vom aktuellen Standort zum Track zu gelangen: Mit "Zum Startpunkt eines Tracks" wird eine Route zum eigentlich Startpunkt, mit "Direkter Weg zum Track" zum am nächsten gelegenen Punkt des Tracks berechnet.

Von einem Fahrrad-Navi, das sich mit ANT+ Sensoren zum Messen von Herz- und Trittfrequenz verbinden läßt, kann man entsprechende Trainingsfunktionen erwarten. Beim Falk Pantera ist dies aber nicht der Fall. Die Messwerte haben ausschließlich informativen Charakter. Es lassen sich beispielsweise keine Herzfrequenzzonen definieren oder Alarme einrichten, die beim Über-/Unterschreiten einer Zone warnen. Mit dem kommenden Software-Update führt Falk allerdings die Funktion "Mein Zeitfahren" ein (siehe Software-Update Herbst 2013).

Falk PANTERA 32: Zubehör

Die Fahrradhalterung läßt sich mit Kabelbindern schnell am Lenker oder Vorbau anbringen, fällt optisch nicht auf und bietet einen sicheren Sitz für den Pantera. Zum Lieferumfang gehört nur eine Halterung, zusätzliche Halterungen sind im Falk Onlineshop derzeit auch nicht aufgelistet. Eine Alternative sind baugleiche Fahrradhalterungen von Mio.

Beim Pantera 32 Plus gehören noch ein ANT+ Herzfrequenzsensor und ein kombinierter Geschwindigkeits-/ Trittfrequenzsensor zum Lieferumfang. Auch hier zeigt sich die Verwandschaft zu den Mio Cyclo Fahrrad-Navis; der einzigste erkennbare Unterschied zu den Mio-Pendants ist das Falk Outdoor Label. Der HF-Sensor läßt sich bequem tragen, mit dem PANTERA läßt er sich genauso zuverlässig Verbinden wie der Kombisensor. Der Kombisensor hat aber einen Nachteil. Er läßt sich nicht an jedem Fahrrad-Hinterbau optimal anbringen (siehe unseren Mio Cyclo 505 Test). Deshalb ist es sicherlich kein Nachteil, statt dem Pantera 32 Plus den Pantera 32 zu kaufen und die gesparten 100.- Euro in kompatibles ANT+ Zubehör von anderen Herstellern investieren. Ein gutes Beispiel ist der Garmin GSC-10 Kombisensor, den es schon für unter 40.- Euro gibt.

Falk PANTERA 32: PC-Software

Falk bietet den kostenlosen Falk Navi-Manager zum Durchführen von Software-Updates, Installieren von Karten, Übertragen, Importieren und Betrachten von Touren, POIs und GPX-Dateien an. Der Navi-Manager ist kostenlos als Download erhältlich; er läuft aber nur unter Windows.

Über einen Link im Navi-Manager läßt sich der Falk Trainingsmanger starten. Dort gibt es zu jeder Trainingseinheit ausführliche statistische Daten, ein Profil für Höhe/Geschwindigkeit/Herz-/Trittfrequenz und eine Google-Karte, eine Kalender-Übersicht über alle Trainings und Infos zu allen auf das Gerät übertragenen Strecken. Um mit den Daten überhaupt arbeiten zu können, müssen sie zuerst auf dem PC archiviert werden. Bei dieser Funktion gibt es leider keine Möglichkeit, den Speicherpfad selbst definieren zu können.

Im Test wurde versucht, nicht nur die aufgezeichneten Strecken, sondern auch die Trainingsdaten (Herz-/ Trittfrequenz) in einem anderen Tool oder einem Online-Portal auszuwerten. Dies ist aber nicht gelungen, da die GPX-Dateien des PANTERAs keine Herz-/Trittfrequenz-Daten beinhalten.

Insgesamt gesehen bieten die beiden Falk Programme Navi-Manager und Trainingsmanager derzeit recht wenig Funktionalität bzw. glänzen nicht unbedingt bei der Bedienung, um mit Produkten von Mitbewerbern mithalten zu können.

Falk PANTERA 32: Software-Update Herbst 2013

Falk hat für den Herbst 2013 ein umfangreiches Software-Update angekündigt. Navigation-Professionell.de konnte kurz vor Veröffentlichung des Artikels einen Blick auf eine vorläufige Beta-Version werfen. Folgendes Änderungen sind aufgefallen:

Falk Pantera: Die neue Funktion Mein Zeitfahren

Falk Pantera: Die neue Funktion "Mein Zeitfahren"

  • Der lästige Geräteneustart bei jedem Profil- bzw. Kartenwechsel entfällt.
  • Die drei Fitnesssensoren (Herzfrequenz, Geschwindigkeit, Trittfrequenz) lassen sich jeweils einzeln verbinden.
  • Auf der Kartenseite und dem Höhenprofil steht jetzt zusätzlich der Datentyp "Leistung aktuell" zur Auswahl (= entwickelte Kraft in Watt); auf der Trainingscomputerseite gibt es ebenfalls neue Datentypen (aktuelle/maximale/durchschnittliche Leistung, Steigung in Prozent).
  • MagicMaps Rasterkarten lassen sich nicht mehr verwenden, der Button "Rasterkarte an/aus" fehlt.
  • Eine weitere Kartenfarbe im Graustufen-Design.
  • Beim Starten/Stoppen einer Aufzeichnung wird jetzt zwischen Trainingseinheit und Zeitstrecke unterschieden.
  • Die neue Funktion "Mein Zeitfahren", der Radsportler kann jetzt gegen eigene Zeiten bzw. die von anderen Fahrern hingelegten Zeiten antreten und versuchen die Vorgaben zu toppen. Zur Auswahl stehen "Gegen meine Zeitstrecke", "Gegen meine Trainingseinheiten" und "Gegen übertragene Strecken".

Falk Pantera 32: Fazit

Falk rundet mit dem PANTERA 32 sein Angebot an Outdoor-Navis ab. Der Pantera ist im Gegensatz zu den Allroundern Lux und Ibex aber ein Navi, das in erster Linie Fahrradfahrer ansprechen soll. Der Funktionsumfang fällt ähnlich aus, die Bedienung ist genauso kinderleicht wie bei den Outdoor-Pendants, zum Navigieren stehen ein praktisches Autorouting und eine gut umgesetzte Tracknavigation zur Verfügung. Beim Kartenmaterial kommt ebenfalls die Basiskarte Plus zum Einsatz, wird aber um eine spezielle Straßenkarte für Renn- und Tourenradler ergänzt.

Der Pantera 32 bietet zusätzlich ANT+ zum drahtlosen Koppeln von Herz-/Trittfrequenz-/Geschwindigkeitssensoren. Allerdings müssen sportliche Rennradfahrer und Mountainbiker derzeit auf Trainingsfunktionen verzichten. Einen ersten Schritt in diese Richtung geht Falk mit dem für Herbst 2013 geplanten Software-Update, indem der Pantera 32 – neben diversen anderen Verbesserungen – um die Funktion "Mein Zeitfahren" erweitert wird. Weitere Funktionen wie z.B. Herzfrequenzzonen oder Trainingsalarme wären wünschenswert.

Das an sich überzeugende Konzept eines speziellen Fahrrad-Navis mit vielen Navigationsfunktionen hat aber eine große Schwäche: Das Touchscreendisplay ist bei kräftigem Sonnenschein nur schwer abzulesen. Das nicht mehr zeitgemäße Display schränkt den Nutzwert des Falk Panteras leider deutlich ein.

Empfohlener Online-Shop:

Falk Pantera 32: Bewertung

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Falk LUX 32: Pro & Contra

Pro

  • Automatisches Routing auf allen Wegen
  • Einfaches Planen von Mehrzielrouten und Rundstrecken
  • iGPX Tracknavigation
  • Einfache Bedienung, übersichtliches Menü
  • Vorinstallierte Basiskarte und Premium Straßenkarte
  • Optionale Premium Outdoorkarten und MagicMaps Rasterkarten
  • Passhöhen von quaeldich.de integriert
  • Schnelle Positionsbestimmung

Contra

  • Ablesbarkeit des Displays
  • Derzeit keine Trainingsfunktionen
  • GPX-Dateien des Panteras enthalten keine Trainingsdaten
  • Funktionsumfang und Handhabung der Falk Software (Navi-/Trainingsmanger)
  • Kombisensor für Geschwindigkeit- /Trittfrequenz läßt sich nicht an jedem Hinterbau optimal anbringen
  • Langsamer Startvorgang des Gerätes
  • Mitgeliefertes USB-Kabel fällt sehr kurz aus
Fahrrad-Navi im Test: Falk PANTERA 32 Plus was last modified: März 5th, 2016 by Joachim Bardua

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